Voith

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Voith (Begriffsklärung) aufgeführt.
Voith
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Rechtsform GmbH
Gründung 1867
Sitz Heidenheim an der Brenz

Leitung

Mitarbeiter 43.134[1]
Umsatz 5,7 Mrd. Euro (2012/2013)[1]
Branche Maschinenbau
Website www.voith.de

Voith ist ein vorwiegend im Maschinenbau tätiger, deutscher Konzern. Firmensitz ist Heidenheim an der Brenz, als Familienunternehmen befindet er sich zu 100 % im Besitz der Nachkommen von Friedrich Voith. Die Geschäftsstrategie des weltweit tätigen Konzerns wird von der als Holding agierenden Voith GmbH bestimmt.

Weltweit zählte Voith am 30. September 2013 43.134 Mitarbeiter, davon 17.327 in Deutschland. Der Konzern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2012/2013 einen Umsatz von 5,7 Milliarden Euro bei einem Jahresüberschuss von 63 Millionen Euro. Der Auftragseingang lag bei knapp 5,2 Milliarden Euro.[1]

Voith war 2010 das umsatzstärkste Maschinenbauunternehmen Deutschlands und belegte nach Umsatz gelistet den 80. Rang unter allen deutschen Unternehmen.

Die Geschichte des Unternehmens beginnt in den 1830er Jahren mit dem Schlosser Johann Matthäus Voith. Von einem Handwerksbetrieb zu einem Industrieunternehmen entwickelte es sich unter seinem Sohn Friedrich Voith, der es von 1867 bis 1913 leitete. Nach der Führung durch seine drei Söhne wurden während der 1960er Jahre die wichtigsten Positionen an familienfremde Manager abgegeben, das Vermögen seiner Erben wurde für das Jahr 2013 auf 2,2 Milliarden Euro geschätzt.

Leitung[Bearbeiten]

Vorsitzender der Geschäftsführung ist seit 1. April 2008 Hubert Lienhard. Aufsichtsratsvorsitzender ist Manfred Bischoff. Sein Stellvertreter ist Gerd Schaible, der Vorsitzende des Konzernbetriebsrats.

Unternehmensstruktur[Bearbeiten]

Die Konzernbereiche im Geschäftsjahr 2012/2013[2]
Sparte Beschäftigte Umsatz in Mrd.
Voith Paper 9.223 1,64
Voith Hydro 5.323 1,38
Voith Turbo 6.485 1,5
Voith Industrial Services 21.032 1,18
Total 43.134 5,72

Der Konzern gliedert sich in vier Konzernbereiche: Voith Hydro, Voith Industrial Services, Voith Paper und Voith Turbo. Die Geschäftsführung der Holdinggesellschaft, der Voith GmbH als operativer Management-Holding, bestimmt und verantwortet die generelle Geschäftsstrategie im Voith-Konzern. Beratungs- und Aufsichtsgremien sind der Gesellschafterausschuss und der Aufsichtsrat.

Voith Hydro[Bearbeiten]

Voith Hydro, früher Voith Siemens Hydro Power Generation, ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Voith und Siemens. Das Unternehmen stellt Gesamtausrüstungen für Wasserkraftwerke her, beispielsweise Turbinen, elektrische Generatoren, Schaltanlagen, dazugehörige Automatisierungstechnik wie Turbinenregler, Leittechnik und Visualisierung sowie Service- und Diagnoseleistungen.[3]

Die Produkte finden Anwendung in zahlreichen großen Wasserkraftwerken, z. B. Niagara (1903), Itaipú (1976) oder der Drei-Schluchten-Talsperre (2003). Der Konzernbereich erwirtschaftete für 2012/2013 einen Umsatz von rund 1,38 Milliarden Euro und beschäftigt 5.323 Mitarbeiter (Stand: September 2013). Der Anteil am Konzernumsatz beträgt 24 Prozent. Der Bau des Belo-Monte-Staudamms im brasilianischen Teil des Amazonasbeckens, an dem Voith Hydro ebenfalls beteiligt ist, begann im Januar 2012. [4] [5] Er würde bei Vollendung 516 km² Land, überwiegend Wald überfluten und 20 000 Menschen verdrängen. [6]

Voith Industrial Services[Bearbeiten]

Voith Industrial Services ist ein technischer Dienstleister für Industriebetriebe wie Automobilhersteller, Energieversorgungsunternehmen, die chemischen und petrochemische Industrie sowie Maschinenbau. Zu den Dienstleistungen zählen Instandhaltung, technische Reinigung, Engineering, Industriemontage sowie Facility- und Prozessmanagement. Diese werden auch vom Tochterunternehmen DIW Instandhaltung, sowie von P3 Voith Aerospace, einem Joint Venture, erbracht.

Der Umsatz des Konzernbereichs betrug 2012/2013 rund 1,18 Milliarden Euro (Anteil am Konzernumsatz: 21 Prozent) mit 21.032 Mitarbeitern.

