Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich

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Das Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich (WBÖ) ist ein großlandschaftliches Wörterbuch, in dem der bairische Wortschatz in Österreich dokumentiert wird.

Typus[Bearbeiten]

Das WBÖ behandelt den bairischen Wortschatz Österreichs auf wissenschaftlicher Basis unter synchronem und diachronem Aspekt. Angesiedelt ist das lexikografische Projekt am Institut für Österreichische Dialekt- und Namenlexika der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Das WBÖ richtet sich in erster Linie an Wissenschaftler (Sprachwissenschaftler, Dialektologen, Namenkundler, Lehnwortforscher, Historiker, Volkskundler), aber auch an die an Dialekten interessierten Laien.

Da die Sammeltätigkeit für das WBÖ (seit 1913) sich vorwiegend auf die Sprach-, Sach- und Vorstellungswelt der eingesessenen Bauern und Handwerker konzentrierte, liegt der Schwerpunkt der Wortschatzbeschreibung und -darstellung im basisdialektalen Bereich, höherschichtige Sprachformen werden eher am Rande berücksichtigt. Das WBÖ dokumentiert vorwiegend die gesprochenen Dialekte der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Historische Belege werden auf Grundlage der Sammlung und gemäß den Richtlinien des Straffungskonzepts 1998 angeführt. Lemmaansatz und Lautdarstellung im WBÖ sind - dem Konzept der Lexikographie des 18. und 19. Jahrhunderts (und nicht erst der Junggrammatiker) folgend - sprachhistorisch verankert.

Das Bearbeitungsgebiet, dessen Umfang sich aus den politisch-territorialen Verhältnissen der Zeit der WBÖ-Gründung (1911) erklärt, umfasst die heutige Republik Österreich (ohne das alemannische Sprachgebiet in Vorarlberg), das schweizerische Samnaun, Südtirol, Südmähren, Südböhmen, den unteren Böhmerwald, einige bairische Belegorte an der heutigen ungarisch-österreichischen Grenze (auf ungarischem Gebiet) sowie die aus dem bayrisch-österreichischen Binnenraum besiedelten Sprachinseln. Bis zu dem 1998 beschlossenen Straffungskonzept fanden im WBÖ außerdem der mittlere und obere Böhmerwald, das Egerland mit Iglau und einige isolierte Belegorte in Slowenien, Westungarn, Rumänien und in der Slowakei Berücksichtigung.

Ab Band 5 (1998) wirksame neue Straffungsrichtlinien hätten zu einer deutlichen Beschränkung des Publikationsumfangs und nach entsprechender Etablierung des Datenbankprojekts (projektiert: ab 2006) zu einer wesentlichen Beschleunigung des Bearbeitungstempos führen sollen. Interne wie externe Probleme haben stattdessen eine Diskussion um Weiterführung oder Einstellung des Werks veranlasst (Stand 2014).

Geschichte[Bearbeiten]

  • Gründung des Wörterbuchunternehmens (der Kommission zur Schaffung des Österreichisch-Bayerischen Wörterbuchs und zur Erforschung unserer Mundarten) am 15. März 1911 (etwa zur gleichen Zeit erfolgte die Kommissionsgründung des Schwesterunternehmens Bayerisches Wörterbuch in München).
  • Genehmigung von „Arbeitsplan und Geschäftsordnung für das Bayerisch-Österreichische Wörterbuch“ durch die Klassensitzungen der Akademien in Wien und München (Ende 1912).
  • Einrichtung der Wörterbuchkanzlei und (mit München koordinierter) Beginn der Fragebogenerhebungen 1913.
  • Obmänner der Wiener Kommission: die Professoren Joseph Seemüller (1911 bis 1920), Paul Kretschmer (1920 bis 1956), Dietrich Kralik (1956 bis 1959), Richard Meister (1959 bis 1965), Otto Höfler (1965 bis 1967), Eberhard Kranzmayer (1967 bis 1975), Ingo Reiffenstein, Peter Wiesinger. Leitende Redaktoren: Anton Pfalz, Viktor Dollmayr, Eberhard Kranzmayer, Maria Hornung, Werner Bauer, Ingeborg Geyer
  • 1961 endgültige Aufgabe des Plans einer mit München koordinierten Publikation des Wörterbuchs
  • Publikationsbeginn 1963
  • Seit 28. Mai 1969: Kommission für Mundartkunde und Namenforschung,
  • Seit 1. Januar 1993: Einrichtung Österreichische Dialekt- und Namenlexika,
  • Seit 21. Januar 1994: Institut für Österreichische Dialekt- und Namenlexika
  • 1998 Verabschiedung des neuen (derzeit gültigen) Straffungskonzeptes

