Vreden

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Dieser Artikel beschreibt eine Stadt im westlichen Münsterland; für die deutsche Fußballerin Tanja Vreden (* 1977) siehe dort, für die Gemeinde Freden (Leine) dort.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Vreden
Vreden
Deutschlandkarte, Position der Stadt Vreden hervorgehoben
52.0344444444446.823333333333332Koordinaten: 52° 2′ N, 6° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Kreis: Borken
Höhe: 32 m ü. NN
Fläche: 135,83 km²
Einwohner:

22.554 (31. Dez. 2011)[1]

Bevölkerungsdichte: 166 Einwohner je km²
Postleitzahl: 48691
Vorwahlen: 02564 (Lünten teilw. 02567)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: BOR, AH, BOHVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Kfz enthält Leerzeichen
Gemeindeschlüssel: 05 5 54 068
Stadtgliederung: Ein Stadtkern, fünf Kirchdörfer, fünf Bauerschaften
Adresse der
Stadtverwaltung:
Burgstraße 14
48691 Vreden
Webpräsenz: www.vreden.de
Bürgermeister: Christoph Holtwisch (CDU)
Lage der Stadt Vreden im Kreis Borken
Kreis Borken Nordrhein-Westfalen Kreis Kleve Kreis Wesel Kreis Coesfeld Kreis Coesfeld Niedersachsen Kreis Steinfurt Niederlande Raesfeld Heiden Rhede Bocholt Borken Reken Velen Stadtlohn Heek Ahaus Gescher Legden Schöppingen Gronau Vreden Südlohn IsselburgKarte
Über dieses Bild

Die Stadt Vreden liegt im westlichen Münsterland, im Nordwesten des Bundeslands Nordrhein-Westfalen. Sie gehört dem Kreis Borken im Regierungsbezirk Münster an.

Das Kommunalprofil des nordrhein-westfälischen Landesbetriebs für Information und Technik weist Vreden als „Kleine Mittelstadt“ aus.[2]

Inhaltsverzeichnis

Geografie [Bearbeiten]

Vreden liegt im westlichen Münsterland, im Übergang von der norddeutschen Tiefebene zum Niederrhein. Der Fluss Berkel und der Ölbach fließen durch Vreden. Aus naturräumlicher Sicht ist das Vredener Gebiet den Vreden-Gronauer Niederungen, einem Teil des Westmünsterlands, zuzurechnen.[3]

Die Vreden umgebende Münsterländer Parklandschaft ist geprägt durch Wiesen und Wälder, Heidelandschaften und Moorgebiete (Venn).

Nachbargemeinden [Bearbeiten]

Deutsche Nachbargemeinden von Vreden sind Ahaus, Stadtlohn und Südlohn. Den größten Teil der Gemeindegrenze macht jedoch die Staatsgrenze zu den Niederlanden aus.

Auf niederländischer Seite grenzt Vreden seit der niederländischen Gemeindereform vom 1. Januar 2005 an die Provinz Gelderland mit den Gemeinden Winterswijk, Oost Gelre (früher Groenlo) und Berkelland (früher Eibergen) sowie an die Provinz Overijssel mit der Gemeinde Haaksbergen.

Stadtgliederung [Bearbeiten]

Die Stadt ist gegliedert in den Stadtkern, die fünf Kirchdörfer Ammeloe, Ellewick-Crosewick, Lünten, Wennewick-Oldenkott und Zwillbrock sowie die fünf Bauerschaften Doemern, Gaxel, Großemast, Kleinemast und Köckelwick.

Verlauf der Berkel am Schulzentrum in Vreden

Der Stadtkern selbst hat sich ausgehend von der mittelalterlichen Stadt innerhalb der Stadtmauern nahezu kreisförmig und gleichmäßig in alle Richtungen erweitert. Die in den 1970er Jahren in mehreren Abschnitten begonnene und 2006 durch den Ringschluss fertiggestellte Umgehungsstraße bildet zumeist den Abschluss der geschlossenen Bebauung.

Die verschiedenen in der Nachkriegszeit auf dem Gebiet des seinerzeit selbständigen Amtes Ammeloe errichteten Siedlungen (zum Beispiel Blumensiedlung, Mondscheinsiedlung, Moorbachsiedlung, Schelver Diek/Im Mühlengrund), die ursprünglich außerhalb der Stadt lagen, zählen aufgrund der starken Ausdehnung der Stadt inzwischen zur geschlossenen Bebauung, wenngleich sie sich teilweise außerhalb des äußeren Rings (Umgehungsstraße) befinden.

Mit dem Marienhook in Gaxel sowie der ehemaligen Ferienhaussiedlung Seerose (ebenfalls in Gaxel) liegen somit nur noch zwei größere Siedlungsgebiete außerhalb der eigentlichen Stadt bzw. den Kirchdörfern.