Voith Paper[Bearbeiten]

Voith Paper ist ein Systemlieferant für die internationale Papierindustrie, der den gesamten Papierherstellungsprozess abdeckt. Zu den Produkten gehören unter anderem Maschinen für Grafische Papiere wie Zeitungsdruckpapier, Schreib- und Druckpapier und Kopierpapier, Verpackungspapiere wie Faltschachtelkartons und Wellpappe, Tissue-Papier sowie Technische Spezialpapiere wie Sicherheitspapier, Dekorpapier, Thermopapier, Fotorohpapier und Zigarettenpapier.

Ein Großteil der weltweiten Papierproduktion wird auf Voith Paper-Anlagen hergestellt.

Im Geschäftsjahr 2012/2013 hatte der Konzernbereich Voith Paper 9. 223 Mitarbeiter und einen Umsatz von rund 1,64 Milliarden Euro.[7] Damit erwirtschaftete er einen Anteil am Konzernumsatz von 29 Prozent.

Voith Turbo[Bearbeiten]

Voith Turbo hat sich auf mechanische, hydrodynamische, elektrische und elektronische Antriebs- und Bremssysteme spezialisiert, die in industriellen Anlagen sowie auf der Schiene und der Straße eingesetzt werden. Im Bereich hydrodynamischer Getriebe ist Voith Turbo Weltmarktführer. Der Voith Retarder, eine hydrodynamische Bremse, ist in vielen Nutzfahrzeugen im Einsatz.[8] Voith-Antriebssysteme wie der Voith Schneider Propeller werden ferner in der Schifffahrt eingesetzt.

Der Konzernbereich Voith Turbo verzeichnete 2012/2013 einen Umsatz von rund 1,5 Milliarden Euro und erwirtschaftete damit einen Anteil am Konzernumsatz von 26 Prozent. Voith Turbo beschäftigt im September 2013 insgesamt 6.485 Mitarbeiter.

Beispiele für Voith Turbo-Produkte sind
Wichtige Standorte von Voith Turbo

Familie Voith[Bearbeiten]

Johann Matthäus Voith übernahm 1825 die Schlosserwerkstätte seines Vaters mit 5 Beschäftigten und übergab den Betrieb 1867 mit 300 Beschäftigten seinem Sohn Friedrich Voith, der ihn zu einem Industrieunternehmen weiterentwickelte. Nach Friedrich nahmen seine Söhne Walther Voith, Hermann Voith und Hanns Voith die leitenden Positionen im Unternehmen ein.

Noch heute ist der Konzern zu 100 % in Familienbesitz, seit den 1960ern sind die Erben allerdings von den wichtigsten Führungspositionen verdrängt worden.[9] Die Familie Voith gehört heute zu den reichsten Familien Deutschlands, das Vermögen der etwa 40 Inhaber des Weltkonzerns ist 2012 auf 3,2 Milliarden Euro angestiegen,[10] 2013 allerdings auf 2,2 Milliarden gesunken.[11]

Im Januar 2013 nahm das Unternehmen im Ranking der 500 größten Familienunternehmen Deutschlands der Zeitschrift Wirtschaftsblatt Platz 25 ein.[12]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Anfänge von 1825 bis 1867[Bearbeiten]

Um 1830 arbeiteten in Heidenheim über 600 Arbeiter in 15 Fabriken, die vorwiegend von vermögenden Kaufleuten und Verlegern gegründete Textilfabriken waren. Die nötige Instandhaltung der teuren Maschinen bot etlichen Handwerksbetrieben Einkommensmöglichkeiten, allen voran den Schlossern des damals noch kleinen Ortes. Johann Matthäus Voith, der mit nur 22 Jahren 1825 die Schlosserwerkstatt seines Vaters mit fünf Handwerkern übernommen hatte, gelang es in der Folgezeit sich als Bauschlosser, Hausmechaniker, Monteur importierter Maschinen, Anfertiger von Ersatzteilen und Mühlenreparateur in den kleinen ortsansässigen Betrieben einen Namen zu machen. 1850 wurde er in den Gemeinderat einberufen, 1855 erhielt er neben neun weiteren Heidenheimer Unternehmern ein Stipendium für die Reise zur Weltausstellung in Paris.[13]

Mitarbeiterzahl
Jahr
 
Mitarbeiter
 
1825 5[14]
1853 7[15]
1867 etwa 35[16]

