WWE

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Dieser Artikel behandelt das Unternehmen WWE. Weitere Bedeutungen sind unter WWE (Begriffsklärung) aufgeführt.
World Wrestling Entertainment, Inc.
New WWE Logo.png
Rechtsform Corporation
ISIN US98156Q1085
Gründung 1952
Sitz Stamford, Connecticut, USA

Leitung

  • Vince McMahon
    (Chairman & CEO)[1]
  • Stephanie McMahon Levesque
    (CBO)
  • Paul "Triple H" Levesque
    (EVP - Talent, Live Events & Creative)
  • George Barrios
    (CFO & CSO)
  • Kevin Dunn
    (EVP - Television Production & Executive Producer)
  • Michael Luisi
    (President - WWE Studios)
  • Michelle D. Wilson
    (CMO & CRO)
Mitarbeiter 700 (2013)[2]
Umsatz 604 Millionen US-Dollar (2012)[3]
Gewinn ca. 39,83 Millionen US-Dollar (2012)[3]Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Gewinn
Bilanzsumme 388,7 Millionen US-Dollar (2012)Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Bilanzsumme
Branche Wrestling, Sport-Unterhaltung
Website wwe.com

Die World Wrestling Entertainment, Inc. ist ein an der New York Stock Exchange notiertes Medienunternehmen, welches vor allem für die Veranstaltung von Wrestling-Shows und -TV-Sendungen bekannt ist und welche sie seit 1980 offiziell als „Sports-Entertainment“ vermarktet. Hauptanteilseigner von WWE ist Vincent Kennedy McMahon.

Geschichte[Bearbeiten]

Anfänge[Bearbeiten]

Capitol Wrestling Federation (1952–1963)[Bearbeiten]

Roderick James „Jess“ McMahon war eigentlich ein Box-Promotor, der im amerikanischen Nordosten beheimatet war. Doch ab etwa 1933 veranstaltete McMahon erstmals Wrestlingshows im „Municipal Stadium“ in Freeport, Long Island. Durch seine Kontakte mit Wrestlinggeschäftsgrößen, wie Raymond Mondt und Ray Fabiani, wurde es seinem Sohn Vince McMahon sr. später möglich, Partnerschaften mit angrenzenden Promotern einzugehen.

1948 wurde Vince Manager der Turner Arena in Washington, D.C., 1952 erwarb er die Rechte an dieser Arena komplett. 1953 schließlich veranstaltete McMahon unter dem Banner von Capitol Wrestling Federation seine erste eigene Wrestlingshow und trat dem Dachverband National Wrestling Alliance bei. Er benannte 1955 die Arena in Capitol Arena um und 1956 wurden die Matches erstmals im DuMont-Network ausgestrahlt. Im gleichen Jahr intensivierte McMahon seine Zusammenarbeit mit Raymond Mondt in New York und am 26. November des Jahres veranstalteten sie ihre erste gemeinsame Show im Madison Square Garden.

1957 eröffnete McMahon in Washington ein zentrales Büro, von dem aus er alles steuerte. Als Organisation wurde die Capitol Wrestling Corporation (CWC) in das Register eingetragen. Teilhaber waren zunächst McMahon und Mondt zu gleichen Teilen. 1961 folgte schließlich die entsprechende Eintragung der Organisation in New York.[4]

World Wide Wrestling Federation (1963–1979)[Bearbeiten]

Vince McMahon (Chairman & CEO)

Die NWA schuf im Oktober 1948 einen von allen Mitgliedsverbänden anerkannten NWA-World-Heavyweight-Wrestling-Champion-Titel, der weltweit verteidigt werden konnte. Seit dem 30. Juni 1961 war „Nature Boy“ Buddy Rogers der amtierende NWA-Weltmeister.[5] Buddy Rogers stand als NWA-Champion meist bei der CWC unter Vertrag.

Einige Mitglieder der NWA waren jedoch damit unzufrieden, dass es Rogers dadurch selten erlaubt wurde, den Titel auch außerhalb des amerikanischen Nordostens auszukämpfen. Mondt und McMahon wollten, dass Rogers seinen Titel auch weiterhin behielt, und dass dieser die von der NWA geforderte Kaution von 25.000 US-Dollar aufbringen sollte. Das entsprach der üblichen Praxis, dass alle NWA-Titelhalter eine Sicherheitskaution stellen mussten, welche verfiel, wenn sie nicht antraten. Rogers aber war seinerseits nicht bereit, diese Summe aufzubringen, zumal die Summe kurz zuvor von 10.000 auf ebendiese 25.000 US-Dollar erhöht wurde und so musste er am 24. Januar 1963 im benachbarten Kanada seinen NWA-Championship-Titel an Lou Thesz abgeben.

