Volvo Personvagnar

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57.72204511.854978Koordinaten: 57° 43′ 19″ N, 11° 51′ 18″ O

Volvo Automobile
Volvo logo1.svg
Rechtsform Aktiebolag (~ Aktiengesellschaft)
Gründung 1927
Sitz Torslanda, Göteborg, SchwedenSchweden Schweden
Leitung Håkan Samuelsson, CEO
Mitarbeiter 22.715 (2012)
Umsatz 14,5 Mrd. EURO (2012)
Branche Automobilindustrie
Website volvocars.com

Die Volvo Personvagnar AB, oder in englischsprachigen Artikeln zumeist als Volvo Car Corporation übersetzt, ist ein schwedischer Automobilhersteller. Volvo Personvagnar stellte ursprünglich ein Kerngeschäft des Konzerns Volvo dar, wurde jedoch 1999 von diesem an Ford verkauft. Der Pkw-Hersteller und sein ehemaliger Mutterkonzern arbeiten seitdem, abgesehen von verschiedenen Sponsoringaktivitäten und der gemeinsamen Nutzung der Marke, welche über die Volvo Trade Mark Holding (siehe Hauptartikel Volvo) verwaltet wird, komplett voneinander getrennt, haben jedoch ihren jeweiligen Stammsitz nach wie vor auf demselben Gelände in Göteborg.

Am 28. März 2010 gab der US-amerikanische Automobilkonzern Ford, wie im Dezember 2009 angekündigt,[1] den Verkauf der Volvo Car Corporation an den chinesischen Fahrzeugkonzern Geely International Corporation bekannt.[2]

Am 15. Juli 2010 wurde Li Shufu, Besitzer und Chairman von Geely, zum Vorsitzenden des Volvo Verwaltungsrates ernannt. Präsident und CEO der Volvo Car Corporation ist seit Oktober 2012 Håkan Samuelsson.

Geschichte[Bearbeiten]

Volvo ÖV4 – der erste Serien-Volvo, im Kühler bereits das Logo von Volvo und auf dem Kühler der Schriftzug Penta
Volvo 544 (Modell B18) – der Buckelvolvo
Volvo Amazon (Modell 122S B20)
Volvo P1800 ES – der Schneewittchensarg
Das Erfolgsmodell Volvo 240 (Abb. Volvo 245)
Volvo Hauptquartier Göteborg
Das Volvo Museum

Die Gründer von Volvo waren Assar Gabrielsson und Gustaf Larson. Sie hatten von 1917 bis 1920 bei Svenska Kullagerfabriken AB (SKF) gearbeitet. Assar Gabrielsson war Verkaufschef und Gustaf Larson Ingenieur. Bereits ab 1924, nach einem zufälligen Zusammentreffen, planten die beiden Männer eine schwedische Automobilproduktion. Im Herbst 1924 begannen die Konstruktionsarbeiten für das erste Fahrzeug. Im August 1926 waren sie überzeugt, dass eine Fahrzeugproduktion wirtschaftlich möglich wäre.

Die Firma Volvo war von SKF bereits 1915 als Tochtergesellschaft gegründet und der Name Volvo als Warenzeichen eingetragen worden. Der Name wurde ab 1919 nicht weitergeführt. Im Herbst 1926 konnte der SKF-Vorstand von dem Vorhaben einer Automobilproduktion überzeugt werden. SKF holte die bereits vorhandene Firma Volvo aus der Schublade und setzte Assar Gabrielsson ab 1. Januar 1927 als Generaldirektor ein. Für die geplante Serienfertigung investierte SKF kurzerhand 200.000 Kronen Startkapital. Weitere 150.000 Kronen schoss Gabrielsson aus seinem Privatvermögen zu.

Am 14. April 1927 um 10 Uhr verließ der erste Serien-Volvo, ein Volvo ÖV4 „Jakob“, die Werkshalle in Lundby auf der Halbinsel Hisingen nahe Göteborg. Dieser Termin stand jedoch bis zum Schluss auf wackeligen Beinen, denn ein paar Stunden zuvor fuhr der Wagen bei einer Testfahrt nur rückwärts. Ein Bauteil, das spät in der Nacht aus Stockholm eingetroffen war, wurde falsch eingebaut. Der Fehler konnte jedoch bis zum Fototermin behoben werden.[3] Der ÖV4 (Öppen vagn) war ein vierzylindriger offener Wagen. Im Sommer 1927 folgte der Volvo PV4 (personvagn), ein vierzylindriger geschlossener Personenwagen. In den Jahren 1927 bis 1929 wurden von diesen beiden Typen 996 Fahrzeuge in unterschiedlichen Varianten verkauft.

