Villeroy & Boch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Villeroy & Boch AG
Logo
Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN DE0007657231
Gründung 1748
Sitz Mettlach, Deutschland

Leitung

Mitarbeiter 7.745 (Dezember 2013)[1]
Umsatz 745,3 Mio. (2013)[1]
Branche Keramik
Website www.villeroyboch-group.com

Die Villeroy & Boch AG (dt. [ˌvɪlərɔɪ.ʔʊntˈbɔx], frz. [vilʁwa.eˈbɔk]), kurz V&B (auch 'VB'), ist ein deutscher Hersteller von Keramikwaren, dessen Ursprung im Jahr 1748 liegt. Das Unternehmen ist nach seinen beiden Gründern François Boch und Nicolas Villeroy benannt und befindet sich nach über 265 Jahren immer noch größtenteils in Familienbesitz. Die Hauptniederlassung von Villeroy & Boch ist in Mettlach im Saarland, daneben gibt es 15 Produktionsstätten in Europa, Thailand und Mexiko. Die Produkte werden in rund 125 Ländern vertrieben.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Anfänge[Bearbeiten]

Im Jahr 1748 begann François Boch, dessen eigentlicher Beruf Eisengießer war, mit Hilfe seiner drei Söhne in Lothringen mit der Herstellung von Keramikwaren, insbesondere Geschirr. Durch die hohe Nachfrage nach diesen Waren konnte das Unternehmen 1767 expandieren und begann nahe der Festung Luxemburg unter dem Namen Jean-François Boch et Frères mit der Serienproduktion von Keramik. 1770 entstand das Brindille-Dekor, das mit Unterbrechung bis heute verkauft wird – seit dem 20. Jahrhundert unter dem Namen „Alt Luxemburg“ bzw. „Vieux Luxembourg“.[3]

1791, als das Unternehmen der Bochs schon über Lothringen hinaus u. a. im Saargebiet und in Luxemburg erfolgreich war, gründete Nicolas Villeroy in Vaudrevange eine Steingutfabrik. Beide Unternehmer waren zunächst Konkurrenten. Villeroy gelang es, das Porzellan mit Kupferstichen zu bedrucken, was einen enormen Fortschritt in der Serienproduktion bedeutete und seine Konkurrenzfähigkeit gegenüber dem Unternehmen Boch sicherte. Die Kupferstiche wurden zunächst auf Seidenpapier gedruckt. Die ausgeschnittenen Stücke wurden auf die noch ungebrannte Keramik appliziert. Das Papier verbrannte beim Brennvorgang, während die Metallfarbe auf der Keramik zurückblieb.

1801 kaufte Jean-François Boch die ehemalige Benediktinerabtei in Mettlach an der Saar. In ihr wurde eine moderne mechanisierte Geschirrfabrik eröffnet. Mit ihr verwirklichte Boch einige seiner Ideen von Maschinen zur Fertigung seiner Waren, was den Beginn einer Massenproduktion markierte. Die Abtei wird bis heute als Konzernzentrale von Villeroy & Boch genutzt. Das Unternehmen von Boch begann nun, überregionale Bekanntheit zu erreichen.

Sein Werk wurde auch von seinen Söhnen weitergeführt. Pierre-Joseph Boch gründete 1812 in Siebenbrunnen (damalige Gemeinde Rollingergrund) die Antonius-Brüderschaft, die den Arbeitern fortschrittliche Sozialleistungen bot, die noch über die erst 70 Jahre später von Otto von Bismarck geschaffenen Sozialgesetze hinausgingen. Durch diese Maßnahme wuchs in den Augen der Arbeiter das Ansehen des Unternehmens. Auch wurde in Boch (einem Arbeiterort, der nach François Boch benannt wurde) ab 1829 ein weißes, sehr hartes Steingut entwickelt und produziert, wodurch sich die Keramikwaren vermehrt auf dem überregionalen Markt absetzen ließen.

Gründung und Expansion[Bearbeiten]

Um jedoch auf dem Markt weiterhin bestehen zu können, schlossen sich Jean-François Boch und Nicolas Villeroy 1836 mit ihren drei Werken zum Unternehmen „Villeroy und Boch“ zusammen. Dies ermöglichte ihnen einen weiteren Aufstieg im überregionalen und später europaweiten Markt. 1843 eröffneten Villeroy und Boch ihr erstes gemeinsames Werk in Wadgassen (Saarland), die Cristallerie, in der bis heute Glas hergestellt wird. Drei Jahre später wurde in Siebenbrunnen die Trockenpressung zur Fliesenherstellung eingeführt. Dieses Verfahren wird bis heute verwendet. Villeroy und Boch erweiterten ihren Markt und exportierten nach Frankreich, in die Schweiz, nach Polen (damals preußisches Staatsgebiet) und nach England.