Aus Protest gegen diese Entscheidung verließ die CWC den NWA-Dachverband und stellte im April des gleichen Jahres mit der neuen Promotion „World Wide Wrestling Federation“ (WWWF) eine zu NWA in Konkurrenz stehende Liga auf, die kurzfristig unter dem Namen World Wide Wrestling Association mit der National Wrestling Association assoziiert war. Buddy Rogers wurde zum ersten regulären WWWF-Champion ernannt. Laut WWE-Geschichte gab es im April 1963 ein Wrestling-Turnier in Rio de Janeiro, bei dem sich Buddy Rogers im Finale gegen Antonino Rocca durchsetzten und somit erster WWWF-World-Heavyweight-Champion werden konnte. Die Wahrheit ist jedoch, dass der gesundheitlich angeschlagene Rogers (er hatte schon einige Zeit mit Herzproblemen zu kämpfen) den Titel kampflos zugestanden bekam. Bereits einen Monat später, am 17. Mai 1963, verlor Buddy Rogers seinen WWWF-Titel an Bruno Sammartino in weniger als 60 Sekunden.

Da die WWWF aber noch mit der NWA assoziiert war, saß Vince McMahon sr. (der Sohn Roderick McMahons) weiterhin im Aufsichtsrat der National Wrestling Alliance. Auch war die WWWF zu der Zeit noch an ihr Stammterritorium gebunden und durfte ihre Wrestler nicht landesweit antreten lassen. Mitte der 1960er Jahre verließ Raymond Mondt die Promotion und diese ging nun in den alleinigen Besitz der Familie McMahon über.

Ende 1972 wurde die World Wide Wrestling Federation von Seiten der NWA wieder in den Dachverband aktiv eingebunden und so begann Vince McMahon sr. ab 1973 wieder unter dem alten Banner von NWA Capitol Wrestling Federation seine Shows abzuhalten. Auch wurde in diesem Jahr mit der heutigen Promotion World Wrestling Council auf Puerto Rico eine Suborganisation (engl. Affiliate) von WWWF aufgestellt.

Titan Sports Inc. / World Wrestling Federation, Inc. / World Wrestling Federation Entertainment, Inc. (1979–2002)[Bearbeiten]

World Wrestling Federation[Bearbeiten]

Das Hauptquartier (Titan Tower) der WWE in Stamford, Connecticut.

Im März 1979 wurde die WWWF in World Wrestling Federation umbenannt und nun langsam zur größten Wrestling-Liga der Vereinigten Staaten, indem man begann, kleinere Regionalligen aufzukaufen. McMahon gründete die Firma Titan Sport Inc., die er als Eigentümer der Liga einsetzte.

1980 kaufte Vincent K. McMahon die Titan Sport Inc. von seinem Vater, sowie 1982 auch die CWC. Vince McMahon hatte im Gegensatz zu seinem Vater, der diesbezüglich noch der NWA-Einstellung nahestand, erkannt, dass Wrestling in erster Linie Unterhaltung war. So begann er, die WWF landesweit zu einem sportlich angehauchten Show-Entertainment umzufunktionieren. Die WWF stand damals in unmittelbarer Konkurrenz zur AWA, die sich ebenfalls von der NWA getrennt hatte. Später konnte Vince McMahon diese Wrestling-Liga in seine WWF eingliedern.

Andere NWA-Mitgliedsverbände waren darüber verärgert, dass sich Vince McMahon nicht an das ungeschriebene Gesetz hielt, nur in seinem Territorium TV-Sendungen auszustrahlen. Nachdem McMahon einige finanzstarke Sender auf seine Seite gezogen hatte, liefen WWF-Sendungen wie „All American Wrestling“, „Wrestling Challenge“ und „Superstars of Wrestling“ in den ganzen Vereinigten Staaten und auch in Kanada. Da die WWF nun eine gewisse Größe erreicht hatte, benötigte sie aus ihrer Sicht die Mitgliedschaft in der NWA nicht mehr. So trat 1983 die World Wrestling Federation endgültig aus der National Wrestling Alliance aus.

