Wülfingen

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Elzer Stadtteil Wülfingen. Für die Wüstung Wülfingen in Forchtenberg siehe Wülfingen (Forchtenberg), für das Adelsgeschlecht siehe Bock von Wülfingen.

52.15199.744578Koordinaten: 52° 9′ 7″ N, 9° 44′ 40″ O

Wülfingen
Stadt Elze
Wappen von Wülfingen
Höhe: 73–80 m
Einwohner: 781 (30. Jun. 2012)
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 31008
Vorwahl: 05068
Marienburg-Blick auf Wülfingen
Blick von der Aussichtsplattform auf dem Bergfried von Schloss Marienburg nach Südwesten in das Leinetal. Man sieht von links nach rechts auf Nordstemmen, Burgstemmen, Poppenburg, Elze, Wülfingen und Sorsum. Die Vergrößerung des Bildes wird empfohlen.

Wülfingen (Betonung auf der ersten Silbe), früher: Wluinge, ist ein Stadtteil der Stadt Elze im Westen des Landkreises Hildesheim inmitten der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen in Südniedersachsen und liegt an der Landesstraße 461 und an der B3.

Etymologie[Bearbeiten]

Schreibungen: Wulvingen (1175)[1]; Wolffing (1645).

Jürgen Huck leitet den Ortsnamen Wülfingen unter Verweis auf Förstemann ab von "Siedlung eines Wulfs".[2] In der plattdeutschen Sprache heißt Wolf im Singular: Wulf, im Plural 1: Wülf, im Plural 2: Wülv.[3]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Wülfingen und Schloss Marienburg
Blick von der Finie über Wülfingen in das Leinetal
Von Wülfingen führt der "Holzweg" auf die Finie
Teich in der Wülfinger Seenplatte mit Blick auf Schloss Marienburg
Feuchtbiotop in der Wülfinger Seenplatte.

Wülfingen liegt westlich von Hildesheim am Rande der Region Hannover an der Bundesstraße 3 im Calenberger Land. Rings um Wülfingen liegen:

Springe Wisentgehege Springe Pattensen Schulenburg Burg Calenberg
Eldagsen Hallerburg Adensen Schloss Marienburg Nordstemmen
Kloster Wülfinghausen Alferde Windrose klein.svg Poppenburg Hildesheim
Wittenburg Sorsum Elze Betheln Beusterburg
Hameln Mehle Gronau Barfelde Bad Salzdetfurth

Geologie[Bearbeiten]

Ein Salzstock des Zechsteins[4] in der Tiefe von -200 m bis -900 unter NN mit dem Namen Leinetal–Achse[5] erstreckt sich vom Adenser Berg über Wülfingen, Sorsum, Mehle, Saale-Mühle, Sehlde, Eime, Banteln und von da an unter der Leine bis Freden. Durch Salzablaugung des Salzstockes in dieser Leinetal–Achse entstand eine Senke, durch die die Leine im Quartär nach der Elsterkaltzeit vor allem im frühen Drenthe-Stadium der Saalekaltzeit von Freden über Banteln, Eime, Sehlde, Saale-Mühle, Mehle, Sorsum und Wülfingen in das Hallertal floss. Dieser ehemalige Flusslauf der Leine lässt sich an mehreren Stellen durch Mittelterrassenkies der Leine nachweisen, den G. Lüttig auch in Wülfingen aufgefunden hat. Im breiten Nordtal der Leine östlich von Elze bildete sich in der Holstein-Warmzeit ein See. Dort entstand ein Durchbruchstal der Leine zwischen dem Teufelsberg und dem Großen Rammelsberg, in dem sich die Leine jetzt befindet.[6]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Einwohnerentwicklung von Wülfingen
1812 bis 2011[7]
Jahr Einwohner Jahr Einwohner
1812 483 1858 476
1871 465 1888 431
1925 500 1933 468
1939 483 1961 792
1970 720 2008 828
2009 808 2011 795

Geschichte[Bearbeiten]

Archäologie[Bearbeiten]

Archäologische Funde[8] in der Wülfinger Feldmark lassen darauf schließen, dass das Gebiet um Wülfingen spätestens seit der Bronzezeit besiedelt war.

