Würzburger Kickers

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Würzburger Kickers
Vereinswappen
Voller Name Fußball-Club Würzburger Kickers e.V. 1907
Ort Würzburg
Gegründet 17. November 1907
Vereinsfarben Weiß-Rot
Stadion Flyeralarm Arena
Plätze 14.500
Vorstand Dr. Michael Schlagbauer
Trainer Bernd Hollerbach
Homepage www.wuerzburger-kickers.de
Liga Regionalliga Bayern
2013/14 11. Platz
Heim
Auswärts

Der F.C. Würzburger Kickers (bekannt auch als: FWK oder Rothosen) ist ein traditionsreicher Fußballklub aus der unterfränkischen Bezirkshauptstadt Würzburg. Der Verein wurde 1907 gegründet und die Vereinsfarben sind seither Weiß und Rot, hiervon leitet sich auch der Spitzname Rothosen ab.

Der Würzburger Klub spielte 1977/78 für eine Saison in der 2. Bundesliga Süd, bevor die erste Mannschaft zwischenzeitlich im mittel- und unterklassigen Amateurfußball zu Hause war. Der letzte große Erfolg der Kickers ist der Gewinn des Bayerischen Toto-Pokals 2014. Aktuell spielt der FC Würzburger Kickers in der Regionalliga Bayern (4. Liga), seine Heimspiele trägt der Verein in der Flyeralarm Arena am Würzburger Dallenberg aus.

Seit 2014 ist die der Spielbetrieb der ersten Mannschaft in einer Aktiengesellschaft ausgegliedert, die sich zu 100% in Besitz des Hauptvereins befindet.[1] Dies wurde von der Mitgliederversammlung des Vereins im Zusammenhang mit den Aufstiegsplänen der Würzburger Kickers beschlossen, um finanzielle Risiken des Hauptvereins zu minimieren.

Geschichte[Bearbeiten]

Von der Gründung bis zum Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten]

Der FC Würzburger Kickers wurde am 17. November 1907 von Gymnasiasten gegründet und Georg Beer wurde der erste Vorsitzende des Vereins. Kurz darauf wurde dieser von Alfred Günzburger abgelöst und 1908 konnte das erste Lokalderby gegen den FV Würzburg 04 mit 5:0 gewonnen werden. Schon 1909 zogen die Kickers das erste mal um, als die bisherige Heimspielstätte am Würzburger Galgenberg verlassen und der Platz an der Randersackerer Straße bezogen wurde. Der drei Jahre zuvor entstandene Stadtrivale, 1981 in Konkurs gegangen, wurde schließlich 1912 zunächst überflügelt, als die Kickers zur Saison 1912/13 in die Ostkreisliga einzogen.

Bis zum Zweiten Weltkrieg dominierten die „Rot-Weißen“ vom Dallenberg den Fußball in Würzburg, wobei ab den späten 1920er Jahren der FV 04 aufholen konnte. Zwischen den Weltkriegen spielten die Kickers auf Augenhöhe mit den erfolgreichen Vereinen aus Nürnberg und Fürth. Die Zeit war geprägt von diversen Reformen des Ligasystems im Süddeutschen Fußballverband. So spielten die Kickers während dem Ersten Weltkrieg zunächst in der höchsten Liga des Ostkreises, deren Meister bis 1916 in die Endrunde um die Süddeutsche Fußballmeisterschaft einzog. Ab 1917 fand die Entscheidung über das Weiterkommen dann per Finalrunde statt, die Kickers verloren im ersten Jahr gegen die SpVgg Fürth im Halbfinale. Auch zu beginn der 1920er Jahre waren die Kickers in den höchsten Spielklassen erfolgreich, verpassten den Einzug in die Finalrunde um die Nordbayerische und Süddeutsche Fußballmeisterschaft jedoch aufgrund der Dominanz der Nürnberger und Fürther Teams regelmäßig.

Eine neuerliche Reform des Ligensystems, anstelle von zehn Kreisligen entstanden ab der Saison 1923/24 fünf erstklassige süddeutsche Bezirksligen, wurde es für die Kickers erheblich schwerer, sich in der Erstklassigkeit durchzusetzen und um die Süddeutsche Meisterschaft zu spielen. Die mit Liga setzte sich zu dieser Zeit aus acht Teams aus ganz Bayern zusammen. Erst eine erneute Reform zur Saison 1927/28 machte es wieder möglich, in das Fußballoberhaus aufzusteigen, denn die von nunan erstklassige Bezirksliga Bayern war zweigleisig mit einer Nord- und einer Südgruppe. Dennoch dauerte es drei Jahre, bis der FWK wieder aufsteigen und somit 1930 mit dem bereits 1927 aufgestiegenen Stadtrivalen FV 04 wieder gleichziehen konnte. Einer der herausragenden Spieler zu dieser Zeit war der Österreicher Gustav Wieser. Darüber hinaus bestritten die Kickers etliche Freundschaftsspiele in Deutschland, sowie im Ausland.

