Wölfershausen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Schmalkalden-Meiningen | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Dolmar-Salzbrücke | |
| Höhe: | 334 m ü. NN | |
| Fläche: | 4,35 km² | |
| Einwohner: |
376 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 86 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 98617 | |
| Vorwahl: | 036947 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SM, MGN | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 66 088 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Einhäuser Str. 3 98617 Obermaßfeld-Grimmenthal |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Katrin Hössel | |
| Lage der Gemeinde Wölfershausen im Landkreis Schmalkalden-Meiningen | ||
Wölfershausen ist eine Gemeinde der Verwaltungsgemeinschaft Dolmar-Salzbrücke im Landkreis Schmalkalden-Meiningen in Thüringen mit 190 weiblichen und 192 männlichen Einwohnern (Stand vom 31. Dezember 2006).
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Wölfershausen liegt in einer hügeligen Waldlandschaft 10 km südlich von Meiningen auf einer Höhe über NN von 334 m (Ortsmitte) am Bach Bibra.
Der östlich gelegene Hausberg "Ahlberg" hat eine Höhe von 496 m über NN. Markante Landschaften mit dem Thüringer Wald im Norden, dem Kleinen Thüringer Wald im Nordosten, dem Grabfeld im Süden und der Rhön im Westen geben der Landschaft um den Ort ihr Gepräge.
Nachbargemeinden von Wölfershausen sind Ritschenhausen im Norden, Neubrunn im Osten sowie Grabfeld im Süden und Westen.
Politik [Bearbeiten]
Bürgermeister [Bearbeiten]
Die ehrenamtliche Bürgermeisterin Katrin Hössel wurde am 4. Oktober 2007 nach dem Tod des Bürgermeisters Wilfried Weiß gewählt.
Geschichte [Bearbeiten]
Der Ort wurde als "Uulfricheshus" 825 erstmals urkundlich erwähnt. Wölfershausen war von 1600 bis 1666 von Hexenverfolgungen betroffen: Zehn Personen wurden in den Hexenprozessen angeklagt, mindestens neun hingerichtet, von einem Prozess ist der Ausgang unbekannt. Erstes Opfer 1600 war Anna Breuning, genannt Hoffmann. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Wölfershausen stark zerstört, die Gebäude abgebrannt, Mensch und Tier getötet oder vertrieben. Ein Teil der Kirche stammt aus der Zeit um 1530, der Wiederaufbau erfolgte um 1750. Sie ist denkmalgeschützt und besitzt eine Barockorgel.
Die Dorfgaststätte "Zur Henne" erhielt ihre Schankberechtigung bereits im Jahre 1674 durch Ernst den Frommen, Herzog von Sachsen-Gotha.
Kirche, Gemeindehaus, Gasthaus, Backhaus, der "Wegweiser", die Brücken und die typischen hennebergisch-fränkischen Fachwerkhäuser bestimmen das Bild des Dorfes.
Es wird noch überwiegend in hennebergisch-fränkischer Mundart gesprochen.
Verkehr [Bearbeiten]
Wölfershausen hat einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Schweinfurt–Meiningen.
Ansichten von Wölfershausen [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung nach Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften (Hilfe dazu)
Weblinks [Bearbeiten]
- Seite bei der VG Salzbrücke
- Sprachprobe Hennebergisch (Untermaßfeld) der Uni Jena zum Anhören und Mitlesen
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