Voerendaal

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Gemeinde Voerendaal
Flagge der Gemeinde Voerendaal
Flagge
Wappen der Gemeinde Voerendaal
Wappen
Provinz Limburg
Bürgermeister Egidius Sprokkel (PvdA)
Sitz der Gemeinde Voerendaal
Fläche
 – Land
 – Wasser
31,42 km²
31,32 km²
0,10 km²
CBS-Code 0986
Einwohner 12.453 (1. Jan. 2014[1])
Bevölkerungsdichte 396 Einwohner/km²
Koordinaten 50° 53′ N, 5° 55′ O50.8833333333335.9166666666667Koordinaten: 50° 53′ N, 5° 55′ O
Vorwahl 045
Postleitzahlen 6367
Website www.voerendaal.nl
Lage von Voerendaal in den Niederlanden

Voerendaal ( anhören?/i) ist ein Ort und eine Gemeinde in der niederländischen Provinz Limburg. Sie ist Mitglied der städtischen Agglomeration Parkstad.

Sprache[Bearbeiten]

Neben der offiziellen Sprache Niederländisch spricht die Lokalbevölkerung überwiegend limburgisch. Auf dem Gebiet der Gemeinde befindet sich die höchstgelegene Windmühle auf dem 216 Meter hohen Vrouwenheide.

Geschichte und Herkunft[Bearbeiten]

Voerendaal liegt in der Hügellandschaft zwischen Heerlen, Simpelveld, Wittem, Gulpen, Valkenburg und Nuth. Die Gemeinde besteht aus fünf Hauptdörfern. Schon in der Römerzeit war Voerendaal bewohnt. Überreste zeugen von einem Badehaus, einem Tempel sowie einem Teich aus jener Zeit. In der Nähe des Bauernhofes „Ten Hove“ („Zum Hof“) hat man die Fundamente einer römischen Villa gefunden.

Am 1. Januar 2008 zählte Voerendaal 12.757 Einwohner, die sich folgendermaßen verteilten:

  • Voerendaal 2975
  • Klimmen 3305
  • Kunrade 3670
  • Ubachsberg 1577
  • Ransdaal 996
  • Kleinere Ortsteile 234

Ortsteile[Bearbeiten]

  • Barrier
  • Colmont
  • Craubeek
  • Dolberg
  • Eyserheide
  • Fromberg
  • Heek
  • Hellebeuk
  • Klimmen
  • Koulen
  • Kunrade
  • Mingersberg
  • Opscheumer
  • Overheek
  • Ransdaal
  • Retersbeek
  • Termaar
  • Termoors
  • Ubachsberg
  • Weustenrade
  • Winthagen

Die Gemeindeflagge[Bearbeiten]

Im Beschluss vom 20. Februar 1995 hat der Gemeinderat eine neue Gemeindeflagge festgelegt.

Beschreibung der Flagge[Bearbeiten]

Ausgangspunkt der neue Flagge ist der Name Voerendaal. Die Name „Voerendaal“ besteht aus einer Zusammensetzung der Wörter „Voeren“ und „Daal“. Das Wort „Voeren“ bezeichnet eine Untiefe oder Furt und ist zurückzuführen auf das friesische Wort „Forda“. Das Wort „Daal“ bedeutet „Tal“.

Der gewählte Entwurf besteht aus fünf Streifen, die sich im Verhältnis 1:1:2:1:1 aufteilen. Zwei blaue Bäche strömen durch das gelbe Tal, die drei französischen Lilien sind ein Element, das auf das historische Erbe der Gemeinde Klimmen zurückzuführen ist, welche bis 968 Eigentum der französischen Königin Gerberga war.

Das Wappen[Bearbeiten]

Bis 1777 gehörte Voerendaal zu Heerlen, außer sieben Jahre, als es im Besitz von Willen van Cortenbach war. Ab 1777 hat Voerendaal einen eigenständigen Rat.

Weil Heerlen, und damit auch Voerendaal, eines der Hauptschöffenstühle von Valkenburg war, sieht man im Wappen den Löwen von Valkenburg. Die abgebildete Person ist der Heilige Laurentius, ein Kirchenpatron.

Die damalige Gemeinde hat im ersten Antrag das Wappen gespiegelt beantragt, aber der Hohe Rat vom Adel stellte den Heiligen auf das erste Feld, den Ehrenplatz, und lehnte den Antrag ab.

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Das Gemeindewappen wurde bis 1991 für das Briefpapier der alten Gemeinde Voerendaal verwendet. Ab dem 1. Januar 1992 wurde das neue Logo festgelegt, welches jetzt für alle Gemeinde-Dokumente verwendet wird. Das Logo ist links oben auf der offizielle Website der Gemeinde Voerendaal zu sehen. Das „V“ im Logo steht für Voerendaal; die vier große Fenster symbolisieren die vier größten Dörfer (Ransdaal, Kunrade, Klimmen, Ubachsberg).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Voerendaal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 12.04.2014Centraal Bureau voor de Statistiek, Niederlande