Vienna Capitals

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UPC Vienna Capitals
UPC Vienna Capitals
Erfolge

Österreichischer Meister 2005

Vereinsinfos
Geschichte gegründet 2000
Standort Wien, Österreich
Spitzname Caps
Vereinsfarben Schwarz, Gelb, Rot
Liga Erste Bank Eishockey Liga
Spielstätte Albert-Schultz-Eishalle
Kapazität 7.000 Plätze
Cheftrainer Tom Pokel[1]
Kapitän Jonathan Ferland[2]
Saison 2013/14 3. Platz, Playoff-Achtelfinale

Die Vienna Capitals sind eine im Jahr 2000 gegründete österreichische Eishockeymannschaft aus Wien und spielen in der österreichischen Bundesliga. Die Heimspiele der „Caps“ werden in der Albert-Schultz-Halle ausgetragen. In der Saison 2004/05 errangen die Vienna Capitals in der Best-of-Seven-Serie gegen den EC KAC den ersten Meistertitel ihres Bestehens.

Geschichte[Bearbeiten]

Erste Jahre in der Bundesliga[Bearbeiten]

Logo 2001–2011

Die Vienna Capitals nahmen in der Saison 2001/02 erstmals an der Erste Bank Eishockey Liga teil und erreichten die Playoffs. Mit guten Leistungen etablierten sie sich im Mittelfeld der Tabelle und erreichten am Ende des Grunddurchgangs den vierten Rang. Im Viertelfinale sweepten sie die Graz 99ers mit 4:0-Siegen und trafen im Halbfinale auf den EHC Linz. Diese Serie verloren die Capitals in vier Spielen und verabschiedeten sich so aus der Saison.

Für die folgende Saison wurden einige Veränderungen am Kader vorgenommen, aber die Mannschaft schaffte es nicht, zu konstanten Leistungen zu finden und beendete den Grunddurchgang auf dem vorletzten Tabellenplatz. Da in dieser Saison alle Mannschaften für die Playoffs qualifiziert waren, trafen die Capitals im Viertelfinale auf den Titelverteidiger EC VSV und verloren die Serie mit 2:3-Siegen. Die Spielzeit 2003/04 wurde mit einem Punkt Rückstand auf Platz vier auf dem fünften Rang beendet. Da lediglich die ersten vier Teams für die Playoffs qualifiziert waren, war die Saison für die Capitals erstmals nach dem Grunddurchgang beendet.

Der erste Meistertitel[Bearbeiten]

Spieler der Capitals

Aufgrund des unbefriedigenden Abschneidens in der Saison 2003/04 wurde der Kader noch einmal überarbeitet. Wichtigste Veränderung war die Verpflichtung des DEL-Legionärs Frédéric Chabot für die Position des Torhüters. Zwar startete die Mannschaft nicht optimal in die Saison, aber Trainer Jim Boni schaffte es, nach und nach aus der Mannschaft eine eingeschworene Einheit zu formen. Ab der Halbzeit des Grunddurchgangs legten die Wiener eine Siegesserie hin und beendeten den Grunddurchgang mit acht Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten, den EC KAC, auf Rang eins. Im Halbfinale besiegten die Hauptstädter den EC VSV in vier Partien und trafen im Finale auf den EC KAC. Die ersten sechs Begegnungen der Finalserie gewann das jeweilige Auswärtsteam, bis Jim Boni für das entscheidende siebte Spiel zu einem Trick griff. Er ließ die Capitals bei diesem Heimspiel mit den Auswärtsdressen auflaufen. Die Capitals gewannen das siebte Finalspiel mit 6:2 und errangen den ersten Meistertitel ihrer Geschichte.

