Vita contemplativa

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel befasst sich mit dem mönchischen Ideal. Für Philon von Alexandrias Werk „De vita contemplativa“ siehe Philon von Alexandria
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Mit Vita contemplativa, zu deutsch in Betrachtung versunkenes (beschauliches) Leben, meint man in der Tradition Benedikts von Nursia das mönchische Ideal eines zurückgezogenen Lebens, wie es die Eremiten der ersten nachchristlichen Jahrhunderte führten. Manche zogen in die Wüste, sprachen nicht einmal mit anderen Menschen, ernährten sich von Beeren und Kräutern, hielten lange Nachtwachen, fasteten und beteten.

Die Vita contemplativa verlangt die Abkehr von den weltlichen Dingen (z. B. Reichtum, Ehre, Macht, Triebe) und die radikale Hinwendung zu Gott.

Das Gegenstück zur Vita contemplativa ist die Vita activa, die dem Gläubigen ein tätiges, teilnehmendes und auf seine Umwelt einwirkendes Leben nahelegt. In den verschiedenen christlichen Orden finden sich beide Lebensideale jeweils mehr oder weniger stark ausgeprägt.

Begründet wurde der Begriff in der antiken Philosophie von Aristoteles, der wie später Epikur die Vita contemplativa in Abgrenzung von einem Leben politischer Einflussnahme sah.

Siehe auch[Bearbeiten]