In den 1850er Jahren brachte das Unternehmen weitere Innovationen auf den Markt, so zum Beispiel hochwertigeres Porzellan, Bodenfliesen mit eingelegtem Muster („Mettlacher Platten“) und später den „Feuerton“. Villeroy & Boch wurde dadurch auch weltweit populärer: Man verkaufte die Waren in ganz Europa, exportierte nach Nord- und zum Teil nach Südamerika. Die Herstellung der Mettlacher Platten beschrieb ein zeitgenössisches Lexikon so:

„Mettlacher Platten, auf trockenem Wege geformte, bis zur Sinterung gebrannte, in der Masse gefärbte Tonplatten mit einfarbiger oder gemusterter Oberfläche. Dieselben bestehen aus zwei Masseschichten, von welchen die obere in feinerer Vorbereitung das Muster erhält, während die untere, in stärkerer Lage hergestellt, als Füllmasse dient. Bei der Herstellung wird die fein zerkleinerte Masse von Hand in Formen geschüttet, die unter Preßstempel geschoben werden, welche das Tonpulver stark zusammenpressen; zur Bewegung der Preßstempel wird hydraulischer Druck benutzt. Für die Anfertigung gemusterter Platten werden Schablonen verwendet, welche mit farbig brennenden Tonen gebrannt werden; die Schablonen werden vor der Pressung der Platten aus dem eingegebenen Tonpulver herausgezogen.“

Otto Lueger: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften (Band 6). Stuttgart/Leipzig 1908.[4]

1879 wurde ein weiteres Keramikwerk in Merzig (ebenfalls im Saarland) eröffnet. Dieses entwickelte sich damals zur weltweit größten Fabrik für Bodenfliesen. Auch die im 20. Jahrhundert entwickelten „Terracotta-Baukeramiken“ wurden von dort weltweit vertrieben. Als gegen Ende des 19. Jahrhunderts vor allem im Sanitärbereich Keramik- und Porzellanprodukte die älteren Blechausstattungen immer weiter verdrängten, begann das Unternehmen ab 1899 mit einer Großserienproduktion von Sanitärkeramik, Toiletten, Spülbecken und Badewannen. Durch die erhöhte Produktion wurden modern ausgestattete Badezimmer nun auch für ärmere Bevölkerungsschichten erschwinglich.

Von 1883 bis zum Verkauf 1912 gehörte auch die Schramberger Majolika-Fabrik in Schramberg im Schwarzwald als Tochtergesellschaft zu Villeroy & Boch.[5]

Anfang des 20. Jahrhunderts[Bearbeiten]

(ehemaliges) Logo von Villeroy & Boch

Während des Ersten Weltkrieges wurde die Produktion vorübergehend eingestellt. Da eine Belieferung des Deutschen Reichs aus dem nach Kriegsende abgetrennten Saargebiet nicht mehr möglich war, erwarb Villeroy & Boch 1920 Fabriken in Bonn und bei Breslau, wo es in der Zeit zwischen den Weltkriegen die Produktion wieder aufnahm: Während im Saargebiet für den französischen Markt produziert wurde, griff man in Bonn, wo für den deutschen Markt produziert wurde, die künstlerischen Ideen der Bauhaus-Bewegung auf.

Durch den Zweiten Weltkrieg hatte das Unternehmen erneut schwere Probleme zu bewältigen: Die deutschen Fabriken waren größtenteils zerstört, in Frankreich wurden zum Teil Tellerminen aus Porzellan hergestellt. Hinzu kam, dass die verbliebenen Produktionsstätten bei Breslau, in Dresden und Torgau nach dem Krieg enteignet und die saarländischen Fabriken erneut Frankreich eingegliedert wurden. Der Wiederanschluss des Saarlandes an die Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1957 jedoch ermöglichte schließlich eine komplette Wiederaufnahme aller Unternehmenszweige. So konnte schon 1959 das Werk in Siebenbrunnen die Absätze mit weiteren Erfindungen, vor allem bei der Porzellanherstellung, wieder steigern. Das Unternehmen wuchs in den folgenden Jahren weiter an, exportierte ab 1971 bis nach Japan und beauftragte bekannte Designer wie Luigi Colani mit den Entwürfen von Keramikprodukten.