Die Jahre danach[Bearbeiten]

Für die folgende Spielzeit gab es wieder einige Veränderungen. Chabot verließ die Mannschaft und wurde durch Jeff Maund ersetzt. Die Caps starteten etwas ungelenk in die Saison und die Situation wurde zusätzlich durch Maunds Bitte um die Auflösung seines Vertrages kompliziert. In der Folge übernahm Walter Bartholomäus dessen Position und zeigte auch gute Leistungen. Am Ende des Grunddurchgangs schaffte es die Mannschaft mit einem Punkt Vorsprung in die Playoffs. Im Halbfinale unterlagen die Wiener mit 1:4-Siegen dem EC Red Bull Salzburg. Dieser eine Sieg der Capitals war am grünen Tisch erzielt worden. Da die Salzburger den Legionär Patrick Thoresen nicht ordnungsgemäß angemeldet hatten, wurde das dritte Spiel der Serie (das Salzburg mit 6:3 gewonnen hatte) mit 5:0 zugunsten der Capitals strafverifiziert.

Das Kader-Problem[Bearbeiten]

Dem Vereinsvorstand war durch die Misserfolge der vergangenen Jahre ein entscheidender Nachteil klar geworden, den die Capitals gegenüber anderen Bundesliga-Mannschaften hatten: der mangelnde Nachwuchs. Da einerseits die Infrastruktur der Stadt Wien keinen ständigen Ausbildungsbetrieb zuließ und andererseits nach dem Ende des EHC Team Wien auch keine Kooperationspartner mehr existierten, unternahm Capitals-Präsident Schmid einen neuen Vorstoß. Ab der Saison 2007/08 wurde die bestehende Legionärsregelung, die jedem EBEL-Team die Verpflichtung von fünf Transferkartenspielern erlaubte, gekippt. Als Ersatz hierfür kam die sogenannte Punkteregel. Mit der geänderten Regelung wurde der Kader runderneuert.

Mit Jean-François Labbé wurde ein erfahrener Torhüter verpflichtet, dazu kamen mit Dan Bjornlie und Peter Casparsson hervorragende Verteidiger. Im Sturm wurde mit Marcel und David Rodman sowie Aaron Fox eine komplette Stürmerlinie vom HK Jesenice verpflichtet. Kelly Fairchild und Pascal Rheaume verstärkten das Team zusätzlich, sodass die Capitals mit insgesamt zehn Legionären und vier eingebürgerten Spielern, sogenannten Austros, in die Saison starteten. Nach sechs Einsätzen verletzte sich Labbé und fiel für den Rest der Saison aus. Das Vereinsmanagement suchte nach einem passenden Ersatz. Nachdem Günther Hell nicht den Vorstellungen entsprochen hatte, wurden die Capitals mit Sébastien Charpentier fündig. Allerdings verletzte sich dieser ebenfalls in der laufenden Saison und wurde kurzzeitig durch Kelly Guard ersetzt.

Am Ende des Grunddurchgangs belegten die Wiener punktegleich mit den führenden Linzern Platz zwei. In der Zwischenrunde zeichnete sich ein neues Problem ab: durch die vielen Transferkartenspieler, die jeweils vier des auf sechzig Punkte begrenzten Kontingentes verbrauchten, war die Kaderdecke sehr dünn, sodass streckenweise mit nur zweieinhalb Linien gespielt werden musste. Nachdem im Viertelfinale der HC Innsbruck in vier Partien bezwungen wurde, verlor die Mannschaft im Halbfinale alle Spiele gegen den späteren Meister Salzburg.

Capitals-Präsident Hans Schmid versuchte nach dieser Saison, auch die Punkteregel abzuschaffen, um in Zukunft völlig frei Spieler verpflichten zu können. Dies löste heftige Diskussionen unter den Vereinen aus, in denen auch mit dem EU-Arbeitsrecht argumentiert wurde, das jedem Eishockeyspieler die freie Wahl des Arbeitsplatzes gestattet, womit jede Reglementierung rechtswidrig wäre. Diese Diskussion setzt sich bis heute fort, brachte aber bisher keine Veränderungen des Systems.

Für die Saison 2008/09 wurden die Ausgaben für den Kader reduziert. Durch einige Legionäre in Gestalt des Trios Patrick Lebeau, Juha Riihijärvi und Benoit Gratton spielten die Wiener abermals um den Titel mit. Der Grunddurchgang wurde auf Platz zwei hinter dem EC KAC beendet. Im Viertelfinale traf das Team auf die Graz 99ers. Nachdem die Capitals mit 3:1-Siegen führten, gelang es den Grazern, noch auszugleichen. Im siebten Spiel der Serie wurde mit einem 5:1-Sieg der Einzug ins Halbfinale gesichert. Dort trafen die Wiener auf den EC Red Bull Salzburg und verloren die Serie in fünf Begegnungen.

