Volkmarsdorf

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Dieser Artikel behandelt einen Ortsteil von Leipzig; zum Ortsteil von Groß Twülpstedt siehe Volkmarsdorf (Groß Twülpstedt).
Wappen von Leipzig

Volkmarsdorf
Stadtteil von Leipzig

Koordinaten 51° 20′ 45″ N, 12° 24′ 20″ O51.34583333333312.405555555556Koordinaten: 51° 20′ 45″ N, 12° 24′ 20″ O.
Fläche 1,09 km²
Einwohner 7694 (31. Dez. 2010)
Bevölkerungsdichte 7059 Einwohner/km²
Eingemeindung 1890
Postleitzahl 04315
Vorwahl 0341
Stadtbezirk Ost
Verkehrsanbindung
Straßenbahn 1, 3, 7, 8
Bus 70
Quelle: Ortsteilkatalog Leipzig 2008

Volkmarsdorf war bis zu seiner Eingemeindung im Jahr 1890 eine selbständige Gebietskörperschaft im Osten Leipzigs, die das Rittergut Volkmarsdorf sowie das Dorf umfasste. Heute bezeichnet Volkmarsdorf einen Ortsteil des Leipziger Stadtbezirks Ost.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Lage

Der Ortsteil Volkmarsdorf grenzt im Norden an Schönefeld, im Osten an Sellerhausen, im Süden an Anger-Crottendorf und im Westen an Neuschönefeld sowie Neustadt. Er umfasst das Gebiet östlich der Hermann-Liebmann-Straße und südlich der Bahnstrecke Leipzig–Dresden. Im Osten erstreckt sich Volkmarsdorf bis zur Bennigsenstraße. Die Grenze zu Sellerhausen bildeten im Südosten die Torgauer und die Wurzner Straße. Das Zentrum des früheren Dorfes, das Rittergut Volkmarsdorf, befand sich am Schnittpunkt der heutigen Bergstraße mit der Hermann-Liebmann-Straße. Dieses Gebiet erinnert noch an den früheren Dorfanger, an dessen nördlicher Seite der Eingang zum Rittergut lag.

[Bearbeiten] Geschichte

Erstmals wird 1270 ein Ort namens Volcwartisdorff urkundlich erwähnt, nachdem er in das Eigentum des Erzbischofs von Merseburg übergangen war. Die ab 1837 entstandenen Bahnstrecken von Leipzip nach Dresden und Althen verlaufen durch das Ortsgebiet. Dieser zeit entwickelt sich Volkmarsdorf von einem Dorf zu einem bevölkerungsreichen Vorort.

[Bearbeiten] Die Volkmarsdorfer Lukaskirche

Südostseite der Lukaskirche (2005)
Hauptartikel: Lukaskirche (Leipzig)

Das Zentrum des Ortes bildet der heutige Ernst-Thälmann-Platz mit der von 1891 bis 1893 erbauten Lukaskirche.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Söhne und Töchter des Ortes

[Bearbeiten] Historische Karten

[Bearbeiten] Literatur

  • Neuschönefeld, Neustadt, Volkmarsdorf. Eine historische und städtebauliche Studie. Pro Leipzig, Leipzig 1999

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Volkmarsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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