Geschichte [Bearbeiten]

Siedlungs- und Stadtgeschichte [Bearbeiten]

Vreden im Jahr 1649

Grabungsfunde zeigen, dass das Gebiet des Zwillbrocker Venns bereits vor mehr als 10.000 Jahren besiedelt war. Auf dem Gebiet der heutigen Stadtbebauung reichen Bodenfunde bis etwa in das fünfte Jahrhundert v. Chr. zurück.

Aus den Xantener Annalen ergibt sich, dass im Jahre 839 die Reliquien dreier Heiliger, darunter die hl. Felicitas, deren Knochenstaub noch im Altar der Stiftskirche liegt, nach Vreden überführt wurden. Dies ist die erste urkundliche Erwähnung Vredens und dürfte zeitlich mit der Gründung des Damenstifts zu Vreden zusammenfallen.

Im Jahr 1016 wird Graf Wichmann III., ein Billunger und Verwandter des Königshauses, in Vreden beerdigt.

Ende 1024 besuchte der neugewählte König Konrad II. im Rahmen seines Königsumritts Vreden. Dort wurde er von den Äbtissinnen Adelheid von Vreden und Sophia von Essen empfangen, die Töchter von Kaiser Otto II. und seiner Gattin Theophanu bzw. Schwestern des verstorbenen Kaisers Otto III. waren.

Während das reichsunmittelbare Stift dem Erzbistum Köln zuzurechnen war, gehörte die Stadtgemeinde zum Bistum Münster. Im Jahre 1252 verpflichteten sich der Erzbischof von Köln und der Bischof von Münster, Vreden als Stadt auszubauen und zu befestigen. Vreden erhielt somit die Stadtrechte. Im Jahre 1470 wurde Vreden unter Coesfeld Mitglied der Hanse.

Der Achtzigjährige Krieg in den benachbarten Niederlanden sowie der Dreißigjährige Krieg betrafen auch Vreden. Im Jahr 1598 wurde Vreden von spanischen Truppen besetzt. Erst der Westfälische Friede beendete im Jahre 1648 die Feindseligkeiten. Die Grenze zwischen dem Bistum Münster und dem Bistum Utrecht wurde zur heute bestehenden Staatsgrenze. Etwa zur gleichen Zeit wurde die Berkelschifffahrt aufgenommen.

Im Jahre 1811 fiel Vreden vorübergehend an Frankreich. Im gleichen Jahr vernichtete ein Stadtbrand weite Teile der Stadt. Ein zweiter katastrophaler Brand ereignete sich 1857. Zur Förderung der lokalen Wirtschaft wurde 1841 die Sparkasse gegründet, die dritte im Münsterland. Viele Industriebetriebe, insbesondere Webereien und Spinnereien, nahmen im Laufe des 19. Jahrhunderts die Produktion auf. Dennoch dauerte es bis zum Jahre 1902, bis Vreden einen Anschluss an die Nordbahn der Westfälischen Landeseisenbahn (WLE) erhielt.

Große Teile der Stadt und der Industrie wurden im Zweiten Weltkrieg durch Luftangriffe kurz vor Kriegsende zerstört, darunter auch die beiden Kirchen. Während die Stiftskirche wieder aufgebaut wurde, mussten die Trümmer der Pfarrkirche St. Georg einem Neubau weichen. Im Rahmen der Bauarbeiten wurden unter St. Georg die Fundamente mehrerer Vorgängerkirchen entdeckt, die bis in die Zeit des ersten Jahrtausends n. Chr. zurückreichen.

Nach dem Krieg wuchs die Stadt beständig und überschritt in den 1990er Jahren die Marke von 20.000 Einwohnern. Die Textilindustrie wich zunehmend einem gut diversifizierten Mix aus verschiedenen Branchen.

Zum 1. Juli 1969 wurde die Gemeinde Ammeloe (131,88 km²), die seit dem Anfang des 19. Jahrhunderts verwaltungstechnisch als sogenannte Kragengemeinde eigenständig war, in die Stadt Vreden (damals 3,71 km²) eingegliedert.[4] Gleichwohl befand sich das Rathaus des Amtes Ammeloe innerhalb der Grenzen der Stadt Vreden.

Im Zuge der kommunalen Neugliederung wurde der bisherige Kreis Ahaus, zu dem Vreden seit 1816 zählte, zum 1. Januar 1975 in den erweiterten, neuen Kreis Borken überführt. Das Vredener Amtsgericht wurde kurz zuvor aufgelöst, zuständiges Amtsgericht ist nunmehr Ahaus.