Quellen und Materialbasis[Bearbeiten]

Das Belegmaterial des WBÖ umfasst geschätzte 4 Millionen Einzelzettel. Es sind dies im Wesentlichen:

  • Fragebogenantworten und freie Sammlungen von Laien (ca. 55 %): 1913 bis 1932 wurden an die Schulorte der damaligen Habsburgermonarchie (geschätzte 400 bis 500 Informanten) je 109 vorwiegend sachorientierte Fragebogen ausgesendet. Die Sammler notierten die Antworten auf mitverschickten Zettelblöcken; 1928 bis 1935 wurden mit 9 Fragelisten 300 bis 500 Informanten um Auskunft zu wortgeographischen Fragen gebeten (die Listen wurden später verzettelt); 1941 und 1960 folgten zwei kleinere Fragebogenerhebungen. Die freien Sammlungen wurden von an den Mundarten interessierten Laienforschern in jahrelanger Kleinarbeit zusammengetragen.
  • Durch phonetisch/sprachwissenschaftlich geschulte Kräfte erhobene Belege (ca. 35 %): Mundarterhebungen durch Exploratoren; Belege aus laut- und wortkundlichen Untersuchungen und Ortsmonographien (v. a. Dissertationen), teilweise Belege aus Sprachatlanten; Exzerpte aus Tonbandaufnahmen.
  • Exzerpte aus historischen und literarischen Quellen (ca. 10 %): Weistümer, Urbare, Urkunden(bücher), Chroniken, Inventare, Rechnungsbücher und dgl.; historisch-literarische Denkmäler (z. B. Meier Helmbrecht); Mundartdichtungen (z. B. Stelzhamer, Artmann).

Das zurzeit in Zettelform vorliegende Belegmaterial wird seit Ende März 1993 in die sogenannte Datenbank der bairischen Mundarten in Österreich (DBÖ) eingegeben. Das dabei verwendete Programm ist TUSTEP. Für den Aufbau der Datenbank sind 10 Jahre veranschlagt, falls im Endausbau halbtags beschäftigte Datatypisten angestellt werden können. Seit 2007 wird am Institut das FWF-Projekt dbo@ema (Datenbank der bairischen Mundarten in Österreich electronically mapped) realisiert. Das entwickelte System hätte im Jahr 2009 eine webbasierte, interaktive Abfrage von Beleg- und Quellenmaterial aus der DBÖ und eine benutzerfreundliche Navigation über einer Karte ermöglichen sollen, ist aber bislang (Stand 2014) nicht zum Abschluss gekommen.

Publikationsstand[Bearbeiten]

  • Publikationsbeginn: 1963
  • Band 1 (A) 1970
  • Band 2 (B/PBezirk) 1976
  • Band 3 (PfC) 1983
  • Band 4 (D/Ttętzig) 1998
  • Band 5 (bisher [Stand April 2012] 7 Lieferungen erschienen, deuēigen)
  • Geplanter Abschluss: 2020 mit 10 Bänden

Literatur[Bearbeiten]

