Virtueller Desktop

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Würfelförmiger dreidimensionaler virtueller Desktop

Ein virtueller Desktop ist ein Desktop, der mit Hilfe von Software größer als der anzeigende Bildschirm ist. Meist wird dies durch mehrere gleichartige Desktops erzielt, zwischen denen sich mittels einer Tastenkombination hin- und herschalten lässt. Virtuelle Desktops sollen den begrenzten Raum auf einem Bildschirm erweitern, daher kommen sie umso stärker zum Einsatz, je kleiner der Bildschirm ist. [1]Bei den gängigen Implementierungen wie z.B. die von KDE oder GNOME lassen sich auf den verschiedenen Desktops die Fenster verteilen, was die Übersichtlichkeit teilweise enorm erhöht.

In Apples Mac OS heißt das entsprechende Konzept der multiplen Arbeitsflächen Spaces.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Meredith Ringel: When One Isn’t Enough: An Analysis of Virtual Desktop Usage Strategies and Their Implications for Design. Stanford 2003.