Nach 1850 begann der bisher auf Reparaturen spezialisierte Betrieb – wie auch andere Heidenheimer Schlosser – verstärkt damit, verschiedenste aus England importierte Maschinen selbst nachzubauen. Hergestellt wurde, was die Kunden gerade bestellten. Der Schritt vom Handwerksbetrieb zur Maschinenfabrik wurde durch Verträge zur Fertigung von Maschinen für den Papierfabrikanten Heinrich Voelter vollzogen. Es handelte sich dabei seit 1856 um mechanische Holzschleifer (nach einem ursprünglich 1846 von Friedrich Gottlob Keller an Voelters Vater verkauften Patent, das Friedrich Voith 1868 weiterentwickeln und selbst neu anmelden sollte), seit 1861 um Raffinierapparate zur Zerkleinerung grober Holzsplitter. Damit einher ging eine frühe Spezialisierung auf Maschinen zur Papier- und Holzstoff-Fabrikation. 1863 wurde der Betrieb um eine neue Schlosserei erweitert, die mit einer der wenigen Dampfmaschinen Heidenheims ausgestattet wurde. Maschinen wurden bis zur Entwicklung von Stahlguss aus Gusseisen gebaut. Dessen Transport war allerdings beschwerlich und so baute man auch noch eine eigene Gießerei. Nachdem Voelters Papierfabrik 1864 durch einen Brand zerstört worden war, kam es zu einem ersten Großauftrag zur Herstellung von acht Papierholländern, der eine erneute Erweiterung um ein Maschinenhaus erforderte. Der Name wurde vom einfachen Mechanicus Voith auf Mechanische Werkstätte und Eisengießerei geändert und 1867 waren bereits über 30 Arbeiter beschäftigt.[17]

Unter Friedrich Voith (1867 bis 1913)[Bearbeiten]

Montage von Riesen-Spiralturbinen von Voith für eine Leistung von 3677 kW, welche für das Kraftwerk Nore in Norwegen bestimmt waren im November 1928

Am 1. Januar 1867 übernahm der einzige Sohn des 63-jährigen Johann Matthäus Voith, der 26-jährigen Friedrich Voith den Betrieb als alleiniger Inhaber. Unter ihm wurde die Werkstatt seines Vaters schnell zu einem größeren Unternehmen und spezialisierte sich auf die Bereiche Papiermaschinen- und Wasserrad- bzw. Turbinenbau. Am 18. November 1869 wurde beim Königlichen Oberamtsgericht um die Eintragung ins Handelsregister angesucht und das Unternehmen in Maschinenfabrik und Eisengießerei von J.M. Voith in Heidenheim umbenannt.[18]

Das 1904 eröffnete erste Tochterwerk, die Maschinenfabrik J. M. Voith in St. Pölten, um 1910

Zahlen zur Umsatz- und Gewinnentwicklung sind keine erhalten, als Zeugnis einer guten wirtschaftlichen Entwicklung wird aber unter anderem die räumliche Expansion des Unternehmens herangezogen.[19] 1863 kaufte Friedrich Voith einen Teil einer Lohmühle und richtete dort die erste Versuchsanstalt für die Erzeugung von Holzschliff ein. 1864 wurde eine Modelltischlerei errichtet, in der Gussformen für die Holländerwannen hergestellt wurden, 1875 eine Montagehalle. 1872 wurde der erste kaufmännische Angestellte eingestellt und 1886 das erste Kontor-Gebäude gebaut. 1887 errichtete man eine Kantine, 1889 eine weitere große Montagehalle, die das Fabriksgelände von 5090 m² auf 9590 m² vergrößerte. 1896 wurde eine neue Maschinenhalle für den Turbinenbau in Betrieb genommen, die als erstes Gebäude rechts der Brenz lag. 1906 wurde das Werksgelände durch eine Industriebahn mit dem Heidenheimer Bahnhof verbunden.[20] 1910 wurde ein Gebäude für eine Modellhalle und eine Gussputzerei, 1911 eine neue Gießerei errichtet. Allgemein begann das bisher gültige Praxiswissen durch theoretisches, in wissenschaftlicher Ausbildung erworbenes Wissen verdrängt zu werden, so baute auch Voith 1907 eine Versuchsanstalt für Turbinen in Hermaringen und 1908 eine weitere auf der Brunnenmühle. 1904 wurde das erste Tochterwerk im österreichischen St. Pölten gegründet (siehe dazu Voith Austria Holding),[21] dessen Leitung bis 1944 Walther Voith übertragen wurde.[22]

Voith erhielt Preise bei der Schwäbischen Industrieausstellung in Ulm 1873 und für eine Holzschleifanlage bei der Weltausstellung 1873 in Wien.[23]

1890 wurde Friedrich Voith vom württembergischen König Karl I. zum Kommerzienrat ernannt.[24] 1892 besuchte der Württembergische König Wilhelm II. das Privathaus Friedrich Voiths. Seine Maschinenfabrik war das zweitgrößte Unternehmen Heidenheims, insgesamt besuchte der König vier heidenheimische Unternehmen.[25] 1892 beschäftigte das Unternehmen 330 Mitarbeiter und gehörte damit zu den größten Firmen im Königreich Württemberg. Als der Unternehmer 1913 starb, beschäftigte die Maschinenfabrik in Heidenheim und St. Pölten über 3.000 Mitarbeiter.

