Volyně

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel beschreibt die Stadt Volyně. Für den gleichnamigen Ortsteil von Výsluní, siehe Volyně (Výsluní).
Volyně
Wappen von Volyně
Volyně (Tschechien)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Jihočeský kraj
Bezirk: Strakonice
Fläche: 2058 ha
Geographische Lage: 49° 10′ N, 13° 53′ O49.16583333333313.886111111111461Koordinaten: 49° 9′ 57″ N, 13° 53′ 10″ O
Höhe: 461 m n.m.
Einwohner: 3.013 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 387 01
Verkehr
Straße: Strakonice - Vimperk
Bahnanschluss: Strakonice–Volary
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 5
Verwaltung
Bürgermeister: Lenka Nestřebová (Stand: 2007)
Adresse: Náměstí Svobody 41
387 01 Volyně
Gemeindenummer: 551970
Website: www.mu.volyne.cz

Volyně (deutsch Wolin) ist eine Stadt in Tschechien. Sie liegt 10 Kilometer südlich von Strakonice und bezeichnet sich als "Tor zum Böhmerwald" (brána Šumavy).

Geographie[Bearbeiten]

Rathaus in Volyně

Durch die Stadt an der Volyňka führt die Staatsstraße 4 zwischen Strakonice und der bayerischen Grenze bei Philippsreut. Nachbarorte sind Němětice, Přechovice und Hoštice im Norden, Milejovice im Nordosten, Neuslužice und Litochovice im Osten, Nišovice im Süden, Zechovice und Doubravice u Volyně im Westen sowie Nihošovice im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung von Volyně stammt aus dem Jahre 1271. Durch das Prager Domkapitel wurden dem Ort im Jahre 1299 Stadtrechte verliehen. Die Stadtbefestigungsanlagen und die Pfarrkirche entstanden 1327. Im 15. Jahrhundert führte Volyně wegen des Salztransportes und Mauteinnahmen eine erfolgreiche Fehde mit der Königsstadt Písek. Auf dem Hügel Malsička entstand 1618 die Kirche der Verklärung des Herrn, eine Hallenkirche im Renaissancestil.

Stadtplatz in Volyně

In Wolin bestand eine größere jüdische Gemeinde. Nach der Ablösung des Patrimonialherrschaften wurde die Stadt 1850 Sitz eines Gerichtsbezirkes. 1893 wurde die Eisenbahn von Strakonitz nach Winterberg eingeweiht.

Ortsgliederung[Bearbeiten]

Zu Volyně gehören die Ortsteile Černětice (Tschernetitz), Račí (Ratschi), Starov (Starau) und Zechovice (Sechowitz).

Burg

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Rathaus, erbaut 1521-1529 , mit Sgraffitifassade
  • Mariensäule auf dem Markt, 1760 nach einem Pestausbruch errichtet
  • Synagoge, erbaut 1838 bis 1840
  • Jüdischer Friedhof, errichtet im 17. Jahrhundert

Söhne und Tochter des Ortes[Bearbeiten]

  • Jan Rubes (1920–2009), Opernsänger der Stimmlage Bass und Schauspieler

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Volyně – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)