Wappen [Bearbeiten]

Mitte des 13. Jahrhunderts wurde Vreden vom Kölner Erzbischof und Münsteraner Bischof, die gemeinsam über Vreden herrschten, als Stadt ausgebaut. Das Siegel der Stadt zeigt die Bistumspatrone Paulus (Münster) und Petrus (Köln) vor einem gespaltenen Schild. Dieses zeigt vorne das Kölner Kreuz und hinten den münsterischen Balken. Dieses Schild ist das Wappen der Stadt Vreden. Der goldene Balken, eigentlich auf rotem Grund, ist auf eine falsche Farbgebung Ende des 17., Anfang des 18. Jahrhunderts zurückzuführen.

Seit Mitte der 1970er Jahre wird fast ausschließlich auf das Siegelbild zurückgegriffen, welches das eigentliche Wappen beinhaltet.

Politik [Bearbeiten]

Einwohner [Bearbeiten]

(jeweils zum 31. Dezember)

  • 1998: 21.392
  • 1999: 21.554
  • 2000: 21.718
  • 2001: 21.931
  • 2002: 22.030
  • 2003: 22.220
  • 2004: 22.387
  • 2005: 22.790
  • 2006: 22.723
  • 2007: 22.775
  • 2009: 22.911
  • 2011: 22.658

Geschlecht [Bearbeiten]

(Stand: 31. Dezember 2011)

  • männlich 12.084
  • weiblich 11.579

Staatsangehörigkeit [Bearbeiten]

(Stand: 31. Dezember 2005)

  • 95,2 % deutsch
  • 2,1 % niederländisch
  • 0,4 % türkisch
  • 0,4 % polnisch
  • 0,3 % serbisch (Serbien & Montenegro)
  • 0,2 % libanesisch
  • 0,2 % syrisch
  • 0,1 % italienisch

Stadtrat [Bearbeiten]

Kommunalwahl 2009[5]
Wahlbeteiligung: 65,5 % (2004: 65,0 %)
 %
60
50
40
30
20
10
0
52,0 %
19,3 %
14,2 %
7,3 %
7,2 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2004
 %p
 16
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-10,3 %p
-3,9 %p
+14,2 %p
-1,0 %p
+1,0 %p

Im Vredener Stadtrat sind seit der Kommunalwahl 2009 fünf Fraktionen vertreten. Der Rat besteht aus 34 Mitgliedern und dem Bürgermeister (Dr. Christoph Holtwisch, CDU).

  • CDU 18 Sitze (–3)
  • SPD 7 Sitze (–1)
  • FDP 5 Sitze (+5)
  • UWG 2 Sitze (–1)
  • GRÜNE 2 Sitze (±0)

Zum Bürgermeister wurde der bisherige 1. Beigeordnete der Stadt Vreden, Dr. Christoph Holtwisch (CDU), mit 59,1 % der abgegebenen Stimmen gewählt.

Die Wahlbeteiligung von 66 % lag entgegen dem Landestrend etwas über dem der Kommunalwahl 2004.

Abgeordnete [Bearbeiten]

Städtepartnerschaften [Bearbeiten]

Vreden pflegt seit 1990 eine Städtepartnerschaft mit dem brandenburgischen Elsterwerda.

Religionen [Bearbeiten]

Katholische Kirchengemeinde [Bearbeiten]

Die römisch-katholische Kirche hat in der Geschichte Vredens eine herausragende Stellung. Grabungsfunde unter der St. Georgs-Kirche zeigten, dass in Vreden einer der ersten Kirchenbauten des Bistums Münster gestanden hat. Im Mittelalter bestimmten dann die Bischöfe von Köln und vor allem Münster maßgeblich die Geschicke Vredens. Mit dem in Vreden-Lünten geborenen Heinrich Tenhumberg stammt auch ein früherer Bischof von Münster aus Vreden.

Bis heute bekennen sich mehr als 80 % der Bevölkerung zum katholischen Glauben, der in Form von Bauwerken, verschiedenen Vereinen, Prozessionen usw. im Alltag oft präsent ist. Wie in anderen Gemeinden des Westmünsterlands betrug der Anteil der Katholiken bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs sogar weit über 90 Prozent.

Die Bedeutung des katholischen Glaubens findet sich auch im Stadtbild wieder. Mit der St. Georgs-Pfarrkirche und der unmittelbar neben ihr gelegenen ehemaligen Stiftskirche St. Felizitas dominieren zwei Sakralgebäude den Innenstadtbereich. Beide Kirchen stehen im Gebiet der ehemaligen Stiftsimmunität, an die noch die Straßenbezeichnung „Freiheit“ erinnert. Andere Gebäude des Damenklosters sind leider nicht mehr erhalten. Lediglich die Bezeichnung des so genannten Matthias-Hauses (ein Neubau aus den 1980er Jahren) erinnert an das früher dort gelegene Kanonikergebäude.

