Vlčkovce

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Vlčkovce
Wappen Karte
Wappen fehlt
Vlčkovce (Slowakei)
Vlčkovce
Vlčkovce
Basisdaten
Staat: Slowakei
Kraj: Trnavský kraj
Okres: Trnava
Region: Dolné Považie
Fläche: 12,163 km²
Einwohner: 1.278 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte: 105,07 Einwohner je km²
Höhe: 132 m n.m.
Postleitzahl: 919 23
Telefonvorwahl: 0 33
Geographische Lage: 48° 18′ N, 17° 39′ O48.30833333333317.652777777778132Koordinaten: 48° 18′ 30″ N, 17° 39′ 10″ O
Kfz-Kennzeichen: TT
Kód obce: 556513
Struktur
Gemeindeart: Gemeinde
Verwaltung (Stand: Mai 2012)
Bürgermeister: Ivan Dobrovodský
Adresse: Obecný úrad Vlčkovce
č. 15
919 23 Vlčkovce
Webpräsenz: www.vlckovce.sk
Statistikinformation auf statistics.sk

Vlčkovce (bis 1948 slowakisch „Farkašín“; deutsch Farkaschin oder Wolfsbruck, ungarisch Farkashida) ist eine Gemeinde im Westen der Slowakei mit 1278 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013). Sie gehört zum Okres Trnava, einem Unterteil des Trnavský kraj.

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde befindet sich im Donauhügelland (Teil des slowakischen Donautieflands) am Dudváh. Das Ortszentrum liegt auf einer Höhe von 132 m n.m. und ist acht Kilometer von Sereď sowie neun Kilometer von Trnava gelegen.

Geschichte[Bearbeiten]

Vlčkovce wurde zum ersten Mal 1336 schriftlich erwähnt und lag an der „Böhmischen Straße“, die hier den Fluss Dudváh überquerte, somit war es eine Rast- und später Mautstelle. Der Ort gehörte zum Herrschaftsgut von Schintau, nach 1817 von Lanschütz. Im 16. Jahrhundert kamen die Habaner in Farkaschin. 1828 hatte der Ort 552 Einwohner. 1925–1971 gab es eine Zuckerfabrik im Ort. 1948 wurde der Ortsname aus nationalpolitischen Gründen in die slawisierte Form (vlk (slowakisch) = farkas (ungarisch) = „Wolf“) geändert.

1975–1990 war Vlčkovce zusammen mit Nachbarorten Križovany nad Dudváhom und Opoj ein Teil der Gemeinde Dudváh.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Ergebnisse der Volkszählung 2001 (1.149 Einwohner):

Nach Ethnie:

  • 99,13 % Slowaken
  • 0,26 % Tschechen
  • 0,17 % Magyaren
  • 0,09 % Polen

Nach Konfession:

  • 89,90 % römisch-katholisch
  • 7,48 % konfessionslos
  • 0,96 % evangelisch
  • 0,96 % keine Angabe

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • römisch-katholische Kirche St. Theresia von 1934
  • Gebäuden der Zuckerfabrik und der habanischen Mühle