Mit der Rückkehr Hulk Hogans aus der AWA wurde das Bild der WWF nochmals verändert. Nach 1984, als dieser sich zum ersten Mal den WWF-Heavyweight-Titel sichern konnte, wurde die gesamte WWF und deren Marketing rund um Hogan aufgebaut.

Mit der ersten „Wrestlemania“-Veranstaltung war es der WWF 1985 gelungen, die für die spätere Entwicklung des Wrestlings bedeutendste Großveranstaltung auf die Beine zu stellen. Sie wurde später das Vorbild anderer WWF-Großereignisse. Die Wrestlemania ähnelte zwar der NWA Starrcade, es traten dort aber vor allem die Superstars der WWF auf, während Starrcade zu der Zeit hauptsächlich noch aus Jobber–Kämpfen mit wenigen NWA-Stars bestand. Ab 1985 wurden die Sendungen der WWF auch in das nationale Kabelfernsehen eingestellt und liefen nun in den gesamten Vereinigten Staaten. In der Folgezeit begann die sogenannte „Rock’n-Wrestling-Ära“, welche das Unternehmen an die Spitze dieser Unterhaltungsart brachte. Die WWF hat mit ihrem amerikanischen Helden Hulk Hogan einen Publikumsliebling (Babyface) zum Zugpferd gemacht und der Fankult „Hulkamania“ war für das Unternehmen ein Segen. Hulk Hogan hatte die WWF Championship in seiner ersten Regentschaft 1474 Tage inne und diese Zeit wurde von vielen als das „Second Golden Age“ (zu Deutsch „Zweites Goldenes Zeitalter“) des Wrestlings bezeichnet.

Doch fast zehn erfolgreiche Jahre später drohte ein Skandal. Es wurde bekanntgegeben, dass WWF-Superstars wie Hulk Hogan unter dem Verdacht des Steroid-Missbrauchs standen. Die WWF war gezwungen zu reagieren und machte daher 1993 den wesentlich kleineren Bret Hart zum neuen Zugpferd. Die WWF wurde schließlich zu einer Strafe von fünf Millionen US-Dollar verurteilt und die Organisation stand kurz vor dem Bankrott. Vince McMahon kürzte seinen Wrestlern und dem WWF-Personal ihre Gehälter um fast 40 Prozent, was dazu führte, dass viele ehemalige WWF-Superstars sich zwischen 1993 und 1995 bei der WCW verpflichteten. Um an frisches Geld für die Liga zu kommen, wurde die WWF schließlich in ein Börsen-notiertes Unternehmen umgewandelt.

Um den nun entstandenen Quotenkrieg gegen die WCW gewinnen zu können, begann 1997/98 die „Attitude-Ära“, die Superstars wie The Rock und Steve Austin hervorbrachte. Die WWF strahlte mehr Gewalt, Schimpfwörter und unerwartete Wendungen aus, um mit der WCW zu konkurrieren. Nachdem Bret Hart im Anschluss an den „Montreal Screwjob“-Vorfall zur WCW gewechselt war, nutzte Vince McMahon die resultierende Antipathie gegen ihn und schuf den Charakter des „Mr. McMahon“ mit dem Gimmick eines „skrupellosen Bösewichts“ und diktatorischen Herrschers der WWF. Er bevorzugte Heels, die „gut fürs Geschäft“ waren, und verabscheute „missratene“ Faces wie Steve Austin.

Dies führte schließlich zur Fehde zwischen Austin gegen McMahon und war, neben der Formierung der D-Generation X, die Grundlage der Attitude-Ära. Die Attitude-Ära kennzeichnet außerdem die Monday Night Wars bei denen beide Wrestlingpromotions, WCW und WWF, Montag-Nacht-Shows hatten und gegeneinander um die Einschaltquoten kämpften. Viele neue Gesichter kamen zur WWF, wie Mick Foley, Chris Jericho, The Rock, Kane und der olympische Goldmedaillen-Gewinner von 1996 Kurt Angle. Auch wurde nun die Zielgruppe der WWF geändert: Standen vor dieser „Attitude-Ära“ hauptsächlich Kinder und Jugendliche im Fokus, wurden nun auch die Altersgruppen darüber ins Auge gefasst.

Um neue Zuschauer zu gewinnen, gründete die WWF im Jahr 2000 eine eigene Football-Liga. Diese wurde aber nach finanziellen Rückschläge wieder eingestellt. 2001 konnte die World Wrestling Federation die Ligen World Championship Wrestling und Extreme Championship Wrestling erwerben und stieg damit zum weltweiten Marktführer im Wrestling-Bereich auf.