Gießerei

1871 wurde die etwa acht Jahre alte Gießerei erweitert, die im selben Jahr mit einer Jahresproduktion von 240 Tonnen bei einem durchschnittlichen Belegschaftsstand von 19 Arbeitern pro Tag im Mittelfeld aller Württembergischen Gießereien lag. 1880 waren es 380 Tonnen bei durchschnittlich 34 Arbeitern, 1890 1401 Tonnen bei 106 Arbeitern und 1900 waren es 3098 Tonnen bei 220 Arbeitern. Zur Jahrhundertwende war die Gießerei damit vom Mittelfeld zur zweitgrößten Gießerei Württembergs aufgestiegen.[26]

Papiermaschinen

In der Papiermaschinensparte war man seit den 1870er Jahren in der Lage, alle Maschinen anzubieten, die für die Papierherstellung benötigt wurden. 1881 baute Voith – statt wie bisher einzelne Komponenten – die erste vollständige Papiermaschine für die Firma Raithelhuber, Bezner & Cie in Gemmrigheim, die sich in der Folge auch an andere Betriebe gut verkaufte. 1904 verließ die 50. Papiermaschine das Heidenheimer Werk, 1913 die 150. Erfolgreich war auch der Schüttelsortierer, der die von der Schleifmaschine produzierten groben Splitter sortieren konnte und seit 1902 wurde er durch ein neues Schleuderverfahren ersetzt.[27]

Turbinen

Zu Beginn der 1870er Jahre begann man mit der Herstellung von Turbinen. Zu den betreffenden Zahlen finden sich in den Quellen allerdings unterschiedliche Angaben.[28] Grund für diese neue Produktionssparte dürfte der Umstand gewesen sein, dass die Heidenheimer Betriebe im eisenerzarmen und kohlelosen Württemberg unter fehlender Antriebsenergie litten und bis weit ins 19. Jahrhundert hinein die aus der Brenz gewonnene Wasserkraft ihr wichtigster Energielieferant blieb. Friedrich Voith war schon während seiner Ausbildung mit dem Problem der Gewinnung von Energie durch Wasserkraft konfrontiert worden und seit 1873 wurden mit dem Stuttgarter Professor Kankelwitz weiterentwickelte Francis-Turbinen an Heidenheimer Industriebetriebe verkauft. In der Folge expandierte der Turbinensektor bei Voith mit dem Bau neuer Elektrizitätswerke, vorläufiger Höhepunkt war 1904 der Auftrag zur Lieferung der damals weltgrößten Turbinen mit einer Leistung von jeweils 12.000 PS an das Niagarakraftwerk.[29] 1879 wurde nach den Entwürfen des Voith-Ingenieurs Adolf Pfarr der erste selbsttätige Geschwindigkeitsregler für Turbinen gebaut.[30] 1890 begann Voith mit der Auslieferung von Hochdruck-Freistrahlturbinen.

Voith Antriebstechnik[Bearbeiten]

Nachdem Friedrichs ältester Sohn bereits seit 1904 die Fabrik in Österreich leitete, wurde der zweitälteste, Hermann, 1906 in die Geschäftsführung aufgenommen. Im Jahr 1912 wandelte Friedrich das Unternehmen in eine Offene Handelsgesellschaft um und übertrug den beiden einen Großteil seiner Geschäftsanteile. Friedrich Voith starb 1913 und nur einen Monat später wurde auch der dritte Sohn, Hanns, in die Geschäftsführung aufgenommen.[25]

Über den Nachlass Friedrich Voiths ist die Bilanz zum Schluss des Geschäftsjahres 1912/13 erhalten. Die Bilanzsumme der J. M. Voith in Heidenheim betrug am 1. Juli 1913 rund 15,9 Millionen Mark, die der J. M. Voith in St. Pölten rund 4,4 Millionen Kronen oder 3,8 Millionen Mark. Die Verbindlichkeiten aus Darlehen betrugen in Heidenheim rund 7,2 Millionen Mark, in St. Pölten rund 2,4 Millionen Mark. Die Einlagen der offenen und stillen Gesellschafter betrugen in Heidenheim zusammen 7,3 Millionen Mark. Wie das Unternehmen immer größer wurde, so stieg auch das Privatvermögen der Inhaber. Laut einem Gemeinderatsprotokoll vom 28. September 1849 betrug das Vermögen Johann Matthäus Voiths 1849 über 7000 fl., acht Jahre später schätzte man es bereits auf 15.000 fl. Im Jahr 1909 versteuerte Friedrich Voith als physische Person in Württemberg ein privates Einkommen von 913.405 Mark und zahlte 5 % davon, nämlich 45.670 Mark Steuern.[25]

