Volkmannsdorf
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Saale-Orla-Kreis | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Seenplatte | |
| Höhe: | 440 m ü. NN | |
| Fläche: | 9,29 km² | |
| Einwohner: |
285 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 31 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 07924 | |
| Vorwahl: | 03663 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SOK | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 75 119 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Ortsstr. 71a 07924 Volkmannsdorf |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Mathias Voigt | |
| Lage der Gemeinde Volkmannsdorf im Saale-Orla-Kreis | ||
Volkmannsdorf ist eine Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Seenplatte im thüringischen Saale-Orla-Kreis mit etwa 300 Einwohnern.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Die Gemeinde liegt zwischen Mühlberg und Schwarzem Berg in einer muldenartigen Hochfläche des Südostthüringer Schiefergebirges. Westlich grenzen die Seen von Knau und Plothen an die Gemarkung. Über Nahverkehrswege ist der Ort erreichbar.
Zu Volkmannsdorf gehört auch die nahe Finkenmühle.
[Bearbeiten] Geologie
Die Böden im Südostthüringer Schiefergebirge haben einen hohen Feinerdeanteil und einen hohen Humusgehalt. Sie sind unter den Klimabedingungen des Schleizer Umlandes sehr ertragreich und-sicher.[2]
[Bearbeiten] Nachbarorte
Nachbarorte sind: Crispendorf, Erkmannsdorf, Schöndorf, Tausa, Knau und Plothen.
[Bearbeiten] Geschichte
Volkmannsdorf wurde erstmals am 22. Februar 1366 urkundlich erwähnt, es entwickelte sich vielleicht um ein Mönchskloster des Benediktinerordens herum, das dafür sorgte, dass der umliegende Wald urbar wurde und damit die Grundlage für eine Ansiedlung entstand.[3] Während der Entwicklung des Dorfes wurde es ungefähr 4 mal umbenannt, Namen waren unter anderem Folschensdorf, Volkersdorf und Folckensdorf.
Zwar wurde das heutige Volkmannsdorf während der Weltkriege weitestgehend verschont und auch die Pest hielt sich nicht lang hier auf; doch die Maul- und Klauenseuche verursachte eine mehrere Tage andauernde Quarantäne und die einst gotische Dorfkirche musste nach einem verheerendem Brand wieder von Grund auf neu gebaut werden. Die große Glocke der Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg für die Herstellung neuer Munition abgenommen; fand aber ihren Weg nach Ende des Krieges unversehrt zurück und wurde bei einer Restaurierung wieder eingesetzt.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
Entwicklung der Einwohnerzahl (jeweils 31. Dezember):
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- Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Gedenkstätten
- Auf dem Ortsfriedhof erinnert eine Grabstätte mit Gedenkstein an fünf KZ-Häftlinge, die bei einem Todesmarsch aus dem KZ Buchenwald im April 1945 von SS-Männern ermordet wurden. Die in einer Parkanlage neben dem Kulturhaus befindliche Todesmarsch-Stele wurde nach 1989 umgewidmet für alle Weltkriegstoten.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
In Volkmannsdorf gibt es viele Gewerbe, beispielsweise eine Korbmacherei und ein Pilzzuchtunternehmen.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung nach Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften (Hilfe dazu)
- ↑ Manfred Graf:Organisation der kooperativen Pflanzenproduktion bei hohem Grünlandanteil im Südostthüringer Schiefergebirge, dargestellt an der KOG "Lobenstein". Dissertation an der UNI Jena, S.1-144
- ↑ Wolfgang Kahl:Ersterwähnung Thüringer Städte und DörferVerlag Rockstuhl,Bad-Langensalza,2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S.299
[Bearbeiten] Weblinks
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