WLAN-basierte Ortung

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WLAN-basierte Ortung ist ein Verfahren zur Ortung. Es funktioniert ähnlich wie die GSM-Ortung, basiert allerdings nicht auf GSM-Signalen, sondern berechnet die Position anhand von WLAN-Sendemustern.

[Bearbeiten] Grundlagen

Gerade in Ballungsgebieten empfängt man in der Regel zahlreiche WLAN-Signale in einer individuellen, standortabhängigen Kombination. Diese Signale stammen von kommerziellen Hotspots, Firmennetzwerken oder von privaten Heimnetzwerken. Die Kenntnis über den Standort dieser Netzwerke (Router) erlaubt so die Berechnung des Standortes. Je mehr Netzwerksignale empfangen werden, desto genauer gelingt eine Berechnung des Standortes. Unter Idealbedingungen ist eine metergenaue Ortung möglich. Im Gegensatz zu GPS funktioniert die WLAN-basierte Ortung auch innerhalb von Gebäuden. Prominentes Beispiel ist das iPhone, welches diese Technik der Firma Skyhook verwendet. Mittlerweile etablieren sich aber auch freie Alternativen wie die OpenWLANMap welche insbesondere die rechtlichen Probleme lösen, die aus der Sammlung von WLAN-Daten unbeteiligter Dritter entstehen.

[Bearbeiten] Anwendungsgebiete

WLAN-basierte Ortung ermöglicht das Anbieten von standortbezogenen Diensten für alle WLAN-fähigen Endgeräte (Notebook, Smartphone, modernen Handys, PDAs etc.) unabhängig von GSM oder GPS. Darüber hinaus erlaubt es, Arbeitsabläufe zu optimieren, indem Mitarbeiter und mit WiFi-Tags versehene Arbeitsmaterialien geortet werden können. Als erstes Museum der Welt setzt das Museum Industriekultur (Nürnberg), ein Führungssystem ein, welches, neben der Navigationsfunktion, mithilfe von WLAN-basierter Ortung neue Besucherservices und Didaktik bietet.

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