Vienna Business School

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Vienna Business School
Rechtsform Fonds[1]
Sitz Wien 4, Schwarzenbergplatz 14
Leitung Dr. Rainer Trefelik (Präs.), Mag. Martin Göbel (Gschtf.)
Branche Schulbetreiber
Website www.vienna-business-school.at

Die Vienna Businnes School ist eine Bezeichnung für Bildungseinrichtungen mit wirtschaftlichem Schwerpunkt, die vom Fonds der Wiener Kaufmannschaft in Wien und Mödling betrieben werden.

Übersicht[Bearbeiten]

Unter der Dachmarke Vienna Business School werden von dem Fonds der Wiener Kaufmannschaft[2] sechs Handelsakademien und sechs Handelsschulen betrieben. Des Weiteren werden Kaufmännische Kollegs, ein Aufbaulehrgang sowie die in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Wien gegründeten Fachhochschul-Studiengänge der Wiener Wirtschaft angeboten. Die Minderheitsbeteiligung an den Humboldt-Instituten ist ein weiteres Engagement im Bildungsbereich.

Nach den Statuten des Fonds der Wiener Kaufmannschaft werden diese Bildungseinrichtungen ausdrücklich mit dem Ziel betrieben, wirtschaftlich kompetenten Nachwuchs für die Wiener Wirtschaft auszubilden. Die Gründung des AbsolventenInnen-Netzwerks der Vienna Business Circle dient den Mitgliedern auch nach dem Abschluss als Informations- und Kommunikationsplattform.

Der Fonds der Wiener Kaufmannschaft begann im Jahr 1954 im Bereich der Schulen mit einem Aufbau- und Renovierungsprogramm, das in den folgenden Jahren konsequent fortgeführt wird. Die 3-jährige kaufmännische Ausbildung der Handelsschule bietet die beste Grundlage für die Berufsausübung in allen Zweigen der Wirtschaft und Verwaltung. Englisch als Fremdsprache ist Bestandteil des Unterrichts, eine zweite lebende Fremdsprache kann frei gewählt werden. Auch hier wird auf spezifische Ausbildungsschwerpunkte wie z. B. Entrepreneurship oder Informationstechnologie gesetzt. Praxiserfahrungen in Übungsfirmen und Kommunikations- und Präsentationstrainings sind in den Unterricht integriert. Praxiserfahrung in Übungsfirmen, Kommunikations- und Präsentationstraining. Weiterer Bestandteil der Ausbildung sind freiwillige Arbeitspraktika, anerkannte Sprach- und IT-Zertifikate können zusätzlich erworben werden.

Als größter privater Schulhalter neben der katholischen Kirche ist der Fonds mit seinen Angeboten und Leistungen im Bereich wirtschaftsorientierter Aus- und Weiterbildung führend in Österreich tätig. Unter der Dachmarke Vienna Business School werden sechs Handelsakademien, drei Kollegs, zwei Aufbaulehrgänge, zwei HAK Plus sowie sechs Handelsschulen in Wien und Niederösterreich betrieben welche allesamt eine fundierte wirtschaftliche Aus-Weiterbildung mit verschiedenen Schwerpunkten bieten.

Angebot[Bearbeiten]

Derzeit werden vorrangig Handelsakademien und Handelsschulen betrieben. Im Detail handelt es sich um:

  • HAK/HAK I Akademiestraße
  • HAK II/HAS II Hamerlingplatz
  • HAK III/HAS III Schönborngasse
  • HAK/HAS Augarten
  • HAK/HAS Floridsdorf
  • HAK/HAS Mödling
  • Kolleg für Kunstmanagementan der VBS Akademiestraße
  • Kaufmännisches Kolleg - Städtetourismus&Eventmanagement
  • HAK Plus - Schönborngasse & Mödling

Geschichte[Bearbeiten]

Die Handelsakademie Wien wurde 1857 als zweite Handelsakademie (nach Prag) in Österreich-Ungarn gegründet, im darauffolgenden Jahr begann der Unterricht mit 5 Lehrern und 59 Schülern. Der erste Präsident der Handelsakademie war Friedrich Schey von Koromla[3]. Das Gebäude der Handelsakademie in der Akademiestraße nahe dem Karlsplatz wurde von dem Architekten Ferdinand Fellner dem Älteren entworfen und 1862 fertiggestellt.

Die Neue Wiener Handelsakademie wurde durch den Wiener Kaufmännischen Verein im Jahr 1905 gegründet. Das Schulgebäude entstand zwischen 1906 und 1907 am Hamerlingplatz nach dem Entwurf von Julius und Wunibald Deininger. Ebenfalls 1907 wurde in der Schönborngasse von der Physikerin Dr. Olga Ehrenhaft-Steindler die erste Wiener Handelsakademie für Mädchen eingerichtet. In den anderen Handelsakademien wurden Mädchen erst ab 1921 und in getrennten Klassen unterrichtet.

Die Wiener Handelsakademien wurden in den 1920er Jahren durch das Gremium der Wiener Kaufleute übernommen, in der Zeit von 1940 bis 1954 übernahm die Stadt Wien die Trägerschaft. Alle Wiener Handelsakademien wurden nach 1952 in den neu gegründeten Fonds der Wiener Kaufmannschaft eingebracht und erhielten dabei neue Namen: Die Handelsakademie wurde in HAK I, die Neue Handelsakademie in HAK II umbenannt, die Wiener Handelsakademie für Mädchen in HAK III. 1957 wurde im damaligen Wiener Stadtteil Mödling eine weitere Handelsakademie in einer zuvorigen Handelsschule eingerichtet, die HAK IV.

Seit 1997 firmieren die Handelsakademien unter dem Namen Vienna Business School.

Prominente Schüler und Absolventen[Bearbeiten]

Aufgeführt sind prominente Absolventen (mit Grund der Prominenz), mit Abschlussdatum falls bekannt.

Absolventen der Handelsakademie Wien vor dem Ersten Weltkrieg[Bearbeiten]

Absolventen der Handelsakademien Wien nach dem Ersten Weltkrieg[Bearbeiten]

Wenn bekannt, ist die Nummer der Handelsakademie mit aufgeführt.

Absolventen der Handelsakademien Wien nach dem Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten]

Wenn bekannt, ist die Nummer der Handelsakademie mit aufgeführt.

Absolventen der Vienna Business School(s)[Bearbeiten]

Prominente Professoren und Lehrbeauftragte[Bearbeiten]

(zeitlich sortiert)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Fonds genehmigt mit Bescheid MA62-9067/52
  2. Wiener Kaufmannschaft
  3. Josef Mentschl: Schey, Friedrich von. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 22, Duncker & Humblot, Berlin 2005, ISBN 3-428-11203-2, S. 718 f. (Digitalisat).
  4. http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/forumbildung/297452/ManagerSchule-feiert?from=suche.intern.portal
  5. http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/forumbildung/297452/ManagerSchule-feiert?from=suche.intern.portal