Vidigueira

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Vidigueira
Wappen Karte
Wappen von Vidigueira
Vidigueira (Portugal)
Vidigueira
Basisdaten
Region: Alentejo
Unterregion: Baixo Alentejo
Distrikt: Beja
Concelho: Vidigueira
Koordinaten: 38° 13′ N, 7° 48′ W38.210652777778-7.8009833333333Koordinaten: 38° 13′ N, 7° 48′ W
Einwohner: 2951 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 27,74 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 106 Einwohner pro km²
Postleitzahl: 7960
Politik
Bürgermeister: Carlos Franganito
Adresse der Gemeindeverwaltung: Junta de Freguesia de Vidigueira
Rua Dr. Carlos Figueira
7960-276 Vidigueira
Webseite: www.freguesiavidigueira.pt
Kreis Vidigueira
Flagge Karte
Flagge von Vidigueira Position des Kreises Vidigueira
Einwohner: 5934 (Stand: 30. Juni 2011)[4]
Fläche: 315,96 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 19 Einwohner pro km²
Anzahl der Gemeinden: 4
Verwaltung
Adresse der Verwaltung: Câmara Municipal de Vidigueira
Praça da República Edifício Paços do Concelho
7960 - 225 Vidigueira
Präsident der Câmara Municipal: Manuel Narra (CDU)[3]
Webpräsenz: www.cm-vidigueira.pt








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Vidigueira ist eine Kleinstadt (Vila) in Portugal mit 2951 Einwohnern (Stand 30. Juni 2011). Vidigueira gilt als eines der landwirtschaftlichen Zentren des Alentejo. Hier werden neben Oliven und deren Verarbeitung zu Öl auch vorzügliche Weine hergestellt. Vidigueira liegt an der Weinroute des Alentejo.

Geschichte[Bearbeiten]

In den Ausgrabungsstätten von São Cucufate

In nächster Nähe von Vidigueira findet sich die römische Ausgrabungsstätte São Cucufate bei Vila de Frades. Hier haben römische Adelige ca. 400 v. Chr. damit begonnen, einen herrschaftlichen Bauernhof mit Badehaus und Kapelle herzustellen.

Die heutige Gemeinde wurde in der Regierungszeit D.Afonsos III. geschaffen, Mitte des 13. Jahrhunderts und im Zuge der Besiedlungspolitik nach Abschluss der Reconquista. Vidigueira wurde zuerst im Jahr 1255 dokumentarisch erwähnt, als noch unbedeutender Ort. Das Gebiet wurde 1385 dem Ritter Nuno Álvares Pereira vermacht, in Anerkennung seiner Verdienste um die Unabhängigkeit des Königreich Portugals in der Revolution von 1383. Unter der Regentschaft D.Manuels I. fiel das Gebiet zurück an die Krone. 1519 erhielt Vidigueira erste Stadtrechte, und Vasco da Gama wurde Graf von Vidigueira (Primeiro Conde da Vidigueira).[5]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Vidigueira ist durch die Produktion von gutem Wein und Olivenöl überregional bekannt. In den letzten Jahren wurde die Qualität dieser Produkte durch die ansässige Genossenschaft (1957 gegründet) weiter gesteigert. In den Jahren 2006 und 2007 gewann man mit dem neuen Olivenölprodukt „Relíquia da Vidigueira“ nationale Preise. Im Bereich der Weinvermarktung sind die Weine der Marke Navegantes inzwischen landesweit bekannt und beliebt. Auf der jährlichen Veranstaltung Pão e Laranjas (Brot und Orangen) werden die landwirtschaftlichen Produkte der Umgebung gezeigt und angeboten. Der Turismo rural (Ländlicher Tourismus) spielt seit einiger Zeit auch eine wachsende Rolle in Vidigueira. Die Kreisverwaltung wirbt im Web für die Region (Camara Municipal Vidigueira). Vidigueira ist auch der Name einer Weinanbauunterregion im Alentejo.

Verwaltung[Bearbeiten]

Kreis[Bearbeiten]

Vidigueira ist Sitz eines gleichnamigen Kreises (Concelho) im Distrikt Beja. Am 30. Juni 2011 hatte der Kreis 5934 Einwohner auf einer Fläche von 316 km²[4].

Die Nachbarkreise sind (im Uhrzeigersinn im Norden beginnend): Portel, Moura, Serpa, Beja sowie Cuba.

Die folgenden Gemeinden (Freguesias) liegen im Kreis Vidigueira:

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerzahl im Kreis Vidigueira (1801 – 2011)
1801 1849 1900 1930 1960 1981 1991 2001 2011
3 277 5 759 8 813 10 621 10 594 7 405 6 305 6 188 5 934

Kommunaler Feiertag[Bearbeiten]

  • Christi Himmelfahrt

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Fialho de Almeida

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Die Eltern des niederländischen Philosophen Baruch de Spinoza (1632-1677) stammten aus Vidigueira.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Vidigueira – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  2. a b Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
  3. Webseite der Coligação Democrática Unitária, Wahlergebnisse 2009, aufgerufen am 5. Mai 2010
  4. a b www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  5. www.verportugal.net, abgerufen am 26. Dezember 2013
  6. www.anmp.pt, abgerufen am 3. Februar 2013