Vince Gill

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Vince Gill (2007)

Vince Gill (* 12. April 1957 in Norman, Oklahoma) ist ein US-amerikanischer Country-Sänger. Er ist 20-facher Grammy Award-Gewinner und hält damit Platz 2 hinter Eric Clapton als Musiker mit den meisten Grammys und ist 16-facher CMA Award-Träger als einziger Musiker der Welt.

Biografie[Bearbeiten]

Bereits auf der Highschool spielte Gill, der auch ein talentierter Golfer war, in einer Country-Band. Mit 18 Jahren wurde er Mitglied der Bluegrass Alliance, in der auch Dan Crary spielte. Ein Jahr später zog er nach Los Angeles, wo er sich der Sundance Band von Byron Berline anschloss. In LA lernte er Janis Oliver, seine zukünftige Frau kennen, die bald darauf als Mitglied der Sweethearts of the Rodeo bekannt wurde.

Vince Gill während seine Ehrung mit einem Stern auf dem Hollywood Walk Of Fame

1978 wurde er als Leadsänger der Country-Rock-Formation Pure Prairie League angeheuert. Die Gruppe konnte aber nicht mehr an die Erfolge früherer Jahre anknüpfen, und so stieg Gill nach drei Jahren aus. Mit Frau und Kind zog er 1982 nach Nashville, wo er sich Rodney Crowells Band Cherry Bombs anschloss.

1984 erschien seine erste Single, Turn Me Loose. Mit der nächsten Platte, Victim Of Life's Circumstances konnte er sich erstmals in der Hitparade platzieren. Von der Academy of Country Music wurde er als bester Nachwuchssänger des Jahres 1984 ausgezeichnet. In den folgenden Jahren arbeitete er vor allem als Sessionmusiker. Er beherrscht mehrere Instrumente, singt und schreibt Songs. Besonders intensiv war die Zusammenarbeit mit Rosanne Cash, der Ehefrau Rodney Crowells.

Gills Durchbruch kam 1989 mit dem Album When I Call Your Name, das sich über eine Million Mal verkaufte. Der Titelsong erreicht Platz 3 der Country-Charts und wurde 1990 von der CMA als „Single Of The Year“ ausgezeichnet. Im gleichen Jahr erhielt Vince Gill einen Grammy als „Best Vocal Country Performance“. Der Erfolg blieb ihm auch in den folgenden Jahren treu. Seine nächsten Alben Pocket Full Of Gold und I Still Believe In You erreichten ebenfalls Platin-Status. Zahlreiche Single-Auskopplungen konnten sich hoch in den Country-Charts platzieren. Auch sein Weihnachtsalbum Let There Be Peace On Earth erreichte hervorragende Verkaufszahlen.

1998 wurde die Ehe mit Janis Oliver geschieden. Zwei Jahre später heiratete er Amy Grant.

Vince Gill hat eine Tochter aus erster Ehe, Jenny Gill. Er wohnt in Nashville (Tennessee), wo er sich ein Heimstudio eingerichtet hat, indem seine Alben Guitar Slinger und Bakersfield sowie zahlreiche andere Alben aufgenommen wurden.[1][2]

Im September 2012 wurde Gill mit einem Stern auf dem Hollywood Walk Of Fame für eine einflussreiche Prägung der Pop- und Countrymusik sowie als Produzent und Gitarrist ausgezeichnet.[3]

Instrumente[Bearbeiten]

Vince Gill hat eine Vorliebe für Martin Gitarren, sowie für alte Fender und Gibson Gitarren. Gill verwendet größtenteils Vintage-Instrumente wie 1953 Fender Telecaster[4], 1960 Fender Telecaster Custom[5], 1956 Fender Stratocaster[6], 1959 Fender Stratocaster[7], 1960 Fender Stratocaster[8], 1962 Fender Stratocaster[9], 1959 Gibson ES-175[10], 1960 Gibson ES-335[11], 1961 Gibson ES-335[12] sowie eine 1928 Martin 000-45[13]. 2010 wurden durch eine Flut viele Gitarren und verschiedene Verstärker zerstört. Gill besitzt zurzeit ca. 300 Gitarren.[14]

Diskografie (Alben)[Bearbeiten]