Im Jahr 1928 erfolgte der Anschluss des VfL Würzburg an den Verein, der daraufhin für zwei Jahre als FC Würzburger Kickers VfL am Spielbetreib teilnahm. 1930 kehrte man zum traditionellen Namen FC Würzburger Kickers zurück.

Die Kickers konnten sich in der obersten Spielklasse halten, bis im Jahr 1933 mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten der Süddeutsche Fußball-Verband aufgelöst und in den Landesweit 16 Gauligen gespielt wurde. Bei deren Einführung blieben die Kickers zunächst zwar unberücksichtigt und stiegen erst 1940 in die höchste Spielklasse auf. Nach einem Jahr folgte der erneute Abstieg, gefolgt vom Wiederaufstieg 1942. Ab 1943 firmierte der FWK zusammen mit dem FV als Kriegsspielgemeinschaft Würzburg (KSG Würzburg) bis zur kriegsbedingten Einstellung des Spielbetriebs in der Gauliga. Während des Krieges wurde zudem das Stadion an der Randerackerer Straße durch einen Bombenangriff restlos zerstört.

Nachkriegszeit und 2. Bundesliga[Bearbeiten]

Saisonbilanzen 1990–2000
Saison Liga (Klasse) Platz Auf-/Abstieg
1989/90 Landesliga Nord (IV) 1. Aufstieg
1990/91 Bayernliga (III) 17. Abstieg
1991/92 Landesliga Nord (IV) 4.
1992/93 Landesliga Nord (IV) 11.
1993/94 Landesliga Nord (IV) 15.
1994/95 Landesliga Nord (V) 9.
1995/96 Landesliga Nord (V) 7.
1996/97 Landesliga Nord (V) 1. Aufstieg
1997/98 Bayernliga (IV) 16. Abstieg
1998/99 Landesliga Nord (V) 9.
1999/00 Landesliga Nord (V) 5.

Nach dem Zweiten Weltkrieg schloss sich der TSV Würzburg dem FC Würzburger Kickers an und der Verein trat fortan als SC Würzburger Kickers auf. Zunächst spielten die Kickers in der Saison 1945/46 in der Bayernliga, als Landesliga damals die zweithöchste Spielklasse. Nachdem diese in der darauf folgenden Saison zweigleisig wurde, stiegen die Kickers 1947 aus der Bayernliga Nord ab. Bereits 1950 folge der Wiederaufstieg aus der II. Unterfränkischen Amateurliga in die nun wieder eingleisige Bayernliga, wo propt ein sechster Platz eigefahren werden konnte und die darauf folgenden Jahre ebenfalls das obere Tabellendrittel der nunmehr drittklassigen Amateurliga erreicht wurde. Jedoch zeigte der Verein keine ersthaften Ambitionen in den Profifußball aufzusteigen und an die früheren Erfolge anzuknüpfen. Dennoch spielten die Würzburger Kickers kontinuierlich in der Bayernliga und erzielte dabei meist einstellige Platzierungen. Ab dem Jahr 1956 trat der Verein rechtzeitig vor dem 50. Gründungsjubiläum wieder als FC Würzburger Kickers auf.

Während sich der Verein als feste Größe in der Bayernliga etabliert hatte, konnte im Jahr 1969 das neu gebaute Stadion am Dallenberg bezogen und in den Folgejahren weiter ausgebaut werden.

Dabei beendete die Mannschaft ihre Spielrunden in der Bayernliga zumeist vor dem Stadtrivalen FV 04, dennoch gelang diesem 1975/76 als Tabellenzweitem, damit einen Platz vor den Kickers, der Zweitligaaufstieg nach dem Verzicht des Meisters FC Wacker München. Ein Jahr später, in der Saison 1976/77 wurde jedoch die Mannschaft vom Dallenberg Meister der Bayernliga und folgte dem Lokalrivalen in die zweite Bundesliga. Nach nur einem Jahr stand am Ende der Saison 1977/78 bereits wieder der Abstieg und die Rückkehr in den Amateurfußball der Bayernliga.

Währenddessen wurde die Damen-Hockeymannschaft der Kickers zwischen 1952 und 1956 vier mal Deutscher Meister.