Die beiden folgenden Spielzeiten glichen sich weitgehend. Beide Male zeigten die Wiener gute Leistungen in der Hauptrunde und schlossen diese auf dem dritten Rang ab, jedoch endeten auch beide Playoff-Teilnahmen erneut im Halbfinale gegen den EC Red Bull Salzburg. Während Gratton und der 2010 neu hinzugekommene François Fortier sich als Spitzenspieler in der Liga etablierten, wurden nach und nach auch junge Wiener Spieler zum Verein zurückgeholt oder aus dem forcierten Nachwuchs in die Kampfmannschaft integriert. Mit Ende der Saison 2010/11 beendete Kevin Gaudet sein Engagement bei den Wienern und wurde durch den Schweden Tommy Samuelsson ersetzt.

Zur Vorbereitung auf die folgende Saison nahmen die Capitals erstmals an der European Trophy 2011, einem mit europäischen Spitzenteams besetzten Einladungsturnier, teil. Die Wiener boten ansprechende Leistungen und konnten drei von insgesamt acht Spielen gewinnen. Die Heimspiele in der European Trophy wurden erstmals in der auf 7.000 Plätze ausgebauten Albert-Schultz-Eishalle ausgetragen. Die Meisterschaft 2011/12 verlief für die Vienna Capitals dann aber enttäuschend und die hohen Erwartungen konnten bei weitem nicht erfüllt werden. Schuld dafür waren unter anderem die zahlreichen Fehleinkäufe, die schwere Verletzung von Publikumsliebling Raphael Rotter und das überraschende Karriereende von Harald Ofner. Nach dem Grunddurchgang belegten die Wiener nur den 8. Platz, der einen Gang in die Qualifikationsrunde zur Folge hatte. Dennoch wurde am Trainer Tommy Samuelsson festgehalten, der die Hauptstädter dank einem Kantersieg am letzten Spieltag der Qualifikationsrunde letztendlich doch noch in das Play-off führte. Dort scheiterten die Capitals jedoch im Viertelfinale trotz einer Leistungssteigerung in sieben Spielen am späteren Meister aus Linz.

Vereinsstatistiken[Bearbeiten]

Saison Hauptrunde Playoffs Anmerkung
Spiele S N NNV Sieg% Tore TVH PKT (PT) Rang Spiele S N NNV Sieg% Tore TVH
2001/02 32 16 9 7 60.94 106:97 +9 39 (30) 4. 8 4 3 1 56.25 22:22 0 Viertelfinal-Out
2002/03 42 19 17 6 52.38 137:137 0 44 (37) 6. 5 2 3 0 40.00 14:16 -2 Viertelfinal-Out
2003/04 48 22 22 4 50.00 113:128 -15 48 (37) 5. Keine Playoff-Teilnahme
2004/05 48 34 10 4 75.00 199:142 +57 72 (57) 1. 10 7 3 0 70.00 33:25 +8 Meister
2005/06 48 25 20 3 58.89 173:163 +10 53 (40) 4. 5 1 4 0 20.00 12:18 -6 Halbfinal-Out
2006/07 56 29 22 5 56.25 214:205 +9 63 (48) 4. 3 0 3 0 0.00 11:20 -9 Halbfinal-Out
2007/08 (*) 36 22 9 5 68.06 122:86 +36 49 2. 3 0 3 0 0.00 19:24 -5 Halbfinal-Out
2008/09 54 33 14 7 67.59 203:162 +41 73 2. 12 5 7 0 41.67 31:30 +1 Halbfinal-Out
2009/10 54 33 17 4 64.81 193:156 +37 70 3. 12 7 2 3 70.83 47:38 +9 Halbfinal-Out
2010/11 54 31 18 5 62.04 200:162 +38 67 3. 11 7 3 1 68.18 43:34 +9 Halbfinal-Out
2011/12 (*) 40 17 17 6 50.00 120:136 -16 40 8. 7 3 3 1 50.00 20:25 -5 Viertelfinal-Out
2012/13 (*) 44 28 11 5 69.32 137:100 +37 61 1.
Summe 556 309 186 61 61.06 1917:1674 +243 679 76 36 34 6 51.32 252:252 ±0