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  • 1983 - Turn Me Loose (Mini-Album)
  • 1985 - Things That Matter
  • 1987 - The Way Back Home
  • 1989 - When I Call Your Name
  • 1989 - The Best of Vince Gill
  • 1991 - Pocket Full Of Gold
  • 1992 - I Still Believe in You
  • 1992 - I Never Knew Lonely
  • 1993 - Let There Be Peace On Earth
  • 1994 - When Love Finds You
  • 1994 - Vince Gill and Friends
  • 1995 - Souvenirs
  • 1995 - The Essential Vince Gill
  • 1995 - Super Hits
  • 1996 - High Lonesome Sound
  • 1997 - Vintage Gill
  • 1998 - The Key
  • 1998 - Breath Of Heaven: A Christmas Collection
  • 2000 - Let's Make Sure We Kiss Goodbye
  • 2003 - Next Big Thing
  • 2003 - All American Country
  • 2003 - Platinum And Gold Collection
  • 2004 - Vintage Gill
  • 2006 - These Days
  • 2006 - Christmas Collection
  • 2007 - 20th Century Masters: The Millennium Collection
  • 2008 - 1st Annual DelFest - Cumberland
  • 2011 - Guitar Slinger
  • 2013 - Bakersfield (mit Paul Franklin)

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Grammys[Bearbeiten]
Jahr Kategorie
1990 Beste Männliche Country Gesangsdarbietung
1991 Beste Gesangliche Country Kollaboration
1992 Bester Country Song
1992 Beste Männliche Country Gesangsdarbietung
1993 Beste Instrumentale Country Darbietung
1994 Beste Männliche Country Gesangsdarbietung
1995 Bester Country Song
1995 Beste Männliche Country Gesangsdarbietung
1996 Beste Gesangliche Country Kollaboration
1996 Beste Männliche Country Gesangsdarbietung
1997 Beste Männliche Country Gesangsdarbietung
1998 Beste Instrumentale Country Darbietung
1998 Beste Männliche Country Gesangsdarbietung
1999 Beste Männliche Country Gesangsdarbietung
1999 Beste Instrumentale Country Darbietung
2000 Beste Instrumentale Country Darbietung
2002 Beste Instrumentale Country Darbietung
2004 Beste Männliche Country Gesangsdarbietung
2007 Beste Männliche Country Gesangsdarbietung
2008 Bestes Country Album
CMA Awards[Bearbeiten]
Jahr Kategorie
1990 Single des Jahres
1991 Sänger des Jahres
1991 Song des Jahres
1991 Gesangliches Ereignis des Jahres
1992 Sänger des Jahres
1992 Song des Jahres
1993 Album des Jahres
1993 Entertainer des Jahres
1993 Sänger des Jahres
1993 Song des Jahres
1993 Gesangliches Ereignis des Jahres
1994 Entertainer des Jahres
1994 Sänger des Jahres
1995 Sänger des Jahres
1996 Gesangliches Ereignis des Jahres
1999 Gesangliches Ereignis des Jahres

Verkäufe[Bearbeiten]

Vince Gill verzeichnet über 24 Millionen Albumverkäufe sowie über 100.000 Videoverkäufe seiner Werke. Sein kommerziell erfolgreichstes Album I Still Believe in You erhielt in den USA fünfachen Platin Status sowie dreifache Platin-Verkäufe in Kanada.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.youtube.com/watch?v=phDJy_IiR1Y
  2. http://www.youtube.com/watch?v=kc01C3tVyNE
  3. http://www.vincegill.com/wired/?tag=hollywood-walk-of-fame
  4. http://www.youtube.com/watch?v=phDJy_IiR1Y
  5. http://www.youtube.com/watch?v=phDJy_IiR1Y
  6. http://www.youtube.com/watch?v=nUKovTFQmrE
  7. http://www.premierguitar.com/articles/GALLERY_Vince_Gills_Touring_Gear
  8. http://www.youtube.com/watch?v=nUKovTFQmrE
  9. http://www.youtube.com/watch?v=nUKovTFQmrE
  10. http://www.youtube.com/watch?v=nUKovTFQmrE
  11. http://www.premierguitar.com/articles/GALLERY_Vince_Gills_Touring_Gear
  12. http://www.youtube.com/watch?v=nUKovTFQmrE
  13. http://www.youtube.com/watch?v=nUKovTFQmrE
  14. http://www.youtube.com/watch?v=nUKovTFQmrE