World Wrestling Entertainment, Inc. (seit 2002)[Bearbeiten]

World Wrestling Entertainment / WWE[Bearbeiten]

Paul "Triple H" Levesque (EVP - Talent, Live Events & Creative) & Stephanie McMahon Levesque (CBO)

Im Mai 2002 verlor die World Wrestling Federation einen Rechtsstreit gegen den World Wide Fund for Nature, einer internationalen Umweltorganisation, um die Verwendung des Kürzels „WWF“ und der Internet-URL „WWF.com“ und musste sich daraufhin in World Wrestling Entertainment (WWE) umbenennen.

Durch dieses Urteil wurde die WWE zu weitreichenden Maßnahmen gezwungen. So mussten bei allen DVDs, die nach 2002 produziert wurden und alte Szenen aus der WWF-Zeit enthalten (was auf den meisten Compilation-DVDs über bekannte Wrestler der Fall ist), das WWF-Logo aus der Attitude-Ära nachträglich verpixelt werden, sodass es entweder komplett unkenntlich ist oder nur noch ein „WW“, darstellt, d. h. die rechte Seite des Logos unkenntlich macht. Auf Merchandising-Artikeln musste das WWF-Scratch-Logo der Attitude-Ära ausgetauscht werden, wenn diese nach 2002 produziert und verkauft wurden.

Auch die Namen der Championships der Liga wurden dem Urteil entsprechend angepasst: so wurde z. B. die "WWF Championship" zur "WWE Championship".

Allerdings ist zu beachten, dass dieses Urteil nur für das Scratch-Logo der Attitude-Ära gilt. Die Verwendung aller anderen WWF-Logos sowie der Nennung „World Wrestling Federation“ waren von diesem Urteil nicht betroffen und mussten daher nicht zensiert beziehungsweise können heute noch verwendet werden, wie es die WWE zum Beispiel am 15. November 2010 bei der Old School-Ausgabe von RAW tat.

Im August 2012 gab die WWE bekannt, dass man sich mit dem World Wide Fund For Nature darauf geeinigt habe, das alte Scratch-Logo im Fernsehen wieder unverdeckt zeigen zu dürfen. Nur die Nennung "WWF" durch die Kommentatoren bleibe weiterhin verboten bzw. muss ausgeblendet werden[6]. Dies hat im Hinblick auf das geplante WWE Network, den hauseigenen Fernsehsender, eine nicht unerhebliche Bedeutung, da man sich so Kosten für die Bearbeitung des Videomaterials in den Archiven der WWE spart.

Kurz vor dem Gerichtsurteil gab es die Brand Extension, in der man den Kader in zwei Shows unterteilte, RAW und SmackDown. Von 2002 bis 2011 gab es den sogenannte WWE Draft, eine Art Besetzungswechsel, bei dem die Wrestler die Brands wechseln können. Der WWE Draft findet seit der Einführung des SuperShow-Konzeptes nicht mehr statt.

Im Mai 2006 gab man bekannt, dass man Extreme Championship Wrestling als dritten Brand einführen würde. Ab Juni lief die ECW-Show jeden Dienstagabend auf Syfy und seit Januar 2008 wurden alle Sendungen der WWE und den drei Rostern in HDTV produziert und gesendet. Am 16. Februar 2010 wurde die ECW endgültig eingestellt. Auf dem Sendeplatz wurde nun WWE NXT als neuste Sendung ausgestrahlt.

Seit Januar 2008 werden alle Shows der WWE in HDTV produziert und ausgestrahlt („presented in WWE HD“). Die HD-Versionen der WWE-Shows wurden von Januar 2012 bis April 2014 auch in Deutschland auf Sky und mittlerweile auf Tele 5 und ProSieben MAXX ausgestrahlt.[7]

Neben den Wrestling-Shows produzieren die WWE Studios, eine Tochterfirma der WWE Inc. auch mehrere Kinofilme, unter anderem Der Hammer (No Holds Barred) mit Hulk Hogan, See No Evil mit Kane, The Marine mit John Cena, Die Todeskandidaten (The Condemned) mit Steve Austin, Zwölf Runden (12 Rounds) mit John Cena, The Marine 2 mit Ted DiBiase und The Marine 3 mit The Miz.

