Wöllstadt
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Hessen | |
| Regierungsbezirk: | Darmstadt | |
| Landkreis: | Wetteraukreis | |
| Höhe: | 137 m ü. NN | |
| Fläche: | 15,38 km² | |
| Einwohner: |
6120 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 398 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 61206 | |
| Vorwahl: | 06034 | |
| Kfz-Kennzeichen: | FB, BÜD | |
| Gemeindeschlüssel: | 06 4 40 025 | |
| LOCODE: | DE WLS | |
| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Paul-Hallmann-Straße 3 61206 Wöllstadt |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Adrian Roskoni (parteilos) | |
| Lage der Gemeinde Wöllstadt im Wetteraukreis | ||
Wöllstadt ist eine deutsche Gemeinde in der Wetterau.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie[Bearbeiten]
Nachbargemeinden[Bearbeiten]
Wöllstadt grenzt im Norden an die Stadt Friedberg, im Osten an die Stadt Niddatal, im Süden an die Stadt Karben, sowie im Westen an die Stadt Rosbach v.d. Höhe.
Stadtgliederung[Bearbeiten]
Wöllstadt besteht aus den Ortsteilen Nieder-Wöllstadt und Ober-Wöllstadt.
Geschichte[Bearbeiten]
- Erste urkundliche Erwähnung im Jahre 790.
- In der Reformationszeit wurden Nieder- und Ober-Wöllstadt evangelisch. Ober-Wöllstadt blieb auch eine Zeit lang lutherisch, selbst als es etwa 1580 dem Kurfürstentum Mainz zugeschlagen wurde. Erst Anfang des 17. Jahrhunderts wurde Ober-Wöllstadt wieder katholisch. Nieder-Wöllstadt blieb evangelisch.
- 1603 wurde der reformierte Pfarrer Anton Praetorius, Kämpfer gegen Hexenprozesse und Folter, in Ober-Wöllstadt nach einem Gottesdienstbesuch nach einem heftigen Disput über die Marienverkündigung des katholischen Predigers kurz nach der Rekatholisierung des Ortes durch den Mainzer Erzbischof verhaftet und mehrere Wochen inhaftiert. Erst das persönliche Eingreifen seines Heidelberger Landesherren, Kurfürst Friedrich IV. rettete ihn aus der Haft.
- Im Dreißigjährigen Krieg wurde Wöllstadt sehr in Mitleidenschaft gezogen. 1622 und 1626 plünderten hier Soldaten.
- Bis zur Mediatisierung und Säkularisation gehörte Nieder-Wöllstadt den Grafen von Solms, seit 1607 zur Rödelheimer Linie, und Ober-Wöllstadt war kurmainzisch.
- Alte, weit verbreitete Nachnamen in Ober-Wöllstadt sind Feuerbach, Gondolf, Ewald, Veith und Brauburger.
Politik[Bearbeiten]
Gemeindevertretung[Bearbeiten]
Die Kommunalwahl am 27. März 2011 lieferte folgendes Ergebnis:[2]
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2011 |
Sitze 2011 |
% 2006 |
Sitze 2006 |
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| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 47,9 | 15 | 53,5 | 16 |
| FWG | Freie Wählergemeinschaft Wöllstadt | 34,8 | 11 | 14,8 | 5 |
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 17,3 | 5 | 31,7 | 10 |
| Gesamt | 100,0 | 31 | 100,0 | 31 | |
| Wahlbeteiligung in % | 55,2 | 51,8 | |||
Bürgermeister[Bearbeiten]
Die vergangenen Bürgermeisterwahlen lieferten folgende Ergebnisse:
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(1)Stichwahl
Am 15. Oktober 2006 wurde Bürgermeister Alfons Götz (CDU) mit 91 Prozent für eine dritte Amtszeit wiedergewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 49,2 Prozent. Am 23. September 2012 wurde Adrian Roskoni (parteilos) mit 61,7 Prozent der Stimmen zum neuen Bürgermeister gewählt. Gegenkandidat Steffen Maar (parteilos) erzielte 38,3 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 68,8 Prozent. Amtsantritt von Bürgermeister Roskoni ist am 15. März 2013.[3]
Bisherige Bürgermeister:
- Paul Hallmann, Amtszeit 1972-1975
- Ernst Balzer, Amtszeit 1975-1981
- Volker Schäfer, Amtszeit 1981-1986
- Norbert Schilling, Amtszeit 1986-1994
- Alfons Götz, Amtszeit 1995-2013
- Adrian Roskoni, Amtszeit 2013-
Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]
Verkehr[Bearbeiten]
Durch beide Ortsteile verläuft die B3. Seit Jahrzehnten kämpfen die Anwohner um die Ortsumgehung, die sich im Bau befindet. Nieder-Wöllstadt hat einen S-Bahnhof (Linie S6) an der Main-Weser-Bahn nach Frankfurt am Main und Friedberg. Außerdem gibt es Busverbindungen nach Friedberg, Bad Nauheim und Niddatal.
Medien[Bearbeiten]
Die Stadt liegt im Einzugsgebiet der Wetterauer Zeitung und der Frankfurter Rundschau.
Literatur[Bearbeiten]
- Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! 250 Jahre St. Stefanus Ober-Wöllstadt. 26. September 2004 (in diesem Jubiläumsheft der katholischen Pfarrei stellt Dr. Jürgen Hofmann kurz die Geschichte und die Menschen von Ober-Wöllstadt vor).
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland nach Bevölkerung am 31.12.2011 auf Grundlage des Zensus 2011 und früherer Zählungen (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
- ↑ Hessisches Statistisches Landesamt: Endgültiges Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
- ↑ http://www.fnp.de/ndp/region/lokales/wetterau/roskoni-gewinnt-in-woellstadt_rmn01.c.10183332.de.html
Weblinks[Bearbeiten]
- Links zum Thema Wöllstadt im Open Directory Project
- Literatur von und über Wöllstadt im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
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