Volbeat

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Volbeat
Volbeat.svg
Volbeat beim Tuska Open Air 2009
Volbeat beim Tuska Open Air 2009
Allgemeine Informationen
Herkunft Kopenhagen, Dänemark
Genre(s) Metal
Gründung 2001
Website www.volbeat.dk
Gründungsmitglieder
Michael Schøn Poulsen
Gitarre
Teddy Vang (bis 2002)
Anders Kjølholm
Jon Larsen
Aktuelle Besetzung
Gesang, Gitarre
Michael Schøn Poulsen
Gitarre
Rob Caggiano (seit 2013)
Bass
Anders Kjølholm
Schlagzeug
Jon Larsen
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Franz Gottschalk (2002–2006)
Gitarre
Thomas Bredahl (2006-2011)

Volbeat ist eine Metal-Band aus der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Die Band steht bei Vertigo Records unter Vertrag und hat bislang fünf Alben und zwei DVDs veröffentlicht. Ihr Stil ist eine Mischung aus Metal, Rock'n'Roll, Punkrock, Country und Blues und wird häufig in Anlehnung an Elvis Presley als „Elvis-Metal“ bezeichnet.[1]

Der Bandname stammt von dem Album Vol.Beat der Band Dominus, in der Michael Poulsen vor der Bandgründung von Volbeat gespielt hat.[2] Dabei steht „Vol“ (von Volume, engl. für Lautstärke) für Lautstärke und „Beat“ für den Rhythmus.[3]

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Gründerjahre (2001 bis 2004)[Bearbeiten]

Die Band wurde im Oktober 2001 gegründet, nachdem Sänger und Gitarrist Michael Poulsen die Death-Metal-Band Dominus verließ. Poulsen war der Musik und der Anhänger der Death-Metal-Szene überdrüssig und wollte neue musikalische Wege gehen, die mit seiner alten Band nicht umsetzbar waren. Poulsen begann neue Lieder zu schreiben und suchte sich eine feste Bandbesetzung.[4]

Zu den Gründungsmitgliedern gehören neben Poulsen noch Anders Kjølholm (Bass), Teddy Vang (Gitarre) und Jon Larsen (Schlagzeug).[2] In dieser Besetzung nahm die Band ihr erstes, zehn Lieder umfassendes Demo auf, das ein Jahr später erschien. Vang verließ die Band und wurde durch Franz Gottschalk ersetzt. Mit ihm nahm die Band ihr zweites Demo Beat the Meat auf, das im August 2003 erschien. Die deutschen Magazine Metal Hammer und Heavy oder was? kürten Beat the Meat zum „Demo des Monats“. Die Lieder „Soulweeper“ und „Danny & Lucy“ wurden im schwedischen und französischen Radio gespielt. Bis zum Sommer 2005 verkaufte sich das Demo etwa eintausend Mal.[5]

Im Jahre 2004 erreichen Volbeat das Halbfinale des größten dänischen Musikwettbewerbs „Live Contest“.[2] Die Band unterzeichnet einen Vertrag bei New Aeon Media, einem Unterlabel von Karmageddon Media. Das Debütalbum Rebel Monster sollte 2004 erscheinen. Die Veröffentlichung verzögerte sich jedoch und Volbeat unterschrieben letztendlich bei Rebel Monster Records, einem Unterlabel von Mascot Records. Rebel Monster Records benannte sich nach dem Volbeat-Lied „Rebel Monster“.[4] In der Zwischenzeit wurde das Lied „Pool of Booze“ für den Soundtrack des dänischen Snowboardfilms „Frost“ verwendet.[6]

The Strength / The Sound / The Songs (2004 bis 2006)[Bearbeiten]

