Volksbank Schermbeck

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Logo der Genossenschaftsbanken  Volksbank Schermbeck e.G.
Hauptstelle, Mittelstr. 54, Schermbeck
Staat Deutschland
Sitz Mittelstr. 54
46514 Schermbeck
Rechtsform eingetragene Genossenschaft
Bankleitzahl 400 693 63[1]
BIC GENO DEM1 SMB[1]
Verband Rheinisch-Westfälischer Genossenschaftsverband
Website www.vb-schermbeck.de
Geschäftsdaten 2013[2]
Bilanzsumme 402,3 Mio. EUR
Einlagen 254,6 Mio. EUR
Kundenkredite 326,3 Mio. EUR
Mitarbeiter 66
Geschäftsstellen 4 (davon 1 SB)
Mitglieder 10.569
Leitung
Vorstand Rainer Schwarz, Wilhelm Köster
Aufsichtsrat Wolfgang Krähe (Vorsitzender)
Liste der Genossenschaftsbanken in Deutschland

Die Volksbank Schermbeck eG ist eine Regionalbank in der Rechtsform einer eingetragenen Genossenschaft. Sitz der Genossenschaftsbank ist Schermbeck, Kreis Wesel (NRW).

Die Hauptstelle der Volksbank Schermbeck liegt an der Mittelstraße 54 in Schermbeck. Daneben gibt es drei Zweigstellen: Weseler Straße 3, Kerkerfeld 12 sowie Kirchstraße 112 (im Ortsteil Gahlen). Die Räumlichkeiten der Zweigstelle Weseler Straße sind unter anderem Sitz der Immobilienabteilung. Die Geschäftsstelle im Kerkerfeld 12 ist eine reine SB-Filiale.

Die Volksbank Schermbeck gehört dem Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband an und wird im Genossenschaftsregister beim Amtsgericht Duisburg unter der Gen.-Reg. 235 geführt. Der Ersteintrag erfolgte am 15. März 1891.

Zahlen[Bearbeiten]

Zum 31. Dezember 2013 betrug die Bilanzsumme der Volksbank Schermbeck 402,3 Millionen Euro. Sie hatte zu diesem Zeitpunkt 10.569 Mitglieder. In den vier Geschäftsstellen arbeiteten 59 Mitarbeiter und 7 Auszubildende.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Hauptstelle der Spar- und Darlehnskasse, in der Gaststätte Menting, zwischen 1891 und 1957

Im Jahr 1891 gründeten 43 Bürger aus Altschermbeck, Schermbeck, Damm, Bricht und Overbeck den Altschermbecker Spar- und Darlehnskassenverein. Die Männer der ersten Stunde waren im Vorstand Franz Xaver Prinz, W. Spellmann-Rittmann, W. Geldermann, Wilhelm Hennewig und Joh. Bartelt sowie im Aufsichtsrat Pfarrer Carl Koch, W. Kemper, Heinrich Ribbekamp, B. Schulte-Wieschen und August Hackenesch. Als Rendant führte August Böckenhoff die Geschäfte.

Bis 1957 blieb die Gaststätte Menting das Geschäftslokal der Spar- und Darlehnskasse. Als am 15. März 1957 das eigene Bankgebäude an der Mittelstraße in Betrieb genommen wurde, trat auch die Maschinenbuchhaltung an die Stelle der Handbuchhaltung. Es folgten Jahre des beschleunigten Aufschwungs.

Die Hauptstelle der Spar- und Darlehnskasse, Mittelstr. 54, nach 1957

Anfang der 60er Jahre machte die elektronische Datenverarbeitung mit der Lochkarte die ersten Gehversuche. Nach zehn Jahren im eigenen Haus wurde der erste An- und Umbau fällig, weil der zügig wachsende Geschäftsumfang in den ursprünglichen Räumen nicht zu verkraften war. 1970 wurde im seinerzeit neuen Wohngebiet Kerkerfeld eine Zweigstelle eröffnet.

Wichtigstes Ereignis der jüngeren Vergangenheit war 1988 die Schaffung der neuen Volksbank Schermbeck durch Verschmelzung mit der Volksbank Gahlen. Die Volksbank Gahlen wurde im Jahr 1902 gegründet. Sie brachte neben der Gahlener Hauptstelle eine Zweigstelle in Dorsten-Östrich mit ein, die 1995 geschlossen wurde.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Stammdaten des Kreditinstitutes bei der Deutschen Bundesbank
  2. Jahresbericht zum 31. Dezember 2013

Weblinks[Bearbeiten]

51.6932396.872122Koordinaten: 51° 41′ 36″ N, 6° 52′ 20″ O