VirtualDub
| VirtualDub | |
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Bildschirmfoto von VirtualDub |
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| Basisdaten | |
| Entwickler | Avery Lee |
| Aktuelle Version | 1.9.11 (24. Dezember 2010) |
| Aktuelle Vorabversion | 1.10.1 (24. Dezember 2011) |
| Betriebssystem | Windows |
| Programmiersprache | Assembler, C++ |
| Kategorie | Videoschnitt |
| Lizenz | GPL |
| Deutschsprachig | Nein |
| http://www.virtualdub.org | |
VirtualDub ist eine freie Software zum Bearbeiten und Erstellen von Videodateien unter Windows. Vorkompilierte Ausgaben des Programms sind für alle Windows-Versionen ab Windows 98 verfügbar.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Überblick
Autor Avery Lee zielt mit VirtualDub auf eine schnelle, lineare Videobearbeitung ab, welche nativ über eine grafische Benutzeroberfläche verfügt. Primär ist die Software auf die Verarbeitung von Videodateien ausgerichtet, welche im AVI-Containerformat vorliegen. Um das darin enthaltene Video- und Audiomaterial handhaben zu können, griff VirtualDub lange Zeit einzig auf die Video-for-Windows-Schnittstelle zu, welche wiederum meist einen zuvor installierten, kompatiblen Codec benötigt, um De-/Enkodieren zu können. Neben AVI wird nativ noch das MPEG-1-Format unterstützt, sowie die Grafikformate Jpeg, BMP, TGA, PNG und JFIF. In Version 1.7.6 wurde eine Plug-in-Schnittstelle implementiert, so dass VirtualDub nun mit Hilfe nachrüstbarer Programmteile wesentlich mehr Formate lesen kann. Darüber hinaus ist VirtualDub in der Lage, den Datenstrom einer geeigneten Videoquelle (etwa einer Kamera oder TV-Karte) aufzunehmen. Unabhängig vom Quellmaterial kann VirtualDub einzig und allein Videodateien im AVI-Format abspeichern.
Zum Bearbeiten liefert VirtualDub einige Videofilter mit, dank der Plug-in-Schnittstelle kann der Benutzer auch externe Filter – z. B. von Drittanbietern – nachrüsten. Die einfache Bearbeitung von mehreren Videos (Stapelverarbeitung) kann mit Hilfe von Skripten bewerkstelligt werden. Ferner kann VirtualDub auch als Frameserver fungieren.
[Bearbeiten] Modifikationen
Lange Zeit war die Anzahl der unterstützten Video- und Audioformate von VirtualDub vergleichsweise gering. Beispielsweise konnte das Programm das weit verbreitete MPEG-2-Videoformat (Standard bei digitalem Fernsehen und bei handelsüblichen Video-DVDs) nicht einlesen. Abhilfe schuf hier nur die Verwendung eines Frameservers wie AviSynth, welcher das Material zuerst dekodierte und es dann an VirtualDub weiterreichte. Aufgrund dessen veröffentlichten Drittpersonen Modifikationen von VirtualDub, die um die native Unterstützung anderer Formate ergänzt wurden. Die populärsten Vertreter waren Nandub (eines der ersten Videoprogramme mit Two-pass encoding auf Basis des DivX-Codec in Version 3.11)[1], VirtualDubMod (eine Verschmelzung vieler Modifikationen, z.B. für den Support von Matroska oder Ogg Media)[2] und VirtualDub-MPEG2 (einzig durch MPEG2-Unterstützung ergänzt).[3] Die Entwicklung der Modifikationen kam jedoch wieder zum Erliegen, da VirtualDub inzwischen über Plug-ins erweitert werden kann.