  • Bergmann, Hubert: Bairisches in kärntnerslowenischen Dialekten – Unveröffentlichtes aus dem Belegarchiv zum Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich (WBÖ). In: Klagenfurter Beiträge zur Sprachwissenschaft 34–36 (2008–2010): 21–41.
  • Bergmann, Hubert: Slovensko v Slovarju bavarskih narečij v Avstriji (WBÖ). In: Historični seminar 8 (2010): 81–101.
  • Bergmann, Hubert: Randstücke – slowenisches dialektales Material im Belegarchiv zum Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich (WBÖ). In: Smole, V. (Hrsg.): Slovenska narečja med sistemom in rabo. Ljubljana 2009 (= Obdobja 26): 83–100.
  • Geyer, Ingeborg: Belegdarbietung in Großlandschaftswörterbüchern im Spannungsfeld von Zeit und Raum am Beispiel des Wörterbuchs der bairischen Mundarten in Österreich (WBÖ). In: Krämer-Neubert, Sabine; Wolf, Norbert Richard (Hrsg.), Bayerische Dialektologie. Akten der Internationalen Dialektologischen Konferenz 26.–28. Februar 2002 (Internationale Dialektologische Konferenz, 26.–28. Februar 2002). (= Schriften zum Bayerischen Sprachatlas, hrsg. v. Eichinger, L.; Eroms, H.-W.; Hinderling, R.; König, W.; Munske, H. H. et al.); Heidelberg: Universitätsverlag Winter 2006, S. 195–204.
  • Wandl-Vogt, Eveline: Josef Obbruggers unbekannte Seite. Ein Sammler für das „Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich (WBÖ)“. In: Osttiroler Heimatblätter. Heimatkundliche Beilage des „Osttiroler Bote“ (1/2006, Jg. 74).
  • Wandl-Vogt, Eveline: Mapping Dialects. Die Karte als primäre Zugriffsstruktur für Dialektwörterbücher. In: Kriz, Karel; Cartwright, William; Pucher, Alexander; Kinberger, Michaela (Hrsg.), Kartographie als Kommunikationsmedium (GICON2006) (= Wiener Schriften zur Geographie und Kartographie, hrsg. v. Kainz, Wolfgang; Kriz, Karel; Riedl, Andreas); Wien: Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien, Kartographie und Geoinformation 2006, S. 89–97.
  • Wandl-Vogt, Eveline: Überlegungen zu Cross-Media Publishing (CMP) von Dialektwörterbüchern. Anhand des Beispielartikels Truhe dargestellt am Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich (WBÖ). In: Kanz, Ulrich; Wildfeuer, Alfred (Hrsg.), Kreuther Kräuterbuschen. Beiträge zur 9. Bayerisch-österreichischen Dialektologentagung in Wildbad Kreuth September 2004 (9. Bayerisch-österreichische Dialektologentagung in Wildbad Kreuth) (= Regensburger Dialektforum, hrsg. v. Hochholzer, Rupert; Zehetner, Ludwig); Regensburg: edition vulpes 2006, S. 483–528.
  • Bergmann, Hubert: Von Ålmer bis Zegger: Aus der Wörterbuchwerkstatt geplaudert. In: Die Sonnseiten. Die Zeitung der Gemeinde Gaimberg, 8. Jg. (2005), S. 25–26.
  • Geyer, Ingeborg: Arbeitsbericht zum Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich. In: Linzerschnitten. Beiträge zur 8. Bayerisch-österreichischen Dialektologentagung, zugleich 3. Arbeitstagung zu Sprache und Dialekt in Oberösterreich in Linz, September 2001. Hgg. von Stephan Gaisbauer und Hermann Scheuringer. Linz 2004: 583–588.
  • Wandl-Vogt, Eveline: Verweisstrukturen in einem datenbankunterstützten Dialektwörterbuch. Am Beispiel des Wörterbuchs der bairischen Mundarten in Österreich (WBÖ). In: Linzerschnitten. Beiträge zur 8. Bayerisch-österreichischen Dialektologentagung, zugleich 3. Arbeitstagung zu Sprache und Dialekt in Oberösterreich in Linz, September 2001. Hgg. von Stephan Gaisbauer und Hermann Scheuringer. Linz 2004: 423–435.