Es gab Funde von Hausgrundrissen und Keramik[9] aus der römischen Kaiserzeit (circa 1 bis 375 n. Chr.) 200 Meter nördlich von Wülfingen im Kiesabbaugebiet am Moorweg und Münzfunde[10] aus der römischen Kaiserzeit; ferner Funde von Knochen und Mooreichen im Kiesabbaugebiet.

1931 befanden sich noch auf dem Weißen Brink westlich von Wülfingen zwei Grabhügel aus dem Neolithikum, die zerstört sind; dort wurde um 1931 das Nackenfragment einer Steinaxt gefunden.[11]

Ortsnamenforschung[Bearbeiten]

Gemäß der Ortsnamenforschung wurde Wülfingen wegen der Endung -ingen (Familiensiedlung) im Ortsnamen während der Landnahmezeit zwischen 300 und 500 n. Chr. gegründet.[12]

Ortswüstung Hardingsen[Bearbeiten]

Überlieferte Namensschreibungen Hardingsens sind Herdigessen (1264), Herdingessen (1264+1345), Hardingessen (1384+1727), Herdingsen (1462), Herdinghessen (vor 1480), Hardegsen (1546), Hardingsen (1650),[13] Hargingsen (1650) und Hardingessen (1727).

Hardingsen lag in einer Größe von etwa 3 ha nordwestlich von Wülfingen und südlich von der Haller[14] im Südosten des Flurstücks Hoeben, am Westrand des Flurstücks Rothenbleek und am Nordostrand des Flurstücks Strengenfeld in der Nähe der Alten Heerstraße von Hannover nach Kassel.[15] Die Ortswüstung wird heute durch die B3 und den Feldweg Hardingser Weg durchschnitten. Die Lage der Ortswüstung kann durch die Flurnamen Hoeben, In den Höfen, Hardingser Anger und Hardingser Kirchhof eingegrenzt werden. Südlich der Rosenmühle liegen die Flurteile Hardingser Bruch und Bei der Hardingser Straße.[16]

Tobias Gärtner vom Seminar für Ur- und Frühgeschichte der Georg-August-Universität Göttingen hat im Winterhalbjahr 2006/2007 im Rahmen von Untersuchungen zur frühgeschichtlichen und mittelalterlichen Besiedlungsgeschichte des Calenberger Landes[17] auch archäologische Voruntersuchungen im nordöstlichen Bereich der Wüstung Hardingsen vorgenommen und anschließend 4.840 gefundene Fragmente mittelalterlicher Keramik ausgewertet.[18] Sobald die Finanzierung sichergestellt werden kann, werden auch Ausgrabungen in Hardingsen folgen. Nach den bisherigen Forschungsergebnissen wurde Hardingsen im späten 8. Jahrhundert oder in der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts besiedelt. Wenige prähistorische Keramikfunde im nördlichen Randbereich der Siedlungsfläche lassen noch nicht die gesicherte Aussage zu, dass hier bereits in der Spätlatènezeit oder der römischen Kaiserzeit eine Siedlung bestanden hat.

Funde mittelalterlicher Keramik zeigen, dass Hardingsen danach kontinuierlich bis in das 15. Jahrhundert hinein bewohnt und frühestens um die Mitte des 15. Jahrhunderts verlassen wurde. Nach mittelalterliche Urkunden sind bereits 1460 in Hardingsen gelegene Höfe von Wülfingen aus bewirtschaftet worden. Da aber auch Scherben einer besonderen Keramik in Hardingsen gefunden wurden, die zwischen 1450 und 1530/40 hergestellt und verwendet wurde, könnten auch noch nach dem Jahr 1460 Bauern in Hardingsen auf ihren Höfen gewohnt haben.

In der Wüstungsperiode führte um 1500[19] die Aufgabe der letzten Hofgebäude in Hardingsen zum Untergang des Dorfes und zum Umzug ihrer letzten Bauern nach Wülfingen. Der Grund war möglicherweise die Überführung der ursprünglich freien Höfe in Lehnsland und später in grundherrlich abhängiges Meierland.