(*) Exklusive Zwischenrunde

Legende:
S = Siege, N = Niederlagen in regulärer Spielzeit, NNV = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, Sieg% = Prozentsatz der erzielten an den insgesamt möglichen Punkten, TVH = Torverhältnis, PKT = Punkte, PT = Punkte mit Punkteteilung zur Saisonhälfte

Mannschaft[Bearbeiten]

Kader der Saison 2014/15[Bearbeiten]

Stand: 2014, Sortierung: alphabetisch

Torhüter
Nr. Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
30 OsterreichÖsterreich David Kickert 16. März 1994 Wien, Österreich Jugend EV Vienna Capitals
1 KanadaKanada Matthew Zaba 14. Juli 1983 Yorkton, Saskatchewan, Kanada 2012 HC Bozen
Verteidiger
Nr. Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
44 KanadaKanada Jamie Fraser 17. November 1985 Sarnia, Ontario, Kanada 2012 HDD Olimpija Ljubljana
29 OsterreichÖsterreich Sven Klimbacher 12. September 1981 Sankt Veit an der Glan, Kärnten, Österreich 2012 EC Graz 99ers
7 KanadaKanada Brett Carson 29. November 1985 Regina, Saskatchewan, Kanada 2014 AIK Solna
4 OsterreichÖsterreich Philippe Lakos 19. August 1980 Wien, Österreich 2009 HC Innsbruck
14 OsterreichÖsterreich Patrick Peter 27. Jänner 1994 Wien, Österreich Jugend EV Vienna Capitals
23 OsterreichÖsterreich Markus Schlacher 23. August 1987 Villach, Österreich 2012 EC Red Bull Salzburg
48 OsterreichÖsterreich Florian Iberer 7. Dezember 1982 Wien, Österreich 2014 EC KAC
Stürmer
Nr. Name Pos Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
24 KanadaKanada Jonathan Ferland RW 29. Februar 1983 St. Marie-de-Beauce, Québec, Kanada 2011 EC VSV
9 OsterreichÖsterreich Nikolaus Hartl RW 18. Dezember 1991 Zell am See, Salzburg, Österreich 2013 EC VSV
81 OsterreichÖsterreich Kris Foucault LW 12. Dezember 1990 Calgary, Alberta, Kanada 2014 Iowa Wild
12 OsterreichÖsterreich Dustin Sylvester C 5. Januar 1989 Kelowna, British Columbia, Kanada 2013 Abbotsford Heat
27 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Hugh Jessiman RW 28. März 1984 New York, New York, USA 2014 KHL Medvescak Zagreb
25 KanadaKanada Benoît Gratton C 28. Dezember 1976 Montreal, Québec, Kanada 2008 Hamburg Freezers
37 OsterreichÖsterreich Kevin Puschnik RW/LW 2. September 1991 Feldkirch, Vorarlberg, Österreich 2013 EC Red Bull Salzburg
16 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Peter MacArthur C 20. Juni 1985 Clifton Park, New York, USA 2014 Augsburger Panther
8 KroatienKroatienVereinigte StaatenVereinigte Staaten Adam Naglich RW/C 9. Mai 1984 Las Vegas, Nevada, USA 2014 Alba Volán Székesfehérvár
10 KanadaKanada Matt Watkins C/W 12. November 1986 Aylesbury, Saskatchewan, Kanada 2014 Hershey Bears
6 OsterreichÖsterreich Rafael Rotter RW 14. Juni 1987 Wien, Österreich 2008 Guelph Storm
13 OsterreichÖsterreich Michael Schiechl C 29. Jänner 1989 Judenburg, Österreich 2012 EC Red Bull Salzburg

