Villafranca in Lunigiana

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Villafranca in Lunigiana
Wappen
Villafranca in Lunigiana (Italien)
Villafranca in Lunigiana
Staat: Italien
Region: Toskana
Provinz: Massa-Carrara (MS)
Koordinaten: 44° 18′ N, 9° 57′ O44.2955555555569.95138Koordinaten: 44° 17′ 44″ N, 9° 57′ 0″ O
Höhe: 138 m s.l.m.
Fläche: 29,49 km²
Einwohner: 4.803 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 163 Einw./km²
Postleitzahl: 54028
Vorwahl: 0187
ISTAT-Nummer: 045016
Volksbezeichnung: Villafranchesi
Schutzpatron: San Giovanni Battista (24. Juni)
Website: Gemeinde Villafranca in Lunigiana
Panorama von Villafranca in Lunigiana
Panorama von Villafranca in Lunigiana

Villafranca in Lunigiana ist eine Gemeinde mit 4803 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2012) in der Provinz Massa-Carrara in der Region Toskana in Italien.

Geografie[Bearbeiten]

Lage von Villafranca in Lunigiana in der Provinz Florenz

Die Gemeinde erstreckt sich über ca. 29 km². Sie liegt ca. 150 km nordwestlich der Regionalhauptstadt Florenz, ca. 40 km nordwestlich von Massa und 35 km nordwestlich von Carrara im Val di Magra. Sie ist Teil der antiken Region Lunigiana und liegt an der Via Francigena. Im Gemeindegebiet fließt das Flüsschen Bagnone der Magra zu.

Zu den Ortsteilen zählen Filetto, Fornoli, Irola, Malgrate Lunigiana, Merizzo, Mocrone und Virgoletta.

Die Nachbargemeinden sind Bagnone, Filattiera, Licciana Nardi, Mulazzo, Tresana und Pontremoli.

Geschichte[Bearbeiten]

Erste Bewohner der Gegend waren die Ligurer und die Apuani[2]. Seit dem Mittelalter war der Ort Lehnsgut der Familie Malaspina. 1221 teilte sich die Familie in zwei Linien auf und Villafranca wurde Herrschaftsgebiet der Linie der Malaspina dello Spino Secco[3], aus der 1266 die Malaspina di Villafranca hervorgingen. Neben dem in Villafranca gelegenen Castello di Malnido wurden zudem die Burgen von Tresana, Lusuolo und Castevoli Besitz der Familie[4]. Nach der Besatzung Napoleons wurde der Ort der Grafschaft Modena zugewiesen und 1848 mit den anderen Ortschaften des Magratals der Grafschaft Parma unterstellt. Das Königreich Sardinien annektierte die Gegend 1859, und mit Sardinien wurde der Ort mit der italienischen Einigung Teil der Provinz Toskana. Zur eigenständigen Gemeinde wurde Villafranca 1863[5].

Burg von Malgrate

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Castello di Malnido, um das 11. Jahrhundert entstandene Burg[6].
  • Chiesa di San Niccolò, erstmals 1285 erwähnt.
  • Museo etnografico della Lunigiana, Völkerkundemuseum, 1977 eröffnet[7].

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Villafranca in Lunigiana – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2012.
  2. Offizielle Webseite der Gemeinde Villafranca in Lunigiana, abgerufen am 21. Februar 2010 [1]
  3. Offizielle Webseite der Gemeinde Villafranca in Lunigiana, abgerufen am 21. Februar 2010 [2]
  4. Offizielle Webseite der Gemeinde Villafranca in Lunigiana, abgerufen am 21. Februar 2010 [3]
  5. Offizielle Webseite der Gemeinde Villafranca in Lunigiana, abgerufen am 21. Februar 2010 [4]
  6. Offizielle Webseite der Gemeinde Villafranca in Lunigiana, abgerufen am 21. Februar 2010 [5]
  7. Cultura Toscana, abgerufen am 21. Februar 2010 [6]
Navigationsleiste „Via Francigena

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