Westlich der Ortswüstung steht ein Gedenkstein mit der Inschrift Hardingsen 1500 wüst geworden, der vom Heimatbund Wülfingen dort im Jahr 2007 aufgestellt worden ist. Ein Feldweg, der von der B3 dorthin führt, trägt den Namen Hardingser Weg. Die ursprüngliche Hardingser Straße führte von Hardingsen am Flurstück Bei der Hardingser Straße vorbei zur Alten Heerstraße von Hannover nach Kassel.

In Erinnerung an Hardingsen feierten die Wülfinger Landwirte im 20. Jahrhundert als gesellschaftliches Ereignis das Hardingser Fest.

Judenverfolgung[Bearbeiten]

Laut Schreiben der Geheimen Staatspolizei (Staatspolizeileitstelle Hannover) vom 8. Februar 1945 war Helene Brockmann geb. Großmann aus Wülfingen am 19. Februar 1945 zum Abtransport in das Konzentrationslager Theresienstadt vorgesehen.[20] Die geborene Jüdin, die aus Anlass ihrer Eheschließung zum ev.-luth. Glauben konvertiert war, hatte Wülfingen ohne Wissen ihres Mannes und Sohnes vor ihrer Verhaftung verlassen, war unter dem falschen Namen Dr. Buchinger als Krankenschwester untergetaucht und kehrte als Totgeglaubte erst nach dem Zweiten Weltkrieg nach Wülfingen zurück. Ihr Ehemann Harald Brockmann starb am 13. Juni 1945 noch vor ihrer Rückkehr.[21]

Eingemeindung[Bearbeiten]

Am 1. März 1974 wurde Wülfingen, das bis dahin dem Landkreis Springe angehörte, in die Stadt Elze eingegliedert.[22]

Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Wülfingen[Bearbeiten]

Marienkirche

Bis 1924 verfügte die Kirchengemeinde Wülfingen allein über einen eigenen Pastor. Dann wurden die Kirchengemeinden Adensen und Wülfingen im Jahr 1924 als selbständige Kirchengemeinden unter einem gemeinsamen Pfarramt zusammengeschlossen. Der rechtliche Sitz des Pfarramtes war Wülfingen. Der Wohnsitz des Pastors befand sich zunächst in Wülfingen und seit 1947 in Adensen. Mit Wirkung vom 1. Juli 2010 wurde die pfarramtliche Verbindung der Kirchengemeinden Adensen und Wülfingen von der Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers aufgehoben.[23] Die Kirchengemeinde ist nun als selbständige Kirchengemeinde der Pfarrstelle Mehle zugeordnet (Stand 25. Oktober 2010). Die Pfarrstelle Mehle versorgt die Ev.-luth. Kirchengemeinden Mehle-Sehlde, Esbeck und Wülfingen. Die Kirchengemeinde Wülfingen wird weiterhin von einem eigenen Kirchenvorstand geleitet, der auch die Trägerschaft der Friedhofsverwaltung von Wülfingen wahrnimmt.

Seit dem 1. Januar 2012 gehört die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Wülfingen zum Ev.-luth. Kirchengemeindeverband Elze-Eime, der aus den neun Ev.-luth. Kirchengemeinden Deilmissen, Deinsen, Dunsen, Elze, Eime, Esbeck, Mehle-Sehlde und Wülfingen mit insgesamt rund 7380 Mitgliedern besteht.[24]

Politik[Bearbeiten]

Der Ortsvorsteher von Wülfingen heißt Hartwig Othmer (Stand 2008).

Vereine[Bearbeiten]

Feuerwehrhaus in Wülfingen

In Wülfingen gibt es die folgenden örtlichen Vereine[25] (Stand Februar 2014):

  • Die Akkordeongruppe Wülfingen wurde im Jahr 1981 von Ulla Nettelrodt gegründet. Sie arbeitete von 1981 bis 2013 mit der Chorgemeinschaft Marienberg zusammen.
  • Die Freiwillige Feuerwehr Wülfingen wurde im Jahr 1876 gegründet. Der Ortsbrandmeister ist Lothar Behne.
  • Der Heimatbund Wülfingen wurde 1933 auf Initiative von Alfred Warnecke gegründet. Der 1. Vorsitzende ist Egon Wieckhorst.
  • Der Landfrauenverband Wülfingen hat Mitglieder in den Orten Adensen, Alferde, Boitzum, Hallerburg, Sorsum, Wittenburg und Wülfingen. Die Vorsitzenden sind: Regina Deiters, Ilsemarie Lendzian und Marianne Netzer.
  • Der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes wurde am 20. Februar 1927 gegründet. Zum Ortsverein gehören eine Senioren-Gymnastikgruppe und eine Volkstanzgruppe. Die 1. Vorsitzende ist Petra Lübon.
  • Der Ortsverein des Sozialverbandes Deutschlands besteht seit 1955. Der 1.Vorsitzende ist Werner Rieche.
  • Der SV Wülfingen wurde im Jahr 1923 gegründet. Im Herren-Fußballbereich besteht seit 1988 eine Spielgemeinschaft mit dem VfL Adensen-Hallerburg. 1. Vorsitzender des SV Wülfingen ist Jörg Fasold.