Ebenfalls nicht mehr erhalten sind das frühere Klarissenkloster wie auch das Franziskanerkloster. Allerdings ließen sich auf dem Hof des Schulze Früchting in Ellewick im 20. Jahrhundert Ordensbrüder nieder. Die früher dort gelegenen Gebäude (Wohnhaus und Nebengebäude) wurden in der Folge abgebaut und im Stadtpark wieder errichtet, wo sie den Kern des dort gelegenen Bauernhausmuseums bilden. Die Ordensgemeinschaft betreibt in Ellewick heute die Behinderteneinrichtung „Haus Früchting“ und verfügt über eine eigene Kapelle.

Mit der ehemaligen Pfarrkirche St. Marien liegt eine weitere katholische Kirche im Stadtgebiet. Darüber hinaus verfügen die Ortschaften Ammeloe, Ellewick-Crosewick, Lünten, Wennewick-Oldenkott und Zwillbrock über katholische Pfarrgemeinden mit eigenem Gotteshaus. Aufgrund ihrer barocken Ausstattung ist die Kirche St. Franziskus in Zwillbrock dabei weit über die Region hinaus bekannt. Diverse Kapellen, Bildstöcke und Rosenkranzstationen vervollständigen die Auflistung der geweihten Bauwerke. Die Kirche der Arbeiterkolonie „St. Antoniusheim“ hingegen, in der etwa 100 Jahre lang regelmäßig die hl. Messe gelesen wurde, wurde zu Beginn des 21. Jahrhunderts wieder profaniert. Auch die Kirche St. Marien wurde nach Beschluss des Bistums am 20. November 2011 entweiht.[6]

Die katholischen Pfarrgemeinden Vredens, zu denen früher auch die Pfarrei St. Georg in Ottenstein zählte, wurden im September 2007 in der neuen Pfarrgemeinde Vreden St. Georg zusammengefasst. Sie sind dem Dekanat Vreden zugeordnet, das außerdem die Gemeinden aus Stadtlohn und Südlohn-Oeding umfasst.

Evangelische Kirchengemeinde [Bearbeiten]

Nach Beginn der Reformation wechselten in Vreden ab 1550 viele Einwohner zum neuen Glauben. Auch im Zeitalter der Konfessionalisierung des 17. Jahrhunderts wogte der Einfluss katholischer Kräfte einerseits und der reformierter hin und her. Ab Beginn der sogenannten Gegenreformation ging die Zahl der Evangelischen mehr und mehr zurück, doch auch im 18. Jahrhundert waren noch mehrere Vredener Familien protestantisch. Sie waren Mitglieder der reformierten Kirchengemeinde im niederländischen Rekken. Nach dem Wiener Kongress kam Vreden mit dem Münsterland zu Preußen. Die preußische Oberschicht (hohe Beamte, Lehrer, Richter etc.) war bevorzugt evangelisch. Daher gründete sich bald wieder eine evangelische Gemeinde, die im Jahre 1860 ihren ersten Kirchbau erhielt. In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde dieser durch ein Gemeindezentrum mit Kirche und multifunktionalen Räumen ersetzt. Durch den Zuzug von Ostvertriebenen wuchs die Gemeinde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts kräftig. Die Kirchengemeinde Vreden-Stadtlohn hat heute ca. 3.500 Gemeindeglieder. Sonntäglich werden zwei Gottesdienste gefeiert. Die Gemeinde betreuen zwei hauptamtliche Pfarrer; sie unterhält einen Kindergarten.

Sondergemeinschaften [Bearbeiten]

Die neuapostolische Gemeinde verfügt ebenfalls über ein eigenes Kirchengebäude, das vor einigen Jahren erweitert wurde, um mehr Platz zu schaffen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Gotteshäusern liegt die neuapostolische Kirche etwas abseits in einem Wohngebiet, genauer: an der Kreuzung Pol-/Süringstraße. Sie wird allerdings nicht nur von Vredener Mitgliedern, sondern vielmehr von neuapostolischen Christen aus dem ganzen Altkreis Ahaus besucht.

Auch die evangelische Freikirche verfügt an der Bahnhofstr. 11 über feste Räumlichkeiten für Gottesdienste und andere Zusammenkünfte der Gemeinde.

Jüdische Gemeinde [Bearbeiten]

Wie in den meisten deutschen Städten bedeutete der Rassenwahn der Nazizeit auch in Vreden das Aus für die jüdische Gemeinde. Im Zuge der Novemberpogrome 1938 wurde die Synagoge beschädigt und später abgerissen. An ihren Standort erinnern eine Gedenktafel sowie die Straßenbezeichnung „Zur Synagoge“.

