Vincenzo Macchi

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Kardinal Vincenzo Macchi (um 1840)

Vincenzo Macchi (* 30. August 1770 in Capodimonte; † 30. September 1860 in Rom) war ein päpstlicher Diplomat und Kurienkardinal der römisch-katholischen Kirche.

Leben[Bearbeiten]

Vincenzo Macchi empfing am 29. Dezember 1792 die Priesterweihe. Papst Pius VII. ernannte ihn 1818 zum Titularerzbischof von Nisibis und bestellte ihn zum Apostolischen Nuntius in der Schweiz. Die Bischofsweihe am 4. Oktober 1818 spendete ihm Lorenzo Kardinal Litta. 1819 wurde er zum Nuntius in Frankreich bestellt. Papst Leo XII. holte ihn 1826 als Kurienbischof nach Rom.

Am 2. Oktober 1826 wurde er von Papst Leo XII. zum Kardinal im Rang eines Kardinalpriesters mit der Titelkirche Santi Giovanni e Paolo ernannt. Er war ein Kandidat des Konklaves von 1830, wurde aber unzureichend unterstützt, trotz des Rückhalts von Giuseppe Albani.

Unter Papst Gregor XVI. war er zwischen 1834 und 1840 Präfekt der Konzilskongregation. 1840 wurde er zum Kardinalbischof von Palestrina, 1844 zum Kardinalbischof von Porto e Santa Rufina und zudem zum Sekretär des Heiligen Inquisition und 1847 zusätzlich zum Kardinalbischof von Ostia ernannt. Von 1847 bis zu seinem Tode war Dekan des Heiligen Kollegiums.

Weblinks[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Ludovico Micara Kardinaldekan
1847–1860
Mario Mattei
Ludovico Micara Kardinalbischof von Ostia
1847–1860
Mario Mattei
Carlo Maria Pedicini Kardinalbischof von Porto-Santa Rufina
1844–1847
Mario Mattei
Carlo Maria Pedicini Kardinalbischof von Palestrina
1814–1844
Castruccio Castracane degli Antelminelli