Literatur[Bearbeiten]

  • Fr. Brinckmann: Das Lager bei Nordstemmen während der Concentrirung des 10. Bundes-Armee-Corps im Jahre 1858. Bilder und Humoresken aus dem Lagerleben. Schlüter´sche Hofbuchdruckerei, Hannover 1858.
  • H. Wilh. H. Mithoff: Kunstdenkmale und Alterthümer im Hannoverschen. Band 1: Fürstenthum Calenberg. Hannover 1871 (Nachdruck Hannover, Hirschheydt 1974).
  • G. Lutter: Beschreibung der Gemeinde Wülfingen im Landwirtschaftlichen Kreisverein Nordstemmen. Gerstenberg, Hildesheim 1890.
  • Karl Seifart: Sagen aus Stadt und Stift Hildesheim. Hildesheimer Heimatbücher 1. Heft, herausgegeben von H. Blume. Hildesheim 1913. – Wülfinger Sagen auf Seite 38.
  • Heiner Jürgens, Arnold Nöldeke, Joachim von Welck: Die Kunstdenkmale des Kreises Springe. Selbstverlag der Provinzialverwaltung, Hannover, 1941. Reihe: Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover I, 3, Bd. 29. Seite 218-223. Abb. 109d + 120a.
  • Alfred Warnecke: Von den Orgeln in der Sankt-Marien-Kirche zu Wülfingen. Hrsg.: Ev.-luth. Kirchenvorstand Wülfingen. Wülfingen 1968.
  • Alfred Warnecke: Aus der Geschichte der St.-Marien-Kirche in Wülfingen. Hrsg.: Ev.-luth. Kirchenvorstand Wülfingen. Wülfingen ca. 1969.
  • Birgit Wöbbeking: Finie, Strothebrink, Hallerburger Steinbruch, Innerstetal/Am Roten Steine, Weinberg bei Rühle: vegetationskundliche Untersuchungen. Braunschweig 1984.
  • Klaus Michael Gäbler: Kirchengemeinde Wülfingen. In: 450 Jahre Reformation im Calenberger Land. Festschrift zum Jubiläum im Jahr 1992. Herausgegeben vom Ev.luth Kirchenkreis Laatzen-Pattensen. Selbstverlag, Laatzen 1992. Seite 117-118.
  • Ernst Wilhelms (Hrsg.): Aus der Geschichte des Dorfes Wülfingen. Wülfingen ca. 1993.
  • Werner Müller: Ausgewählte Daten zur Geschichte der Stadt Elze mit ihren Ortsteilen Esbeck, Mehle, Sehlde, Sorsum, Wittenburg, Wülfingen. Schriftenreihe des Heimat- und Geschichtsvereins Elze Heft 4. Elze, 2. Aufl. 2004.
  • Werner Müller: Denkmale in der Einheitsgemeinde Elze mit ihren Ortsteilen Esbeck, Mehle, Sehlde, Sorsum, Wittenburg und Wülfingen. Schriftenreihe des Heimatmuseums Elze Nr. 5. Elze 2000.
  • Jürgen Huck: Die Bock von Wülfingen. 1. Teil: Allgemeines sowie Wachsen des Geschlechts 1175-1583. (Quellen und Darstellungen zur Geschichted Niedersachsens Bd. 122). Verlag Hahnsche Buchhandlung Hannover 2000. ISBN 3-7752-5809-4
  • Jürgen Huck: Das adelige Gericht Wülfingen: ein ehemaliges Niedergericht im calenbergisch-hildesheimischen Grenzgebiet. In: Die Diözese Hildesheim in Vergangenheit und Gegenwart: Jahrbuch des Vereins für Geschichte und Kunst im Bistum Hildesheim. Jg. 68 (2000) S. 37 - 117. Bernward-Verlag Hildesheim. ISSN 0341-9975
  • Jürgen Huck: Vom Dorf Wülfingen und seinen Herrendiensten. Aufbegehrende Bauern zwischen Reformation und 30jährigem Krieg. In: Hildesheimer Jahrbuch für Stadt und Stift Hildesheim im Auftrag der Stadt Hildesheim herausgegeben. Bd. 72/73 (2000/2001) S. 95 - 138. Stadtarchiv Hildesheim 2003. ISSN 0944-3045
  • Hildesheimer und Kalenberger Börde. Natur und Landschaft im Landkreis Hildesheim. Mitteilungen der Paul-Feindt-Stiftung Band 5. Hildesheim 2005. ISBN 3-8067-8547-3
  • Wolfram Bock von Wülfingen: Nachrichten über den Wülfinger Thurmbau. In: Springer Jahrbuch 2010 für die Stadt und den Altkreis Springe. Förderverein für die Stadtgeschichte von Springe e.V., Springe 2010, S. 129–141 : Ill., Farbtaf. auf S. 218.
  • Egon Wieckhorst: Wülfingen - ein Dorf im Hildesheimer Land. In: Springer Jahrbuch 2011 für die Stadt und den Altkreis Springe. Förderverein für die Stadtgeschichte von Springe e.V., Springe 2011, S. 26–29 : Ill., Farbtaf. auf S. 214. Auszug aus dem Buch von Ernst Wilhelms (Hrsg.): Aus der Geschichte des Dorfes Wülfingen. Wülfingen ca. 1993.
Bibliographie bis 2001