Ende des 20. Jahrhunderts und heute[Bearbeiten]

1982 wurde das Unternehmen neu strukturiert und die Entwicklung nun zentral koordiniert. Die Produkte wurden in den Sparten „Fliesen“, „Sanitär“ und „Geschirr/Kristall“ verkauft. Auch in den 1980er Jahren expandierte das Unternehmen weiter; das Produktsortiment erweiterte sich um Wannen und Duschen.

1990 verkündete Villeroy & Boch den Gang an die Börse. In den 1990er Jahren kaufte das Unternehmen einige kleinere Hersteller auf. Bei der Jubiläumsfeier zum 250-jährigen Bestehen von Villeroy & Boch 1998 in Mettlach sprachen sich führende Politiker aus Luxemburg, Deutschland und Frankreich für das Unternehmen und den „Europäer der ersten Stunde“ aus. Das Produktsortiment wird bis heute ständig erweitert. V&B verkauft seine Waren nur an ausgesuchte Händler (weltweit) sowie in firmeneigenen „The House of Villeroy & Boch“-Läden. Privatpersonen können zudem in den firmeneigenen Outlet-Shops in Mettlach, Luxemburg, Wadgassen, Zweibrücken, Selb, Dänischburg, Wustermark und Torgau vergünstigte Tischkulturwaren zweiter Wahl kaufen, d. h. Porzellan, Glas, Bestecke und Dekorationsartikel mit kleinen Schönheitsfehlern. Das Unternehmen betreibt inzwischen einen Online-Shop für Privatpersonen mit dem regulären Angebot des Geschäftsbereichs Tischkultur.

Die Fliesensparte von Villeroy & Boch wurde zum 1. Januar 2006 in eine eigenständige GmbH (V&B Fliesen GmbH) ausgegliedert. Zum 1. Juli 2007 verkaufte die Villeroy & Boch AG 51 % der V&B Fliesen GmbH an den türkischen Keramikhersteller VitrA (Eczacıbaşı Holding). Im Januar 2011 wurde der Anteil der Eczacibasi Gruppe auf die V&B Fliesen GmbH auf insgesamt 75 % erweitert. Somit trägt die Villeroy & Boch AG nur noch 25 % als Finanzinvestition.

Im Anschluss an eine lange Tradition der Zusammenarbeit mit Künstlern entwickelte sich eine intensive Zusammenarbeit mit dem Maler Stefan Szczesny, der zahlreiche große Projekte mit dem Unternehmen entwickelte.

2008, im Jahr des 260. Jubiläums, übernahm Villeroy & Boch den insolventen Badmöbelhersteller Sanipa mit Sitz in Treuchtlingen. Sanipa bietet neben Badmöbeln auch Spiegel, Spiegelschränke und Lichtelemente an.[6]

Das Jahr 2009 war für Villeroy & Boch – wie für die gesamte Keramikbranche (Wedgewood, Rosenthal etc.) – von der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise gekennzeichnet. Weltweit reduzierte der Konzern die Zahl der Mitarbeiter um 900, davon rund 400 in Deutschland.

Entlassungen in Luxemburg trafen auf heftigen Widerstand von Bevölkerung und Belegschaft. Wegen der Schließung des Werks Rollingergrund warf die luxemburgische Christliche Gewerkschaft (LCGB) Villeroy & Boch vor, während Krisenzeiten unsozial zu handeln. Im Rahmen der folgenden Verhandlungen vor dem Nationalen Schlichtsamt (Office national de conciliation) konnten sich Unternehmen und Gewerkschaft aber letztendlich auf einen beidseitig zufriedenstellenden Sozialplan einigen.

Für das Krisenjahr 2009 verzeichnete der Konzern einen Verlust von 96,5 Millionen Euro, bei einem Umsatz von 715,3 Millionen Euro, etwa 14,9 % unter Vorjahresniveau.

