Vorwahl (Politik)
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
In einer Vorwahl bestimmt eine politische Partei den Kandidaten für eine später anstehende Wahl.
[Bearbeiten] Vorwahlen in den USA
Am bekanntesten sind die amerikanischen Vorwahlen (zwei Varianten, die von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedlich sind: Primary, Caucus), zur Bestimmung des Kandidaten für die Präsidentschaftskandidatur in den Vereinigten Staaten von Amerika.
Siehe auch: Vorwahlergebnisse der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2008
[Bearbeiten] Vorwahlen in anderen Ländern
Auch in Deutschland gibt es Diskussionen, Kandidaten für die Wahl in hohe politische Ämter (z. B. das des Bundeskanzlers) zukünftig durch Vorwahlen zu bestimmen.
Die Befürworter versprechen sich hiervon eine größere Beteiligung der Bürger am demokratischen Prozess sowie eine höhere Anerkennung des späteren Amtsträgers.
Eine Vorwahl fand am 16. Oktober 2005 auch in Italien statt, um den Chef des linksgerichteten Bündnisses zu wählen. Die Wahlbeteiligung war unerwartet groß und der Sieger (mit etwa drei Vierteln der Stimmen) war Romano Prodi.
| Dieser Artikel oder Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (Literatur, Webseiten usw.) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst gelöscht. Hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung. |
[Bearbeiten] Literatur
- Sven T. Siefken, Vorwahlen in Deutschland? Folgen der Kandidatenauswahl nach U.S.-Vorbild, in: Zeitschrift für Parlamentsfragen, 2002, 33. Jg., H.3, S. 531-550