In anderen Zentren der Industrialisierung kam es zu dieser Zeit zu zahlreichen sozialen Konflikten zwischen Unternehmen und Arbeitern. Dass dies in den Heidenheimer Großbetrieben nicht der Fall war, wird auf verschiedene Ursachen zurückgeführt. So nennt die Forschung traditionell enge Wechselbeziehungen zwischen Gewerbe und Landwirtschaft und das Faktum, dass Heidenheim nur eine Kleinstadt war.[31] Weiters wurde angenommen, dass der hohe Anteil von arbeitenden Frauen und Kindern in der Textilindustrie ein Faktor dafür gewesen sein könnte, dass Sozialdemokratie und Gewerkschaften in Heidenheim nur langsam Fuß fassten.[32] Trotzdem begannen sich die Arbeiter zu organisieren. 1890 wurde in Heidenheim ein Büro des Deutschen Metallarbeiter-Verbands eröffnet und ein SPD-Ortsverein gegründet. Für 1904 nimmt man 80 bis 100 Gewerkschaftsmitglieder an. Im selben Jahr gründete man ein sogenanntes Gewerkschaftskartell, um die verschiedenen bis dahin entstandenen Gewerkschaften (der Buchdrucker, Holzarbeiter, Bauarbeiter und Fabrikarbeiter) miteinander zu verbinden. Die stark steigende Beschäftigtenzahl der Firma Voith sieht man als eine Hauptursache dafür, dass es 1908 bereits 800 Gewerkschaftsmitglieder in Heidenheim gab. Spricht man von einem zuvor guten Verhältnis zwischen Arbeitern und Fabrikanten in Heidenheim, so änderte sich dies mit der Gründung des Deutschen Metallarbeiter-Verbands. Dafür dass sich vor dem Ersten Weltkrieg die Konflikte bei Voith zu häufen begannen, wird mehr die Führungspraxis des Unternehmens, als - wie auch behauptet - der Metallarbeiter-Verbands-Funktionär Sebastian Geiger verantwortlich gemacht.[31]

1911 baute Voith am österreichischen Standort St. Pölten die seinerzeit schnellste und breiteste Papiermaschine für Rotationsdruckpapier. Friedrich Voith hinterließ ein florierendes Unternehmen und seine Söhne teilten sich in die Leitungsaufgaben. Walther leitete den Standort St. Pölten, Hermann die kaufmännischen Belange des Heidenheimer Stammhauses und Hanns die technische Abteilung.

Nach dem Ersten Weltkrieg entschieden sich die Brüder zu einer strategischen Erweiterung des Unternehmens und brachten den Bereich Antriebstechnik auf den Weg. 1922 begann Voith mit dem Zahnradgetriebebau; die langjährigen aus dem Turbinenbau stammenden Kenntnisse der Strömungstechnik kamen Voith hier zugute. Der Durchbruch gelang mit Hilfe von Hermann Föttinger und seiner Erfindung der hydrodynamischen Kraftübertragung. Im selben Jahr verließ die erste nach ihrem Erfinder Viktor Kaplan benannte Kaplanturbine die Voith-Werkshallen. 1929 entwickelte Voith die ersten hydrodynamischen Kupplungen nach dem Föttinger-Prinzip, die im Pumpspeicherkraftwerk Herdecke eingesetzt wurden. Es folgten neue Antriebe für Schienen- und Straßenfahrzeuge. Das Unternehmen machte sich auch mit hydrodynamischen Getrieben und Kupplungen für industrielle Anlagen einen Namen.

Voith startete einen weiteren Produktzweig, der in den kommenden Jahrzehnten den Namen Voith weltweit bekannt machte: Der Voith-Schneider-Propeller (VSP) ein Schiffsantrieb, der zugleich die Steuerung übernimmt und damit eine deutlich verbesserte Manövrierfähigkeit erlaubt. Diese Erfindung des Wiener Ingenieurs Ernst Schneider wurde bei Voith weiterentwickelt. Nach der erfolgreichen Fahrt des Versuchsboots „Torqueo“, das erstmals mit einem Voith-Schneider-Propeller ausgestattet war, startete in Italien 1937 der erste Voith-Schneider-Propeller-Einsatz für den Personenverkehr in Venedigs engen Kanälen. Auf der Weltausstellung 1937 in Paris wurde Voith dreimal mit dem Grand Prix ausgezeichnet. Ausgestellt wurden Voith-Schneider-Propeller und Voith-Turbogetriebe. Ein Jahr später gingen in Paris zwei Feuerlöschboote mit VSP auf der Seine in Betrieb.

Nach dem Tod von Hermann Voith übernahm 1942 Hanns Voith die Gesamtleitung des Heidenheimer Voith-Werkes. Am 24. April 1945 besetzten amerikanische Soldaten Heidenheim, und Hanns Voith übergab die Stadt persönlich an die Amerikaner. 600 der 4000 Mitarbeiter waren im Krieg gefallen oder galten als vermisst.