Bis 1958 wurden von Volvo weitere zehn verschiedene Fahrzeugserien aufgelegt. Die Verkaufszahlen lagen aber nie über 6.200 verkauften Fahrzeugen pro Jahr. 1954 erschien der seltenste aller Volvos, der nur in 67 Einheiten gebaute P1900 mit GFK-Karosserie. Die zwölfte Fahrzeugserie brachte den internationalen Durchbruch. Der in Deutschland als „Buckelvolvo“ bezeichnete Volvo PV444 (1947–1958) und sein Nachfolger der Volvo PV544 (1958–1965) wurde mit 440.000 verkauften Fahrzeugen ein Welterfolg. Bereits im Jahr 1955 war der Buckelvolvo mit Befestigungspunkten für Dreipunktgurte ausgerüstet, ab 1958 war das Modell 544 Sport serienmäßig damit ausgerüstet, ab August 1959 alle weiteren Varianten.

Volvo verfügte auch bei Militärfahrzeugen über ein breites Spektrum. Hier sind z.B. das „Radiotransportterrängbil“ kurz Volvo TP21 oder „Sugga“ (Sau) (Bj. 1953–57, 740 Stück) und Valp (Welpe) zu nennen. Der TP 21 war ein reines Funkfahrzeug, viertürig, Allrad und 100 % Sperren. Der Valp hatte verschiedenste Karosserieformen, Cabrio, geschlossen und Pick-Up.

Die nächste Fahrzeugserie war die Serie Volvo P120 (bekannt auch als „Amazon“), von dem zwischen Herbst 1956 und Sommer 1970 insgesamt 667.322 Fahrzeuge gebaut wurden. In diesem Fahrzeug debütierten die Kopfstützen als Standardausrüstung. Damit festigte Volvo sein Image als Hersteller besonders sicherer Autos, wobei der relativ hohe Marktanteil in den USA stets besondere Bedeutung hatte.

Von Herbst 1961 bis Ende 1973 lief die Serie Volvo P1800 vom Band – ein für Volvo untypischer Sportwagen. Bekannt wurde der von Pelle Petterson gestaltete Volvo P1800 durch die erste Staffel der Fernsehserie „Simon Templar“ mit Roger Moore. Der Volvo P1800 wurde von Herbst 1961 bis Frühjahr 1972 in diversen Motorvarianten von 90 bis 124 PS gebaut, wobei die ersten 6.000 Exemplare bei Jensen in England montiert wurden. Ein P1800S hält den Kilometerrekord für Pkw mit über 2,6 Millionen Meilen (4,2 Millionen Kilometern – Stand Oktober 2007). Der von Sommer 1971 bis Ende 1973 in nur 8.077 Exemplaren gefertigte Sportkombi P1800 ES wurde zum Vorbild heutiger Lifestyle-Kombis und unter dem Spitznamen „Schneewittchensarg“ zur Legende.

In der Zeit zwischen 1974 und 1980 wurde der Volvo C303 Cross Country (genannt Lapplander) gebaut. Es handelt sich dabei um ein kompromissloses Geländefahrzeug, das hauptsächlich für das Militär entwickelt wurde. Neben der üblichen zweiachsigen war auch eine dreiachsige Allradversion erhältlich. Diese hatte dann aber die Bezeichnung C304/306 und besaß eine größere Karosserie. Einige Modelle sind auch im zivilen Einsatz.

Die Basis für das lange Zeit eckige, funktionelle Volvo-Design schuf ab Sommer 1966 die Serie Volvo P140. Sie wurde von Sommer 1968 bis Frühjahr 1975 durch den luxuriösen Volvo P164 als Oberklassemodell ergänzt.

Im Sommer 1974 kam mit der Serie Volvo 240 der Nachfolger, der noch bis Mitte 1993 produziert wurde. Im Rahmen dieser Baureihe entstand zwischen Mitte 1976 und Anfang 1982 auch das von Bertone designte Coupé Volvo 262 C, das zwar sehr schlicht gestaltet war, aber durch seine Seltenheit mittlerweile einen gewissen Sammlerstatus erlangte.

1975 erwarb Volvo von der niederländischen Firma DAF deren PKW-Sparte. Die schon auf dem Markt befindliche Fahrzeugserie DAF 46 wurde eingestellt, der DAF 66 wurde in modifizierter Form als Volvo 66 weiter hergestellt und verkauft. Diese PKW von DAF bzw. von Volvo waren mit dem Variomatic-Getriebe ausgestattet.