Weblink[Bearbeiten]

 Commons: Wülfingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. K. Janicke: Urkundenbuch des Hochstifts Hildesheim und seiner Bischöfe I, 370. Leipzig 1896. Zitiert nach: Förstemann: Altdt. Namenbuch, 2 Bd, Band 2,2 L-Z., Nachdruck der 3. Aufl. von 1913 im Jahr 1983, Sp. 1433 unter Vulfinga (Nr. 3 Wülfingen Krs. Springe).
  2. Jürgen Huck: Die Bock von Wülfingen. 1. Teil: Allgemeines sowie Wachsen des Geschlechts 1175-1583. (Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens Bd. 122). Verlag Hahnsche Buchhandlung Hannover 2000. Seite 9f und 99 mit Verweis auf: Förstemann: Altdt. Namenbuch, 2 Bd, Band 2,2 L-Z., Nachdruck der 3. Aufl. von 1913, Sp. 1433.
  3. wiktionary: "Wulf".
  4. Adolf Hoffmann: Erläuterungen zur Geologischen Karte von Preußen und benachbarten deutschen Ländern, Lieferung 265 Blatt Elze Nr. 2089. Geologische Landesanstalt Berlin 1927. Seite 7–10.
  5. Geologische Wanderkarte Landkreis Hannover 1:100 000, Hannover 1977 und Geologische Wanderkarte Leinebergland 1:100 000, Hannover (2. Aufl.) 1989.
  6. Gerd Lüttig: Neue Ergebnisse quartärgeologischer Forschung im Raume Alfeld-Hameln-Elze. In: Geologisches Jahrbuch Band 77, Seite 337–390. Hannover, Juni 1960. Siehe Seite 378–382.
  7. Quellenangaben: 1925 bis 1939 siehe Link Abgerufen am 8. Februar 2011; 1961 und 1970:  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 205.
  8. Detailangaben bei Thomas Lessig: Die archäologischen Fundstellen im Landkreis Hildesheim. Ein Katalog der archäologischen Bodendenkmale und Funde bis 2000. Hildesheim 2001. Seite 80–81 Nr. 703–714, Fundkarte und Tafel 17 Nr. 705.
  9. Roland Webersinn: Eine Siedlungsstelle der römischen Kaiserzeit bei Wülfingen an der mittleren Leine. In: Die Kunde N.F. 34/35, 1983/84, Seite 237–245.
  10. F. Berger: Die Fundmünzen der römischen Zeit in Deutschland, Abt. VII. Niedersachsen und Bremen. Bd. 4–9, 86,4076.1. Berlin 1988.
  11. Thomas Lessig a.a.O. Seite 80 Nr. 704.
  12. Quelle: Gerhard Meier-Hilbert: Geographische Strukturen: Das natürliche Potential. Seite 33 (pdf Seite 27; 1,1 MB).
  13. Quellennachweise: Heinz Weber: Flurnamenlexikon zur Flurnamenkarte Alferde, Flurnamensammlung des Landkreises Hannover 5/2 Alferde, Hannover 1986, Seite 34.
  14. Zur ungefähren Lage siehe die Flurnamenkarte 1:10.000 Blatt 5/2 Alferde des Landkreises Hannover, Hannover 1986 und die Karte in der Veröffentlichung Die Siedlungskammer Eldagsen. Ein Forschungsprojekt zur kaiserzeitlichen und mittelalterlichen Besiedlungsgeschichte der Calenberger Börde von Tobias Gärtner und Kirsten Casemir, EAZ, Ethnogr.-Archäol.Z. 48, 2007, Karte 7, Seite 523.
