Würrich

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Würrich
Würrich
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Würrich hervorgehoben
49.9769444444447.3030555555556450Koordinaten: 49° 59′ N, 7° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Hunsrück-Kreis
Verbandsgemeinde: Kirchberg (Hunsrück)
Höhe: 450 m ü. NHN
Fläche: 4,33 km²
Einwohner: 141 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 33 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56858
Vorwahl: 06543
Kfz-Kennzeichen: SIM, GOA
Gemeindeschlüssel: 07 1 40 165
Adresse der Verbandsverwaltung: Marktplatz 5
55481 Kirchberg (Hunsrück)
Webpräsenz: www.wuerrich-hunsrueck.de
Ortsbürgermeister: Elmar Herberts
Lage der Ortsgemeinde Würrich im Rhein-Hunsrück-Kreis
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Über dieses Bild
Würrich im Hunsrück aus westlicher Richtung

Würrich ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück) an.

Blick aus dem Linienflieger auf Würrich (April 2010)

Geographie[Bearbeiten]

Würrich liegt zentral im Hunsrück, direkt an der Hunsrückhöhenstraße B 327 und in unmittelbarer Nachbarschaft des Flugplatzes Frankfurt-Hahn.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde im Jahr 1295 erstmals urkundlich erwähnt und war im Besitz der Grafen von Sponheim. Bereits 1317 wurde in Würrich eine Kapelle genannt. 1437 fiel der Ort den Markgrafen von Baden und den Pfalzgrafen bei Rhein zu, die als Gemeinsherren Belg und Würrich verwalteten. 1708 kam es zur Teilung des Herrschaftsgebietes, Belg und Würrich wurden dem Markgrafen von Baden zugeteilt. Mit der Besetzung des Linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen wurde der Ort französisch, 1815 wurde er auf dem Wiener Kongress dann dem Königreich Preußen zugeordnet. In der Flur „Auf der Acht“ wurde 1870 ein römischer Gutshof entdeckt. Nach dem Ersten Weltkrieg zeitweise wieder französisch besetzt, ist der Ort seit 1946 Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Das ehemalige Schulhaus von Würrich wurde 1996 am Originalstandort abgebaut und im Volkskunde- und Freilichtmuseum Roscheider Hof wieder errichtet. Im Mai 2000 konnte Richtfest gefeiert werden. Danach diente das Haus zur Demonstration des Fachwerkbaus und für entsprechende Schulklassenprojekte. Nach weiteren Umbauten wurde das Haus 2008 für das allgemeine Publikum geöffnet.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Würrich, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 184
1835 227
1871 194
1905 175
1939 172
Jahr Einwohner
1950 184
1961 178
1970 185
1987 171
2005 164

Religion[Bearbeiten]

Zur Evangelischen Kirchengemeinde Würrich gehören neben dem Hauptort noch Altlay, Belg, Rödelhausen, Peterswald-Löffelscheid, Hahn und die Briedeler Siedlung Briedeler Heck. Die Fusion mit der Kirchengemeinde Hahn und ihrem Filialdorf Briedeler Heck erfolgte 1978.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Würrich besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „In Blau eine eingeschweifte silberne Spitze, darin eine blaue Kirche mit goldener Tür und goldenem Schallloch; vorn eine goldene ausgerissene Eiche, hinten drei goldene Ähren“.

Das Gotteshaus weist auf die in der Gemeinde stehende Kirche hin, deren geschweifter Helm im 18. Jahrhundert entstand. Eine Kapelle im Ort wird bereits 1317 genannt. Der Eichbaum versinnbildlicht den Waldreichtum der Gemeinde, die Ähren symbolisieren die Landwirtschaft, die den Ort über Jahrhunderte geprägt hat.[4]

siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Würrich – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  4. Wappenbeschreibung Würrich