Nach dem Krieg kam es nicht wieder zur Gründung einer jüdischen Gemeinde. Daher sind zwei jüdische Friedhöfe derzeit die einzigen öffentlichen Zeugnisse des jüdischen Glaubens.

Religionszugehörigkeit in Zahlen [Bearbeiten]

(Stand: 31. Dezember 2005)

  • 90,87 % römisch-katholisch
  • 9,06 % evangelisch
  • 0,07 % sonstige/ohne

Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]

Alte fürstbischöfliche Burg (heute Rathaus)
Vreden, Marktplatz

Museen [Bearbeiten]

Das wichtigste Museum in Vreden ist das Hamaland-Museum, das zugleich auch Kreismuseum des Kreises Borken ist. Es beschäftigt sich mit der kulturgeschichtlichen Entwicklung des westlichen Münsterlands. Bestandteil des Hamaland-Museums ist das Bauernhaus-Museum. Hierbei handelt es sich um eine Gebäudeanlage im Stadtpark, die sich aus dorthin versetzten Bauernhäusern und Nebengebäuden (Mühle, Backhaus, Remise usw.) zusammensetzt.

Weitere Museen und Bildungseinrichtungen sind (zum Teil privat geführt):

  • Scherenschnitt–Museum
  • Miniaturschuh-Museum
  • Skulpturenpark Erning
  • Heimathaus Noldes (in Vreden-Ammeloe)
  • Berkelkraftwerk
  • Biologische Station Zwillbrock

Bauwerke [Bearbeiten]

Im März 1945, kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs, wurde Vreden zum Ziel von Luftangriffen, die insbesondere den innerstädtischen Bereich stark beschädigten. Viele Gebäude wurden im Zuge des Wiederaufbaus komplett neu errichtet. Daher umfasst die Liste der Baudenkmäler in Vreden vergleichsweise wenige Gebäude in der Innenstadt.

Besonders nennenswert sind folgende Bauwerke:

Parks [Bearbeiten]

Vreden liegt in der sogenannten Münsterländer Parklandschaft. Daher finden sich außerhalb der Siedlungsgebiete mehrere Landschaften, die parkähnlichen Charakter haben. Prominentestes Beispiel ist das Zwillbrocker Venn, das die größte Lachmöwenkolonie Europas beherbergt wie auch die nördlichste Brutkolonie von Flamingos.

Der Stadtpark dient als innerstädtisches Naherholungsgebiet. Er wurde im Laufe der Jahre mit verschiedenen Skulpturen ausgestattet, darunter Die solide Wirklichkeit des Bedingten, ein Werk von Heike Mutter und Ulrich Genth. Hierbei handelt es sich um eine Helikopter-Attrappe, die 2005 im Zuge der Skulptur Biennale Münsterland errichtet wurde.[7] Die Flügel der Skulptur werden angetrieben vom Rad der zum Hamaland-Museum gehörenden Wassermühle.

Im Stadtpark wurden zudem mehrere Skulpturen installiert, die im Rahmen eines Künstlersymposiums in den Jahren 1977/1978 in Zusammenarbeit mit der Essener Folkwangschule entstanden.

In unmittelbarer Nähe zum Stadtpark liegen die noch bestehenden Teile des Stadtgrabens sowie der Butenwall. Ähnlich wie die Promenade in Münster handelt es sich beim Butenwall um einen ehemals außerhalb der Stadtbefestigung liegenden Ring, der vom Kraftverkehr nur eingeschränkt genutzt werden darf.

Öffentlich nicht zugänglich ist der private Skulpturenpark der Eheleute Erning. Das ausgedehnte Grundstück am Stadtrand zählt laut Westfalenspiegel „zu den schönsten Naturkunstwerken, die in Privatinitiative entstanden sind“.[8] Im Park werden viele von den Initiatoren geschaffene Skulpturen präsentiert. Weitere Schöpfungen der Künstler finden sich an verschiedenen Stellen im Stadtbild.

Regelmäßige Veranstaltungen [Bearbeiten]

Die wichtigste Veranstaltung im Vredener Raum ist die jährlich von Samstag bis Montag am ersten September-Wochenende stattfindende Vredener Kirmes. Im Schnitt kommen an den drei Tagen über 80.000 Besucher zu diesem großen Volksfest in die für diesen Zweck gesperrte Innenstadt. Damit ist es die zweitgrößte Kirmes im Kreis Borken und die größte im Altkreis Ahaus. Dem katholischen Ursprung als Kirchweihfest entsprechend wird sie bis heute auch als religiöses Fest mit einer Prozession gefeiert.