Internationalisierung[Bearbeiten]

Hanns Voith und Hugo Rupf brachten das Unternehmen Voith nach dem Zweiten Weltkrieg wieder zur Blüte. Die Voith-Turbinenlieferung 1947 nach Norwegen war der erste Auslandsauftrag der Nachkriegszeit in Baden-Württemberg. Wichtige weitere Aufträge umfassten die Lieferung von acht Voith-Schneider-Propellern für die United Africa Co. im Jahr 1949 sowie 46 Voith-Turbogetriebe nach Brasilien und eine Papiermaschine nach Holland im Jahr 1951. Das Drei-Wandler-Getriebe für mehrteilige Ferntriebwagen und das Diwabus-Getriebe führten Voith 1952 an die Spitze der technischen Entwicklung. 1953 erreichte die Entwicklung und Konstruktion von Papiermaschinen einen neuen Höhepunkt. Für die Feldmühle AG produzierte Voith die schnellste Zeitungsdruck-Papiermaschine Europas. Mit einer Geschwindigkeit von 600 m/min erreichte sie eine Produktionsleistung von 200 Tonnen Zeitungspapier pro Tag. Auf der Weltausstellung in Brüssel erhielt Voith 1958 eine Goldmedaille für die ersten Turbogetriebe für dieselhydraulische Lokomotiven der Deutschen Bundesbahn.

1962 beteiligte sich das Unternehmen mit zwei Spiralturbinen, vier Speicherpumpen und zwei Pumpturbinen am damals größten europäischen Pumpspeicherwerk im luxemburgischen Vianden. 1966 lieferte Voith die breiteste Zeitungsdruck-Papiermaschine der Welt nach Schweden. In den 1960er Jahren wuchs Voith zu einem international operierenden Konzern heran. Zwischen 1962 und 1966 kam es zu Beteiligungen an der indischen Utkal Machinery und an der Talleres de Tolosa in Spanien, zur Übernahme des Werkzeug- und Papiermaschinen-Herstellers Dörries sowie zur Gründung von Vertriebsgesellschaften in Großbritannien und Frankreich. Ein weiterer Schritt dieser Entwicklung war 1964 die Gründung der Voith S.A. im brasilianischen São Paulo.

In den 1970er Jahren erfolgte die Entwicklung der Zentrimatic-Kupplung und des Voith Retarders für Busse und Lkw. 1974 gründete Voith eine Gesellschaft in Appleton (Wisconsin) und übernahm im gleichen Jahr die Mehrheit bei „Morden Machines“ in Portland (Oregon). Zwei Jahre später wurde die erste Tochtergesellschaft in Japan gegründet. Nach dem Tode von Hanns Voith übernahm Hugo Rupf 1971 den Vorsitz der Geschäftsführung. Ab 1973 leitete er das Unternehmen als Vorsitzender des Aufsichtsrates.

Durch die Übernahme von Appleton Mills 1983 begann Voith mit dem Einstieg in die Bespannungstechnik. Zusätzlich übernahm Voith 1986 das Hydro-Geschäft vom US-Marktführer Allis-Chalmers in York, Pennsylvania.[33] Binnen weniger Jahre stieg die Zahl der Mitarbeiter in den USA von knapp 200 auf über 1300. 1985 eröffnete Voith im indischen Hyderabad eine Produktionsstätte.

Anfang der 90er Jahre führten unterschiedliche Standpunkte der Familienstämme zur Realteilung des Unternehmens. Der Familienstamm Hermann Voith schied aus und erhielt einen Großteil der Finanzbeteiligungen und die Sparte Werkzeugmaschinenbau[34]. Die Erben Hanns Voiths behielten die Stammgeschäfte Papiermaschinen, Bespannungen, Antriebstechnik, Turbinen- und Schiffstechnik. Durch die Realteilung wurde die lähmende Pattsituation im Gesellschafterkreis beseitigt.[35][36]

Bei Voith verlagerte sich der Schwerpunkt der Expansion in den Fernen Osten mit Schwerpunkt in China. 1994 rüstete Voith das weltgrößte Pumpspeicherkraftwerk Guangzhou II mit Turbinen aus. Zwei Jahre später erhielt Voith den Auftrag zur Lieferung der größten Feinpapiermaschine der Welt an Gold East Paper in Dagang. In Kunshan und Liaoyang wurden 1996 neue Produktionsstätten eröffnet. Unter der Führung von Michael Rogowski, der seit 1986 Sprecher der Geschäftsführung war, wurde das Stammhausprinzip durch eine Holdingstruktur mit eigenverantwortlichen Konzernbereichen ersetzt. Weitere Meilensteine waren die Einführung des Integrationsretarders R 115 im Jahr 1988 und die Inbetriebnahme der europaweit größten Deinking-Anlage in Schongau 1989.