Der Umsatz 2010 lag mit 714,2 Mio. Euro auf Vorjahres-Niveau, wohingegen sich das operative Ergebnis, EBIT (vor Sonderaufwendungen), um 25,3 Mio. Euro auf 23,6 Mio. Euro deutlich verbesserte. Bei konstantem Konzernumsatz konnte Villeroy & Boch vor allem im Ausland seine Umsätze steigern. Insgesamt wurde das Jahresergebnis aufgrund einer Belastung durch eine vorläufig gezahlte EU-Kartellbuße von 73 Mio. inkl. Rechtskosten beeinträchtigt.[7]

Villeroy & Boch konnte im Jahr 2011 den Umsatz auf 743 Mio. Euro steigern, was einem Anstieg von 4 % entspricht. Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 17 % auf 28 Mio. Euro.[8]

2012 verzeichnete Villeroy & Boch einen Rückgang der Mitarbeiterzahl von 8.449 auf 7.840 Mitarbeiter (rund 32 % davon in Deutschland), verbunden mit der Veräußerung eines von insgesamt drei Produktionswerken in Mexiko (Saltillo). Der Konzernumsatz bewegte sich mit 744 Mio. Euro auf dem Niveau von 2011, davon entfallen 466 Mio. Euro auf den Unternehmensbereich Bad & Wellness und 278 Mio. Euro auf den Unternehmensbereich Tischkultur. Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit 31 Mio. Euro 11 % über Vorjahresniveau. Für 2013 strebt Villeroy & Boch eine Steigerung des Konzernumsatzes von 3 bis 5 % an.[2]

Im Januar 2013 nahm das Unternehmen im Ranking der 500 größten Familienunternehmen der Zeitschrift Wirtschaftsblatt Platz 230 ein.[9]

Das Unternehmen war vom 20. November 2009 bis zum 18. Juni 2010 im SDAX gelistet. Eine erneute Aufnahme in den Aktienindex erfolgte am 27. November 2013.[10]

Der Konzernumsatz bewegte sich 2013 mit 745 Mio. Euro auf Vorjahresniveau, davon entfallen 456 Mio. Euro auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness und 289 Mio. Euro auf den Unternehmensbereich Tischkultur. Das höchste Umsatzwachstum wurde erneut im deutschen Markt erreicht. Umsatzrückgänge musste Villeroy & Boch in den Niederlanden, Frankreich, den USA und Italien hinnehmen, Umsatzwachstum wurde außerhalb Europas v. a. in China erreicht. Das Operative Ergebnis (EBIT) lag um 17 % über Vorjahr, das Konzernergebnis wurde um 63 % auf 24 Mio. Euro gesteigert.[1]

Zum 31. März 2014 verließ der Finanzvorstand Jörg Wahlers das Unternehmen.[11]

Zeittafel[Bearbeiten]

Jahr Ereignis
1748 François Boch gründet seine Töpferei in Audun-le-Tiche (Lothringen; 1870 geschlossen)
1767 Gründung Faiencerie Siebenbrunnen (Luxemburg)
1791 Nicolas Villeroy gründet seine Faiencerie in Vaudrevange (Wallerfangen/Saar; 1931 geschlossen)
1809 Gründung der Faiencerie in Mettlach/Saar
1836 Fusion der beiden Firmen von Boch und Villeroy
1843 Gründung der Cristallerie in Wadgassen/Saar
1856 Gründung der Steingutfabrik in Dresden auf Neudorfer Flur (Leipziger Vorstadt) (Enteignung 1945)
1869 Gründung der Mosaikfabrik in Mettlach
1879 Übernahme der Steinzeug- und Terrakottafabrik Merzig/Saar
1883 Übernahme der Majolikafabrik Schramberg (Schwarzwald; Enteignung 1912)
1899 Start der Großserienproduktion von Sanitärkeramik im Werk Merzig
1906 Gründung des Werks in Lübeck-Dänischburg
1920 Übernahme der Werke Lissa (bei Breslau; Enteignung 1945) sowie Mehlem (bei Bonn; Schließung 1931)
1925 Übernahme der Geschirrfabrik in Torgau (Enteignung 1945)
1930 Produktion der ersten Sanitärkeramik
1955 Villeroy & Boch fertigt das erste von fünf Papstgeschirren
1958 Produktion des ersten Vitroporzellans in Siebenbrunnen (1969 komplette Umstellung)
1975 Beginn einer neuen Ära für Villeroy & Boch: Die Colani Kollektion
1976 Übernahme der Porzellanfabrik Heinrich in Selb (Bayern)
1982 Ausgliederung von V&B in Unternehmensbereiche: Fliesen, Sanitär und Geschirr/Kristall
1990 Villeroy & Boch geht an die Börse
1995 Zusammenarbeit mit Paloma Picasso
2000 Akquisition des schwedischen Sanitär- und Armaturenherstellers Gustavsberg
2001 Übernahme des österreichischen Badmöbelherstellers db. das bad.
2004 German Business Innovationspreis für New Wave Caffe
2005 Zusammenschluss von Bad und Wellness zu einem Unternehmensbereich, Ausgliederung des Fliesenbereichs in V&B Fliesen GmbH
2006 Akquisition von 3 Sanitärwerken in Mexiko
2008 260-jähriges Firmenjubiläum, Übernahme des Badmöbelherstellers Sanipa (Treuchtlingen)
2012 Verkauf des mexikanischen Sanitärwerks Saltillo

Beispiele für Produkte[Bearbeiten]

Keramikmuseum[Bearbeiten]

Das Keramikmuseum in der Konzernzentrale zeigt Beispiele und Fertigungsverfahren seit der Firmengründung.

