Villa Somalia

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Die Villa Somalia ist der Präsidentenpalast in Somalia. Sie liegt in Mogadischu auf hohem Grund nahe dem Ufer des Indischen Ozeans, mit Zugang zum Hafen und Flughafen.

Geschichte[Bearbeiten]

Der letzte Präsident, der die Villa Somalia genutzt hatte, war Siad Barre. Nach dessen Sturz 1991 nahm die Rebellenorganisation United Somali Congress (USC) unter Mohammed Farah Aidid das Gebäude ein. Nachdem sich der USC zwischen Aidid und Ali Mahdi Mohammed spaltete, kämpften die beiden Kriegsherren und deren Milizen um die Kontrolle über Mogadischu. In den darauffolgenden 15 Jahren des somalischen Bürgerkrieges blieb die Villa Somalia unter Kontrolle des Hawiye-Clans. Zuletzt wurde sie von Milizen von Hussein Mohammed Farah, dem Sohn und Nachfolger Aidids, gehalten. 2006, acht Wochen nach der Machtübernahme der Union islamischer Gerichte in Mogadischu, mussten sie sie abgeben. Die Union kündigte an, in der Villa Somalia ein islamisches Gericht einrichten zu wollen.

Ende 2006 nahm die Übergangsregierung Somalias das Gebäude von der Union islamischer Gerichte ein. Anfang 2007 besuchte Übergangspräsident Abdullahi Yusuf Ahmed erstmals Mogadischu und die Villa Somalia und kündigte an, die Regierung von ihrem provisorischen Sitz in Baidoa nach Mogadischu zu verlegen. Am 19. Januar wurde die Villa Somalia von Unbekannten mit Mörsern beschossen.

Quellen[Bearbeiten]

2.039822222222245.334744444444Koordinaten: 2° 2′ 23″ N, 45° 20′ 5″ O