Villaviciosa (Asturien)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Gemeinde Villaviciosa
Ayuntamiento de Villaviciosa 02.jpg
Wappen Karte von Spanien
Wappen von Villaviciosa
Villaviciosa (Asturien) (Spanien)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: AsturienAsturien Asturien
Comarca: Gijón (Comarca)
Koordinaten 43° 29′ N, 5° 26′ W43.481365976111-5.435346Koordinaten: 43° 29′ N, 5° 26′ W
Fläche: 276,23 km²
Einwohner: 14.971 (1. Jan. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 54,2 Einw./km²
Postleitzahl: 33300
Gemeindenummer (INE): 33076 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Nächster Flughafen: Flughafen Asturias
Verwaltung
Bürgermeister: José Manuel Felgueres Abad (PP)
Adresse der Gemeindeverwaltung: Plaza del Ayuntamiento
33300 VILLAVICIOSA
Webpräsenz der Gemeinde
Lage der Gemeinde
Villaviciosa Asturies map.svg

Villaviciosa (Miliayo/Villaviciosa im Asturischen) ist ein Concejo der Comarca Gijón der autonomen Region Asturien in Spanien.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Wappen[Bearbeiten]

Die Gemeinde führt das Wappen des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation unter Karl I.

Bis zum Mittelalter[Bearbeiten]

Erste Besiedelungen wurden durch Funde aus dem Epipaläolithikum nachgewiesen. Die anhaltende Besiedelung wird durch Megalithfunde, Wallburgen und Dolmen in der Ria und einigen Tälern um das heutige Villaviciosa bestätigt.
Im Königreich Asturien wurden die Orte Amandi, Camoca, Fuentes und Bedriñana gegründet und der Gemeinde unterstellt.

Und danach[Bearbeiten]

Im 12. Jahrhundert war Villaviciosa Oviedo unterstellt. Beginnend mit der Neuordnung der Verwaltung unter Alfons IX. wurde 1270 unter Alfons X. die Gemeinde erstmals in seinen Grenzen bestätigt. Dem Kloster „Monasterio de Santa María de Valdediós“ im benachbarten Parroquia Puelles wurde die Gerichtsbarkeit übertragen. Unter den Katholischen Königen wurde für Pilger auf dem Jakobsweg (dem Camino de la Costa) nach Santiago de Compostela eine Pilgerherberge (Hospiz) errichtet. Während der Napoleonische Kriege auf der Iberischen Halbinsel war das Parroquia Auf- und Durchmarschgebiet für spanische wie napoleonische Truppen.

Geologie[Bearbeiten]

Die im Trias, Jura und der Kreidezeit entstandenen geologischen Strukturen sind heute an den Steilküsten und den Bergzügen deutlich nachzuvollziehen. Die alten Baumaterialien, überwiegend Sandstein und Kalkstein, spiegeln dies auch wider.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Der älteste Erwerbszweig der Region ist sicherlich die Viehwirtschaft, hier hat speziell die Milchproduktion und -verarbeitung in der heutigen Zeit einen großen marktwirtschaftlichen Anteil. Unter Karl V. wurde der Fischereihafen Tazones der Gemeinde unterstellt, noch heute ist die Fischerei ein bedeutender Erwerbszweig.
Bekannt ist die Gemeinde auch für Ihren Sidra welcher in vielen kleineren aber auch industriellen Betrieben noch heute hergestellt wird.

Beschäftigungszahlen der Gemeinde Villaviciosa in den Wirtschaftszweigen
Beschäftigte Anteil in Prozent
TOTAL 4.175 100
Ackerbau, Viehzucht und Fischerei 645 15,45
Industrie 479 11,47
Bauwirtschaft 487 11,66
Dienstleistungsbetriebe 2.564 61,41
* Daten aus dem Statistischen Amt für Wirtschaftliche Entwicklung in Asturien, Stand 2009 (PDF; 75 kB), SADEI

Politik[Bearbeiten]

Die 17 Sitze des Gemeinderates verteilen sich wie folgt:

Historische Entwicklung im Gemeinderat von Villaviciosa
Partei 1979 1983 1987 1991 1995 1999 2003 2007 2011
CD / AP / PP 4 9 8 8 11 10 10 7 6
FAC 5
PSOE 3 7 6 4 4 5 6 7 5
IDEAS 1
URAS / URAS-PAS 1 1 3 0
PAS-UNA / PAS / URAS-PAS 1 1 0
UCD / CDS / CAS 3 1 3 2 1
ALIV 3
Parteilose 7
Total 17 17 17 17 17 17 17 17 17
Quelle: Spanisches Innenministerium

Sehenswertes[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Quelle: INE

Parroquia[Bearbeiten]

Söhne und Töchter[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero de 2013. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
  • Bevölkerungszahlen siehe INE
  • Postleitzahlen siehe [1]
  • Koordinaten und Höhenangaben siehe Google Earth

Weblinks[Bearbeiten]