Movimento Popular de Libertação de Angola

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Flagge der MPLA

Die Movimento Popular de Libertação de Angola (MPLA) (Volksbewegung zur Befreiung Angolas) war die erste der drei wichtigsten angolanischen Befreiungsbewegungen gegen die Kolonialmacht Portugal.

Die MPLA wurde 1956 gegründet und rekrutierte sich vorwiegend aus den um in Luanda lebenden Mbundu. 1961-74 führte sie einen Guerillakrieg gegen die portugiesische Kolonialmacht, wobei sie vor allem von der UdSSR und Kuba unterstützt wurde. Mit deren Hilfe konnte die MPLA nach Einstellung der Kämpfe (1974) gegenüber rivalisierenden Gruppen die Herrschaft behaupten. Am 11. November 1975 rief sie die Unabhängigkeit der Volksrepublik Angola aus. Sie stellte auch den ersten Präsidenten Agostinho Neto.

1990 wurde die Verfassung Angolas geändert. Die MPLA entwickelte sich von einer ehemals kommunistisch-sozialistischen zu einer sozialdemokratischen Partei. Sie verzichtete auf ihre Monopolstellung und ein Mehrparteiensystem wurde eingeführt. Bei den ersten Parlamentswahlen nach dem Bürgerkrieg am 5. und 6. September 2008 gewann die MPLA knapp 82 Prozent der Stimmen.

[Bearbeiten] Literatur

  • Mauricio José Barros: Die Entwicklung der nationalen Befreiungsbewegung in Angola. Eine kritische Betrachtung. Berlin 1977.

[Bearbeiten] Weblinks

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