1994 bündelten Voith und der Schweizer Sulzer-Konzern ihre papiertechnischen Aktivitäten. 1999 erwarb Voith die papiertechnischen Geschäftsfelder des britischen Unternehmens Scapa und gehörte damit zu den führenden Unternehmen in der Bespannungstechnik. Im Jahr 2000 entstand Voith Siemens Hydro Power Generation, ein Joint Venture der beiden führenden Hersteller von Turbinen- und Generatorentechnik.

An der Konzernspitze übergab Michael Rogowski im Jahr 2000 die operative Verantwortung an Hermut Kormann. Unter seiner Leitung wuchs der Konzern seitdem zu einem Welt-Familienunternehmen mit 4 Milliarden Euro Auftragseingang und 34.000 Mitarbeitern.

Ende 2001 übernahm Voith über die Voith Paper Holding von der Jagenberg AG die Jagenberg Papiertechnik in Neuss zu der die Produktbereiche Rollenschneide-, Querschneider- und Papierbeschichtungsmaschinen gehörten, sowie deren Fertigungstochter Jagenberg Maschinenbau sowie deren ausländischen Tochtergesellschaften Jagenberg Inc. Enfield in den USA und Basagoitia im spanischen Tolosa.[37]

Besonders entwickelte sich Voith im Bereich technischer Industriedienstleistungen. Mit einer kontrollierenden Beteiligung an der DIW Deutsche Industriewartung aus Stuttgart, wird der Grundstein für den Konzernbereich Voith Industrial Services gelegt. In den folgenden Jahren wuchs dieser Konzernbereich und es erfolgten weitere Akquisitionen wie z. B. die Imo-Hüther-Gruppe, die US-amerikanische Premier-Gruppe und die Hörmann Industrietechnik.

Im Mai 2006 eröffnete in Heidenheim das Papierforschungszentrum Voith Paper Technology Center. In Schottland betreibt die Tochtergesellschaft Wavegen das erste Wellenkraftwerk, das Strom in ein Netz einspeist.

In 18-monatiger Bauzeit wurde mit der Voith Maxima die stärkste einmotorige dieselhydraulische Lokomotive der Welt entwickelt. Seit 2010 befindet sich außerdem mit der Voith Gravita eine Rangierlok in der Auslieferung, die in größerer Stückzahl bei der Deutsche Bahn eingesetzt werden soll. Anfang 2014 gab Voith Turbo bekannt, den Neubau von Lokomotiven aufzugeben. Insgesamt wurden im Werk Kiel 20 Maxima und 165 Gravita hergestellt.[38]

Auf der Shipbuilding, Machinery & Marine Technology 2010 stellte Voith Turbo neben einem weiteren Mitbewerber erstmals einen Ringpropeller für die Schifffahrt vor.

Am 1. Oktober 2010 firmierte die Holding-Gesellschaft von Voith AG in Voith GmbH um.

Beteiligungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Anne Nieberding: Unternehmenskultur im Kaiserreich. Die Gießerei J. M. Voith und die Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co. (= Schriftenreihe zur Zeitschrift für Unternehmensgeschichte 9), Beck, München 2003, ISBN 3-406-49630-X
  • Hermann Schweickert: Der Wasserturbinenbau bei Voith zwischen 1913 und 1939 und die Geschichte der Eingliederung neuer Strömungsmaschinen. Dissertation Stuttgart 2002
  • Voith GmbH: Mit guten Ideen voran – seit 1867: Die Voith Geschichte. Unternehmensbroschüre (als PDF-Datei online abrufbar), Heidenheim, Januar 2013.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Voith – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Voith GmbH Geschäftsbericht 2013 (PDF; 6,8 MB)
  2. Voith (Hrsg.): Geschäftsbericht 2013, S. 64, (PDF; 6,8 MB).
  3. Voith Hydro: Erfolgreiches Joint Venture firmiert unter neuem Namen. Finanznachrichten.de, 13. Februar 2009, abgerufen am 9. März 2013.
  4. http://www.huffingtonpost.com/bianca-jagger/the-belo-monte-dam-an-env_b_1614057.html
  5. http://www.huffingtonpost.com/bianca-jagger/belo-monte-dam_b_3076501.html
  6. http://www.huffingtonpost.com/bianca-jagger/the-belo-monte-dam-an-env_b_1614057.html
  7. Eigendarstellung auf www.voith.com, abgerufen am 30. September 2013.
  8. Dirk Böttcher: Made vor Ort. In: Brand eins. Dezember 2013, abgerufen am 10. Januar 2014.
  9. Christian Keun: Die reichsten Deutschen: Erbenfehde mit glimpflichem Ausgang, In: Spiegel online, 2002, abgerufen am 2. November 2013 (online); Karl-Heinz Büschemann: Erben im Clinch, In: Zeit online, 1990, abgerufen am 2. November 2013 (online).
  10. Heidenheimer Zeitung: Familie Voith in Rangliste der reichsten Deutschen weiter aufgestiegen, 2012, abgerufen am 2. November 2013 (online).
  11. Klaus Boldt: Die 500 reichsten Deutschen, In: Manager Magazin online, 2013, abgerufen am 2. November 2013 (online).
  12. Top 500 – Die größten Familienunternehmen in Deutschland (PDF; 307 kB). In: Wirtschaftsblatt 1/13
  13. Anne Nieberding: Unternehmenskultur im Kaiserreich. Die Gießerei J. M. Voith und die Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co., Beck, München 2003, S. 25-27.
  14. Anne Nieberding: Unternehmenskultur im Kaiserreich. Die Gießerei J. M. Voith und die Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co., Beck, München 2003, S. 25.
  15. Anne Nieberding: Unternehmenskultur im Kaiserreich. Die Gießerei J. M. Voith und die Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co., Beck, München 2003, S. 26 Anm. 11.
  16. Anne Nieberding: Unternehmenskultur im Kaiserreich. Die Gießerei J. M. Voith und die Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co., Beck, München 2003, S. 30. Eine andere Quelle spricht fürs Jahr 1867 von 25 Arbeitern. Siehe dazu S. 56 Anm. 11.
  17. Anne Nieberding: Unternehmenskultur im Kaiserreich. Die Gießerei J. M. Voith und die Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co., Beck, München 2003, S. 26-30.
  18. Anne Nieberding: Unternehmenskultur im Kaiserreich. Die Gießerei J. M. Voith und die Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co., Beck, München 2003, S. 29-30.
  19. Anne Nieberding: Unternehmenskultur im Kaiserreich. Die Gießerei J. M. Voith und die Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co., Beck, München 2003, S. 32-33.
  20. Anne Nieberding: Unternehmenskultur im Kaiserreich. Die Gießerei J. M. Voith und die Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co., Beck, München 2003, S. 28 Anm. 20.
  21. Anne Nieberding: Unternehmenskultur im Kaiserreich. Die Gießerei J. M. Voith und die Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co., Beck, München 2003, S. 33-34.
  22. Zu Walther Voith siehe Anne Nieberding: Unternehmenskultur im Kaiserreich. Die Gießerei J. M. Voith und die Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co., Beck, München 2003, S. 62.
  23. Anne Nieberding: Unternehmenskultur im Kaiserreich. Die Gießerei J. M. Voith und die Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co., Beck, München 2003, S. 32 Anm. 41.
  24. Anne Nieberding: Unternehmenskultur im Kaiserreich. Die Gießerei J. M. Voith und die Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co., Beck, München 2003, S. 57.
  25. a b c Anne Nieberding: Unternehmenskultur im Kaiserreich. Die Gießerei J. M. Voith und die Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co., Beck, München 2003, S. 34.
  26. Anne Nieberding: Unternehmenskultur im Kaiserreich. Die Gießerei J. M. Voith und die Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co., Beck, München 2003, S. 33.
  27. Anne Nieberding: Unternehmenskultur im Kaiserreich. Die Gießerei J. M. Voith und die Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co., Beck, München 2003, S. 32.
  28. Anne Nieberding: Unternehmenskultur im Kaiserreich. Die Gießerei J. M. Voith und die Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co., Beck, München 2003, S. 30 Anm. 33.
  29. Anne Nieberding: Unternehmenskultur im Kaiserreich. Die Gießerei J. M. Voith und die Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co., Beck, München 2003, S. 30-32.
  30. Anne Nieberding: Unternehmenskultur im Kaiserreich. Die Gießerei J. M. Voith und die Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co., Beck, München 2003, S. 32 Anm. 40.
  31. a b Anne Nieberding: Unternehmenskultur im Kaiserreich. Die Gießerei J. M. Voith und die Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co., Beck, München 2003, S. 35.
  32. Michael Krüger: Heidenheim. Die Stadt und ihre Industrie im 19. Jahrhundert. Heidenheim 1984, S. 138.
  33. Allis-Chalmers Selling Hydro-Turbine Business. In: AP News Archive. Associated Press, 28. Juli 1986, abgerufen am 9. März 2013 (englisch).
  34.  Krieg der Stämme. In: Der Spiegel. Nr. 17, 1990 (23. April 1990, online).
  35. Die Entwicklung des schwäbischen Familienunternehmens zum internationalen Konzern. Meilensteine. Voith, abgerufen am 9. März 2013.
  36. Mit Ideenreichtum und Technikbegeisterung zum Weltkonzern. Geschichte der Voith. Voith, abgerufen am 9. März 2013.
  37. Jagenberg-Papiertechnik offenbar vor Verkauf an Voith. In: Archiv. Handelsblatt, 24. Oktober 2001, abgerufen am 9. März 2013.
  38. eisenbahn magazin, März 2014, S. 17