Anfang April 2011 wurde offiziell bekannt gegeben, dass das Unternehmen nur noch als WWE firmiert, sowohl auf DVD- und Blu-ray-Produktionen sowie bei Fernsehübertragungen und auf der Homepage. Damit will Vince McMahon der Marke einen neuen Anstrich geben und zunehmend mehr in die Medien- und Unterhaltungsbranche einsteigen. Zu diesem Zweck sollen einige Unternehmen in der Branche aufgekauft werden. Die WWE erhofft sich dadurch ein Wachstum des Geschäftsmodells. Es gibt seit längerem Planungen für einen eigenen Fernsehsender. Dadurch soll auch die Mediathek erweitert werden und besseren Zugang bieten. Ein weiterer Faktor der Umbenennung ist eine bessere Vermarktung der DVD- und Blu-ray-Produktionen, da man durch den Schritt vom Kerngeschäft des Wrestling Abstand nehmen möchte, um sich als Entertainment-Unternehmen weiter zu etablieren.[8]

Am 29. August 2011 gab die WWE bekannt, die bis dahin offiziell geltende Trennung der Kader zu lockern, so dass die Wrestler bei allen Shows und Veranstaltungen der WWE gemeinsam auftreten und die Titel in allen Shows verteidigt werden konnten. Dazu wurde aus der RAW-Show die "RAW SuperShow", um das neue Konzept auch im Namen zu verdeutlichen. Bei der 1000. Folge von RAW am 23. Juli 2012 wurde der Zusatz "SuperShow" aus dem Sendungsnamen wieder entfernt. Das Konzept blieb aber bestehen.

Seit dem 8. November 2013 betreibt WWE ein Büro in München. Dieses Büro vertritt das Unternehmen in der Region Deutschland, Österreich und Schweiz bei der Veranstaltungsplanung und soll Anlaufpunkt für die Fans sein. Mit der Leitung wurde Stefan Kastenmüller beauftragt.[9][10]

Wöchentliche Shows[Bearbeiten]

WWE Raw[Bearbeiten]

Hauptartikel: WWE Raw
Die HD-Kulisse der wöchentlichen Shows & Pay-per-Views.

WWE Raw ist eine Wrestling-Show, die seit dem 11. Januar 1993 von der WWE produziert und traditionell jeden Montagabend live gesendet wird. WWE RAW wird aufgrund seiner langen Geschichte, hohen Einschaltquoten und Beteiligung bei Pay-per-Views als Flaggschiff der WWE angesehen.

Die Sendung lief von 1993 bis 2000 auf USA Network, von 2000 bis 2005 auf Spike TV und wird seit 2005 erneut auf USA Network ausgestrahlt. Seit dem 21. Januar 2008 wird die Show in HD übertragen. In Kanada läuft die Sendung ebenfalls live auf The Score und in Großbritannien auf Sky Sports. In Deutschland übertrug Sky Deutschland WWE RAW live und in voller Länge bis März 2014, eine Zusammenfassung war vom 3. März 2012 bis Januar 2013 samstags bei Sport1 zu sehen. Seit April 2014 überträgt der Sender Tele 5 jeden Donnerstag eine zweistündige Version. Im Pay-TV gibt es Freitag abends auf dem Sender ProSieben Fun eine ähnliche Version zu sehen.

Aufgrund einiger Vorfälle, bei denen derbe Schimpfworte während der Live-Ausstrahlung den Unmut des Senders erregten, wurde eine zeitliche Versetzung von drei Sekunden beschlossen, so dass künftig bei Bedarf Schimpfwörter und Ähnliches im Fernsehen zensiert werden können.

WWE SmackDown[Bearbeiten]

Hauptartikel: SmackDown

WWE SmackDown ist eine US-amerikanische Wrestling-Show, die von der WWE produziert wird. Die Show wird wöchentlich freitagabends bei Syfy ausgestrahlt. In Deutschland wurde SmackDown von März 2011 bis März 2014 freitags komplett und in HDTV bei Sky Deutschland übertragen. Seit dem 5. April 2014 sendet ProSieben Maxx samstags die komplette Version.

WWE Main Event[Bearbeiten]

Hauptartikel: WWE Main Event

WWE Main Event ist ein Fernsehformat von WWE, das seit dem 3. Oktober 2012 auf dem Sender Ion Television und auf dem Internet-Videoportal Hulu Plus ausgestrahlt wird. Diese Show zeigt exklusives Hintergrundmaterial und baut auf Fehden, welche bei RAW und SmackDown weitergeführt werden.

