Vulkanisches Agglomerat

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Der Begriff Agglomerat (lat.: agglomerare - zusammenballen, anhäufen)[1] bezeichnet in der Petrographie ein pyroklastisches Gestein, das zu mehr als 75 % aus vulkanischen Bomben besteht.

Vulkanisches Agglomerat

Definition[Bearbeiten]

Das vulkanische Agglomerat ist durch die Komponenten, die Korngröße und den Modalbestand der Komponentengröße definiert. Es besteht zu mehr als 75 % aus vulkanischen Bomben, der Rest kann auch aus Lapilli oder vulkanischen Aschen bestehen. Vulkanische Agglomerate sind aber auch häufig durch das Fehlen einer Grundmasse aus feinkörnigem Material gekennzeichnet, so dass das Gestein eine hohe Porosität aufweist. Vulkanische Bomben haben einen Durchmesser von über 6,4 cm und weisen gerundete Formen auf, die darauf hindeuten, dass das Material zur Zeit des Auswurfs noch schmelzflüssig war. Sind die Bestandteile beim Auftreffen auf den Boden noch überwiegend schmelzflüssig, so bilden sich Schweißschlacken.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Murawski, Hans: Geologisches Wörterbuch. Ferd. Emke Verlag Stuttgart, 11. Auflage 2004, 262 S., ISBN 978-3-827-41445-8

Literatur[Bearbeiten]

  • Roger Walter Le Maitre: Igneous rocks: IUGS classification and glossary; recommendations of the International Union of Geological Sciences, Subcommission on the Systematics of Igneous Rocks. 2. Aufl., 236 S., New York, Cambridge University Press 2002 ISBN 0-521-66215-X