Vulkanpark

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Basalt in der Ettringer Lay

Der Vulkanpark ist ein 1990 begonnenes Projekt in der Osteifel rund um den Laacher See (zwischen Brohl-Lützing, Mendig, Mayen, Plaidt und Andernach).

Zentrale Anlaufstellen sind das Deutsche Vulkanmuseum „Lava-Dome“ in Mendig und das Infozentrum Rauschermühle in Saffig/Plaidt, wo sich auch ein Museum mit Ausstellungen zur Entstehung der Eifel und zur Geschichte des Gesteinabbaus befindet. Der Vulkanpark im Landkreis Mayen-Koblenz bildet gemeinsam mit dem Vulkanpark Brohltal/Laacher See und dem Vulkaneifel European Geopark den anerkannten Nationalen Geopark Vulkanland Eifel. Die Deutsche Vulkanstraße verbindet die drei Geoparks der Vulkaneifel auf einer Strecke von 260 Kilometern. Der Vulkanpark zeigt anhand verschiedener Projekte den Vulkanismus der Eifel, die Entstehung der Landschaft und die Nutzung von Lava, Bims und Tuff von der Römerzeit bis heute. Besucher können dies an vulkanologischen, archäologischen und industriehistorischen Projekten erleben, die durch Infotafeln und Lehrpfade gut erschlossen sind.

Zu den Highlights zählen das Römerbergwerk Meurin bei Kretz und der „Lava-Dome“ in Mendig mit den nahe gelegenen, drei Quadratkilometer großen Lavakellern. Eine weitere Attraktion im Vulkanpark ist der Geysir Andernach, der weltweit höchste Kaltwassergeysir.

Insgesamt verfügt der Vulkanpark über 24 Stationen, die sich für Ausflüge auch miteinander verbinden lassen. Dies ist durch vier Autorouten, aber auch durch Wander- und Fahrradwege möglich.

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