Weiterhin finden jährlich oder zweijährlich unter anderem der Hamalandtag, der Hansemarkt, der Heimattag und die Jazztage statt. Darüber hinaus veranstalten die örtlichen Schützenvereine jährlich (Bürgerschützenverein: zweijährlich) ihre Schützenfeste.

Sportvereine, Clubs und Nachbarschaften organisieren ferner verschiedenste kleine und große Veranstaltungen, die häufig auch für die Öffentlichkeit zugänglich sind (zum Beispiel Mittsommernachtslauf, Neujahrslauf, die so genannten „Szene 80“-Partys oder die „blau-gelbe Nacht“.)

Vereine (Auswahl) [Bearbeiten]

Kultur- und Brauchtumsvereine

  • Heimat- und Altertumsverein der Vredener Lande e. V., Gründungsträger des Hamaland-Museums
  • Allgemeiner Bürgerschützenverein St. Georg e. V. Vreden
  • Vredener Georgspfadfinder e. V.

Weitere Schützenvereine bestehen in allen Bauernschaften und Ortsteilen.

Sportvereine

  • TV Vreden 1922 e. V. (größter Vredener Verein für Wettkampf- und Breitensport, unter anderem Handball, Badminton und Wasserball)
  • SpVgg Vreden 1921 e. V. (Fußball, aktuell Westfalenliga)
  • DLRG Ortsgruppe Vreden
  • Sportschützen Vreden 1960 e. V.

Weitere Fußballvereine bestehen in Vreden (FC Vreden) und den Ortsteilen (ASV Ellewick-Crosewick, SF Ammeloe und Grün-Weiß Lünten). Für andere Sportarten bestehen eigenständige Vereine, wobei die DHG Ammeloe-Ellewick aus den vormals eigenständigen Damenhandball-Mannschaften des ASV Ellewick und der SF Ammeloe entstanden ist.

Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]

Verkehr [Bearbeiten]

Aufgrund der geografischen Randlage war Vreden lange Zeit nicht direkt an das Bundesfernstraßennetz angebunden. Im Zuge einer Neuordnung wurde die frühere L 572 mit Wirkung vom 1. Januar 2010 zur Bundesstraße aufgestuft, so dass die B 70 Vreden nunmehr in Nord-Süd-Richtung quert. Zudem führen die gut ausgebauten Landstraßen L 560 und L 608 durch Vreden.

Die nächstgelegenen deutschen Autobahnen sind die A 31 (etwa 20 km Entfernung) sowie die Autobahnen A 3, A 30 und A 43 in jeweils etwa 35–40 km Entfernung. Auf niederländischer Seite beträgt die Entfernung zum Fernstraßennetz etwa 10–15 km (Nationalstraßen N 18, N 313, N 318 und N 319) bzw. 25 km (Autobahnen A 18 und A 35).

An der Gemeindegrenze zu Stadtlohn befindet sich der Verkehrslandeplatz „Flugplatz Stadtlohn-Vreden“, der neben Segel- und Freizeitpiloten auch geschäftlich an- oder abgeflogen werden darf. Die Landebahn hat zur Zeit eine Länge von 1.200 Metern, eine Verlängerung auf etwa 1.800 Meter ist in Planung. Die nächstgelegenen Verkehrsflughäfen Münster-Osnabrück und Düsseldorf sind etwa eine Autostunde entfernt.

Der Eisenbahnverkehr wurde in den 1950er Jahren (Personenverkehr) beziehungsweise den 1980er Jahren (Güterverkehr) eingestellt. Die Berkelschifffahrt kam bereits im 19. Jahrhundert zum Erliegen.

Die SchnellBus-Linie S 70 verbindet Vreden mit Ahaus und führt weiter durch das Westmünsterland bis ins Oberzentrum Münster. RegioBus, NachtBus und BürgerBus-Linien ergänzen das ÖPNV-Angebot.

Innerstädtisch führen drei Ringstraßen um den Stadtkern, wobei der sogenannte Butenwall, der die historische Innenstadt umgibt, für den motorisierten Verkehr überwiegend gesperrt ist. Der äußere Ring ist seit Spätsommer 2006 durchgehend befahrbar. Die Ortsteile sind über Kreisstraßen angebunden.

Bildung [Bearbeiten]

In Vreden finden Schüler ein weitgehend vollständiges Schulangebot vor. Mit der St.-Norbert-Schule und der St.-Marien-Schule haben zwei Grundschulen ihren Standort in der Innenstadt. Die Hamaland-Schule entstand aus der Zusammenlegung der vormals selbständigen Grundschulen in Ammeloe, Ellewick und Lünten. Unter dem Dach des Schulverbunds werden alle drei Standorte weitergeführt. Weitere (Grund-)Schulen bestanden früher in verschiedenen Bauerschaften, wurden aber im Laufe der Jahre geschlossen. Zuletzt schloss die Grundschule Großemast im Jahr 2009.