1980er Jahre bis 2011[Bearbeiten]

Saisonbilanzen 2001–2014
Saison Liga (Klasse) Platz Auf-/Abstieg
2000/01 Landesliga Nord (V) 8.
2001/02 Landesliga Nord (V) 17. Abstieg
2002/03 Bezirksoberliga (VI) 13. Abstieg
2003/04 Bezirksliga (VII) 1. Aufstieg
2004/05 Bezirksoberliga (VI) 1. Aufstieg
2005/06 Landesliga Nord (V) 6.
2006/07 Landesliga Nord (V) 6.
2007/08 Landesliga Nord (V) 2. Aufstieg
2008/09 Bayernliga (V) 18. Abstieg
2009/10 Landesliga Nord (VI) 4.
2010/11 Landesliga Nord (VI) 5.
2011/12 Landesliga Nord (VI) 1. Aufstieg Aufstieg
2012/13 Regionalliga Bayern (IV) 10.
2013/14 Regionalliga Bayern (IV) 11.
2011/12: Doppelaufstieg

Nach dem Abstieg aus der Zweiten Bundesliga Süd konnten sich die Kickers bis 1982/83 in der Bayernliga halten, danach folgte der erneute Abstieg in die regionalen Spielklassen. Dabei verschwanden die Würzburger immer öfter in den Niederungen des Amateurfußballs. Bis zum Jahr 2011 kam es nur noch zu drei – jeweils einjährigen – Gastauftritten des FWK in der Bayernliga. 1990/91 stand ebenso wie 1997/98 sowie 2007/08 dem Aufstieg erneut der direkte Abstieg nach nur einer Saison. In den 1990er Jahren musste sich das Kickers-Publikum meist mit der Landesliga Nord zufriedengeben. In der Saison 2002/03 stiegen die Kickers bis in die Bezirksliga Unterfranken Mitte ab, zu dieser Zeit die siebte Spielklasse. 2005 folgte mit dem zweiten Aufstieg in Folge die Rückkehr in die sechstklassige Landesliga Nord sowie 2007/08 der einjährige Auftritt in der Bayernliga. Anstelle des sofortigen Wiederaufstiegs konsolidierten sich die Kickers bis 2011 in der Landesliga und investierten in den Bau eines Kunstrasenplatzes auf dem vereinseigenen Sportgelände, welches von der Nationalmannschaft Ghanas während der Weltmeisterschaft 2006 als Trainingsstätte genutzt wurde.

2007 konnten die Kickers das 100 jährige Jubiläum des Vereins feiern.

Regionalligaaufstieg und Landespokalsieg[Bearbeiten]

Nach der Etablierung in der Landesliga planten die Kickers für 2012 den Aufstieg in die zur Saison 2012/13 gegründete Bayernliga Nord, welche nach der Liga-Reform unter der ebenfalls neuen Regionalliga Bayern die zweithöchste bayerische Spielklasse wurde. Durch den Meistertitel in der Landesliga Nord gelang 2012 waren die Kickers jedoch zur Teilnahme an der Regionalliga-Relegation berechtigt. Hierbei konnten sich das Team unter Trainer Dieter Wirsching in zwei Runden (Freilos in Runde eins) durchsetzen und somit die fünftklassige Bayernliga überspringen.[2]

Die Kickers spielten damit ab der Saison 2012/13 wieder viertklassig. Durch das Überspringen der Bayernliga sind die Rothosen wieder der klassenhöchste Würzburger Klub, nachdem der in der Bayernliga Nord spielende Lokalrivale Würzburger FV die Regionalligaqualifikation seither stets verfehlte.

In den beiden ersten Jahren in der Regionalliga Bayern erreichten die Würzburger Kickers ihr Saisonziel, den Klassenerhalt, mit Platz 10 (2012/13) und Platz 11 (2013/14) vergleichsweise souverän. Nachdem sich der Verein in der Liga etabliert hatte beschloss die sportliche Leitung den Aufstieg in die dritte Liga innerhalb der folgenden drei Jahre anzustreben. Hierzu wurde das Projekt „3x3“ - In drei Jahren in die Dritte Liga ins Leben gerufen.

Am 14. Mai 2014 gelang den Würzburger Kickers der Sieg im Finale des Toto-Pokals wodurch sich der FWK nach zuletzt 1981 wieder für die DFB-Pokal Hauptrunde qualifiziert hat.[3] Gleichzeitig war der Pokalgewinn zusammen mit dem Doppelaufstieg 2012 der größte Erfolg der jüngeren Vereinsgeschichte.

