Vietmannsdorf
| Vietmannsdorf
Stadt Templin
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|---|---|---|
| Koordinaten: | 53° 3′ N, 13° 32′ O53.05055555555613.53027777777856Koordinaten: 53° 3′ 2″ N, 13° 31′ 49″ O | |
| Höhe: | 56 m ü. NHN | |
| Fläche: | 37,63 | |
| Einwohner: | 415 (31. Dez. 2005) | |
| Eingemeindung: | 26. Okt. 2003 | |
| Postleitzahl: | 17268 | |
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Lage von Vietmannsdorf in Brandenburg |
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Vietmannsdorf ist ein Ortsteil der Stadt Templin im Landkreis Uckermark, Bundesland Brandenburg, Bundesrepublik Deutschland.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Bevölkerungsentwicklung
| 1875 | 1890 | 1910 | 1925 | 1933 | 1946 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2006 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 466 | 511 | 415 | 415 | 446 | 587 | 421 | 434 | 434 | 428 | 423 | 430 | 435 | 444 | 442 | 441 | 433 |
(Man beachte bei den sprunghaften Anstiegen zeitliche Distanzen, historische Ereignisse und Eingemeindungen.)
[Bearbeiten] Geschichte
Vietmannsdorf wurde erstmals 1281 als markgräflicher Urkundsort mit dem Namen Vitumansdorpe und Vitumanstorpe (CDB A XIII 129 Or) und 1287 als Vitemanstorpe (A XXIII 5 Or) erwähnt. Ab dem 15. Jahrhundert bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war hier die Familie von Holtzendorff ansässig. Das Dorf war bis 1928 in einen Gutsbezirk und das eigentliche Dorf geteilt. Ab 1873 wurde mit Anlage eines Ringofens durch den Industrieverein Vietmannsdorf eine große Ziegelproduktion aufgenommen, die bis etwa zur Jahrhundertwende anhielt. Dann wurden Vietmannsdorfer Ziegelbrenner durch die neu entstandenen Produktionsstätten in Zehdenick gewissermaßen ruiniert. Am 26. Oktober 2003 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde im Amt Templin-Land nach Templin eingemeindet.[1]
Im Jahr 2006 feierten die Vietmannsdorfer ihr 725-jähriges Dorfjubiläum mit einem großen Festumzug.
[Bearbeiten] Ortsteile
Zu Vietmannsdorf gehören außerdem folgende Ortsteile und Wohnplätze:
- Baßdorf
- Dargersdorf - Der Ort mit heute etwa 180 Einwohnern wurde 1375 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich vermutlich vom slawischen Namen Darg ab einem Lokator welcher zu dieser Zeit in der Gegend aktiv war. Sehenswert ist die Fachwerkkirche aus 1749. Im Dreißigjährigen Krieg war die ursprüngliche Feldsteinkirche nahezu vollständig zerstört wodurch ein Neuaufbau notwendig wurde. An Dargersdorf grenzt das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin.[2]
- Gut Gollin
- Ringofen
[Bearbeiten] Politik
Die ehemalige Gemeinde Vietmannsdorf wurde 2003 in die Stadt Templin eingemeindet.
Ortsvorsteher: Bernd Ziemkendorf (Stand: 2010)
[Bearbeiten] Partnerschaft
Vietmannsdorf hat eine Partnerschaft mit Wolfenweiler im Breisgau und Rosà in Italien.
[Bearbeiten] Infrastruktur
- Bus
- Bundesstraße, nahe B 109
- ehemaliger Militärflugplatz Groß Dölln, heute teilweise zivile Nutzung.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Heimatstube und Herrenhaus
[Bearbeiten] Literatur
- Liselott Enders: Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil VIII, Uckermark, Weimar 1986, ISBN 3-7400-0042-2
[Bearbeiten] Fotos
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Fußnoten
- ↑ StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003
- ↑ Märkische Oderzeitung 9. August 2005, S. 9
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