Bei den weiterführenden Schulen stehen aktuell drei Schulformen zur Verfügung. Bereits im Jahr 1677 wurde das Gymnasium Georgianum gegründet. Standort der Schule ist der Schulcampus am Widukind-Stadion. Dort liegt auch die 1998 gegründete Hoimar von Ditfurth-Realschule. Zum Schuljahr 2013/2014 sollen die Hauptschule und die Realschule zu einer Sekundarschule zusammengelegt werden.[9] Die heutige Hauptschule „St. Georg“ entstand aus der Zusammenlegung der zuvor eigenständigen Walbert-Schule (Hauptschule) mit der „alten“ Hauptschule St. Georg.

Das Schulangebot wird am südwestlichen Rand der Innenstadt ergänzt durch die Förderschule St.-Felicitas-Schule. In direkter Nachbarschaft hat auch die „alte“ St.-Georg-Schule ihren Standort.

Zusätzliches Bildungsangebot gibt es von der Volkshochschule, die unter dem Namen „aktuelles Forum“ auftritt. Hierbei handelt es sich um einen Zweckverband der Städte Ahaus, Stadtlohn und Vreden sowie der Gemeinden Heek, Legden, Schöppingen und Südlohn.[10] Die Musikschule wiederum war lange ein Gemeinschaftsangebot mit der Gemeinde Südlohn, wird jedoch inzwischen ausschließlich von der Stadt Vreden getragen.

Ansässige Unternehmen [Bearbeiten]

Prägend für die Wirtschaftsstruktur in Vreden sind Industriebetriebe der verschiedensten Branchen: Schmuckwarenindustrie, grafisches Gewerbe, Holz- und Kunststoffverarbeitung, Stahl-, Maschinen- und Fahrzeugbau, Textil- und Bekleidungsbetriebe und Papiererzeugung. Dabei liegt der Schwerpunkt bei mittelständischen Unternehmen.

Darüber hinaus gibt es in Vreden viele Handwerksbetriebe, die aufgrund ihrer Leistungsstärke auch überregional bekannt sind. Ein Beispiel hierfür sind die Schuhmacher Wessels, deren Ursprung im Jahr 1745 liegt. Der Familienbetrieb hat sich auf ungewöhnliches Schuhwerk spezialisiert, insbesondere Schuhe in Übergrößen. Das Bau- und Baunebengewerbe hat wegen der regen Bautätigkeit einen besonderen Stellenwert.

Die in Vreden ansässige Firma PlanET Biogastechnik wurde für ihre innovativen Ideen im Bereich der erneuerbaren Energien im Jahr 2006 mit dem „Großen Preis des Mittelstands“ ausgezeichnet.

Wichtige Branchen und Arbeitgeber sind (Auswahl):

  • Fahrzeugbau: Schmitz Cargobull, H & W Nutzfahrzeugtechnik GmbH, LANSING Fahrzeugbau GmbH,
  • Metallbau: LANSING Metallbau GmbH & Co. KG, Metall- & Alubau GmbH & Co. KG, LM Metallbau GmbH, BEUTING Metalltechnik GmbH & Co. KG,
  • Grafische Industrie: SAUERESSIG GmbH + Co.KG, Laudert GmbH & Co. KG, KruseMedien GmbH
  • Kunststoffherstellung und Verarbeitung: Quadrant AG, Wefapress Beck + Co GmbH, Terbrack Kunststoff GmbH + Co. KG, Indiana Gummi GmbH, Arcoplast Kunststoff GmbH,
  • Maschinenbau: Severt Maschinenbau GmbH, ATEC Weiss GmbH & Co. KG,
  • Schmuckherstellung: Niessing Manufaktur GmbH & Co. KG,
  • Ladenbau: Dula-Werke Dustmann & Co GmbH, Lieba Lichtelementebau GmbH & Co. KG, OBV Objektbau Bomers GmbH,
  • Absaug- und Filtertechnologie: Kemper GmbH,
  • Erneuerbare Energien: PlanET Biogastechnik GmbH, Energie-Anlagen Röring GmbH
  • Fensterherstellung: VENTANA DEUTSCHLAND GmbH & Co. KG, LANSING Metallbau GmbH & Co. KG, Bröcking Fenster OHG, Fenestra Fensterbau Gericks GmbH,
  • Schuhmanufaktur: WESSELS-Schuhe Übergrößen,

Öffentliche Einrichtungen [Bearbeiten]

  • Landeskundliches Institut Westmünsterland

Persönlichkeiten [Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt [Bearbeiten]

Andere mit Vreden verbundene Persönlichkeiten [Bearbeiten]

Besondere Ereignisse [Bearbeiten]

Grundlagen der Sozialen Marktwirtschaft [Bearbeiten]

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das „Institut für textile Marktwirtschaft“ der Westfälischen Wilhelms-Universität von Münster nach Vreden-Ellewick ausgelagert, um es vor den Bombenangriffen der Alliierten zu schützen.