WWE Superstars[Bearbeiten]

Hauptartikel: WWE Superstars

WWE Superstars ist eine einstündige Wrestlingshow der WWE, bestehend aus dem Roster von Raw und SmackDown. Es wird seit 2014 wöchentlich auf dem hauseigenen und kostenpflichtigen Video-Streaming-Dienst WWE Network ausgestrahlt.

WWE NXT[Bearbeiten]

Hauptartikel: WWE NXT
Hauptartikel: WWE NXT (Fernsehserie)

WWE NXT ist die Entwicklungsliga des Wrestling-Marktführers World Wrestling Entertainment (WWE) mit Sitz in Winter Park, Orlando, Florida. Sie wurde im August 2012 als Nachfolger für die Florida Championship Wrestling unter dem Namen NXT Wrestling gegründet. Im Juni 2013 wurde die Webseite von NXT Wrestling geschlossen und der Inhalt in den WWE NXT-Bereich nach WWE.com verschoben. Dadurch wurde NXT Wrestling in WWE NXT umbenannt.

Pay-per-Views[Bearbeiten]

Die monatlichen Großveranstaltungen der WWE werden als Pay-per-View, kurz PPV, international im Fernsehen übertragen. PPVs machen ein Viertel des Gesamtumsatzes der WWE aus. In Deutschland kann man diese Großveranstaltungen auf Maxdome live sehen. Hervorzuheben sind dabei die vier ursprünglichen Großveranstaltungen (Royal Rumble, WrestleMania, SummerSlam, Survivor Series), welche auch heute noch die aufwendigsten und größten des Jahres sind und auch als big four bezeichnet werden.

Bis zum Jahr 1995 war die Anzahl der PPVs auf fünf begrenzt: der Royal Rumble im Januar, WrestleMania im März oder April, der King of the Ring im Juni, der SummerSlam im August und die Survivor Series im November. Am 14. Mai 1995 veranstaltete die WWF In Your House: Premiere und brach damit die Tradition. Bis ins Jahr 1999 wurde zwischen den traditionellen PPVs ein In-Your-House-PPV mit jeweils einem neuen Untertitel veranstaltet (z. B. In Your House: Mind Games 1996).

Daraufhin startete die WWF die monatlichen PPVs mit einem jeweils festen Namen. Fast ein Jahr nach dem Rostersplit im Jahr 2002 wurden die PPVs zwischen den Rostern RAW und SmackDown aufgeteilt. Damit aber jedes Roster zusätzlich zu den „Big Four“ die gleiche Anzahl an PPVs hatte, wurde King of the Ring abgeschafft. Die Zahl der Großveranstaltungen konnte auch variieren, da man zeitweise mit New Years Revolution (2005–2007), ECW One Night Stand (2005–2008), ECW December to Dismember (2006) oder Great American Bash (2004–2009) auf mehr als 12 PPVs pro Jahr kam.

Die HD-Kulisse von WWE WrestleMania XXX.

Bevorstehende Pay-per-Views[Bearbeiten]

Monat Event Zuerst ausgetragen
Januar WWE Royal Rumble 1988
Februar WWE Fast Lane 2015
März WWE WrestleMania 1985
Mai WWE Payback 2013
Juni WWE Money in the Bank 2010
Juli WWE Battleground 2013
August WWE SummerSlam 1988
September WWE Night of Champions 2008
Oktober WWE Hell in a Cell 2009
November WWE Survivor Series 1987
Dezember WWE TLC: Tables, Ladders & Chairs 2009

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Power-Wrestling.de – Linda McMahon tritt als Vorsitzende zurück und kandidiert.
  2. http://corporate.wwe.com/news/media/economic_impact.jsp
  3. a b http://corporate.wwe.com/documents/q1-2012.pdf
  4. National Wrestling Alliance – The Untold Story of the Monopoly that Strangled Pro Wrestling (Tim Hornbaker).
  5. genickbruch.com
  6. Meldung auf power-wrestling.de
  7. Sky-verliert-WWE-an-ProSiebenSat-1 - Meldung auf www.digitalfernsehen.de
  8. genickbruch.com: WWE: Neue Ausrichtung für WWE, Heat für Morrison & Melina, Matt Hardy
  9. de.wwe.com: Bericht zur Büroeröffnung in München, abgerufen am 5. Dezember 2013
  10. cagematch.de: Bericht zur Büroeröffnung in München, abgerufen am 6. Dezember 2013