Vishay

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Vishay Intertechnology
Logo
Rechtsform Public (NYSE: VSH)
Gründung 1962
Sitz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Malvern (Pennsylvania), USA
Leitung Dr. Gerald Paul, CEO
Marc Zandman, Executive Chairman
Mitarbeiter 22.000 (2011)
Umsatz 2,83 Mrd. USD (2007)
Gewinn 131 Mio. USD (2007)Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Gewinn
Bilanzsumme 218 Mio. USD (2007)Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Bilanzsumme
Branche Elektronik
Website www.vishay.com

Vishay Intertechnology, Inc., ein an der New Yorker Börse notiertes und in der Fortune-1000-Liste enthaltenes US-amerikanisches Unternehmen, zählt zu den weltgrößten Herstellern von diskreten Halbleiterbauelementen (Dioden, Gleichrichtern, Transistoren, optoelektronischen Bauteilen und ausgewählten IC-Typen) und passiven elektronischen Bauteilen (Widerständen, Kondensatoren, Induktivitäten, Sensoren und Wandlern). Diese Bauelemente werden in elektronischen Geräten und Einrichtungen fast aller Art eingesetzt. Das Unternehmen ist in der Industrie- und Konsumgüterelektronik sowie Computer-, Automobil-, Kommunikations-, Wehr-, Luft-/Raumfahrt- und Medizintechnik präsent.

Vishay wurde 1962 von Felix Zandman gegründet[1] und hat seinen Hauptsitz in Malvern (Pennsylvania), USA.

Vishay betreibt Produktionsstätten in 17 Ländern und beschäftigt 27.500 Mitarbeiter. Die deutschen Standorte sind Selb (vormals Draloric), Heide (vormals Beyschlag), Heilbronn (vormals Temic, Telefunken), Landshut (vormals Roederstein) und Itzehoe (vormals Siliconix). Damit ist Vishay mit rund 1900 Beschäftigten in Deutschland vertreten. Der Standort Selb ist zudem die Europazentrale des Konzerns.

Der Umsatz von Vishay betrug 2007 rund 2,8 Mrd. US-Dollar.

Vishay-Marken und Akquisitionen[Bearbeiten]

Firmen und Marken, die zu Vishay gehören, mit dem Jahr der Übernahme:

  • Alma Components (1989)
  • Angstrom
  • Aztronic
  • BCcomponents (2002)
  • Beyschlag (2002)
  • BLH (2002)
  • Bradford
  • Celtron (2002)
  • Cera-Mite (2000)
  • Dale ACI (UK)
  • Dale (1985)
  • Draloric (1987)
  • Electro-Films (2000)
  • E-Sil
  • ESTA (1993)
  • General Semiconductor (2001)
  • Lite-On Power Semiconductor (Joint Venture mit Lite-On 1997; mittlerweile wieder verkauft)
  • Mann Components (1983)
  • Roederstein (1993)
  • Sensortronics (2002)
  • Sfernice (1988)
  • Siliconix (1998)
  • SI Technologies (2005)
  • Spectrol (2000)
  • Sprague (1992)
  • Tedea-Huntleigh (2002)
  • Telefunken (1998)
  • Vitramon (1994)

Vishay hält zudem viele Produktrechte und Produktionslizenzen für ältere Produkte anderer Hersteller. So hat Vishay zum Beispiel 2007 einen Großteil der Produkte aus dem Bereich bedrahteter Leistungshalbleiter von International Rectifier gekauft.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Firmenprofil. Vishay, 8. November 2012, abgerufen am 1. Juli 2013 (PDF, 1,27 MB, deutsch).

Weblinks[Bearbeiten]