Der Leiter des Instituts, Prof. Alfred Müller-Armack, entwickelte in dieser Zeit die Grundlagen der Sozialen Marktwirtschaft, die er 1947 in seinem Buch „Wirtschaftslenkung und Marktwirtschaft“ publizierte. Er gilt damit auch als einer der Väter des Wirtschaftswunders. Als am 21. Juni 1948 die D-Mark in Deutschland ausgegeben wurde, weilte Müller-Armack in Vreden und half selbst, die neuen Scheine an die Bevölkerung auszuteilen.

Umgeknickter Strommast westlich der Stadt Vreden

Münsterländer Schneechaos [Bearbeiten]

Überregionale Bekanntheit erzielte Vreden, als am 25. November 2005 durch das so genannte Münsterländer Schneechaos, einen schweren Wintereinbruch, das gesamte Gebiet der Stadt Vreden von der Stromversorgung abgeschnitten wurde. Die Last von tonnenschwerem Schnee ließ sieben Stahlgerüst-Strommasten der 110-kV-Überlandleitung und 22 kleinere Betonmasten zusammenbrechen.

Grenzüberscheitender Blumenkorso [Bearbeiten]

Der einzige grenzüberschreitende Blumenkorso findet in Vreden statt. Seit 1912 zieht der Rekkener Blumencorsoverein Ende August über die deutsch-niederländische Grenze in das Vredener Kirchdorf Wennewick-Oldenkott.

Literatur [Bearbeiten]

Der Heimat- und Altertumsverein Vreden ist Herausgeber einer inzwischen 85 Bände (Stand: Oktober 2012) umfassenden Schriftenreihe, welche sich mit der Geschichte Vredens und des Westmünsterlands befasst.[11] Darüber hinaus sind verschiedene weitere Werke über die Stadt Vreden und deren Geschichte erschienen.

Eine umfassende Gesamtdarstellung bieten:

  • Vreden nach 1150 Jahren, herausgegeben von der Stadt Vreden aus Anlass der urkundlichen Ersterwähnung vor 1150 Jahren, Vreden, 1989
  • Zdrzalek, Günter: Vreden im Wandel der Zeit, Vreden, 1994
  • Terhalle, Dr. Hermann: Vreden an der Jahrtausendwende, Vreden, 1999 (Beiträge des Heimatvereins Vreden zur Landes- und Volkskunde Band 50)
  • Peine, Dr. Hans-Werner/Terhalle, Dr. Hermann (Hrsg.): Stift – Stadt – Land, Vreden im Spiegel der Archäologie, Vreden, 2005 (Beiträge des Heimatvereins Vreden zur Landes- und Volkskunde Band 69)

Die umfangreichen Veröffentlichungen des Heimatvereins werden zusammengefasst und über Stichworte erschlossen in:

  • Die Veröffentlichungen des Heimatvereins Vreden, zusammengestellt von Dr. Hermann Terhalle, Vreden 1999 (Beiträge des Heimatvereins Vreden zur Landes- und Volkskunde Band 57)

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Vreden – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Amtliche Bevölkerungszahlen. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 4. Juli 2012. (Hilfe dazu)
  2. Kommunalprofil der Stadt Vreden (PDF; 222 kB); abgerufen am 18. November 2010
  3. vgl. zum Beispiel ILEK-Plan, S. 12 (PDF; 8,2 MB); abgerufen am 3. Dezember 2010
  4.  Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970.
  5. http://www.wahlergebnisse.nrw.de/kommunalwahlen/2009/Gem_raete/c554068kw0900.html
  6. Abschied von der Marienkirche; Münsterlandzeitung online, abgerufen am 22. November 2011.
  7. Kunst im öffentlichen Raum - die solide Wirklichkeit des Bedingten; auf NRW-Skulptur.de; abgerufen am 25. Oktober 2012
  8. Zitiert nach: Hermann Terhalle: „Vreden an der Jahrtausendwende“, Vreden (1999), S. 539
  9. Weiterführende Schulen in Vreden; abgerufen am 12. März 2012
  10. aktuelles forum|über uns, vhs-aktuellesforum.de; abgerufen am 12. März 2013
  11. Veröffentlichungen des Heimat- und Altertumsvereins der Vredener Lande; abgerufen am 28. Oktober 2012