  15. Siehe dazu Heinz Weber: Flurnamenlexikon zur Flurnamenkarte Alferde a.a.O. Seite 119–123.
  16. Weitergehende Informationen: Egon Wieckhorst: Hardingsen. Ein wüst gewordener Ort. In: Springer Jahrbuch 2010 für die Stadt und den Altkreis Springe. Förderverein für die Stadtgeschichte von Springe e.V., Springe 2010. Seiten 62-66.
  17. Prospektion mittelalterlicher Fundstellen im Calenberger Land (pdf; 96 kB)
  18. Die Untersuchungen von Dr. Tobias Gärtner sind hier veröffentlicht: 1) Tobias Gärtner und Kirsten Casemir: Die Siedlungskammer Eldagsen. Ein Forschungsprojekt zur kaiserzeitlichen und mittelalterlichen Besiedlungsgeschichte der Calenberger Börde. In: EAZ, Ethnogr.-Archäol.Z. 48, 2007, S. 499-536. Die Forschungsergebnisse zu Hardingsen finden sich auf den Seiten 522-528. 2) Tobias Gärtner und Martin Posselt: Zur Besiedlung der Calenberger Börde in der römischen Kaiserzeit und im frühen Mittelalter. In: NNU Nachrichten aus Niedersachsens Urgeschichte, Band 77, Seite 91-123, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2008.
  19. Diese Datierung stammt von Heinz Weber im Flurnamenlexikon zur Flurnamenkarte Alferde a.a.O. Seite 34.
  20. Literatur: Landkreis Hannover: Gestern und heute - Juden im Landkreis Hannover, Seite 189 - 192, Hannover 1984.
  21. Elly Brockmann: Brief aus Lugano vom 11. September 1988 (im Pfarrarchiv von Wülfingen).
  22.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 205.
  23. Quelle: Kirchliches Amtsblatt fur die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers Nr. 4/2010 vom 2. August 2010, Nr.45 in den Seiten 80 bis 81.
  24. Der Kirchengemeindeverband wurde früher als Gemeindeverband Leinetal Elze-Eime bezeichnet: Gemeindebrief Ostern 2011 (pdf; 3,0 MB) Seite 6: Gemeindeverband Leinetal Elze-Eime.
  25. 1924 begann der Gemischte Chor Wülfingen als Männergesangverein. 1958 gab es daneben einen Frauenchor, der sich 1964 mit dem Männergesangverein zum Gemischten Chor Wülfingen zusammenschloss. Der Gemischte Chor Wülfingen bildete mit den Chören aus Groß Escherde (ab 1979), Betheln (ab 1984) und Nordstemmen (ab 1989) die Chorgemeinschaft Marienberg, die bis zum 1. Dezember 2013 bestand (Quelle). Das Abschiedskonzert des Gemischten Chores Wülfingen fand am 1. Dezember 2013 in der Marienkirche Wülfingen statt. Der Gemischte Chor Wülfingen wurde 2014 wegen des Alters der Mitglieder aufgelöst.