  • Geyer, Ingeborg: „Bairisch“ und „Bayer“ im Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich (WBÖ) und im Bayerischen Wörterbuch (BWB). In: Sprachbrockensammler, Wortklauber und idioticographischer Gesottschneider. Jahrbuch der Andreas-Schmeller-Gesellschaft 2002. Hgg. v. Anthony Rowley und Ilona Scherm. Bayreuth: Verlag C. und C. Rabenstein 2003; 143–155.
  • Wandl-Vogt, Eveline: Digitale Volltexte als Arbeitsbehelf für die Dialektlexikographie am Beispiel des Textkorpus zum „Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich (WBÖ)“. In: Standards und Methoden der Volltextdigitalisierung. Beiträge des Internationalen Kolloquiums an der Universität Trier, 8./9. Oktober 2001. Hrsg. von Thomas Burch, Johannes Fournier, Kurt Gärtner und Andrea Rapp. Trier 2002 (Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz; Geistes- und sozialwissenschaftliche Klasse), S. 177–185; S. 338f. (Abstract).
  • Geyer, Ingeborg: „Begriffsartikel“ in Mundartwörterbüchern. In: Akten des X. Internationalen Germanistenkogresses Wien 2000 „Zeitenwende – Die Germanistik auf dem Weg vom 20. ins 21. Jahrhundert“. Band 2. Hgg. von Peter Wiesinger unter Mitarbeit von Hans Derkits. (= Jahrbuch für Internationale Germanistik, Reihe A, Kongreßberichte, Bd. 54), Bern, Berlin, Bruxelles, Frankfurt/Main, New York, Oxford, Wien: Lang 2002, S. 263–269.
  • Wandl-Vogt, Eveline: Kals am Großglockner und das „Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich (WBÖ)“. In: Namen, Sprachen und Kulturen. Imena, Jeziki in Kulture. Festschrift für Heinz Dieter Pohl zum 60. Geburtstag. Hgg. v. Peter Anreiter, Peter Ernst u. Isolde Hausner. Wien 2002: 795–815.
  • Schwegler, Michaela: Dialektforschung am Beispiel des „Wörterbuchs der bairischen Mundarten in Österreich“. In: Augsburger Volkskundliche Nachrichten 5 (1999): 111–117.
  • Reiffenstein, Ingo: Das neue Straffungskonzept für das Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich (WBÖ). In: Anzeiger der philosophisch-historischen Klasse 134/2 (1997–1999): 113–126.
  • Bauer, Werner: Die wissenschaftliche Erforschung der Dialekte Österreichs. Die Wiener dialektologische Schule. In: Beiträge zur Österreichischen Literaturgeschichte. Mitteilungen der Mundartfreunde Österreichs 48–52 (1998). Wien 1998: 25–40.
  • Bauer, Werner / Kühn, Erika: Vom Zettelkatalog zur Datenbank. Neue Wege der Datenverwaltung und Datenbearbeitung im „Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich“. In: Beiträge zur Dialektologie des ostoberdeutschen Raumes. Referate der 6. Arbeitstagung für bayerisch-österreichische Dialektologie, 20.–24. September 1995 in Graz. Hgg. v. Claus Jürgen Hutterer und Gertrude Pauritsch (= Göppinger Arbeiten zur Germanistik 636). Göppingen 1998: 369–382.
  • Bauer, Werner: Hans Schatzdorfer und das „Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich“. In: Festgabe für Ingo Reiffenstein. Hgg. v. Heinz-Dieter Pohl. Österreichische Namenforschung 1–2 (1998): 25–37.
  • Bauer, Werner: Historische Quellen des WBÖ zu den bairisch-österreichischen Sprachvarietäten des 14.–19. Jahrhunderts. In: Probleme der Textauswahl für einen elektronischen Thesaurus. Beiträge zum ersten Göttinger Arbeitsgespräch zur historischen deutschen Wortforschung 1. und 2. November 1996. Hgg. v. Rolf Bergmann. Stuttgart, Leipzig 1998: 81–103.