Bedeutende frühere Mannschaften[Bearbeiten]

EBEL-Meister 2004/05[Bearbeiten]

Position Name
Tor: Frédéric Chabot, Christian Cseh
Verteidigung: Darcy Werenka, Robert Lukas, Peter Kasper, Philippe Lakos, Thomas Pfeffer, Leopold Wieselthaler, Mario Altmann
Sturm: Mike Craig, Dave Chyzowski, Bob Wren, Dieter Kalt, Markus Peintner, Manuel Latusa, Ray Podloski, Jari Suorsa, Gregor Baumgartner, Christoph König, Yuri Tsurenkov, Bernd Jäger, Christian Dolezal, Ivo Jan, Paul Roch, André Niec, Sandro Winkler
Trainer: Jim Boni

Spieler[Bearbeiten]

Vereinsinterne Rekorde[Bearbeiten]

Statistiken seit dem Bundesligaaufstieg in der Saison 2001/02. Enthalten sind sämtliche Vorrunden- und Play-off-Spiele.

Saison[Bearbeiten]

Tore
Platz Spieler Tore Saison
1. Francois Fortier 51 2010/11
2. Mike Craig 46 2006/07
3. Mike Craig 37 2004/05
4. Dave Chyzowski 37 2004/05
5. Oliver Setzinger 36 2005/06
6. Pat Lebeau 33 2008/09
Aaron Fox 33 2007/08
Assists
Platz Spieler Assists Saison
1. Bob Wren 63 2006/07
2. Benoit Gratton 58 2010/11
3. Pat Lebeau 54 2008/09
4. Bob Wren 53 2004/05
5. Oliver Setzinger 50 2006/07
Mike Craig 46 2006/07
Topscorer
Platz Spieler Punkte Saison
1. Francois Fortier 96 2010/11
2. Bob Wren 93 2006/07
3. Mike Craig 92 2006/07
Benoit Gratton 92 2010/11
5. Pat Lebeau 87 2008/09
6. Mike Craig 82 2004/05
7. Oliver Setzinger 76 2006/07
Oliver Setzinger 76 2005/06
Strafminuten
Platz Spieler Strafminuten Saison
1. Philippe Lakos 224 2006/07
2. Benoit Gratton 184 2008/09
3. Bob Wren 182 2006/07
Dave Chyzowski 182 2004/05
5. Philippe Lakos 161 2003/04

Insgesamt[Bearbeiten]

Tore
Platz Spieler Tore
1. Mike Craig 134
2. Darcy Werenka 86
3. Manuel Latusa 84
4. Bob Wren 72
5. Marc Tropper 68
Assists
Platz Spieler Assists
1. Darcy Werenka 172
2. Bob Wren 163
3. Mike Craig 147
4. Manuel Latusa 105
4. Marc Tropper 105
Topscorer
Platz Spieler Punkte
1. Mike Craig 281
2. Darcy Werenka 258
3. Bob Wren 235
4. Manuel Latusa 190
5. Marc Tropper 173
Spiele
Platz Spieler Spiele
1. Phillipe Lakos 502
2. Manuel Latusa 341
3. Darcy Werenka 319
4. Benoit Gratton 301
5. Yuri Tsurenkov 297

Bedeutende ehemalige Spieler[Bearbeiten]

(Teamzugehörigkeit und Position in Klammern)

Der kanadische Goalie kam nach drei Jahren bei den Nürnberg Ice Tigers nach Wien und erspielte mit der Mannschaft den einzigen Meistertitel der Vereinsgeschichte.
Der Stürmer spielte vier Jahre lang für die Capitals und schloss je eine Saison als Torschützenkönig und Punkte-Führender ab.
  • KanadaKanada Bob Wren
    (2003–2007, Angriff)
Ebenfalls für vier Jahre war Bob Wren bei den Wienern aktiv und bildete mit Mike Craig eines der besten Stürmerduos der Liga. In der Saison 2004/05 führte er die Assist-Liste an.
Mit Oliver Setzinger spielte einer der besten österreichischen Eishockeyspieler zwei Jahre lang in Wien und erzielte in 109 Spielen 158 Scorerpunkte.