Michael Schøn Poulsen

Im Juli 2004 fuhr die Band nach Ribe, um unter der Leitung des Produzenten Jacob Hansen ihr Debütalbum The Strength / The Sound / The Songs aufzunehmen. Für das Album wurden fünf Lieder des Beat the Meat-Demos verwendet. Dazu kamen acht Eigenkompositionen sowie eine Coverversion des Dusty Springfield-Hits „I Only Wanna Be With You“. Nach einem Konzert in Kopenhagen im Dezember 2004 wurde die Band von Vertretern des Fernsehsenders TV 2 angesprochen. TV 2 wollte die Musik von Volbeat für ihre Übertragung der Handball-Weltmeisterschaft in Tunesien verwenden, hielt sich aber später nicht an ihr Versprechen.[5]

The Strength / The Sound / The Songs erschien im September 2005 und wurde vom deutschen Musikmagazin Rock Hard mit der Höchstnote 10 bewertet. In Dänemark verkaufte sich das Album zunächst schleppend. Erst nach einem umjubelten Auftritt auf dem Roskilde-Festival änderte sich die Situation und das Album wurde über 5.000 Mal verkauft. Es erreichte Platz 18 der dänischen Charts. Damit war The Strength / The Sound / The Songs das erste Album einer dänischen Hard Rock/Heavy Metal-Band seit zehn Jahren, das die Top 20 der dänischen Albumcharts erreichte.[7] Volbeat spielten Konzerte mit unterschiedlichen Bands wie Candlemass, Destruction oder Life of Agony.

Bei den „Danish Metal Awards“ wurde The Strength / The Sound / The Songs als bestes Debütalbum 2005 ausgezeichnet. Ein Jahr später gewann die Band in der Kategorie „Liveband des Jahres“ und wurde bei den Steppeulv-Awards als „Hoffnung des Jahres“ ausgezeichnet. Am 22. April 2006 gab Michael Poulsen ein Konzert in Kopenhagen, bei dem auch einige Studio- und Livemusiker von Elvis Presley auftraten.[8] Im Sommer des Jahres 2006 spielten Volbeat unter anderem auf dem Rock Hard Festival oder dem Summer Breeze.

Nach den Aufnahmen zu ihrem zweiten Studioalbum gab die Band im November 2006 ein zwanzigminütiges Konzert im Rahmen des Fußballspiels zwischen dem FC Kopenhagen und Brøndby IF.[9] Einen Monat später trennten sich Volbeat von ihrem Gitarristen Franz „Hellboss“ Gottschalk und mussten deswegen verschiedene Konzerte absagen. Als Grund nannte die Band ein respektloses Verhalten Gottschalks gegenüber der Band, der Crew und den anderen Bands vor und nach Konzerten.[9] Er wurde durch Thomas Bredahl von der Band Gob Squad ersetzt. Gottschalk schloss sich später der Band Illdisposed an.

Rock the Rebel / Metal the Devil (2007 bis 2008)[Bearbeiten]

Thomas Bredahl

Am 23. Februar 2007 erschien das zweite Album Rock the Rebel / Metal the Devil in Deutschland. In Dänemark war es bereits am 19. Februar erschienen. Erneut wurde das Album von Jacob Hansen produziert. In der deutschen Ausgabe des Rock Hard-Magazins wurde das Album zusammen mit MK II von Masterplan zum „Album des Monats“ gekürt; wie auch der Vorgänger erhielt es in der Einzelwertung die Höchstnote von 10 Punkten. Der Metal Hammer kürte das Album zum alleinigen „Album des Monats“ und später als „Album des Jahres“.[10] Das Album stieg auf Platz eins der dänischen Albumcharts ein und verkaufte sich im ersten Monat nach der Veröffentlichung in Dänemark über 10.000 Mal.[11]

Im Juni 2007 erhielt die Band in ihrer Heimat eine goldene Schallplatte für 20.000 verkaufte Einheiten des Albums Rock The Rebel / Metal The Devil. Das Album hielt sich drei Monate in den Top fünf und insgesamt 61 Wochen in den dänischen Albumcharts. Am 13. Juli 2007 spielten Volbeat zusammen mit Mnemic im Vorprogramm von Metallica bei deren Konzert in der dänischen Stadt Aarhus.[12]

