Vulkanologie
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Vulkanologie ist die Wissenschaft, die sich mit der systematischen Erforschung der Vulkane bzw. den Erscheinungen des Vulkanismus beschäftigt. Sie ist eine Teildisziplin der Geologie. Eines ihrer Hauptziele ist die Vorhersage von Vulkanausbrüchen, meist wird dies in staatlichen Vulkanobservatorien betrieben.
Inhaltsverzeichnis |
Bereiche[Bearbeiten]
- Experimentelle Vulkanologie, die seit den siebziger Jahren als neue Forschungsrichtung etabliert (Bayreuth, Kiel, München, Würzburg) wurde, insbesondere um Gefährdungspotentiale zu erforschen.
- Physische bzw. Physikalische Vulkanologie, die sich mit den grundlegenden physikalischen Prozessen des Vulkanismus beschäftigt, siehe auch Physische Geographie und Geophysik
Bedeutende Vulkanologen[Bearbeiten]
- Hans-Ulrich Schmincke - Träger des Leibniz-Preises der Deutschen Forschungsgemeinschaft
- Antoine Lacroix
- Katia Krafft
- Maurice Krafft
- David A. Johnston
- Harry Glicken
- Stanley N. Williams
- Immanuel Friedlaender
- Alfred Rittmann
- Keiiti Aki
- Haroun Tazieff
Literatur[Bearbeiten]
- Hans-Ulrich Schmincke: Vulkanismus, 3. überarbeitete Auflage. Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2010, ISBN 978-3-89678-690-6
- Jacques-Marie Bardintzeff: Vulkanologie. Spektrum Akademischer Verlag, März 2003. ISBN 3-8274-1221-8
- "Bulletin of Volcanology", die offizielle Zeitschrift der International Association of Volcanology and Chemistry of the Earth's Interior (IAVCEI). Erscheint bei Springer Science+Business Media. Sie erscheint seit 1922, alle zwei Monate. ISSN 0258-8900 (Print), 1432-0819 (Web), OCLC-Nummer 13622617 [1]
- Franz Ramsauer: Die antike Vulkankunde. Russy, Burghausen 1906 (Digitalisat)
Weblinks[Bearbeiten]
- Vulkane der Welt - Stromboli online
- Deutsche Vulkanologische Gesellschaft
- Beobachtung und Vorhersage von Vulkanausbrüchen
- In der heißen Phase - Artikel zur Experimentellen Vulkanologie auf dem Geowissenschaften-Portal planeterde