Vimeiro (Lourinhã)

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Vimeiro
Wappen Karte
Wappen von Vimeiro
Vimeiro (Portugal)
Vimeiro
Basisdaten
Region: Centro
Unterregion: Oeste
Distrikt: Lissabon
Concelho: Lourinhã
Koordinaten: 39° 11′ N, 9° 19′ W39.177777777778-9.3177777777778Koordinaten: 39° 11′ N, 9° 19′ W
Einwohner: 1466 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 7,09 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 207 Einwohner pro km²
Postleitzahl: 2530-844
Politik
Bürgermeister: Rui Miguel Martins Santos (Mais Lourinhã, gemeinsame Liste von PSD und CDS)
Adresse der Gemeindeverwaltung: Junta de Freguesia de Vimeiro
Rua Raimundo Apolinário Ferreira
2530-844 Vimeiro

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Vimeiro ist eine Gemeinde (Freguesia) im portugiesischen Kreis (Concelho) von Lourinhã. In ihr leben 1466 Einwohner (Stand 30. Juni 2011)[1].

Denkmal der Schlacht vom 21. August 1808

Geschichte[Bearbeiten]

Vimeiro wurde erstmals erwähnt in einer Urkunde des 12. Jahrhunderts. Ende des 15. oder Anfang des 16. Jahrhunderts wurde der Ort eine eigenständige Gemeinde.[3]

1808 ereignete sich hier die Schlacht von Vimeiro. Der spätere General Wellington hatte sich zunächst in Vimeiro einquartiert. Am 21. August 1808 trafen die unter seinem Kommando stehenden, portugiesisch-britischen Verteidigungskräfte dann hier auf die französische Invasionsarmee unter General Junot. Die Franzosen unterlagen und brachen mit der Unterzeichnung der Konvention von Cintra ihre Besetzung Portugals ab.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Zum hundertsten Jahrestag der Schlacht von Vimeiro wurde 1908 ein im Stil des frühen 19. Jahrhunderts errichtetes Denkmal eingeweiht. Auch ein Besucherzentrum ist am Ort der Schlacht eingerichtet. Zudem steht das Haus, in dem der britische Oberbefehlshaber residierte, unter Denkmalschutz.

Umzug in originalgetreuen Uniformen und Kostümen, 2008

Weitere Baudenkmäler der Gemeinde sind zwei Sakralbauten, darunter die dreischiffige Gemeindekirche Igreja Paroquial do Vimeiro aus dem späten 15. Jahrhundert. Das nach seinem Schutzpatron auch Igreja de São Miguel (dt.: Kirche des heiligen Michael) genannte barocke Gotteshaus zeigt im Inneren u.a. Azulejos und Altarretabeln aus vergoldetem und poliertem Holz.[4]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  2. Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
  3. Portrait der Gemeinde auf der Website der Kreisverwaltung, abgerufen am 26. Oktober 2013
  4. www.monumentos.pt, abgerufen am 26. Oktober 2013