James Hetfield trat auf mich zu und wir unterhielten uns 20 Minuten. Er war sehr cool, ruhig und bescheiden. Er erzählte außerdem: „Ich habe gehört, ihr spielt eine Art Elvis-Metal. Ich glaube, ich finde das jetzt schon gut!““

Michael Poulsen[13]

Bei den „Danish Metal Awards“ 2007 wurden Volbeat in den Kategorien „Metal Album of the Year“, „Metal Cover of the Year“ und „Metal Production of the Year“ ausgezeichnet.[6] Rock the Rebel / Metal the Devil wurde im November 2007 in Dänemark mit Platin ausgezeichnet. Es war das erste Album einer dänischen Metalband, das mit Platin ausgezeichnet wurde.[14] Die ausgekoppelte Single „The Garden’s Tale“ wurde ebenfalls mit Platin ausgezeichnet.[15]

Am 15. Februar 2008 erschien die erste DVD Live: Sold Out!. Eine Woche davor eröffneten Volbeat in Kopenhagen für Megadeth. Im Frühjahr 2008 absolvierte die Band eine weitere Headlinertour durch Europa, bei der die Band von der schwedischen Band Kayser unterstützt wurde und als Headliner auf dem Mini-Rock-Festival abgeschlossen wurde.

Guitar Gangsters & Cadillac Blood (2008 bis 2009)[Bearbeiten]

Anders Kjølholm

Am 31. März 2008 begannen Volbeat in den Hansen Studios in Ribe mit den Aufnahmen zu ihrem dritten Studioalbum Guitar Gangsters & Cadillac Blood. Unter den 14 Liedern befinden sich Coverversionen von Hank Williams und Kitty Wells. Das Hauptthema des Albums ist ein Mann, der in der Wüste ermordet in seinem Auto gefunden wird. Er gründet eine Band und fängt an, seinen Mörder zu suchen.[16] Als erste Single wurde das Lied „Maybellene i Hofteholder“ ausgekoppelt. Die Single erreichte Platz fünf der dänischen Singlecharts und wurde zum ersten Top 10-Hit der Band.[17] Guitar Gangsters & Cadillac Blood stieg in Dänemark und Finnland auf Platz eins der Albumcharts ein, erreichte Platz vier in Schweden und Platz 15 in Deutschland. Weniger als einen Monat nach der Veröffentlichung wurde das Album in Dänemark mit einer goldenen Schallplatte, im Januar 2009 mit Platin ausgezeichnet.[15]

Volbeat wurden von der schwedischen Band In Flames als Vorgruppe für ihre Europatournee eingeladen. Dieses Angebot wurde von Volbeat ausgeschlagen, da die Band nur eine halbe Stunde hätte spielen dürfen und sich an den Kosten der Tournee hätte beteiligen müssen.[18] Stattdessen spielten Volbeat eine eigene Headlinertournee mit der US-amerikanischen Band Stuck Mojo. Die zweite ausgekoppelte Single „Mary Ann’s Place“ erreichte Platz 35 der dänischen Singlecharts. Bei den „Danish Metal Awards“ wurde Guitar Gangsters & Cadillac Blood in den Kategorien „Bestes Album“ und „Beste Produktion“ ausgezeichnet.[19]

Im Mai 2009 spielten Volbeat die ersten Konzerte in Nordamerika, bei der die Band im Vorprogramm der finnischen Symphonic-Metal-Band Nightwish auftraten.[20] Es folgten Auftritte auf verschiedenen europäischen Festivals wie Rock am Ring/Rock im Park, dem Wacken Open Air, oder dem Graspop Metal Meeting. Nach ihrem Auftritt beim Provinssirock-Festival im finnischen Seinäjoki erhielt die Band für das Album Guitar Gangsters & Cadillac Blood eine goldene Schallplatte für 10.000 in Finnland verkaufte Einheiten.[21] Für die Band war es die erste derartige Auszeichnung außerhalb des Heimatlandes.

