Vince Wilfork

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Vince Wilfork
Vince-Wilfork 8-28-09 Patriots-vs-Redskins.jpg
Vince Wilfork (2009)
New England PatriotsNr. 75
Defensive Line
Geburtsdatum: 4. November 1981
Geburtsort: Boynton Beach, Florida
Größe: 1,88 m Gewicht: 147 kg
NFL-Debüt
2004 für die New England Patriots
Karriere
College: Miami
NFL Draft: 2004 / Runde: 1 / Pick: 21
 Teams:
Karriere-Highlights und Auszeichnungen
Ausgewählte NFL-Statistiken
(in der 6. Woche der NFL Saison 2014)
Tackles     488
Sacks     16
Touchdowns     1
Statistiken bei NFL.com
Statistiken bei pro-football-reference.com

Vincent Lamar Wilfork (* 4. November 1981 in Boynton Beach, Florida) ist ein US-amerikanischer American-Football-Spieler, auf der Position des Nose Tackles und des Defensive Ends. Er spielt für die New England Patriots in der National Football League (NFL). Der 1,88 Meter große Wilfork wurde mehrfach in den Pro Bowl gewählt und gewann mit den Patriots den Super Bowl XXXIX.

Karriere[Bearbeiten]

Wilfork absolvierte in Palm Beach County an der Santaluces High School seine Schulzeit und war sowohl im Leichtathletik und im American Football talentiert. Im College bei der University of Miami spielte er im Football sowohl in der Defensive Line als auch in der Offensive Line alle Positionen (Guard, Tackle, Center), dazu Runningback und sogar als Punter. Er stieß im Kugelstoßen damals über 20 Meter weit. Beim NFL Combine schaffte er als fast 150 Kilogramm schwerer Lineman einen 40-Yard-Sprint in beachtlichen 5,08 Sekunden.

Im NFL Draft 2004 wurde Wilfork von den New England Patriots als 21. Spieler ausgewählt und spielte sich auf Anhieb in die Stammformation von Head Coach Bill Belichick. Wilfork schaffte als Nose Tackles auf Anhieb 27 Tackles und 15 Tackle-Assists. Gemeinsam mit dem erfahrenen Keith Traylor sicherte Wilfork das Abwehrzentrum und war Teil des Teams, welches unter Quarterback Tom Brady und Wide Receiver Deion Branch den Super Bowl XXXIX gegen die Philadelphia Eagles mit 24:21 gewann. In den Folgejahren 2005 und 2006 schaffte er jeweils 40 Tackles, und als die Patriots 2007 18 Spiele in Folge gewannen, wurde er zum ersten Mal in den Pro Bowl gewählt. Der Super Bowl XLII ging aber gegen die New York Giants verloren.

In den Jahren 2008 bis 2010 war Wilfork Bestandteil des New-England-Teams, welches immer oben mitspielte, aber in den Play-offs stets scheiterte. Durch seine konstant guten Leistungen wurde Wilfork 2009 und 2010 (31 Tackles in 13 Spielen bzw. 46 Tackles in 16 Spielen) jeweils in den Pro Bowl gewählt. Die Auszeichnung 2010 war insofern bemerkenswert, da Wilfork zum ersten Mal Defensive End anstelle von Defensive/Nose Tackle.

2011 spielte Wilfork wieder Nose Tackle und war mit 29 Tackles, 23 Tackle-Assists und 3,5 Sacks wieder produktiv. Zudem verbuchte er seine ersten beiden Interceptions und seinen ersten Touchdown, als er gegen die Washington Redskins einen von Washington in der Endzone gefumbleten Football eroberte. Wilfork wurde wieder in den Pro Bowl gewählt. Die Saison 2013 endete vorzeitig, da Wilfork einen Riss der Achillessehne erlitt. In der Folgesaison 2014 schaffte es Wilfork zurück in die Startformation, schaffte gegen die Oakland Raiders eine spielentscheidende Interception und blockte einen Field Goal-Versuch der New York Jets.

Privatleben[Bearbeiten]

Wilfork hat einen Abschluss in Freien Künsten. Er ist mit seiner Frau Bianca verheiratet, die auch seine Managerin ist. Gemeinsam haben sie drei Kinder, und sie hat ein weiteres Kind aus einer früheren Beziehung. Sie trafen sich über eine Online-Datingsite, als er im College war: die damals allein erziehende Bianca Wilfork hatte zunächst wenig Interesse an ihrem „völlig übergewichtigen“ Verehrer, ehe sie bemerkte, dass er für einen Footballspieler untypisch familiär war und sein Studium ernst nahm.[1]

Wilforks Eltern Barbara und David Wilfork starben binnen eines halben Jahres (Schlaganfall bzw. Diabetes), als er im College war. Wilfork engagiert sich im Kampf gegen Diabetes, und er hat einen älteren Bruder.[2]

Nachweise[Bearbeiten]

  1. The Secret Lives of the Players' Wives, bostonmagazine.com.
  2. Balanced lineman, boston.com.

Weblinks[Bearbeiten]