Nach Ende der Saison verabschiedete sich Erfolgstrainer Dieter Wirsching, seine Nachfolge trat zum Saisonauftakt 2014/15 Bernd Hollerbach an.

Erfolge[Bearbeiten]

  • Zweitligaaufstieg 1977
  • Doppelaufstieg aus der Landesliga in die Regionalliga Bayern 2012
  • Bayerischer Toto-Pokalsieger 2014

Projekt „3×3“[Bearbeiten]

Bereits vor Saisonende 2013/14 hatten die Kickers im Frühjahr 2014 das sogenannte Projekt 3×3 - In drei Jahren in die Dritte Liga unter dem Slogan Würzburg braucht Profis! gestartet. Hierzu legte der Verein eine breite Marketingkampagne an, um in der Region eine Welle der Begeisterung für das Projekt Profifußball zu entfachen. Diese beinhaltete einen Werbefilm, die Kooperation mit bekannten lokalen Persönlichkeiten aus Politik, Sport und Gesellschaft sowie einen Infopavillion auf dem Marktplatz.

Ziel des Konzepts ist es, innerhalb von drei Jahren den sportlichen Aufstieg in die Dritte Liga zu realisieren. Zeitgleich zur sportlichen Entwicklung soll schrittweise das Umfeld weiter professionalisiert werden. Dazu wurde ein Budget von mindestens 1,2 Millionen Euro pro Saison über Sponsoren, Partner und Dauerkartenverkäufe für die folgenden drei Jahre akquiriert. Nach Erreichen der erforderlichen Zusagen wurden umfassende Kaderplanungen und Professionalisierungen in den Strukturen vorgenommen und in die Wege geleitet. Unter anderem wurde mit dem Würzburger und Ex-Profi Bernd Hollerbach ein Trainer gefunden, der einst selbst für die Würzburger Kickers aufgelaufen war und als Co-Trainer mit Felix Magath bereits Deutscher Meister wurde.[4]

Im Rahmen der Kampagne wurde zudem bekannt, dass die Sylter Strandbar Sansibar auf Vermittlung Hollerbachs in der Saison 2014/15 zunächst für ein Jahr neuer Hauptsponsor der Kickers ist.[5]

Die erste Mannschaft[Bearbeiten]

Saison 2014/15[Bearbeiten]

In der Saison 2014/15 spielen die Würzburger Kickers das dritte Jahr in Folge in der Regionalliga Bayern. Darüber hinaus hat sich der Verein über den Erfolg im Toto-Pokal-Finale für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals qualifiziert. Bereits vor Saisonbeginn stand ein großer Umbruch in allen Bereichen des Vereins an, um das ausgegebene Ziel, den Drittliga-Aufstieg innerhalb von drei Jahren, zu verwirklichen.

Regionalliga und DFB-Pokal[Bearbeiten]

Die Saison 2014/15 ist die dritte in Regionalligasaison in Folge, die der FC Würzburger Kickers bestreitet. Nicht zuletzt in Folge des vorangegangenen Landespokalsieges sowie des ambitionierten Aufstiegsplans nannten 16 von 18 Trainern der Regionalliga Bayern die Kickers als Favoriten auf die Meisterschaft.[6]

In der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals trafen die Kickers am 17. August 2014 im eigenen Stadion auf das Team des Zweitligisten Fortuna Düsseldorf und gewannen das Spiel mit 3:2 nach Verlängerung durch zwei Tore von Christopher Bieber sowie Steven Lewerenz' Treffer in der 114. Spielminute.[7] Die Begegnung wurde von mehr als 10.000 Zuschauern besucht.[8] Als Zweitrundengegner wurde den Kickers in der Folge mit Eintracht Braunschweig erneut ein Team aus der zweiten Liga zugelost.[9] Auch in diesem Spiel genießen die Kickers Heimrecht.

Runde Datum Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis Zuschauer
1. Runde 17.09.2014 Würzburger Kickers - Fortuna Düsseldorf 3:2 n.V. (2:2) (0:1) 10500
2. Runde 29.10.2014 Würzburger Kickers - Eintracht Braunschweig (-:-)

Kader zur Saison 2014/15[Bearbeiten]

Vor der Saison 2014/15 wurde der Kader zu großen Teilen neu zusammen gestellt. Von der Vorjahresmannschaft, welche zwar noch im Mai 2014 den bayerischen Landespokal gewinnen konnte, verließen 14 Spieler den Verein, wohingegen ebenfalls 14 Neuzugänge stehen.[10] Aufgrund der Aufstiegsambitionen des Vereins wurden hierbei mehrere Spieler mit Profi-Vergangenheit sowie Nachwuchsspieler aus Leistungszentren von Profi-Teams unter Vertrag genommen.

Torhüter Robert Wulnikowski
Nr. Name Nat. Im Verein seit Vertrag bis

Tor

28 Robert Wulnikowski DeutschlandDeutschland PolenPolen 2014 2016
25 André Koob DeutschlandDeutschland 2013 2016

Abwehr

22 Pascal Bieler DeutschlandDeutschland 2013 2015
13 Niklas Weißenberger DeutschlandDeutschland 2013 2015
21 Christian Demirtas DeutschlandDeutschland 2014 2016
3 Dominik Nothnagel DeutschlandDeutschland 2014 2015
5 Clemens Schoppenhauer DeutschlandDeutschland 2014 2017
17 Sebastian Sonnenberger DeutschlandDeutschland 2014 2016
4 Kostadin Velkov BulgarienBulgarien 2014 2015
32 Lukas Billick DeutschlandDeutschland 2014 2016

Mittelfeld

20 Manuel Duhnke DeutschlandDeutschland 2012 2015
18 Nico Gutjahr DeutschlandDeutschland 2014 2015
7 Marco Haller DeutschlandDeutschland 2013 2016
19 Adrian Istrefi AlbanienAlbanien 2013 2015
14 Joannis Karsanidis GriechenlandGriechenland DeutschlandDeutschland 2013 2016
9 Amir Shapourzadeh (C)Kapitän der Mannschaft IranIran 2014 2017
24 Sebastian Fries DeutschlandDeutschland 2014 2016
2 Dennis Schmitt DeutschlandDeutschland 2014 2016
8 Liridon Vocaj AlbanienAlbanien 2014 2016

Angriff

37 Christopher Bieber DeutschlandDeutschland 2012 2015
11 Corvin Behrens DeutschlandDeutschland 2013 2015
10 Steven Lewerenz DeutschlandDeutschland 2014 2015
26 Daniel Diroll DeutschlandDeutschland 2013 2015
27 Adam Jabiri DeutschlandDeutschland 2014 2016

Stand: 28. Juli 2014

Trainer- und Betreuerstab[Bearbeiten]

Bernd Hollerbach, Ex-Profi und Cheftrainer der Würzburger Kickers seit 2014

Bereits vor Abschluss der Saison 2013/14 wurde bekannt, dass der Ex-Profi und frühere Kickers-Spieler Bernd Hollerbach das Traineramt zur Saison 2014/15 übernehmen würde.[11] Damit räumte Vorgänger Dieter Wirsching mit dem Triumph im Landespokalfinale seinen Posten, nachdem er zwei Jahre zuvor den Verein aus der Landesliga in die Regionalliga geführt hatte.

Name Funktion
Trainer-Team
Bernd Hollerbach Cheftrainer
Cissé Lamine Moise Co-Trainer
Peter Endres Co-Trainer
Frank Gollwitzer Torwarttrainer
Norbert Mahler Team-Manager
Betreuer-Stab
Dr. med. Volker Classen Team-Arzt
Angela Goodnight Physiotherapeutin
Johannes Schneider Physiotherapeut
Klaus Orner Betreuer
Rosi Orner Betreuerin
Stand: 08. September 2014

Ehemalige Spieler und Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Claus Reitmaier

Eine besonders herausragende Figur in der Geschichte der Würzburger Kickers ist Gustav Wieser, der bereits im Jahr 1921 nach Unterfranken wechselte, als er schon fünf österreichische Meistertiel gewonnen hatte und damit die Rolle unterstreicht, die der Verein zu dieser Zeit spielte. Wieser wechselte von Rapid Wien zu den Kickers, wo er zwei Jahre lang spielen sollte um darauf hin zu Rapids Stadtrivalen Wiener Amateur Sportverein zurück nach Österreich zu gehen. Weitere ehemalige Spieler der Würzburger Kickers sind neben dem heutigen Trainer Bernd Hollerbach, der als Bundesligaspieler und Co-Trainer nationale Bekanntheit erlangte, insbesondere auch der Torwart Claus Reitmaier sowie die deutschen Nationalmannschafts- und Bundesligaspieler Gerd Zewe sowie Stefan Reisch. Reisch spielte zum Karriereende in Würzburg und übernahm für die darauf folgende Saison 1972/73 den Trainerposten. Während seiner Zeit bei den Kickers wurde der Defensivspieler Erich Kaniber in mehrere DFB-Auswahlmannschaften berufen, bis er 1956 seine Karriere beim VfB Stuttgart fortsetzte. In der Zweitligasaison 1977/78 spielten der spätere Bundesligaprofi Rainer Scholz sowie der im In- und Ausland erfolgreiche Lothar Emmerich für die Rothosen.

Darüber hinaus pfeift der in München lebende DFB- und ehemalige FIFA-Schiedsrichter Peter Sippel für den FC Würzburger Kickers.

Perspektivteams[Bearbeiten]

Zweite Mannschaft[Bearbeiten]

Neben der als AG ausgegliederten ersten Mannschaft in der Regionalliga tritt der FC Würzburger Kickers mit einer zweiten Mannschaft in der Bezirksliga an. Die zweite Mannschaft verpasste dabei den Aufstieg in die Landesliga sowohl 2013 als auch 2014 knapp.

Kader der 2. Mannschaft 2014/15
(Stand: 11. September 2014)
Tor Abwehr Mittelfeld Angriff Trainer
Cosmin-Ionut Andrei RumänienRumänien
Malte Schulze-Happe DeutschlandDeutschland
Mazkut Azizi SlowenienSlowenien
Daniel Donaldson DeutschlandDeutschland
Johannes Geißler DeutschlandDeutschland
James Joseph Hammons Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
Thomas Popp DeutschlandDeutschland
Moritz Vollmer DeutschlandDeutschland
Adrian Graf DeutschlandDeutschland
Adrian Istrefi DeutschlandDeutschland
Arlind Mustafi MazedonienMazedonien
Ben Verberkt NiederlandeNiederlande
Kevin Dlugaj DeutschlandDeutschland
Konstantin Schöller DeutschlandDeutschland
Matthias Eichler DeutschlandDeutschland
Niklas Pfarr DeutschlandDeutschland
Silas Krebelder DeutschlandDeutschland
Vlad-Gabriel Andrei RumänienRumänien
Wojtek Droszcz DeutschlandDeutschland
Jan Birkholz DeutschlandDeutschland
Zajo Desic MontenegroMontenegro
Anton Ochs DeutschlandDeutschland
Konstantin Sokolowski DeutschlandDeutschland
Dahiru Yusuf
Sergej Zimin RusslandRussland
Ginel Roman DeutschlandDeutschland
Sergej Zimin (Co-Trainer und Spielertrainer) RusslandRussland
Christian Berger (Betreuer) DeutschlandDeutschland

Dritte Mannschaft[Bearbeiten]

Eine dritte Mannschaft der Kickers wurde 2010 ins Leben gerufen und startete in der B-Klasse. Nach erfolgreichen ersten Jahren tritt diese in der Saison 2014/15 in der A-Klasse an.

Jugendabteilung[Bearbeiten]

Die Nachwuchsförderung der Kickers ist mit Mannschaften in allen Altersklassen breit aufgestellt. Die U19 des Vereins spielt unter Trainer und Ex-Spieler der Kickers Claudiu Bozesan in der Saison 2014/15 in der Landesliga. Einige Alterklassen des Kickers-Nachwuchses treten darüber hinaus mit mehreren Teams in verschiedenen Ligen an. Zur Unterstützung des Trainigsbetriebes und zur Föderung der Jugendlichen betreuen Spieler der ersten und zweiten Mannschaft das Training der Nachwuchsteams als Übungsleiter.[12]

Spielstätten[Bearbeiten]

Der Eingang zur Flyeralarm Arena am Dallenberg

Die Würzburger Kickers haben in ihrer mehr als 100 jährigen Geschichte an drei unterschiedlichen Heimspielstätten gespielt. Die aktuelle Spielstätte ist die Flyeralarm Arena, ehemals Stadion am Dallenberg in Würzburg.

Galgenberg (Kugelfang)[Bearbeiten]

Erste Heimspielstätte der Würzburger Kickers war nach der Gründung 1907 das Stadion am Galgenberg, auch Kugelfang genannt, im Würzburger Osten. Hier trug der Lokalrivale 1. WFV 04 ebenfalls seine Heimspiele aus, die Kickers spielten dort für zwei Jahre, eher der erste Umzug erfolgte.

Randerackerer Straße[Bearbeiten]

Ab 1909 trugen die Kickers ihre Heimspiele an der Randersackerer Straße im Würzburger Stadtteil Sanderau aus. Bis zum Zweiten WEltkrieg spielten die Kickers hier, in Folge des Krieges brannten die Tribünen vollständig aus. Nach dem Krieg musste der Sportplatz in den 1960er Jahren jedoch städtebaulichen Maßnahmen weichen, weshalb sich die Kickers zum eigenständigen Neubau auf der gegenüberliegenden Mainseite entschlossen.

Stadion am Dallenberg[Bearbeiten]

Der Stadionbau am Würzburger Dallenberg wurde in den 1960er Jahren begonnen und war neben der Förderung durch Bund, Land und Stadt insbesondere durch die erhebliche Eigenleistung der Mitglieder möglich. Eröffnet wurde das Stadion mit einem Freundschaftsspiel am 15. August 1967 gegen den 1. FC Kaiserslautern vor 8000 Zuschauern. Der Stadionbau war jedoch erst wesentlich später abgeschlossen, als 1975 die Stehränge rund um das Spielfeld fertiggestellt werden konnten. Zur Weltmeisterschaft 2006 nutzte die in Würzburg untergebrachte Nationalmannschaft Ghanas das Stadion als Trainingsstätte. In Würzburg ist das Stadion insbesondere unter den Namen Kickers-Stadion und Dallenbergstadion bekannt.[13]

Flyeralarm Arena[Bearbeiten]

Haupttribüne der Flyeralarm Arena mit dem Schriftzug FWK

Seit März 2013 trägt das Stadion den Namen Flyeralarm Arena, nachdem das Würzburger Unternehmen Flyeralarm das Sponsoring für die Heimspielstätte der Kickers übernommen hat.

Die momentane Kapazität des Stadions beträgt 14.500 Plätze, wobei im Ligabetrieb aus baulichen Gründen zwischenzeitlich nur 5000 Zuschauer eingelassen werden dürfen. Ausnahmeregelung gab es für mehrere Großereignisse, etwa im DFB-Pokal, zu denen bis zu 12.000 Zuschauer zugelassen wurden.

Um das Stadion in Zukunft regelmäßig in vollem Umfang nutzen zu können betreiben Verein und Umfeld großen Aufwand, die Spielstätte in Stand zu setzen und zu strukturell zu verbessern. So besteht etwa der Plan, das Stadion schnellstmöglichst mit einer Flutlichtanlage auszustatten um im Liga- und Pokalbetrieb Abendspiele dort austragen zu können.[14]

Fans[Bearbeiten]

Als besonders bemerkenswert aus Seiten der Kickers-Fans gilt, dass die Anhänger des Vereins auch in Jahren nahe der sportlichen Bedeutungslosigkeit zu Auswärtsspielen fuhren und für Stimmung sorgten.[15]

Besondere Rivalitäten bestehen es zwischen den Fans der Würzburger Kickers und jenen des FC Schweinfurt 05, sowie darüber hinaus zu der Anhängerschaft des Würzburger FV. Freundschaftliche Kontakte pflegen einige Mitglieder der Würzburger Fanszene, insbesondere aus dem Stimmungsblock B-Block, hingegen zu den Anhängern des ebenfalls 1907 gegründeten FC Augsburg sowie zu Fans der SG Wattenscheid 09.

Weitere Sportabteilungen[Bearbeiten]

Boxen[Bearbeiten]

Neben dem Fußballsport unterhält der Verein eine 1924 gegründete Boxabteilung, die mit mehr als einem Dutzend aktiver Atlethen regelmäßig an Sportveranstaltungen teilnimmt.

Tischtennisabteilung[Bearbeiten]

Die Tischtennisabteilung wurde im Oktober 1946 auf Initiative von Hans Hirsch gegründet. 1948/49 nahm die Herrenmannschaft erstmals am Punktspielbetrieb teil. Anfang der 1950er Jahre wurde sie Sieger der Unterfrankenliga, 1991 Erster in der Oberliga, in die sie 1983 aufgestiegen war. Die Mannschaft spielte bis 1994 in der Regionalliga, 1994/95 folgte der Durchmarsch durch die 2. Bundesliga unter Abteilungsleiter Karl-Heinz Schätzlein. Zur Aufstiegsmannschaft gehörten unter anderem die Spieler Norbert Mnich, Cornel Borsos, Xu Yi, Benjamin Gerold, Christian Herbst, Ralf Weinber, Zenon Droszcz und Michael Schäfer. Für die 1. Bundesliga wurden Danny Heister, Andrei Masunow und Thomas Caselitz verpflichtet. Allerdings gelang der Klassenerhalt nicht und die Mannschaft stieg unmittelbar wieder ab.

Mitte 1996 löste sich die Tischtennis-Abteilung auf und bildete unter der Leitung von Reinhard Meier den eigenständigen Verein TTK Würzburger Hofbräu.[16] Am Ende der Saison 1996/97 wurde die Herrenmannschaft unter anderem mit Fan Changmao (CHN) und Georg Böhm mit 40:0 Punkten Erster in der 2. Bundesliga und stieg auf. Im Jahr 2000 stieg die Mannschaft jedoch wieder ab.

Einige Jahre später musste die Profimannschaft 2008 vom Spielbetrieb abgemeldet werden. Die Gründe hierfür lagen im finanziellen sowie im personellen Bereich.

Inzwischen wurde die Tischtennisabteilung der Kickers von früheren Mitgliedern neu gegründet und befindet sich seit 2009 wieder im Aufbau. Die Jugendarbeit der TT-Abteilung wurde 1995 mit der Auszeichnung Grünes Band geehrt.[17]

Ehemalige Hockeyabteilung[Bearbeiten]

Die Damen-Hockey-Mannschaft wurde als HC Würzburger Kickers in den Jahren 1941, 1952, 1953, 1955 und 1956 deutscher Meister. Damit stehen die Würzburger Kickers mit insgesamt 5 Titeln noch immer auf Platz fünf der deutschen Rekordmeister-Rangliste. Ab 1992 firmierte die Hockeyabteilung, nach der Aufnahme der aktiven Hockeyspieler der TG Würzburg, schließlich unter dem Namen HTC Würzburg und wurde ein eigenständiger Verein. Der Zusammenschluss unter dem heutigen Namen wurde nach Platzproblemen der TGW sowie dem Spielermangel der Kickers-Herrenmannschaft nötig.

Ehemalige Handballabteilung[Bearbeiten]

Zwischen den Weltkriegen bestand zudem eine Handballabteilung der Würzburger Kickers. Diese wurde im Jahrr 1929 gegründet.

Literatur[Bearbeiten]

  • Rainer Adam: FC Würzburger Kickers e. V. 1907–2007. Würzburg/Sanderau, 2007
  • Norbert Endres/W.K.: Würzburger Kickers peilen die 1. Liga an. Zeitschrift DTS, 1994/11 regional Süd Seite 9-10
  • Anton Probst: Lohn für großen Kampfgeist: Bundesligist FC Würzburger Kickers. Bayern Tischtennis, Amtliche Mitteilungen des Bayerischen Tischtennis-Verbandes, 1995/10 50 Jahre BTTV, Seite 40

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kickers werden in eine AG ausgegliedert Sportmagazin Kicker, 29. April 2014, abgerufenam 26. August 2014
  2. Vereinsgeschichte Würzburger Kickers, abgerufen am 10. September 2014
  3. 6:4 n.E. - Kickers schaffen DFB-Pokal-Einzug. Fupa.net, 14. Mai 2014, abgerufen am 26. August 2014
  4. Aktuelles Projektseite jetztodernie.info, abgerufen am 11. September 2014
  5. Sansibar aus Sylt wird Trikotsponsor der Würzburger Kickers. Würzburg Erleben, 16. Juni 2014, abgerufen am 26. August 2014
  6. Regionalliga: Würzburg der Topfavorit. Bayerischer Fußballverband, 9. Juli 2014, abgerufen am 26. August 2014
  7. Vocaj glänzt als Biebers Zuarbeiter. Sportmagazin Kicker, 18. August 2014, abgerufen am 26. August 2014
  8. Lewerenz lässt Würzburg jubeln Sportmagazin Kicker, 17. August 2014, abgerufen am 08. September 2014
  9. DFB-Pokal - Auslosung 2. Runde. Sportmagazin Kicker, abgerufen am 26. August 2014
  10. Transfers zur Saison 2014/15 Transfermarkt.de, abgerufen am 08. September 2014
  11. Bernd Hollerbach wird Trainer bei den Kickers. Fupa.net, 27. Februar 2014, abgerufen am 26. August 2014
  12. Jugendinformationen Würzburger Kickers, abgerufen am 11. September 2014
  13. flyeralarm Arena. Würzburger Kickers, Stadioninformationen, abgerufen am 26. August 2014
  14. Stadion ohne Flutlicht - Würzburger Kickers bangen um DFB-Pokalspiel. Bayerischer Rundfunk, 26. August 2014. abgerufen am 26. August 2014
  15. Die Würzburger Kickers vor dem Pokalspiel gegen Düsseldorf - Vorwärts auf dem Weg zurück. 11 Freunde, 15. August 2014, abgerufen am 26. August 2014
  16. Deutscher Tischtennis Bund 1996: Zeitschrift Deutscher Tischtennis Sport (1996/7), S. 12
  17. Deutscher Tischtennis Bund 1996: Zeitschrift Deutscher Tischtennis Sport (1996/1), S. 30

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