Vogelsang-Warsin
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Mecklenburg-Vorpommern | |
| Landkreis: | Uecker-Randow | |
| Amt: | Am Stettiner Haff | |
| Höhe: | 5 m ü. NN | |
| Fläche: | 63,20 km² | |
| Einwohner: | 389 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 6 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 17375 | |
| Vorwahl: | 039773 | |
| Kfz-Kennzeichen: | UER | |
| Gemeindeschlüssel: | 13 0 62 061 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Hans-Fischer-Straße 21 17367 Eggesin |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Gerd Walther | |
| Lage der Gemeinde Vogelsang-Warsin im Landkreis Uecker-Randow | ||
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Vogelsang-Warsin (bis zum 9. Dezember 1995 nur Vogelsang) ist eine Gemeinde im Landkreis Uecker-Randow im äußersten Osten Mecklenburg-Vorpommerns (Deutschland). Die Gemeinde wird vom Amt Am Stettiner Haff mit Sitz in Eggesin verwaltet.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Die Doppelgemeinde liegt im nördlichen Teil der Ueckermünder Heide, einem ausgedehnten flachen Waldgebiet. Das Westufer des Neuwarper Sees an der Grenze zu Polen ist etwa vier Kilometer von Vogelsang-Warsin entfernt. Warsin, der kleinere der beiden Ortsteile, liegt knapp einen Kilometer nordöstlich von Vogelsang am von Schilf umgebenen Südufer des Stettiner Haffs. Die nächstgelegene Stadt Ueckermünde ist sieben Kilometer entfernt.
[Bearbeiten] Geschichte
1324 tauchen die ursprünglich slawischen Ortsgründungen Warsin und Vogelsang in einer Teilungsurkunde zwischen den Geschlechtern von Muckerwitz und von Bröcker auf. Nach Aussterben der Muckerwitzer 1575 fiel ein Teil des Gutes Vogelsang an das Amt Ueckermünde.
Der Dreißigjährige Krieg hinterließ auch in den Dörfern Vogelsang und Warsin eine Spur der Verwüstung. Nach 90 Jahren teilweise in schwedischem Besitz wechselte Vogelsang 1740 als Lehen Friedrichs II. an Bernd Friedrich von Enckevort. Die Enckevorts errichteten 1828 die heute unter Denkmalschutz stehende Erbgrabstätte und 1842 das Gutshaus (Schloss) in klassisistischem Stil nach Plänen Schinkels. Die Enckevorts blieben die Schlossherren bis 1934.
In Vogelsang und Warsin lebten hauptsächlich Bauern, in Warsin spielte auch die Fischerei eine Rolle. Ende des 19. Jahrhunderts entstanden neben kleinen Handwerksbetrieben auch eine Ziegelei. Durch die Lage am Stettiner Haff sieht man in der Gemeinde weiteres touristisches Potenzial.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: „In Grün auf einem blauen Wellenschildfuß, dieser mit zwei silbernen Wellenbalken belegt, eine silberne Feldsteinmauer, in der Mitte unterbrochen von einem silbernen zweigeschossigen Turm mit betagleuchtetem Tor, an den Seiten mit Zierbändern, mit einem schwarzen Dach sowie mit einer ebensolchen Spitzhaube auf dem schlanken Turmaufbau des Daches versehen, den Turm beseitet rechts ein silbernes Eichenblatt und links eine silberne Getreideähre.“
[Bearbeiten] Flagge
Die Flagge der Gemeinde zeigt in drei gleichbreiten Längsstreifen die Farben Grün-Silber (Weiß)-Blau. In der Mitte des Flaggentuchs befindet sich das Gemeindewappen, das zwei Drittel der Flaggenhöhe einnimmt, wobei der obere und untere Teil des Wappens, der in die grüne und blaue Stoffbahn hineinragt, von einem weißen Stabbord umgeben ist. Höhe und Länge des Flaggentuchs verhalten sich zueinander wie 3:5.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Schloss mit gut erhaltenem Park (bis 1993 Kinderheim, bis 2007 leerstehend, seit kurzem in der Erschließung als Wohneigentum)
- Erbgrabstätte der Adelsfamilie von Enckevort
- alte Schmiede
[Bearbeiten] Verkehrsanbindung
Von der Bundesstraße 109 erreicht man die Gemeinde über Ueckermünde. Weitere Landstraßen führen von Vogelsang-Warsin nach Altwarp sowie nach Süden über Hintersee in die etwa 32 Kilometer entfernte Gemeinde Löcknitz an der B 104. In der nahegelegenen Stadt Ueckermünde besteht Bahnanschluss.
[Bearbeiten] Weblinks
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