Viktor Sigl

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Viktor Sigl 2012

Viktor Sigl (* 20. Juni 1954 in Bad Kreuzen) ist ein österreichischer Politiker (ÖVP). Vom 23. April 2003 bis 18. April 2013 war er Landesrat in der oberösterreichischen Landesregierung und seit 18. April 2013 ist er Landtagspräsident von Oberösterreich.

Leben[Bearbeiten]

Sigl absolvierte eine Lehre als Einzelhandelskaufmann und legte die Konzessionsprüfung für das Reisebürogewerbe. Ab 1977 übernahm das elterliche Taxiunternehmen. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

Politik[Bearbeiten]

Sigl war ab 1979 Obmann der Jungen Volkspartei in Bad Kreuzen und wurde dort im selben Jahr in den Gemeinderat gewählt. Von 1985 bis 2006 war er Bürgermeister von Bad Kreuzen.

Von 6. Oktober 1985 bis Juli 2000 war Sigl Abgeordneter zum Oberösterreichischen Landtag. Danach wechselte er als Präsident und Finanzreferent zur Oberösterreichischen Wirtschaftskammer. Zudem war er von 2001 bis 2004 Obmann der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft.

Am 23. Oktober 2003 wurde er Landesrat der oberösterreichischen Landesregierung Pühringer III. Seine Agenden umfassen seit 2009 Gewerbe, Raumordnung, Staatsbürgerschaft, Wahlen, Wirtschaft, Zivildienst und Sport. Die ab 2003 ebenfalls zu seinen Agenden zählenden Ressorts Bildung und Gesellschaft gab er 2009 an Doris Hummer ab. Am 21. Jänner 2013 gab der Landesparteivorstand der ÖVP Oberösterreich bekannt, dass Sigl dem scheidenden Landtagspräsidenten Friedrich Bernhofer nachfolgen werde. Der Wechsel erfolgte in der Landtagssitzung am 18. April 2013.[1]

Neben seinen politischen Funktionen ist er Aufsichtsratsmitglied in einigen Unternehmen, etwa in der Energie AG, bei der Oberösterreichischen Technologie- und Marketinggesellschaft und seit 2002 bei der Volkskreditbank, Linz.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. ergänzte Biographie von Landtagspräsident Viktor Sigl, abgefragt am 19. April 2013