Volkmannsdorf

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Dieser Artikel befasst sich mit der Gemeinde im thüringischen Saale-Orla-Kreis. Zu weiteren Bedeutungen von Volkmannsdorf siehe Volkmannsdorf (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Volkmannsdorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Volkmannsdorf hervorgehoben
50.61166666666711.733611111111440Koordinaten: 50° 37′ N, 11° 44′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Saale-Orla-Kreis
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Seenplatte
Höhe: 440 m ü. NN
Fläche: 9,29 km²
Einwohner:

285 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 31 Einwohner je km²
Postleitzahl: 07924
Vorwahl: 03663
Kfz-Kennzeichen: SOK
Gemeindeschlüssel: 16 0 75 119
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Ortsstr. 71a
07924 Volkmannsdorf
Webpräsenz: www.vg-seenplatte.de
Bürgermeister: Mathias Voigt
Lage der Gemeinde Volkmannsdorf im Saale-Orla-Kreis
Bad Lobenstein Birkenhügel Blankenberg Blankenstein Bodelwitz Bucha Burgk Chursdorf Crispendorf Dittersdorf Dittersdorf Döbritz Dreba Dreitzsch Eßbach Gefell Geroda Keila Görkwitz Göschitz Gössitz Grobengereuth Harra Hirschberg (Saale) Gertewitz Kirschkau Knau Kospoda Krölpa Langenorla Lausnitz Lemnitz Linda bei Neustadt an der Orla Löhma Miesitz Mittelpöllnitz Moßbach Moxa Neundorf (bei Lobenstein) Neundorf (bei Schleiz) Neustadt an der Orla Neustadt an der Orla Nimritz Oberoppurg Oettersdorf Oppurg Paska Peuschen Plothen Pörmitz Pößneck Pottiga Quaschwitz Ranis Remptendorf Rosendorf Saalburg-Ebersdorf Schlegel Schleiz Schmieritz Schmorda Schöndorf Seisla Solkwitz Stanau Tanna Tegau Tömmelsdorf Triptis Volkmannsdorf Weira Wernburg Wilhelmsdorf (Saale) Wurzbach Ziegenrück ThüringenKarte
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Volkmannsdorf ist eine Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Seenplatte im thüringischen Saale-Orla-Kreis mit etwa 300 Einwohnern.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Die Gemeinde liegt zwischen Mühlberg und Schwarzem Berg in einer muldenartigen Hochfläche des Südostthüringer Schiefergebirges. Westlich grenzen die Seen von Knau und Plothen an die Gemarkung. Über Nahverkehrswege ist der Ort erreichbar.

Zu Volkmannsdorf gehört auch die nahe Finkenmühle.

[Bearbeiten] Geologie

Die Böden im Südostthüringer Schiefergebirge haben einen hohen Feinerdeanteil und einen hohen Humusgehalt. Sie sind unter den Klimabedingungen des Schleizer Umlandes sehr ertragreich und-sicher.[2]

[Bearbeiten] Nachbarorte

Nachbarorte sind: Crispendorf, Erkmannsdorf, Schöndorf, Tausa, Knau und Plothen.

[Bearbeiten] Geschichte

Volkmannsdorf wurde erstmals am 22. Februar 1366 urkundlich erwähnt, es entwickelte sich vielleicht um ein Mönchskloster des Benediktinerordens herum, das dafür sorgte, dass der umliegende Wald urbar wurde und damit die Grundlage für eine Ansiedlung entstand.[3] Während der Entwicklung des Dorfes wurde es ungefähr 4 mal umbenannt, Namen waren unter anderem Folschensdorf, Volkersdorf und Folckensdorf.

Zwar wurde das heutige Volkmannsdorf während der Weltkriege weitestgehend verschont und auch die Pest hielt sich nicht lang hier auf; doch die Maul- und Klauenseuche verursachte eine mehrere Tage andauernde Quarantäne und die einst gotische Dorfkirche musste nach einem verheerendem Brand wieder von Grund auf neu gebaut werden. Die große Glocke der Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg für die Herstellung neuer Munition abgenommen; fand aber ihren Weg nach Ende des Krieges unversehrt zurück und wurde bei einer Restaurierung wieder eingesetzt.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (jeweils 31. Dezember):

  • 1994: 344
  • 1995: 344
  • 1996: 339
  • 1997: 332
  • 1998: 330
  • 1999: 339
  • 2000: 328
  • 2001: 327
  • 2002: 331
  • 2003: 325
  • 2004: 317
  • 2005: 317
  • 2006: 316
  • 2007: 301
  • 2008: 295
  • 2009: 282
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Gedenkstätten

  • Auf dem Ortsfriedhof erinnert eine Grabstätte mit Gedenkstein an fünf KZ-Häftlinge, die bei einem Todesmarsch aus dem KZ Buchenwald im April 1945 von SS-Männern ermordet wurden. Die in einer Parkanlage neben dem Kulturhaus befindliche Todesmarsch-Stele wurde nach 1989 umgewidmet für alle Weltkriegstoten.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

In Volkmannsdorf gibt es viele Gewerbe, beispielsweise eine Korbmacherei und ein Pilzzuchtunternehmen.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung nach Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften (Hilfe dazu)
  2. Manfred Graf:Organisation der kooperativen Pflanzenproduktion bei hohem Grünlandanteil im Südostthüringer Schiefergebirge, dargestellt an der KOG "Lobenstein". Dissertation an der UNI Jena, S.1-144
  3. Wolfgang Kahl:Ersterwähnung Thüringer Städte und DörferVerlag Rockstuhl,Bad-Langensalza,2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S.299

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Volkmannsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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