Vidourle

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Vidourle
Überschwemmung im Sommer 2002

Überschwemmung im Sommer 2002Vorlage:Infobox Fluss/KARTE_fehlt

Daten
Gewässerkennzahl FRY34-0400
Lage Frankreich, Region Languedoc-Roussillon
Flusssystem Vidourle
Quelle im Gemeindegebiet von Saint-Roman-de-Codières
43° 59′ 37″ N, 3° 46′ 54″ O43.9936111111113.7816666666667840
Quellhöhe ca. 840 m[1]
Mündung bei Le Grau-du-Roi in das Mittelmeer43.5354.13194444444440Koordinaten: 43° 32′ 6″ N, 4° 7′ 55″ O
43° 32′ 6″ N, 4° 7′ 55″ O43.5354.13194444444440
Mündungshöhe m[1]
Höhenunterschied ca. 840 m
Länge 95 km[2]
Einzugsgebiet 788 km²[2]
Abfluss am Pegel Marsillargues[3] MQ
7,7 m³/s
Rechte Nebenflüsse Argentesse, Rieu Massel, Brestalou, Bénovie
Linke Nebenflüsse Crespenou, Courme
Mittelstädte Lunel
Kleinstädte Marsillargues, Le Grau-du-Roi

Der Vidourle ist ein Fluss im Süden Frankreichs, der in der Region Languedoc-Roussillon verläuft. Sein Quellbach Ruisseau de Frégère entspringt in den südöstlichen Ausläufern der Cevennen, den Montagne de la Fage, im Gemeindegebiet von Saint-Roman-de-Codières. Der Vidourle entwässert generell in südöstlicher Richtung, erreicht in seinem Unterlauf die Camargue, kreuzt westlich von Aigues-Mortes den Schifffahrtskanal Canal du Rhône à Sète und mündet nach 95[2] Kilometern bei Le Grau du Roi in das Mittelmeer. Knapp vor seiner Mündung wird er noch Teil des Meereskanals von Aigues-Mortes ins Mittelmeer. Auf seinem Weg durchquert der Vidourle das Département Gard und bildet über weite Strecken die Grenze zum benachbarten Département Hérault.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Orte am Fluss

[Bearbeiten] Hydrologie

Der Fluss ist im Sommer meist fast ausgetrocknet. Die Abflussmenge geht auf 3 m³/s zurück. Gelegentlich kommt es jedoch zu sogenannten Vidourladen (franz.: les vidourlades) mit Abflussmengen von etwa 1500 m³/s. Dabei sind die Städte Quissac und Sommières in den Jahren 1575, 1684, 1689, 1723, 1745, 1812, 1858, 1891, 1907, 1933, 1958 und 2002 stark beschädigt worden. Der Vidourle hat von jeher Schwierigkeiten mit dem Erreichen des Mittelmeeres; lange Zeit verlor er sich in einem Sumpf bei Saint-Laurent-d’Aigouze. Dann mündete er im 19. Jahrhundert im See von Mauguio. Heute führen ihn künstliche Mündungsarme bis zum Mittelmeer.

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Anmerkungen

  1. a b geoportail.fr (1:16.000)
  2. a b c Die Angaben zur Flusslänge beruhen auf den Informationen über den Vidourle auf sandre.eaufrance.fr (französisch), abgerufen am 17. April 2011, gerundet auf volle Kilometer.
  3. hydro.eaufrance.fr (Station: Y3464010, Option: Synthèse)
Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen