Württembergische Metallwarenfabrik

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WMF AG
WMF-Logo.svg
Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN DE0007803009
Gründung 1853
Sitz Geislingen/Steige, BW, Deutschland

Leitung

Mitarbeiter 6.114 (Ø 2013, Konzern), (nur Mitarbeiter mit unbefristeten Verträgen)
Umsatz 1.014,9 Mio. EUR (2013, Konzern)
Gewinn 25,312 Mio. EUR (2013, Konzern-Jahresüberschuss)[1]Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Gewinn
Branche Produzierendes Gewerbe
Produkte Haushaltswaren, Gastronomie- und HotelleriewarenVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website www.wmf.de

www.wmf-group.com

Am Unternehmenssitz in Geislingen/Steige werden seit 1853 WMF-Produkte produziert

Die WMF AG (ursprünglich Württembergische Metallwarenfabrik Aktiengesellschaft) ist ein 1853 gegründeter und seit 1887 börsennotierter Hersteller von Haushalts-, Gastronomie- und Hotelleriewaren mit Stammsitz in Geislingen an der Steige.

Porträt[Bearbeiten]

Der Konzern umfasst acht Markengesellschaften, ist an 24 Standorten weltweit vertreten und unterhält 200 firmeneigene Filialen in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz. Die WMF produziert Haushalts- und Hotelwaren aus Glas und Metall, unter anderem Kochgeschirr, Küchengeräte, Essbestecke, Trinkgläser und Kaffeemaschinen. WMF verfolgt in der Herstellung eine Drei-Säulen-Strategie: Eigenfertigung am Standort Deutschland, Eigenfertigung in den Werken in der Schweiz, Tschechien und China, Fremdbezug dort, wo eine eigene Produktion nicht sinnvoll ist.

Das Aktienkapital des WMF-Konzerns ist unterteilt in 9.333.400 Stammaktien und 4.666.600 Vorzugsaktien. Die Mehrheit der Stammaktien (rund 71,6 %) befindet sich seit der Übernahme 2012 im Besitz des Private-Equity-Finanzinvestors KKR.[2] 25,1 % der Stammaktien werden von dem österreichischen Investor Fiba gehalten, der Rest mit ca. 3 % ist in Streubesitz. 93 % der Vorzugsaktien sind in Streubesitz; ca. 7 % werden von KKR gehalten.

Geschichte[Bearbeiten]

Gründung[Bearbeiten]

Das Unternehmen ist aus der Metallwarenfabrik „Straub & Schweizer“ entstanden, die 1853 vom Geislinger Müller Daniel Straub gemeinsam mit den Brüdern und gelernten Metalldrückern Louis und Friedrich Schweizer in Geislingen an der Steige gegründet wurde. Dies war bereits die zweite industrielle Gründung von Straub, denn aus einer Reparaturwerkstätte, die er im Zusammenhang mit der Erbauung der Geislinger Steige eingerichtet hatte, ging 1850 die „Maschinenfabrik Geislingen“ hervor, die vor allem Mühlenturbinen herstellte und in ganz Europa vertrieb. Ab 1862 arbeitete Gottlieb Daimler für etwa drei Jahre als Konstrukteur für die Metallwarenfabrik Straub & Schweizer. Nach dem Ausscheiden der Brüder Schweizer wurde die Fabrik 1866 in „Straub & Sohn“ umbenannt. Die erste Filiale entstand aus dem in Berlin eingerichteten Musterlager.

1880 schloss sich das Unternehmen auf Anraten der Württembergischen Vereinsbank um Kilian von Steiner mit der damals finanziell geschwächten, aber fortschrittlicheren Metallwarenfabrik „Ritter & Co“, Esslingen am Neckar, zur „Württembergischen Metallwarenfabrik“ in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft zusammen. Die WMF war geboren, ging am 9. September 1887 an die Stuttgarter Börse und gilt seither als älteste württembergische Aktiengesellschaft. Die Württembergische Vereinsbank wurde Mehrheitsaktionär des neuen Unternehmens, gab diese Mehrheit allerdings bereits 1882 an den Stuttgarter Fabrikanten und Politiker Gustav Siegle ab. Die Nachkommen der Familie Siegle blieben infolge fast 100 Jahre lang, bis zum Verkauf ihrer Anteile im Jahr 1980, Mehrheitsaktionäre bei der WMF.[3]

1881 hatte das Unternehmen eine Betriebskrankenkasse mit Zwangsmitgliedschaft und überdurchschnittlichen Leistungen für ihre Mitarbeiter gegründet. Eine eigene Betriebs-Sparkasse folgte 1883, ein Jugendheim 1907. 1887 gründete das Unternehmen für seine Mitarbeiter zudem den WMF-Wohlfahrtsverein, der verschiedene soziale Leistungen kostenlos oder zu günstigen Preisen anbot.

20. Jahrhundert[Bearbeiten]

WMF-Gebäude in Geislingen
WMF-Filiale in Stuttgart

Im Jahr 1900 beschäftigte das Unternehmen bereits 3000 Mitarbeiter. 1912 baute das Unternehmen – in Zeiten von steigenden Fleischpreisen – zur Abgabe von Fisch zum Selbstkostenpreis an seine Mitarbeiter in Geislingen eine eigene Halle, die sogenannte Fischhalle.[4] Diese Halle besteht unter ihrem Namen bis heute und beherbergt seit den 1970er Jahren den Fabrikverkauf des Unternehmens. In den 1920er Jahren wurden Produkte des designorientierten Projekts Neues Frankfurt produziert.

Im Februar 1944 wurde für das Unternehmen das KZ-Außenlager Geislingen/Steige des KZ Natzweiler-Struthof eingerichtet, als abgetrennter Teil des bereits bestehenden Fremdarbeitslagers für Zwangsarbeit in der Heidenheimer Straße mit einer Fläche von 10.000 Quadratmeter. Die ersten Häftlinge für das KZ-Lager, etwa 700 jüdische Frauen, trafen am 28. Juli ein und mussten ab dem 16. August für WMF Zwangsarbeit verrichten. Mindestens zwölf sind im KZ-Lager aus nicht genau ermittelbaren Gründen verstorbenen. Kranke, schwerer verletzte oder schwangere Frauen wurden in das KZ Auschwitz transportiert, nach dessen Auflösung auch ins KZ Bergen-Belsen. Im März 1945 bemühten sich Aufsichtsrat und Vorstand der WMF um Auflösung des Lagers, bevor die US-Truppen die Gegend erreichten. Ab Ende dieses Monats arbeiteten die Häftlinge nicht mehr für die WMF; im nächsten wurden die Insassen Richtung KZ Dachau „evakuiert“. Im März 1944 erweiterte WMF sein Barackenlager an der Heidenheimer Straße ein zweites Mal, um zusätzliche 400 „Ostarbeiter“ unterbringen zu können und im November ein drittes Mal. Hunger und Krankheiten waren die Regel. Die gemeldeten Gräber von 24 Polen und 41 Russen sind unauffindbar.[5]

1950 beschäftigte das Unternehmen wieder 3000 Mitarbeiter; Mitte der 1960er Jahre waren es 6000 Beschäftigte. In den 1950er und 1960er Jahren erarbeitete sich die WMF in privaten Haushalten durch die schlicht-funktionalen Entwürfe des Bauhaus-Schülers und Produktdesigners Wilhelm Wagenfeld einen Ruf als Produzent schöner und langlebiger Haushaltswaren, der bis heute anhält.

Erfolgreichster Geschäftsbereich ist seit Beginn der 1960er Jahre die Produktion hochwertiger Kaffeemaschinen für den Gastronomiebereich. Anfang 2006 übernahm das Unternehmen den Schweizer Kaffeemaschinen-Hersteller M. Schaerer AG und baute damit ihre Marktstellung in diesem Bereich aus. Seit Mitte der 2000er Jahre produziert das Unternehmen auch Kaffeevollautomaten für den privaten Endverbraucher.

1980 wurden die WMF-Anteile der Familie Siegle von der Rheinmetall Berlin AG aus Diversifikationsgründen gekauft.[6] Aufgrund von Kartellvorwürfen wurde die WMF jedoch 1985 für 60 Millionen Mark an den Wiesbadener Investor Wolfgang Schuppli und dessen Helvetic-Gruppe abgetreten. Schuppli wird zugutegehalten, dass er die unter der Führung von Rheinmetall etwas angestaubte Marke WMF innerhalb von wenigen Jahren – unter anderem durch den Austausch des Vorstands, den Ausbau der Markentochtergesellschaften (siehe Abschnitt Marken im Konzern) und die Zusammenarbeit mit internationalen Industriedesignern – erfolgreich sanierte.[7] Ein weiterer Großaktionär durch Erwerb von Siegle-Anteilen war die Deutsche Bank. Schuppli verkaufte 1994 weitere Teile seiner WMF-Aktien an die Deutsche Bank, die Munich Re und die Württembergische Versicherung. Die vier Großaktionäre waren in Folge über einen Poolvertrag verbunden.[8]

21. Jahrhundert[Bearbeiten]

Im April 2006 beteiligte sich die österreichische FIBA-Gruppe durch den Erwerb von Schuppli-Anteilen mit 20 % der Anteile an der WMF und erhöhte ihre Beteiligung im September 2006 auf fast 37 %.[9] Die Helvetic-Gruppe verringerte ihre Beteiligung auf knapp 16 %.[10] Mitte 2006 erwarb die Schweizer Beteiligungsgesellschaft Capvis über ihre Tochtergesellschaft Crystal Capital von den bisherigen Anteilseignern (Deutsche Bank, Munich Re/Larus und Württembergische Lebensversicherung, allesamt mit je ca. 17 % der Anteile) für 92 Millionen Euro[11] überraschend 52 % der Stammaktien und damit ca. 35 % der Gesamtanteile an der WMF.[12][13] Bis Anfang 2012 lagen die Stimmrechtsanteile von Crystal Capital bei 52 % und von FIBA bei 37 %.

Im Juli 2012 übernahm die Beteiligungsgesellschaft Kohlberg Kravis Roberts & Co. (KKR) die Anteile von Crystal Capital/Capvis für mehr als 238 Millionen Euro.[14] Durch den weiteren Zukauf u. a. von 12 % Anteilen der Fiba[15] erhöhte sich der Anteil an den Stammaktien auf 71,6 % (49,7 % am Gesamtkapital).

Im Zuge dessen wurde bekannt, dass Vorstands- und Aufsichtsratmitglieder der WMF mit insgesamt knapp 15 Prozent an Capvis beteiligt worden sind,[16] was nach Ansicht von Fiba-Eigentümer Andreas Weißenbacher 2006 für den Verkauf an Capvis ausschlaggebend gewesen sein soll.[17] Nach den Regeln des Corporate Governance Kodex musste diese indirekte Beteiligung an WMF nicht im Geschäftsbericht angegeben werden.

Rohbestecke werden seit Juli 2010 aus dem etwa zehn Jahre zuvor gegründeten Werk im chinesischen Heshan bezogen.[18] Im Frühjahr veräußerte der Konzern die Marken Princess und Petra des Geschäftsbereiches Elektrokleingeräte, um sich auf das Premiumsegment mit der Marke WMF zu fokussieren.[19]

Im August 2013 löste Peter Feld Thorsten Klapproth als Vorstandsvorsitzenden ab, der 10 Jahre diese Position innehatte.[20] Feld gab im April 2014 bekannt, dass im Konzern rund 400 Arbeitsplätze abgebaut und zirka 50 Filialen geschlossen werden sollen. Der Exportanteil soll von derzeit 46 % auf etwa 80 % erhöht werden und damit zur Expansion beitragen.[21]

Marken und Sortiment[Bearbeiten]

Die WMF-Gruppe ist unterteilt in die fünf Sparten WMF-Filialen, Tisch und Küche, Elektrokleingeräte, Hotel sowie Kaffeemaschinen. In diesen Segmenten werden in jeweils unterschiedlichem Umfang die verschiedenen WMF-Marken angeboten.

Die Hauptmarke WMF ist in allen fünf Sparten vertreten. Silit, ein Hersteller von Kochtöpfen, ist seit der Gründung der Marke im Jahr 1920 eine Tochter der WMF, wobei Silit als eigenständige Marke in den Filialen und im Bereich Tisch und Küche und damit auch im Einzelhandel geführt wird. Ebenso sind die Marken alfi, ein Hersteller von Isolierkannen, Auerhahn, Anbieter von Bestecken, sowie Kaiser Backformen dem Hause WMF zugeordnet. Zudem wird in den WMF-Filialen seit Anfang der 2000er Jahre die home-Linie mit Zukaufsware aus asiatischer Produktion zu günstigeren Preisen angeboten.

2008 wurde die Tochter Petra-electric in Burgau (Bayern) erworben, die Elektrokleingeräte herstellt und mit den Marken WMF, nova und Princess die Sparte Elektrokleingeräte darstellt. Im Mai 2013 gab der Konzern bekannt, dass der Geschäftsbereich Elektrokleingeräte die Marken Princess und Petra veräußert hat.[19] Für das Segment Hotel bestehen neben der Hauptmarke WMF die Marken Boehringer Gastro Profi und Hepp. Die Firma M. Schaerer AG in der Schweiz, die rund 73 Mio. Euro mit Kaffeeautomaten umsetzt, ist im Bereich Kaffeemaschinen ebenfalls eine 100 %-ige Tochter der WMF-AG. Zudem gibt es eine Beteiligung mit 24,9 % an der BHS tabletop AG, die hochwertige Porzellanmarken wie Bauscher, Tafelstern professional porcelain und Schönwald unter einem Dach vereint.

Die Marke Tischfein ist eine Vertriebsmarke der WMF; in der Vergangenheit wurde unter diesem Namen der Großhandel und großflächige Einzelhandel beliefert. Verschiedene Aktionsartikel großer Discounter, wie Lidl in Deutschland oder Hofer in Österreich, tragen das Label „Marke Tischfein“.

Eine der bekanntesten Marken der WMF ist seit 1927 Cromargan,[22] ein rostfreier, säureresistenter Edelstahl mit 18 Prozent Chrom und 10 Prozent Nickel. Chrom macht das Material rostfrei, Nickel macht es säurefest und verleiht ihm Glanz. Cromargan wird überwiegend für Bestecke und Küchengeräte verwendet. Weniger bekannt ist Ikora, eine von WMF in den 1920er Jahren entwickelte Oberflächenveredelung für Metall- und Glasgegenstände, die den Ruf von WMF-Produkten als kunstgewerbliche Gebrauchsgegenstände begründete.

Filialnetz[Bearbeiten]

Berlin[Bearbeiten]

Zeichnung des WMF-Gebäudes in Berlin anno 1888

Im 19. Jahrhundert ließ das Unternehmen im Berliner Stadtzentrum, Leipziger Straße Ecke Friedrich-Straße, eine Filiale errichten, in der die Metallprodukte aus Geislingen gelagert und verkauft wurden. Nach der Anzeige unterhielt man hier außerdem eine eigene Glasproduktion und Raffinerie, und es wurden 1200 Personen beschäftigt.[23]

Linkes Eckgebäude: WMF (Inschrift über dem Portal) und weitere Firmen

An einer anderen Stelle, Leipziger Straße Ecke Mauerstraße, nutzte die WMF das Erdgeschoss eines 1904/1905 nach Plänen der Architekten Eisenlohr & Weigle errichteten neuen Geschäftshauses. Es hat sämtliche Ereignisse des 20. Jahrhunderts überlebt und steht inzwischen unter Denkmalschutz.[24]

Das zuerst vorhandene Gebäude wurde wahrscheinlich im Zweiten Weltkrieg vernichtet.

Weitere Städte[Bearbeiten]

Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurden zahlreiche weitere Filialen in anderen deutschen Großstädten wie Hannover, Köln oder Potsdam eröffnet. Insgesamt gibt es im 21. Jahrhundert 200 firmeneigene Filialen in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz und an 24 Standorten ist das Unternehmen weltweit vertreten.

Vermeidung von Steuerzahlungen in Deutschland[Bearbeiten]

Durch Schachtelbeteiligungen, die letztlich auf der „SteueroaseCayman Islands münden, entzieht sich der Hauptinhaber der WMF, die Finedining Capital GmbH, einer Besteuerung der von dem Unternehmen gezahlten Dividenden in Deutschland. Die Finedining Capital besitzt über 70 % der WMF-Anteile und ist – vermittelt über drei Zwischengesellschaften – eine Tochtergesellschaft der Finedining (Cayman) Limited, hinter der wiederum die Private-Equity-Gesellschaft KKR steht.[25]

Filme[Bearbeiten]

  • Tafelsilber, Tradition und Tränen. Die WMF in Geislingen baut um. Dokumentarfilm, Deutschland, 2014, 29:30 Min., Buch und Regie: Hanspeter Michel, Produktion: SWR, Reihe: made in Südwest, Erstsendung: 10. September 2014 bei SWR, Inhaltsangabe von ARD, online-Video bis 10. September 2015.
  • Auf Messers Schneide. Die WMF und ihre Retter. Dokumentarfilm, Deutschland, 2010, 43:30 Min., Buch und Regie: Christian Gropper, Produktion: Gropperfilm, Hessischer Rundfunk, Erstausstrahlung: 2. Juni 2010 bei ARD, Inhaltsangabe von Christian Gropper.

Literatur[Bearbeiten]

  • Dagmar Altgeld-Peters: Die Württembergische Metallwarenfabrik (WMF), Bestecke und Hohlwaren aus Metall zwischen 1945 und 1975. 2 Bände, Lit, Münster / Hamburg 2000, ISBN 3-8258-4016-6 (Zugleich Dissertation an der Universität Bonn 1993).
  • Carlo Burschel, Heinz Scheiffele, Dirk Allgaier; Joan Clough (Übersetzer): WMF Ikora & WMF Myra Gläser, Unika und serielles Kunstglas der 1920er bis 1950er Jahre / WMF Ikora and Myra Glass. Arnold, Stuttgart 2003, ISBN 3-89790-189-7 (= Serielles Kunsthandwerk und Design im 20. Jahrhundert, Band 1, deutsch und englisch).
  • Annette Denhardt: Das Metallwarendesign der Württembergischen Metallwarenfabrik zwischen 1900 und 1930. Historismus, Jugendstil, Art Deco. Lit, Münster / Hamburg 1993, ISBN 3-89473-277-6.
  • Graham Dry (Hrsg.): Art Nouveau. Domestic Metalwork from Württembergische Metallwarenfabrik. The English Catalogue 1906 with Introduction by Graham Dry. Woodbridge/Suffolk 1988.
  • Hartmut Gruber: Die Galvanoplastische Kunstanstalt der WMF 1890–1953. Geschichte, Betriebseinrichtungen und Produktionsverfahren. In: Hohenstaufen/Helfenstein, Historisches Jahrbuch für den Kreis Göppingen, Band 9, 1999.
  • Ulrich Haller: Zwangsarbeit und Rüstungsproduktion in Geislingen an der Steige 1939–1945. In: Zeitschrift für württembergische Landesgeschichte. (ZWLG) 57, 1998, S. 305–368.
  • Volker Hecht: Die Württembergische Metallwarenfabrik, Geislingen/Steige 1853–1945, Geschäftspolitik und Unternehmensentwicklung. Scripta-Mercaturae-Verlag, St. Katharinen 1995, ISBN 3-89590-008-7. (Zugleich: Hohenheim, Universität, Dissertation 1994).
  • WMF Glas, Keramik, Metall, 1925–1950. Versuche künstlerischer Gestaltung. Kunstgewerbemuseum, Staatliche Museen Preußischer Kulturbesitz, Berlin 1980.
  • Severin Roeseling: 150 Jahre WMF 1853–2003. (Geschichtsbüro Reder, Roeseling & Prüfer, Köln) Geislingen 2003.
  • Heinz Scheiffele (Hrsg.): Wilhelm Wagenfeld und WMF, 25 Jahre Zusammenarbeit 1950–1975, Sammlung Heinz und Beate Scheiffele. Geislingen 2003, ISBN 3-00-012723-2.
  • Walter Ziegler: Daniel Straub und die Anfänge von MAG und WMF. Korrekturen und Ergänzungen zu seinem Lebensbild. In: Hohenstaufen/Helfenstein, Historisches Jahrbuch für den Kreis Göppingen, Band 1, Weißenborn.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Württembergische Metallwarenfabrik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2013 (PDF) abgerufen am 13. April 2014
  2. WMF im Portfolio der Capvis
  3. WMF – die älteste Aktiengesellschaft in Baden-Württemberg. boersen-zeitung.de, 26. Februar 2011
  4. Als es in der Fischhalle Fisch gab. swp.de, 26. Mai 2012
  5. Kleine Dokumentation zur Geschichte der Zwangsarbeit und des KZ-Außenlagers Geislingen an der Steige. Herausgegeben vom Stadtarchiv Geislingen anläßlich des Holocaust-Gedenktages am 27. Januar 2001
  6. Offensive ins Zivile. In: Die Zeit, Nr. 25/1992
  7.  Goldenes Händchen. In: Der Spiegel. Nr. 26, 1988 (online).
  8. Jedes Wort abgesprochen. wiwo.de, 14. Juni 2005
  9. Andreas Weißenbacher outet sich erstmals als WMF-Großaktionär. wirtschaftsblatt.at, 27. August 2008
  10. Schweizer Finanzinvestor übernimmt WMF. handelsblatt.com, 7. Juni 2006
  11. Handelseinig mit Capvis – KKR will WMF kaufen. teleboerse.de, 6. Juli 2012
  12. Deutsche Bank versilbert WMF. manager-magazin.de, 7. Juni 2006
  13. WMF informiert: Mehrheitsaktionär Crystal Capital prüft Verkaufsoptionen. wmf-ag.de, 23. März 2012
  14. Schwäbisches Traditionsunternehmen: US-Investor KKR kauft Küchen-Ikone WMF. focus.de, 6. Juli 2012
  15. Fiba hat doch Teil ihrer WMF-Aktien an KKR verkauft Geislinger Zeitung, 16. November 2012, abgerufen am 22. Mai 2014.
  16. Capvis bestätigt starke Einbindung der WMF-Chefs Stuttgarter-Zeitung.de, 17. Juli 2012, abgerufen am 28. Juli 2012
  17. Die Kritik am WMF-Vorstand weitet sich aus. Stuttgarter-Zeitung.de, 24. Juli 2012, abgerufen am 8. August 2012
  18. swp.de
  19. a b WMF konzentriert sich bei Elektrokleingeräten auf eigene Kernmarke. Pressemitteilung der wmf group, 17. Mai 2013, abgerufen am 20. Juni 2013
  20. Vorstandswechsel bei WMF WMF Group, Pressemitteilung vom 17. April 2013, abgerufen am 22. Mai 2014.
  21. WMF braucht Schlankheitskur vor Expansion. Der neue WMF-Chef Peter Feld will expandieren und den Küchengeräte-Hersteller schlanker aufstellen. Wirtschaftswoche, abgerufen am 13. April 2014
  22. Markenregister
  23. Geschäfts-Anzeigen. In: Berliner Adreßbuch, 1888, nach Teil 1, S. 70. „Württembergische Metallwaaren-Fabrik Geislingen a. St., Fabrik-Lager, Berlin W, Friedrich-Straße 193a“.
  24. Baudenkmal Geschäftshaus WMF, Leipziger Straße 112, 1904-05 von Eisenlohr & Weigle
  25. Der Kampf um die Steuerparadiese. In: FAZ, 14. April 2013, S. 25

48.6200549.834282Koordinaten: 48° 37′ 12″ N, 9° 50′ 3″ O