Literatur[Bearbeiten]

  • Villeroy & Boch – Tradition, Qualität, Fortschritt. Paris: Draeger Freres, 1960.
  • Thérèse Thomas: Die Rollen der beiden Familien Boch und Villeroy im 18. Und 19. Jahrhundert. Die Entstehung des Unternehmens Villeroy & Boch. [Dissertation]. Saarbrücken: Saarbr. Druckerei & Verlag, 1974.
  • Werner Jacobs, Hans Krajewski: Wohnen mit Keramik. Köln: R. Müller, 1976. 123 S., Abb. ISBN 3481142013
  • Villeroy & Boch – Keramik vom Barock bis zur Neuen Sachlichkeit. Bearb.: Therese Thomas. [Katalog zur Ausstellung in der Landesvertretung des Saarlandes Bonn 1976]. Bonn: Selbstverlag, 1976.
  • Thérèse Thomas: Villeroy & Boch 1748–1930. Keramik aus der Produktion zweier Jahrhunderte. [Katalog einer Ausstellung im Rijksmuseum Amsterdam, herausgegeben von V & B 1977 o.O.]
  • Karl-Heinz Gorges: Der christlich geführte Industriebetrieb im 19. Jahrhundert und das Modell Villeroy & Boch. [Dissertation]. Stuttgart: Steiner, 1989. (Zeitschrift für Unternehmensgeschichte; Beiheft 60).
  • H. J. Reiter: Die Handelsgesellschaft Villeroy & Boch. Von der Gründung 1836 bis zum Jahr 1878. Frankfurt: Lang, 1992. 372 S. (Rechtshistorische Reihe; 96)
  • Villeroy & Boch Dresden – Zur Geschichte der Steingutfabrik von 1856 bis 1945. [Katalog der Gemeinschaftsausstellung von Stadtmuseum Dresden, Keramikmuseum Mettlach, Staatl. Kunstsammlung Dresden, Kunstgewerbemuseum 1992] Bearb.:Jörg Knorr u. Ester Schneider. Merzig: Merziger Druckerei & Verlag, 1992.
  • Andrea Buddensieg: Künstlerentwurf und Firmenprodukt. Zur Geschichte der Gebrauchskeramik von Villeroy & Boch in Mettlach und Dresden zwischen 1900 und 1940. Weimar, 1995.
  • The House of Villeroy & Boch. Eine Philosophie und ihr Ambiente. Mettlach: Selbstverlag Villeroy & Boch, 1996.
  • Rainer Desens: Villeroy & Boch. Ein Vierteljahrtausend europäische Industriegeschichte 1748–1998. Konzeption und Text: Rainer Desens. Mettlach, Villeroy & Boch, 1998.
  • Gary Kirsner: The Mettlach Book – das Mettlach Buch. Illustrated Catalog. Coral Springs, 2005.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Villeroy & Boch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Villeroy & Boch AG: Geschäftsbericht 2013. Abgerufen am 25. Juni 2014 (PDF).
  2. a b Geschäftsbericht 2012 (PDF)
  3. Historie
  4. Artikel auf Zeno.org. Abgerufen am 1. Oktober 2011.
  5. Thomas: Villeroy & Boch 1748–1930. Keramik aus der Produktion zweier Jahrhunderte. 1977, S. 5.
  6. Sanipa Akquisition 2008
  7. Geschäftsbericht 2010 (PDF; 1,8 MB)
  8. Geschäftsbericht 2011 (PDF; 2,7 MB)
  9. Top 500 – Die größten Familienunternehmen in Deutschland (PDF; 307 kB). In: Wirtschaftsblatt 1/13
  10. Villeroy & Boch im SDAX
  11. Villeroy & Boch AG: Veränderung im Vorstand – Jörg Wahlers verlässt das Unternehmen. 2014, abgerufen am 25. Juni 2014 (PDF).
  12. Meldung über Abschluss der Restaurierung der Kapelle auf www.saarland.de, abgerufen am 1. Juli 2013