  • Bauer, Werner: Möglichkeiten und Grenzen der Bedeutungsbeschreibung im Dialektwörterbuch. In: Bedeutungserfassung und Bedeutungsbeschreibung in historischen und dialektologischen Wörterbüchern. Beiträge zu einer Arbeitstagung der deutschsprachigen Wörterbücher, Projekte an Akademien und Universitäten vom 7. bis 9. März 1996 anlässlich des 150jährigen Jubiläums der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. Hgg. v. Rudolf Grosse. Stuttgart, Leipzig 1998: 27–33.
  • Geyer, Ingeborg / Hausner, Isolde: Österreichische Dialekt- und Namenlexika. In: InfoNet-AUSTRIA. Österreichs Informationslandschaft im Querschnitt. Hgg. v. d. Österreichischen Nationalbibliothek. Wien 1998.
  • Kühn, Erika: Intensive Nutzung der EDV im Bereich Verwaltung und Bearbeitung des Sprachdatenmaterials beim WBÖ. In: Bedeutungserfassung und Bedeutungsbeschreibung in historischen und dialektologischen Wörterbüchern. Beiträge zu einer Arbeitstagung der deutschsprachigen Wörterbücher, Projekte an Akademien und Universitäten vom 7. bis 9. März 1996 anlässlich des 150jährigen Jubiläums der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. Hgg. v. Rudolf Grosse. Stuttgart, Leipzig 1998: 221–232.
  • Bauer, Werner: „Das Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich“ und der bairisch-alemannische Sprachraum in Westtirol. In: Montfort. Vierteljahresschrift für Geschichte und Gegenwart Vorarlbergs 1 (1997): 25–32.
  • Bauer, Werner: Die Etymologie in der deutschen Dialektlexikographie. In: Stand und Aufgaben der deutschen Dialektlexikographie. II. Brüder-Grimm-Symposion zur Historischen Wortforschung. Beiträge zu der Marburger Tagung vom Oktober 1992. Hgg. v. Ernst Bremer und Reiner Hildebrandt. Berlin, New York 1996: 219–229.
  • Bauer, Werner: Zur Darstellung des Mundartwortschatzes im Wörterbuch. In: Sprache und Dialekt in Oberösterreich. Vorträge der 1. Arbeitstagung am 13. und 14. Mai 1988 in Schloß Zell a. d. Pram. Hgg. v. Johann Lachinger, Hermann Scheuringer und Herbert Tatzreiter (= Schriften zur Literatur und Sprache in Oberösterreich 1). Linz 1989: 16–35.
  • Bauer, Werner: Die Fragebogenerhebungen in den deutschen Dialektwörterbüchern. In: Lexikographie der Dialekte. Beiträge zu Geschichte, Theorie und Praxis. Hgg. v. Hans Friebertshäuser. Tübingen 1986: 93–102 u. 231–260.
  • Bauer, Werner: Das „Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich“ und die Mundarten Niederösterreichs. In: Unsere Heimat 55 (1984): 30–38.
  • Bauer, Werner: Franz Stelzhamer und das „Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich“. In: Blätter für Kunst und Sprache 47 (1982): 11–13.
  • Hornung, Maria: Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich. In: Dialektlexikographie. Berichte über Stand und Methoden deutscher Dialektwörterbücher. Festgabe für Luise Berthold zum 85. Geburtstag am 27. Jänner 1976. Hgg. v. Hans Friebertshäuser (= Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik. Beihefte 17 [Neue Folge]). Wiesbaden 1976: 37–47.
  • Kranzmayer, Eberhard: Die Kanzlei zur Schaffung eines bairisch-österreichischen Wörterbuchs und zur Erforschung unserer Mundarten (Österreichische Akademie der Wissenschaften). In: Zeitschrift für Mundartforschung 2 (1965): 129–130.
  • Kranzmayer, Eberhard: Die Arbeit der Akademie am Österreichisch-Bayerischen Dialektwörterbuch (Organisation und Durchführung, Aufgabe und wissenschaftliche Bedeutung). In: Anzeiger der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Philosophisch-historische Klasse 9 (1959): 113–123.
  • Pfalz, Anton: Die Synonymenzettel und die Wortgeographie. In: Anzeiger der Akademie der Wissenschaften 2 (1918): 1–11.

Weblinks[Bearbeiten]