Beyond Hell / Above Heaven (2009 bis 2012)[Bearbeiten]

Jon Larsen

Im Herbst 2009 nahm die Band das Lied „A Warrior’s Call“, ein Einmarschlied für den dänischen Boxer Mikkel Kessler, auf. Die Band veröffentlichte das Lied Ende November 2009 als kostenfreien Download.[22] Gleichzeitig kehrten Volbeat nach Nordamerika zurück, um gemeinsam mit der französischen Band Gojira im Vorprogramm von Metallica aufzutreten. Während der Tournee begann die Band mit dem Songwriting für ihr viertes Studioalbum Beyond Hell / Above Heaven, das am 10. September 2010 erschien. Thematisch erzählt Beyond Hell / Above Heaven die Geschichte des Vorgängeralbums weiter.[23]

Das Album wurde bei Vertigo Records veröffentlicht und erreichte Platz eins in den dänischen, finnischen und schwedischen Albumcharts. In Österreich, Deutschland und der Schweiz wurden mit den Plätzen zwei, drei und sieben Platzierungen unter den ersten Zehn erreicht.[24] In Dänemark und Deutschland wurde das Album mit Platin, in Finnland und Schweden jeweils mit Gold ausgezeichnet. Die Band wurde für den Echo in der Kategorie Gruppe Rock/Alternative international nominiert,[25] und gewann 2011 den Metal-Hammer-Award als beste internationale Band.[26]

Rob Caggiano

Im November 2011 erschien die dritte DVD Live from Beyond Hell / Above Heaven. Auf der DVD sind Auftritte der Band in Kopenhagen, Los Angeles und auf dem Rock-am-Ring-Festival zu sehen. Als Gastmusiker traten dabei unter anderem Mille Petrozza (Kreator), Scott Ian (Anthrax) oder L.G. Petrov (Entombed) auf.[27] Am 28. November 2011 gab die Band die sofortige Trennung vom Gitarristen Thomas Bredahl bekannt. Anfang 2012 nahm Volbeat an der „Gigantour“ der Band Megadeth durch Nordamerika teil. Neben Volbeat traten Motörhead und Lacuna Coil als Vorgruppen auf. Den vakanten Posten des zweiten Gitarristen übernahm Hank Shermann von der Band Mercyful Fate.[28] Ihr einziges Europakonzert spielte die Band beim Wacken Open Air.

Outlaw Gentlemen & Shady Ladies (seit 2013)[Bearbeiten]

Im Januar 2013 begann die Band mit den Aufnahmen zu ihrem fünften Studioalbum Outlaw Gentlemen & Shady Ladies, dessen Veröffentlichung am 5. April 2013 erfolgte. Neben Jacob Hansen wurde das Album vom ehemaligen Anthrax-Gitarrist Rob Caggiano produziert.[29] Anfang Februar 2013 gab die Band bekannt, dass Caggiano auch die vakante Position des zweiten Gitarristen übernehmen wird. Etwa die Hälfte der Lieder auf Outlaw Gentlemen & Shady Ladies handeln von Revolverhelden aus dem 19. Jahrhundert, wobei es sowohl um echte und um fiktive Persönlichkeiten aus dieser Ära geht.[30]

In insgesamt sechs Ländern stieg Outlaw Gentlemen & Shady Ladies auf Platz eins der jeweiligen Albumcharts ein. Darüber hinaus erreichte das Album Platz neun in den US-amerikanischen Albumcharts.[31] In Dänemark und Österreich wurde das neue Album jeweils mit Platin, in Deutschland mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet. Bei den Danish Music Awards erhielten Volbeat Preise in den Kategorien Dänische Band des Jahres und Bestes dänisches Rockalbum.[32]

