Vilmos Zsigmond

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Vilmos Zsigmond, 2008
Vilmos Zsigmond, 2004

Vilmos Zsigmond [ˈvilmoʃ ˈʒiɡmond] (* 16. Juni 1930 in Szeged) ist ein ungarisch-amerikanischer Kameramann.

Leben[Bearbeiten]

Zsigmond studierte von 1951 bis 1955 an der Budapester Schauspiel- und Filmhochschule (Színház- és Filmművészeti Főiskola), unter anderem bei György Illés und János Badal.[1][2]

Er war Augenzeuge des Einmarsches der sowjetischen Armee in Budapest 1956. Gemeinsam mit seinem Freund László Kovács fotografierte er die Ereignisse und floh anschließend mit Kovács aus dem Land. Er ging in die USA und kam über die Fotoarbeit zum Film. In den 1960er Jahren führte er die Kamera in zahlreichen zweitklassigen Filmen – zumeist Horrorfilmen. Seinen Durchbruch als einer der besten Kameramänner in den USA hatte er 1971 mit McCabe & Mrs. Miller unter der Regie von Robert Altman.

1978 gewann er den Oscar für Steven Spielbergs Unheimliche Begegnung der dritten Art. Drei weitere Nominierungen erhielt er 1979 für Michael Ciminos Die durch die Hölle gehen, 1985 für Menschen am Fluß von Mark Rydell und 2007 für The Black Dahlia von Brian De Palma. 1998 nahm er den Lifetime Achievement Award der American Society of Cinematographers in Empfang.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Thomas Brandlmeier: Ein Meister des Neo-Noir. In: Prof. Michael Rutz/Katholische Filmkommission für Deutschland (Hrsg.): film-dienst. Nr. 09/04, Verlag Deutsche Zeitung GmbH, Bonn 2004, ISSN 0720-0781 (S. 6 ff).

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vilmos Zsigmond Biography bei nytimes.com, abgerufen am 30. November 2012
  2. Vilmos Zsigmond bei cinematographers.nl, abgerufen am 30. November 2012