Volksfront Aserbaidschans

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Parteilogo

Die Volksfront-Partei des Aserbaidschan (Aserbaidschanisch: Azərbaycan Xalq Cəbhəsi Partiyası) ist eine der größten Oppositionsparteien in der Republik Aserbaidschan. Sie ist patriotisch ausgerichtet und kritisiert das derzeitige politische System Aserbaidschans.[1]

Seit dem Tod des ehemaligen Parteiführers Əbülfəz Elçibəy im Jahr 2000 ist die Partei in zwei Flügel gespalten. Die eine ist das Reformlager unter Əli Kərimli, die andere ist der klassische Flügel unter Mirmahmud Mirəlioğlu.

Die Partei ist derzeit Mitglied des Wahlblockes „Freiheit“ (Azadliq) – gemeinsam mit den Parteien ADP und Nationale Unabhängigkeit. Die Parteien haben allerdings die letzte (wahrscheinlich durch die Regierung gefälschte) Parlamentswahl verloren und haben im neuen Parlament nicht einmal ihre Mandate angetreten.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Volksfront (oder auch Nationalfront) wurde am 16. Juli 1989 noch in der Aserbaidschanischen Sozialistischen Sowjetrepublik gegründet, die eine Unionsrepublik der damaligen Sowjetunion war. Sie wurde als aserbaidschanische Befreiungsbewegung begründet und etablierte sich 1992 unter Əbülfəz Elçibəy als politische Partei.

Die Partei war nach den ersten demokratischen Präsidentschaftswahlen 1992, als Ayaz Mütəllibov abgewählt wurde, an der Macht. Als vom 7. Juni 1992 bis zum 25. Juni 1993 Elçibəy Staatspräsident von Aserbaidschan war, begann unter der Volksfront-Partei eine Periode der Reformen in Aserbaidschan.[3]

Bei den aserbaidschanischen Parlamentswahlen im Jahre 2005 trat die Partei gemeinsam mit der Müsavat innerhalb der Parteinliste Freiheit an, gewann aber nur einen Sitz im Parlament.

Belege[Bearbeiten]

  1. Süddeutsche Zeitung: Präsident Alijew bestätigt, vom 15. Oktober 2008
  2. Auswärtiges Amt: Wahlen in Aserbaidschan
  3. Was ist 7. Juni 1992 geschehen?, auf wissen.de

Weblinks[Bearbeiten]