Das Lied „Room 24“, bei dem als Gastsänger King Diamond zu hören ist, wurde bei den Grammy Awards 2014 in der Kategorie Best Metal Performance nominiert. Der Preis ging allerdings an Black Sabbath.[33] Dafür gewannen Volbeat den deutschen Musikpreis Echo in der Kategorie Rock/Alternative International. Bei der deutschen Echoverleihung 2014 wurden Volbeat in der Kategorie Gruppe Rock/Alternative international ausgezeichnet.[34]

Stil[Bearbeiten]

Musik[Bearbeiten]

Volbeat verwenden für ihre Musik die genretypische Instrumentierung aus Gesang, Gitarre, Bass und Schlagzeug. Sänger Michael Poulsen ist fast ausschließlich für die Musik verantwortlich. Beim Songwriting achtet er darauf, dass die Lieder eingängig und leicht mitsingbar sind. In einem Interview erklärte Poulsen, dass er, wenn diese Eingängigkeit nach 15 Minuten nicht erreicht wird, die Songidee verwirft.[4] Inspirationsquelle der Band sind Social Distortion, Rock'n'Roll-Legenden wie Elvis Presley und Johnny Cash, die Rockmusik der Sechziger Jahre, aber auch Metalbands wie Metallica. Darüber hinaus nimmt die Band Inspiration von Stilen wie Punk Rock, Country und Blues.[35]

Volbeat live beim Wacken Open Air 2012

„Unsere Musik stellt einen Balanceakt zwischen Rock und Metal dar. Wir versuchen, das Beste beider Welten unter einen Hut zu bekommen. […] Beim Rock’n’Roll liebe ich die mitreißenden Rhythmen. Wenn bei mir Elvis Presley, Fats Domino oder Chuck Berry läuft, kann ich nicht still sitzen bleiben. Rock’n’Roll-Songs sind simpel, funktionieren aber herausragend. Am Heavy Metal begeistert mich die rohe Energie, die von einer verzerrten Gitarre ausgeht.“

Michael Poulsen[36]

Auf dem zweiten Album verwendete die Band zum ersten Mal metaluntypische Instrumente wie ein Banjo oder die Hawaii-Gitarre. Beim dritten Album Guitar Gangsters & Cadillac Blood tritt erstmals eine Gastsängerin sowie Streichinstrumente auf.

Texte[Bearbeiten]

Sänger Michael Poulsen schreibt, abgesehen von den Coverversionen, sämtliche Texte der Band. Diese sind größtenteils von den Fünfziger Jahren inspiriert. Andere Texte sind teilweise autobiographisch oder einfache Liebesgeschichten.[9]

Typisch für Volbeat sind Fortsetzungsgeschichten, die sich über mehrere Alben erstrecken. Ihren Ursprung nahm dies mit den Liedern „Fire Song“ und „Danny & Lucy (11pm)“. Protagonisten sind der 28-jährige drogensüchtige Danny und seine 16-jährige Freundin Lucy. Beide flüchten zunächst vor Lucys Eltern und kommen dann bei einem Autounfall ums Leben. Auf dem zweiten Album wird die Geschichte mit „Mr & Mrs Ness“, Lucys Eltern, fortgesetzt. Lucys Mutter beging Selbstmord. Ihr Ehemann wird mit blutverschmierten Händen und der Tatwaffe in der Hand aufgefunden und verhaftet. Beim dritten Album geht es mit „Mary Ann’s Place“ weiter. Mr Ness besucht während eines Hafturlaubs die Gräber seiner Frau und seiner Tochter.

Rezeption[Bearbeiten]

Volbeat werden außerhalb ihrer Heimat vor allem in der Rock- und Metalszene wahrgenommen. Ihre Alben werden regelmäßig in den entsprechenden Print- und Onlinemagazinen besprochen. In Dänemark gehört die Band zum Mainstream und erreicht Hörer außerhalb der Rock- und Metalszene.

