Vogler

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Dieser Artikel befasst sich mit dem deutschen Mittelgebirge Vogler, andere Bedeutungen unter Vogler (Begriffsklärung)
Vogler
Blick von der Weser zwischen Bodenwerder und Rühle auf den Vogler

Blick von der Weser zwischen Bodenwerder und Rühle auf den Vogler

Höchster Gipfel Ebersnacken (460,4 m ü. NN)
Lage Landkreis Holzminden, Niedersachsen, Deutschland
Teil des Weserbergland
Vogler (Niedersachsen)
Vogler
Koordinaten 51° 56′ N, 9° 34′ O51.9291944444449.5657166666667460.4Koordinaten: 51° 56′ N, 9° 34′ O
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Der Vogler ist ein bis 460,4 m ü. NN[1] hoher Mittelgebirgszug des Weserberglands im Landkreis Holzminden, Niedersachsen (Deutschland).

Der Vogler bildet zusammen mit dem etwa 20 km weiter südlich gelegenen Solling den Naturpark Solling-Vogler.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Vogler, Geografie

Der Vogler befindet sich zwischen den Mittelgebirgs- und Höhenzügen Ith im Norden, Hils im Nordosten, Homburgwald im Osten, Amtsberge im Südosten, Solling im Süden und Burgberg im Südsüdwesten. Er liegt im Städtedreieck Bevern–BodenwerderEschershausen. Westlich vorbei am Vogler fließt in Süd-Nord-Richtung die zur Nordsee fließende Weser, nördlich wird das Gebirge in Südost-Nordwest-Richtung vom westlichen Weserzufluss Lenne passiert.

Der Vogler tritt in jähem Abfall aus 220 m Höhe an die Weser heran. In den nördlichen Ausläufern liegt Heinrichshagen, wo Heinrich I. (Heinrich der Vogler) seine Vogelherde gehabt haben soll.

Geologie[Bearbeiten]

Das den Vogler prägende Gestein stammt aus der geologischen Zeit des Buntsandsteins. Geologen fassen den Vogler mit dem Homburgwald und dem Elfas zur Elfas-Achse zusammen, da diese entlang einer Linie liegen.

Sehenswertes[Bearbeiten]

Blick vom Ebersnackenturm über den Vogler

Auf dem Ebersnacken (460,4 m) steht der Ebersnackenturm, ein Aussichtsturm, von dem sich der Rundumblick unter anderem über den Vogler genießen lässt. Weitere Aussichtstürme sind der Bodoturm auf dem Zimmertalskopf (412 m) und der 1863 anlässlich der 50-Jahr-Feier nach der Völkerschlacht bei Leipzig erbaute[2] Turm auf der Königszinne (255 m).

Weiterhin sehenswert ist das Kloster Amelungsborn, das südöstlich des Voglers am Südwestrand des Odfelds steht.

Erhebungen[Bearbeiten]

Zu den Bergen und Erhebungen des Voglers gehören – sortiert nach Höhe in Meter (m) über Normalnull (NN; wenn nicht anders genannt laut [1]):

  • Ebersnacken (460,4 m) – mit Ebersnackenturm
  • Kohlhai (440,8 m)
  • Schnippkopf (437,0 m)
  • Hammershüttenkopf (430,5 m; Westgipfel)
  • Hammershüttenkopf (412,5 m; Ostgipfel)
  • Zimmertalskopf (412,0 m)[3] – mit Bodoturm
  • Butterberg (402,0 m)
  • Himbeerbrink (400,5 m)
  • Ehrberg (370,5 m)
  • Görtsberg (ca. 370 m)
  • Streitberg (366,0 m)
  • Lehmbrink (364,0 m)
  • Bützeberg (352,6 m)
  • Großer Schweineberg (349,8 m)
  • Piepenberg (344,9 m)
  • Flintenburg (331,5 m)
  • Breitenkamper Berg (326,9 m)
  • Steile Lieth (321,2 m)
  • Hirtenberg (314,1 m)
  • Werderberg (ca. 310m)
  • Wisselberg (319,5 m)
  • Zimmerberg (309,0 m)
  • Weinberg (302,4 m; bei Holenberg)
  • Himckeburg (280,2 m)
  • Königszinne (255,0 m) – mit Aussichtsturm Königszinne
  • Kappenberg (233 m)[3]
  • Weinberg (220,5 m; bei Rühle)

Ortschaften[Bearbeiten]

Zu den Ortschaften im und am Vogler gehören:

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Wandern und Freizeit im Naturpark Solling-Vogler, Topographische Karte (1:50.000; 1975),
    Hrsg.: Niedersächsisches Landesverwaltungsamt – Landesvermessung
  2. Friedrich Meissel: Der Kreis Hameln – Beschreibung, Geschichte und Sage, 1899, S. 10
  3. a b Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Vogler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien