Vision of Disorder

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Vision of Disorder
Allgemeine Informationen
Genre(s) Hardcore-Punk, Thrash Metal
Gründung 1992
Gründungsmitglieder
Tim Williams
Matt Baumbach
Gitarre
Mike Kennedy
Mike Fleischmann
Brendon Cohen

Vision of Disorder ist eine metallastige Hardcore-Punk-Band aus Amerika.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Die Band wurde 1992 in Long Island von den beiden Gitarristen Matt Baumbach und Mike Kennedy gegründet. Dazu kamen noch der Sänger Tim Williams, Bassist Mike Fleischmann sowie Schlagzeuger Brendon Cohen. Fleischmann stieg kurz darauf aus, aber Vision of Disorder spielte ohne Bassist weiter. Eine Weile später griff Mike Fleischmann aber wieder in die Saiten und die Band spielte weiterhin ohne Plattenvertrag. Vision of Disorder scharte aber auch ohne einen Vertrag eine beachtliche Fangemeinde um sich, und so spielten sie als Vorband von bekannten Bands wie Shelter und Type O Negative.

Bei einem solchen Konzert wurde Hardcore-Ikone Ray Cappo auf sie aufmerksam. Die Band aber hielt das für pure Höflichkeit und ging nicht weiter darauf ein. Erst nach nochmaligen Bitten schickte die Band einige Demos. Prompt nahm Ray Cappo die Band in sein eben erst gegründetes Label Supersoul (das einen Vertriebsdeal mit Roadrunner Records hatte) auf. 1996 erschien dann auch ihr erstes Album, das Vision of Disorder hieß. Das Debüt-Album erwies sich als erfolgreich, und dank den positiven Publikumsreaktionen erhielt die Gruppe einen Platz im Billing des Ozzfests.

1998 brachten Vision of Disorder ihr neues Album Imprint auf den Markt. Das Album wurde innerhalb von 19 Tagen und in Zusammenarbeit mit Dave Sardy, der schon mit bekannten Größen wie Slayer und Helmet arbeitete, aufgenommen. Mit diesem Album bewegten sich Visions of Disorder vom reinen Hardcore weg.

Nach Imprint war es lange still um die Band, da es auch das letzte Album bei Roadrunner war. 1999 kam For the Bleeders, das aber neben einigen neuen Stücken hauptsächlich altes Demomaterial bieten konnte. Erst 2001 veröffentlichten sie ein neues Studioalbum namens From Bliss to Devastation. Wieder experimentierte die Band herum, weshalb das Album langsamer, dafür aber eindringlicher daherkam und mehr Melodie enthielt; dem Album wurden Einflüsse von Bands wie Alice in Chains attestiert.[1]

Nachdem sich From Bliss to Devastation als kommerzieller Fehlschlag erwiesen hatte, nahm die Band 2002 zunächst eine Auszeit, die sich zu einer Trennung entwickelte. 2006 kam die Band für einige Auftritte wieder zusammen.

Diskografie[Bearbeiten]

  • 1996: Vision of Disorder
  • 1998: Imprint
  • 1999: For the Bleeders
  • 2001: From Bliss to Devastation
  • 2012: The Cursed Remain Cursed

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Tom Semioli: Review bei Allmusic, aufgerufen am 26. November 2008

Weblinks[Bearbeiten]