Ab Herbst 1975 wurden im niederländischen Werk von Volvo die Fahrzeuge der Serie 300 hergestellt, die 340er waren teilweise auch mit Variomatic-Getriebe ausgerüstet.

Auf der Basis des Volvo 340 wurde ab Sommer 1982 der Volvo 360 mit 2,0l-Maschine von Volvo angeboten. Der 360 lief bis Mitte 1989 vom Band, während der 340 noch bis Sommer 1991 gebaut wurden.

Die 300er-Serie wurde ins europäische Ausland, nach Australien und nach Neuseeland exportiert, nicht aber in die USA. Besonders erfolgreich war die 300er-Serie in Großbritannien.

Anfang 1982 wurde die Serie 700 eingeführt, die noch größer als die 240er waren. Zunächst kam der Volvo 760 mit Sechszylinder-Motor auf den Markt, dem im Frühjahr 1984 der Volvo 740 mit Vierzylinder-Maschinen folgte. Auf Basis des 760 gab es abermals ein Coupé, der im Sommer 1985 als Volvo 780 vorgestellt wurde.

Im Frühjahr 1986 kam mit dem 480 ein sportliches Kombicoupé auf den Markt, das sich vom Design her am 1800 ES anlehnte und als erster Fronttriebler des Unternehmens ein Wegbereiter für zukünftige Fahrzeuge war. Auf dessen Basis kamen ab Herbst 1988 noch zwei Mittelklasse-Limousinen in Form des 440 und 460 heraus, die sich bewusst an die jüngere Käuferschicht richteten. Die 400er-Serie wurde in den Niederlanden gefertigt.

Im Sommer 1990 wurde die 700er-Serie von den Modellen Volvo 940 und 960 abgelöst. Da viele Karosserieteile der 700er-Reihe aus verzinktem Stahlblech hergestellt wurden, erfreut sie sich extremer Langlebigkeit, die durch deren verwendeten Motoren nur noch unterstrichen wird. Laufleistungen von 600.000 km und mehr sind – besonders in Schweden – bei diesen Fahrzeugen keine Seltenheit.

Am 28. Januar 1999 einigten sich Volvo und Ford über den Kauf der Volvo Car Corporation für einen Gegenwert von 6,45 Milliarden US-Dollar.[4] Auch Volvo ist von der Finanzkrise betroffen und bekam von der schwedischen Regierung eine Staatsbürgschaft über fünf Milliarden Kronen (445 Millionen Euro). Mit dieser Absicherung sollte dem Unternehmen zu einem Kredit der Europäischen Investitionsbank verholfen werden.[5]

Am 28. März 2010 unterzeichneten Li Shufu, Gründer und Haupteigentümer der Zhejiang Geely Holding Group, und Ford-Finanzvorstand Lewis Booth einen Kaufvertrag im Göteborger Volvo-Werk. Geely übernahm die Volvo Car Corporation für 1,3 Milliarden Euro.

Seit 2012 nutzt Volvo den von Ericsson entwickelten Cloudservice Connected Vehicle Cloud um Internetdienste im Auto anzubieten. Weiterhin wurde angekündigt, selbstfahrende Autos anzubieten. Die Volvo Car Group startet ab Ende 2013 ein Projekt zum autonomen Fahren auf öffentlichen Straßen. 100 selbstfahrende Fahrzeuge werden dazu in und um Göteborg eingesetzt. Das Projekt Drive Me wird von der schwedischen Regierung unterstützt. Es ist Teil der Skalierbaren Produkt-Architektur (SPA), die die kontinuierliche Einführung neuer Assistenz- und Sicherheitssysteme zum Ziel hat. Das erste Volvo-Modell auf Basis der neuen Architektur soll der neue Volvo XC90 werden, der 2014 vorgestellt werden soll.[6][7]

2012 2011 2010
Umsatz (mrd €) 14,5 14,1 13,3
Mitarbeiter 22.715 21.512 19.494
verkaufte Einheiten (Stck) 421.951 449.225 373.525

Pkw-Modelle der Gegenwart[Bearbeiten]

Vor allem in den USA ein großer Erfolg:
der XC90
Erstes Volvo-Cabrio mit Klappdach:
der C70
Neuanfang in der Kompaktklasse:
der V40

Alle gegenwärtigen Volvomodelle tragen eine Bezeichnung bestehend aus ein oder zwei Buchstaben und einer zweistelligen Zahl. Dabei stehen die Buchstaben für die Karosserievariante (S: Stufenhecklimousine (Sedan), V: Kombilimousine (Versatile), XC: geländetüchtiges Modell (Cross Country), C: Cabrio/Coupé). Die Zahl bezeichnet die Klassenzugehörigkeit.

