Vinsebeck

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Vinsebeck
Stadt Steinheim
Koordinaten: 51° 51′ N, 9° 2′ O51.8483333333339.0294444444444Koordinaten: 51° 50′ 54″ N, 9° 1′ 46″ O
Fläche: 9,32 km²
Einwohner: 1.303 (31. Dez. 2009)
Eingemeindung: 1. Jan. 1970
Postleitzahl: 32839
Vorwahl: 05233
Karte

Lage von Vinsebeck in Steinheim

Schloss Vinsebeck am Heubach

Vinsebeck ist ein westlicher Stadtbezirk von Steinheim im Kreis Höxter, Nordrhein-Westfalen. Der Ort hat heute 1303 Einwohner.[1]

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Am 1. Januar 1970 wurde Vinsebeck in die Stadt Steinheim eingegliedert.[2]

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Landadelssitze im Fürstbistum Paderborn um 1665:

Boke, Bökendorf, Borgentreich, Borgholz, Borlinghausen, Breitenhaupt, Brenken, Bühne, Dalheim, Daseburg, Dedinghausen, Desenberg, Dinkelburg, Eichholz, Eissen, Engar, Erpentrup, Essentho, Fürstenberg, Grevenburg, Hainholz, Helmern, Herbram, Herstelle, Himmighausen, Hinnenburg, Husen, Lichtenau, Liebenau, Lippspringe, Löwendorf, Lügde, Menne, Merlsheim, Natzungen, Niesen, Nordborchen, Peckelsheim, Pömbsen, Rheder, Riepen, Ringelstein, Salzkotten, Schweckhausen, Steinheim, Sudheim, Thienhausen, Thüle, Verne, Vinsebeck, Volbrexen, Wandschicht, Welda, Wehrden, Westheim, Wewer, Wintrup, Würgassen.

Zu den Sehenswürdigkeiten der Ortschaft gehört die Pfarrkirche sowie das Schloss der Grafen von Wolff-Metternich, welches im 18. Jahrhundert von den Freiherren von der Lippe erbaut wurde und mit seiner weißen Fassade schon für zahlreiche Spielfilme als Kulisse diente. Hier entstand u.a. 1957 der Hans Albers-Film Der tolle Bomberg. Auch die verstorbene Herausgeberin der Zeit, Marion Gräfin Dönhoff, verbrachte hier einen Teil ihres Lebens, nachdem sie vor der Roten Armee aus Ostpreußen geflohen war. Das Schloss befindet sich weiterhin in Familienbesitz der Grafen von Metternich und dient heute als Wohnsitz eines Angehörigen der gräflichen Familie.

Das Wasserschloss Vinsebeck gilt als eines der schönsten Schlösser Westfalens. Der Barockbau aus dem Jahre 1720 steht auf einer quadratischen Insel, die von einer 17 m breiten, wassergefüllten Gräfte umgeben ist. Zu der terrassenförmigen Fläche vor der Hauptfront gelangt man über eine seitliche Brücke. Der das Schloss umgebende Garten mit Neptunbrunnen und Steinfiguren ist nur noch teilweise in seinen barocken Formen erhalten. Die Innenausstattung des Italienischen Zimmers, des Driburger Zimmers, des Grünen Zimmers, des Mohrenzimmers und des Chinesenzimmers ist weitgehend bauzeitlich erhalten und macht den Reiz des Schlosses aus. Das Schloss ist Eigentum von Simeon Graf Wolff Metternich.

Regionale Bedeutung und Bekanntheit haben auch die Vinsebecker Graf Metternich Mineralquellen.

[Bearbeiten] Vereine

Wichtig im Vereinsleben des Dorfes sind der TuS Vinsebeck, der Spielmannszug Vinsebeck, der Musikverein Leopoldstal-Vinsebeck sowie die St.-Josef- und St.-Johannes-Schützenbruderschaften, die im jährlichen Wechsel das örtliche Schützenfest ausrichten. Am 1. Mai eines jeden Jahres findet das traditionelle Königsschießen statt, zu Pfingsten folgt dann das eigentliche Schützenfest.

[Bearbeiten] Söhne und Töchter des Ortes

  • Anton Riesel (* 1917) Heimatdichter und Autor
  • Antonia Klaholz (*1922) Dichterin und Autorin

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Info der Stadt Steinheim
  2.  Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970.
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