„Wir bekommen unheimlich viele E-Mails von Fans, die sagen, dass sie eigentlich gar nicht auf Metal stehen, aber unsere Melodien und meinen Gesang mögen. Oder von Die-Hard-Rockabilly-Freaks, die normalerweise nie was anderes als „ihre“ Bands hören, mit uns aber gut klarkommen, weil sie auf die Rock’n’Roll-Elemente in unserem Sound stehen.“

Michael Poulsen[9]

Gold- und Platinschallplatten[Bearbeiten]

Bis auf das Debütalbum wurden alle Studioalben der Band in Dänemark mit Platin ausgezeichnet, ebenso die Single „The Garden’s Tale“. Beyond Hell / Above Heaven erhielt gar Doppelplatin. Das Debütalbum The Strength / The Sound / The Songs und die Singles „Maybellene i Hofteholder“ und „Cape of Our Hero“ erhielten bislang goldene Schallplatten. In Deutschland erhielt Beyond Hell / Above Heaven Dreifachgold, Outlaw Gentleman & Shady Ladies Platin während Guitar Gangsters & Cadillac Blood Gold erhielt. Beyond Hell / Above Heaven und Outlaw Gentleman & Shady Ladies wurden in Österreich jeweils mit Platin ausgezeichnet.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • Danish Metal Awards
    • 2005: Bestes Debütalbum (The Strength / The Sound / The Songs)
    • 2006: Beste Liveband
    • 2007: Bestes Album (Rock the Rebel / Metal the Devil)
    • 2008: Bestes Album (Guitar Gangsters & Cadillac Blood)
    • 2008: Beste Produktion (Guitar Gangsters & Cadillac Blood)
  • Danish Music Awards
    • 2013: Beste dänische Band
    • 2013: Bestes dänisches Rockalbum (Outlaw Gentleman & Shady Ladies)
  • Echo
    • 2014: Gruppe Rock/Alternative (international)
  • P3 Guld
    • 2007: Lieblingslied der Hörer („The Garden’s Tale“)
    • 2008: Lieblingslied der Hörer („Maybellene i Hofteholder“)
    • 2010: Lieblingslied der Hörer („Fallen“)
  • Steppeulv
    • 2006: Hoffnung des Jahres[5]
  • Zulu Award
    • 2008: Bester dänischer Sänger (Michael Poulsen)

Diskografie[Bearbeiten]

Diese Aufzählung enthält nur die Studioalben. Für eine ausführliche Diskografie siehe: Volbeat/Diskografie