Ein großer Erfolg war das ab Herbst 1991 angebotene Mittelklassemodell Volvo 850, was vor allem an der Anfang 1993 eingeführten Kombivariante lag. Nach einem Facelift im Herbst 1996, das mit einer Namensänderung in Volvo V70 (Kombi) und Volvo S70 (Limousine) verbunden war, wurde das Fahrzeug ab Frühjahr 2000 vom Volvo S60 und dem Volvo V70 abgelöst. Außerdem ist die Baureihe noch um die Offroad-Variante Volvo XC70 erweitert worden.

Unterhalb des 850/V70 entstand nach dem Auslaufen von 440/460 eine Lücke, die ab Ende 1995 von den Modellen Volvo S40/V40 gefüllt wurde. Weil Volvo nicht ausreichend Ressourcen zur vollständigen Entwicklung einer neuen Baureihe hatte, kam es zu einem Joint-Venture mit Mitsubishi. Daher teilte sich der S40 bzw. V40 die Plattform mit dem im Herbst 1995 eingeführten Mitsubishi Carisma.

Im Frühjahr 2004 kam der Nachfolger auf den Markt. Die Limousine hieß weiterhin Volvo S40, während der Kombi nun als V50 bezeichnet wurde. Diese Baureihe, die im Mai 2006 um das neue Volvo C70-Cabrio erweitert wurde, teilt sich die Plattform mit dem Ford Focus. Ebenfalls von dieser Plattform abgeleitet ist der kompakte C30, von dem zunächst eine Designstudie gezeigt wurde. Das Serienfahrzeug wurde im Herbst 2006 präsentiert.

Die größere Reihe 940/960 wurde von Vier- und Sechszylinder-Ottomotoren und Sechszylinder-Dieselmotoren angetrieben. Der 960 mit einem Motor mit drei Litern Hubraum stellte das Spitzenmodell bei Volvo dar. Ende 1996 wurden der 960 in S90 (Limousine) bzw. V90 (Kombi) bzw. umbenannt.

Im Sommer 1998 löste der nur noch als Limousine gebaute Volvo S80 die 900er-Reihe ab. Im Sommer 2006 kam er in veränderter Form mit neuem 3,2-l-Sechszylinder und sowie erstmals einem V8-Motor auf den deutschen Markt.

Bereits im Frühjahr 1997 ergänzte wieder ein Coupé namens Volvo C70 das Programm. Ab Herbst 1999 wurde es auch als Cabrio gebaut und von den gleichen Motoren wie die V70-Reihe angetrieben. Die Produktion des Coupés wurde bereits im Herbst 2002 eingestellt, das wesentlich erfolgreichere Cabrio wurde noch bis Herbst 2005 gebaut. Der Nachfolger, den es nur noch Cabriolet gibt, steht seit Mai 2006 in den Verkaufsräumen der Händlern. Anders als sein Vorgänger präsentiert es sich als Cabrio mit Stahl-Klappdach und ist somit Cabrio und Coupé in einem. Die Motoren reichen von 140 bis 220 PS. Im Herbst 2006 folgte eine Dieselmotor-Variante, die den aus S60/V70 bekannten D5-Motor erhält, der 185 PS leistet.

Seit Herbst 2002 steht bei Volvo außerdem das große SUV XC90 im Programm, der zwischen Herbst 2004 und Ende 2010 auch mit einem V8-Motor angeboten wurde. Dieser Motor, der in Kooperation mit Yamaha entwickelt wurde, war der erste V8 in der PKW-Geschichte von Volvo, der danach in anderen Baureihen Eingang fand. Erwähnenswert ist der für einen V8-Motor ungewöhnliche Winkel von 60° zwischen den Zylinderbänken. Ergänzt wird das Geländewagen-Programm seit Oktober 2008 durch das Kompakt-SUV XC60, das sich mit V70/XC70, S80 und Ford Mondeo eine Plattform teilt und serienmäßig mit der sogenannten City-Safety-Technologie ausgestattet ist, die Auffahrunfälle bei niedrigen Geschwindigkeiten verhindern soll.

2008 folgte für einige Volvo-Modelle das neue Powershift-Getriebe von Getrag. Es ist ein Direktschaltgetriebe, wie es auch im VW Golf DSG und seit Ende 2007 im Ford Focus II zu finden ist. Außerdem wurden Mitte 2008 alle Modelle mit einem deutlich größerem Schriftzug am Heck versehen. Ab Mitte 2009 wurde auch das Logo an der Front vergrößert. Bei der Serie S40/V50 wurde diese Überarbeitung erst Mitte 2010 durchgeführt.

