Viszeralchirurgie

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Die Viszeralchirurgie (von lat. viscera = Eingeweide), auch Abdominalchirurgie und Bauchchirurgie, umfasst die operative Behandlung der Bauch-Organe, d. h. des gesamten Verdauungstraktes einschließlich der Speiseröhre, des Magens, des Dünn- und Dickdarmes, des Enddarmes, der Leber, der Bauchspeicheldrüse und der Milz. Weiterhin zählt die operative Behandlung der Schilddrüse und der Nebenschilddrüse sowie die Behandlung von Brüchen und die Transplantation von Bauchhöhlenorganen wie Leber, Niere, Pankreas und Dünndarm zur Viszeralchirurgie. Viszeralchirurgische Erkrankungen sind unter anderem akute Verletzungen, Tumoren, Entzündungen und Fehlbildungen der genannten Organe.

In den letzten Jahren setzt sich in immer mehr Bereichen der Viszeralchirurgie die Minimal-invasive Chirurgie und insbesondere die laparoskopische Chirurgie durch. In einigen Regionen Deutschlands trennt man zwischen den Facharztweiterbildungen „Allgemeinchirurgie“ und „Viszeralchirurgie“. Die gemeinsame medizinische Fachgesellschaft ist die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie.

Die weltweit erste Gastrostomie gelang Daniel Schwabe 1635 in Königsberg i. Pr..

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