SS-Volksmarschall

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Der Volksmarschall war ein geplanter Dienstgrad der Waffen-SS. In der Propaganda wurde Erwin Rommel von Joseph Goebbels als Volksmarschall bezeichnet.[1]

Auf Anweisung von Adolf Hitler wurde im Jahre 1944 geplant, diesen Rang für die Waffen-SS einzuführen. Die Waffen-SS war nicht Teil der Wehrmacht, und somit konnten ihre Angehörigen auch nicht zum Generalfeldmarschall ernannt werden. Deshalb sollte ein dem Generalfeldmarschall entsprechender Rang geschaffen werden. Es war geplant, Josef Dietrich bei einem Erfolg der Ardennenoffensive zum Volksmarschall zu befördern, was aber wegen deren Scheiterns nicht geschah.

Es wurden sogar Entwürfe für einen Marschallstab gefertigt, die nach dem Krieg in den Archiven der UdSSR verschwanden.

Literatur[Bearbeiten]

  • André Stirenberg, André Hüsken: Mythos Marschallstab. Der Marschallstab in der preußischen und deutschen Geschichte von 1852 bis 1945. H. M. Hauschild, Bremen 2004, ISBN 3-89757-252-4.
  • Walter Görlitz: Paulus; "Ich stehe hier auf Befehl!"; Lebensweg des Generalfeldmarschalls Friedrich Paulus, mit den Aufzeichnungen aus dem Nachlass, Briefen und Dokumenten. Verlag für Wehrwesen Bernard & Graefe, 1960.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Walter Görlitz: Paulus; "Ich stehe hier auf Befehl!", S. 28. Abgerufen am 18. Januar 2013.