Im September 2010 kam die zweite Generation des S60 auf den Markt. Zwei Monate später folgte die Kombiversion V60.

Im März 2012 wurde der neue V40 als Nachfolger von S40/V50 auf dem Genfer Auto-Salon vorgestellt, der im Spätsommer 2012 in den Verkauf gelangte.

Pkw-Modellüberblick[Bearbeiten]

Zeitleiste[Bearbeiten]

Zeitleiste der Volvo- und DAF-Modelle von 1945 bis heute
Typ Volvo, bis 1999 unabhängig Ford Geely
DAF, 1975 an Volvo verkauft
1940er 1950er 1960er 1970er 1980er 1990er 2000er 2010er
5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4
Kleinwagen 600/750/30[3] 31[3] 32[3] 33
44 46
55 66 66
Kompaktklasse/ Untere Mittelklasse 77  340
360
480 C30 (P14)
440 / 460 S40 / V40 S40 / V50 (P11/P12) V40 (P1x)
Mittelklasse PV444 [1] PV544 [1]
PV445 / P210 („Duett“)
120 / 130 / 220 („Amazon“)
140 240 850 S70 / V70 / V70 XC (L) S60 (P24) S60 (Y20)
V70 / XC70 (S/P26) V60 (Y20)
Mittelklasse-Coupé C70 C70 II (P15)
Obere Mittelklasse PV800 740 940 V70 / XC70 (B/Y20)
164 260 760 960 S90 / V90 S80 (TS/P23) S80 (AS/Y20)
Coupé der oberen Mitteklasse 262 C 780
Sportwagen P1900 P1800
P1800ES [2]
SUV XC60 (Y20)
XC90 (P28)

[1] auch als „Buckelvolvo“ bezeichnet
[2] auch als „Schneewittchensarg“ bezeichnet
[3] auch als „Daffodil“ bezeichnet

  •  Modelle des Herstellers „DAF“ unter dieser Marke vertrieben
  •  Gemeinsame Plattform mit Ford (P1/C1, P2/D3 und Y20/P3/EUCD)
  •  Gemeinsame Plattform mit Ford, vom JV mit Pininfarina in Schweden entwickelt und gebaut


Vorkriegsmodelle[Bearbeiten]

Volvo PV4 (1927–1929)

Nachkriegsmodelle[Bearbeiten]

Volvo 140 (1966–1974)
Volvo 340 (1976–1991)
Volvo 480 (1986–1995)
Volvo XC70 (2000–2007)
Volvo C303 ("Lapplander", 1974–1980)

Militär- bzw. Geländefahrzeuge – Modellüberblick[Bearbeiten]

Erwähnenswertes[Bearbeiten]

Der Name „Volvo“ leitet sich aus dem Lateinischen ab. Die erste Person des Indikativs Singular Präsens von volvere (rollen) heißt volvo (ich rolle).

Auf der IAA 2007 wurde der „Alcoguard“ vorgestellt. Um den Wagen zu starten, muss der Fahrer in ein drahtloses Handgerät pusten, das den Atemalkoholgehalt misst und an die Fahrzeugelektronik meldet, die ggf. den Start verweigert.

Literatur[Bearbeiten]

  • Christer Olsson, Hans Christiansen: Volvo Personenwagen 1927–2000. Eine Parade. Aus dem Schwedischen übertragen von Harald Neuhaus. Motorbuch Verlag, Stuttgart 1999, ISBN 3-613-02028-9

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Volvo vehicles – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellenangaben[Bearbeiten]

  1. Geglückter Verkauf: Volvo wird chinesisch bei Spiegel Online, 23. Dezember 2009 (aufgerufen am 23. Dezember 2009)
  2. Volvo wird chinesisch: Geely-Konzern kauft schwedischen Autobauer, heute.de am 28. März 2010
  3. „Rollst du noch oder fährst du schon?“ Beitrag auf Spiegel.de
  4. www.ford-beyschlag.at: Ford Motor Company: Die Meilensteine aus 100 Jahren, abgefragt am 28. Januar 2011
  5. Schwedens Regierung hilft Volvo mit Bürgschaft: 24. Februar 2009
  6. Volvo Car Group startet weltweit einzigartiges Pilotprojekt zum autonomen Fahren auf öffentlichen Straßen. In: Pressemitteilungen. 2. Dezember 2013, abgerufen am 3. Dezember 2013 (deutsch).
  7. Schweden: Pilotprojekt zum autonomen Fahren mit 100 Volvos. In: Heise online. 3. Dezember 2013, abgerufen am 3. Dezember 2013.

siehe auch[Bearbeiten]

Volvo Nutzfahrzeuge