Teilnahmen von Spielern am All-Star-Team[Bearbeiten]

Saison Spieler
2006/07 Scott Fankhouser, Darcy Werenka, Jonathan Zion, Robert Lukas, Bob Wren, Oliver Setzinger, David Schuller, Dieter Kalt, Manuel Latusa, Mike Craig
2007/08 Philippe Lakos, Darcy Werenka, Marcel Rodman, Manuel Latusa, Aaron Fox
2008/09 Darcy Werenka, Benoit Gratton

Trainer[Bearbeiten]

Zeit Nation Trainer Anmerkungen
2000–2003 OsterreichÖsterreich Kurt Harand
2003–2007 Flag of Canada and Italy.svg Jim Boni 1 x Österreichischer Meister
2007–2011 KanadaKanada Kevin Gaudet 3 x Halbfinal-Out
2011–2014 SchwedenSchweden Tommy Samuelsson 1 x Viertelfinal-Out; 1 x Vizemeister
seit 2014 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tom Pokel 2 x Viertelfinal-Out; 1 x Vizemeister

Spielstätte[Bearbeiten]

Die Heimstätte der Vienna Capitals ist die etwa 4.500 Zuseher fassende Albert-Schultz-Halle im Wiener Bezirk Donaustadt. Im Februar 2009 wurde bekannt, dass die Kapazität der Halle auf 7.000 Zuseher[3] ausgebaut werden soll. Die Umbauarbeiten sollen nach der Saison 2008/09 beginnen und vor der Saison 2010/11 abgeschlossen sein. Zusätzlich zur Erhöhung der Kapazität soll auch ein Parkhaus errichtet werden, in der Halle sind neue Videoleinwände und VIP-Boxen geplant[4]. Die Überdachung der Freieisfläche soll bessere Bedingungen für den Nachwuchs schaffen. Die Kosten für den Umbau werden auf 40 Millionen Euro geschätzt[5]

Zuschauerschnitt[Bearbeiten]

  • Saison 2003/2004: 3.590 Zuschauer pro Heimspiel
  • Saison 2004/2005: 3.710 Zuschauer pro Heimspiel
  • Saison 2005/2006: 3.852 Zuschauer pro Heimspiel
  • Saison 2006/2007: 3.991 Zuschauer pro Heimspiel
  • Saison 2007/2008: 4.045 Zuschauer pro Heimspiel
  • Saison 2008/2009: 3.568 Zuschauer pro Heimspiel
  • Saison 2009/2010: 3.918 Zuschauer pro Heimspiel[6]

Vereinskultur[Bearbeiten]

Fans[Bearbeiten]

Die Vienna Capitals verfügen über vier eingetragene Fanclubs: ICEFIRE, Vienna Hockey Fans, Die Optimisten und Fiaker Caps.

Maskottchen[Bearbeiten]

Das Maskottchen der Capitals war bis 2011 Captain Cap, eine Figur in Form eines brennenden Eishockeypucks. Mit Pucky dem Clown wurde vergeblich versucht, einen mobileren Kollegen zu etablieren. Von 2011 bis zum Saisonanfang der Saison 2013/14 war das Maskottchen namenlos. Vor der Saison 2013/14 wurde eine Umfrage auf Facebook gestartet, bei der die Fans einen neuen Namen für das Maskottchen aussuchen konnten. Aus diesem Schluss heißt der Gepard seit dem 8. September 2013 Capitano.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. vienna-capitals.at: Tom Pokel ist neuer Headcoach, abgerufen am 26. August 2014
  2. hockeyfans.at: Vienna Capitals haben einen neuen Kapitän, abgerufen am 26.August 2014
  3. erstebankliga.at: Caps bekommen Halle für 7.000 Fans, abgerufen am 21. Februar 2009
  4. eishockey.org: neue Halle für die Capitals, abgerufen am 21. Februar 2009
  5. hockeyfans.at: Caps bekommen rundumerneuerte Halle, abgerufen am 21. Februar 2009
  6. Homepage des ÖEHV