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Volbeat – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Holger Schmidt: Volbeat begeistern mit Elvis-Metal ohne Längen. Der Westen, abgerufen am 28. Dezember 2012.
  2. a b c Biografie. laut.de, abgerufen am 28. Dezember 2012.
  3. Jens Krause: Volbeat. King-Asshole.de, abgerufen am 28. Dezember 2012.
  4. a b c David Gregori: Interview Volbeat. Metal.de, abgerufen am 28. Dezember 2012.
  5. a b c Volbeat Biography. Mascot Records, abgerufen am 28. Dezember 2012 (englisch).
  6. a b Garry Sharpe-Young: Volbeat. MusicMight.com, abgerufen am 28. Dezember 2012 (englisch).
  7. VOLBEAT Breaks Danish Top 20. Blabbermouth.net, abgerufen am 29. Dezember 2012 (englisch).
  8. VOLBEAT Frontman Performs With ELVIS PRESLEY's Backing Musicians: Photos Available. Blabbermouth.net, abgerufen am 29. Dezember 2012 (englisch).
  9. a b c d Frank Albrecht: Böse Mädchen. In: Rock Hard, Ausgabe April 2007, S. 40–41
  10. Sebastian Kessler: "Album Of The Year"-Award für Volbeat. Metal Hammer, abgerufen am 29. Dezember 2012.
  11. VOLBEAT: "Rock The Rebel / Metal The Devil" tops danish album charts. Blabbermouth.net, abgerufen am 29. Dezember 2012 (englisch).
  12. Volbeat:Rock The Rebel/Metal The Devil certified gold in Denmark. Blabbermouth.net, abgerufen am 29. Dezember 2012 (englisch).
  13. Christof Leim: Riffs über Europa. In: Metal Hammer, September 2007, S. 43
  14. VOLBEAT: 'Rock The Rebel / Metal The Devil' Certified Platinum In Denmark. Blabbermouth.net, abgerufen am 29. Dezember 2012 (englisch).
  15. a b Guld og platin i august. IFPI, abgerufen am 29. Dezember 2012 (dänisch).
  16. Frank Albrecht: Frauen wollen singen. In: Rock Hard, August 2008, S. 24
  17. Volbeat in den dänischen Charts. Danishcharts.com, abgerufen am 29. Dezember 2012 (englisch).
  18. Michael Edele: "Wir arbeiten von 22:00 bis äh ... 23:30". laut.de, abgerufen am 29. Dezember 2012.
  19. METALLICA, VOLBEAT, SCAMP Honored At DANISH METAL AWARDS. Blabbermouth.net, abgerufen am 29. Dezember 2012 (englisch).
  20. VOLBEAT To Support NIGHTWISH On Spring 2009 U.S. Tour. Blabbermouth.net, abgerufen am 29. Dezember 2012 (englisch).
  21. Kulta- ja platinalevyt: Volbeat. IFPI, abgerufen am 29. Dezember 2012 (finnisch).
  22. VOLBEAT: New Song Available For Free Download. Blabbermouth.net, abgerufen am 29. Dezember 2012 (englisch).
  23. VOLBEAT: New Album Title Announce. Blabbermouth.net, abgerufen am 29. Dezember 2012 (englisch).
  24. VOLBEAT: 'Beyond Hell/Above Heaven' First-Week Chart Positions Revealed. Blabbermouth.net, abgerufen am 29. Dezember 2012 (englisch).
  25. Martina Gabric: Echo 2011: Maffay und Grönemeyer übergeben Awards. Musikmarkt.de, abgerufen am 29. Dezember 2012.
  26. Sebastian Kessler: Metal Hammer Awards 2011: Bilder vom schwarzen Teppich. Metal Hammer, abgerufen am 28. Dezember 2012.
  27. VOLBEAT: 'Live From Beyond Hell/Above Heaven' DVD Artwork, Release Date Revealed. Blabbermouth.net, abgerufen am 29. Dezember 2012 (englisch).
  28. VOLBEAT Taps MERCYFUL FATE Guitarist For 'Gigantour'. Blabbermouth.net, abgerufen am 29. Dezember 2012 (englisch).
  29. Volbeat Hit The Studio and Reveal Album Title. Volbeat.dk, abgerufen am 15. Januar 2013 (englisch).
  30. Former ANTHRAX Guitarist ROB CAGGIANO Joins VOLBEAT. Blabbermouth.net, abgerufen am 4. Februar 2013 (englisch).
  31. VOLBEAT: More 'Outlaw Gentlemen & Shady Ladies' First-Week Chart Positions Revealed. Blabbermouth.net, abgerufen am 20. April 2013 (englisch).
  32. Vinderne ved Danish Music Awards 2013. IFPI Danmark, abgerufen am 15. November 2013 (dänisch).
  33. BLACK SABBATH Wins 'Best Hard Rock/Metal Performance' GRAMMY Award. Blabbermouth.net, abgerufen am 27. Januar 2014 (englisch).
  34. Sebastian Kessler: Echo + Platin für Volbeat. Metal Hammer, abgerufen am 28. März 2014.
  35. VOLBEAT: New Album Title Revealed. Blabbermouth.net, abgerufen am 29. Dezember 2012 (englisch).
  36. Sebastian Schult: Elvis lebt!. In: Metal Hammer, April 2007, S. 72
  37. Sebastian Kessler: Die METAL HAMMER Awards 2009: Tony Iommi, Slipknot und Co. Metal Hammer, abgerufen am 29. Dezember 2012.
  38. Sebastian Kessler: METAL HAMMER Awards 2011: Bilder vom schwarzen Teppich. Metal Hammer, abgerufen am 1. Dezember 2013.